{"id":109219,"date":"2017-07-25T15:05:50","date_gmt":"2017-07-25T15:05:50","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/07\/baltensperger-08-09-2017fr\/"},"modified":"2025-06-16T08:21:31","modified_gmt":"2025-06-16T06:21:31","slug":"baltensperger-08-09-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/07\/baltensperger-08-09-2017\/","title":{"rendered":"Vom Naturaltausch zum Buchgeld"},"content":{"rendered":"<p>Nutzen und Wesen des Geldes k\u00f6nnen anhand seiner Funktionen beschrieben werden. Im Mittelpunkt steht die Funktion als Zahlungsmittel. Es ist offensichtlich, dass die Verwendung eines m\u00f6glichst allgemein und vorbehaltlos akzeptierten Tauschmediums die Effizienz des Wirtschaftssystems massiv erh\u00f6ht. Beim reinen Naturaltausch kommen wirtschaftliche Transaktionen nur unter engen Voraussetzungen zustande \u2013 oder in einer klassischen Metapher ausgedr\u00fcckt: Der hungrige Schneider muss auf den frierenden B\u00e4cker treffen.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung eines allgemein gebr\u00e4uchlichen Tauschmittels befreit die Volkswirtschaft von dieser Fessel und setzt \u00f6konomische Potenziale frei. Die arbeitsteilige Wirtschaft, die wir heute kennen, w\u00e4re ohne sie nicht m\u00f6glich. Mit der Verwendung als Zahlungsmittel geht fast immer auch die Rolle als systemweit verwendete Recheneinheit einher: Die Geldeinheit dient als einheitlicher Bewertungsmassstab f\u00fcr wirtschaftliche G\u00fcter und Aktivit\u00e4ten. Ein solcher \u00abNum\u00e9raire\u00bb ist f\u00fcr die Funktionsf\u00e4higkeit einer Volkswirtschaft von \u00e4hnlicher Bedeutung wie einheitliche Masse f\u00fcr Gewichte, Distanzen oder Temperaturen. Schliesslich sollte Geld auch als Wertaufbewahrungsmittel tauglich sein. Dazu muss es \u00fcber eine m\u00f6glichst hohe Kaufkraftstabilit\u00e4t f\u00fcr G\u00fcter und Dienstleistungen verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Wie und wann genau im Laufe der Geschichte der \u00dcbergang vom Naturaltausch zur Geldwirtschaft stattgefunden hat, ist umstritten. Sicher ist, dass bereits die griechischen Stadtstaaten und das R\u00f6mische Reich voll entwickelte Geldwirtschaften waren und der Gebrauch von Geld seit mehr als 2000 Jahren allgegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Bis vor wenigen Jahrhunderten hatte das Geld in Europa fast ausschliesslich die Form gepr\u00e4gten Metalls. M\u00fcnzen aus Silber, Gold und anderen Metallen waren in grosser Zahl im Umlauf. Papiergeld, in China bereits im 11. Jahrhundert eingesetzt, kam in Europa erst viel sp\u00e4ter auf. 1661 begann die Stockholms Banco, eine private Bank, mit der Ausgabe von Banknoten, zun\u00e4chst mit sehr m\u00e4ssigem Erfolg. Bereits 1609 f\u00fchrte die Amsterdamer Wisselbank Buchgeld in der Form von Bankeinlagen und bargeldlosem Ausgleich von Forderungen zwischen Konten ein. Dieses entwickelte sich allerdings erst im Laufe der letzten 150 Jahren zum dominanten Zahlungsmedium. Denn bis weit ins 20. Jahrhundert hinein herrschte die Vorstellung vor, dass Banknoten und Buch- oder Giralgeld blosse Geldsurrogate sind und das Metallgeld das eigentliche, \u00abwahre\u00bb Geld darstellt.<\/p>\n<h2><strong>Durcheinander an M\u00fcnzen und W\u00e4hrungen<\/strong><\/h2>\n<p>Eng verbunden mit der Ausgabe von Geld war immer auch die Frage nach Monopol und Wettbewerb. Typischerweise stand das Recht zur Pr\u00e4gung von M\u00fcnzen bestimmten Gebietsherren oder Gebietsherrschaften wie beispielsweise St\u00e4dten zu und wurde \u00fcblicherweise vom Kaiser oder K\u00f6nig verliehen. Mit diesem Privileg waren Einnahmen verbunden, die aus der Differenz zwischen dem Metallwert und der Kaufkraft des gepr\u00e4gten Metalls oder aus Geb\u00fchren f\u00fcr die Pr\u00e4gung des Metalls f\u00fcr Dritte entstanden (die sogenannte Seigniorage).<\/p>\n<p>Aufgrund der Zersplitterung der politischen Herrschaftsbereiche waren in Europa eine Vielzahl von W\u00e4hrungen und M\u00fcnzsorten im Umlauf, die h\u00e4ufig miteinander im Wettbewerb standen. Auch in der Eidgenossenschaft zirkulierten im 18. und 19. Jahrhundert unz\u00e4hlige Silber-, Gold- und Kupferm\u00fcnzen inl\u00e4ndischer wie auch ausl\u00e4ndischer Herkunft.<\/p>\n<p>Mit der Bildung der Nationalstaaten in Europa wurde die M\u00fcnzhoheit dann praktisch \u00fcberall dem Zentralstaat \u00fcbertragen. In der Schweiz erfolgte dieser Schritt mit der Bundesverfassung von 1848 und der anschliessenden Einf\u00fchrung des Frankens durch die M\u00fcnzreform von 1850.<\/p>\n<p>Papiergeld war damals auf dem europ\u00e4ischen Festland noch kaum ein Thema: In der Schweiz dominierten die M\u00fcnzen den Zahlungsverkehr vollst\u00e4ndig. Bis 1906 reduzierte sich ihr Anteil an der Geldmenge M1 gem\u00e4ss neueren Sch\u00e4tzungen dann aber massiv: Er sank sukzessive auf rund 7 Prozent. Heute betr\u00e4gt der M\u00fcnzanteil sogar weniger als 1 Prozent.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Banknoten wurden anf\u00e4nglich von Gesch\u00e4ftsbanken im Wettbewerb miteinander ausgegeben. Dies erlaubte es der ausgebenden Bank, ihre umlaufenden Banknoten nur zum Teil mit Metall zu unterlegen und den nicht gedeckten Teil in zinstragende Anlagen zu investieren und somit einen Gewinn zu erzielen. Dieser Gewinn wurde allerdings durch die Kosten der Banknotenausgabe beschr\u00e4nkt, die urspr\u00fcnglich betr\u00e4chtlich waren, vor allem in der Form vertrauensbildender Reservehaltung.<\/p>\n<p>In der Schweiz wurden die ersten Banknoten 1825 von der im gleichen Jahr gegr\u00fcndeten Deposito-Cassa der Stadt Bern ausgegeben. Eine Reihe zus\u00e4tzlicher \u00abNotenbanken\u00bb kamen in den Jahrzehnten danach dazu; bis 1881 stieg ihre Zahl auf 36.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2><strong>Skepsis gegen\u00fcber Noten<\/strong><\/h2>\n<p>Das Banknotengesch\u00e4ft entwickelte sich in der Schweiz zun\u00e4chst nur zaghaft, da das Papiergeld lange an mangelnder Akzeptanz litt. F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung war nach wie vor M\u00fcnzgeld das \u00abechte\u00bb Geld, die Banknote war blosses Substitut daf\u00fcr. Ab 1870 stieg dann die Verwendung der Banknoten stark an und erreichte bis 1890 einen gesch\u00e4tzten Anteil von knapp 30 Prozent. Anschliessend ging ihre Bedeutung anteilsm\u00e4ssig allerdings wieder zur\u00fcck \u2013 w\u00e4hrend jene des Buchgelds sukzessive stieg. Mit der Gr\u00fcndung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wurde 1907 die Banknotenemission nationalisiert und dem Wettbewerb im Banknotengesch\u00e4ft ein Ende gesetzt.<\/p>\n<p>Die schleppende Entwicklung des Notengesch\u00e4fts in der Schweiz widerspiegelt die damaligen Verh\u00e4ltnisse in ganz Kontinentaleuropa. Im Gegensatz dazu standen die Verh\u00e4ltnisse in Grossbritannien. Hier waren Banknoten und ihr Gebrauch seit L\u00e4ngerem verbreitet. Schon gegen 1800 machten M\u00fcnzen dort weniger als die H\u00e4lfte des gesamten Geldumlaufs aus, und die Banknote wurde in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts ihrerseits bereits von den Depositen- oder Sichtguthaben als Zahlungsmittel bedr\u00e4ngt.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<h2><strong>Der Aufstieg des Buchgeldes <\/strong><\/h2>\n<p>Neben das Geld in der Form von M\u00fcnzen und Banknoten haben die Banken im Laufe der Zeit mehr und mehr das Buch- oder Giralgeld in der Form der Sichteinlage gestellt: Sogenannte Sichtdepositenkontrakte erlauben jederzeit den sofortigen Abzug der Einlage zum vollen Wert und sind mit einem umfangreichen Angebot von Leistungen im Zahlungsverkehr verbunden. Das Buchgeld hat nur noch die Form eines Eintrags in einem Konto oder \u00abRegister\u00bb, heute vielfach gar eines blossen elektronischen Zeichens.<\/p>\n<p>In diesem Bereich ist die Schweiz, zusammen mit praktisch allen anderen L\u00e4ndern, bis heute beim Wettbewerb zwischen den Banken geblieben \u2013 aus guten Gr\u00fcnden, meine ich, denn die Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs, die ein zentrales Element dieser Kontrakte ausmachen, rufen nach Wettbewerb und nicht nach Zentralisierung und Monopol, wie dies derzeit beispielsweise die Initianten der Vollgeld-Initiative fordern.<\/p>\n<p>Im Jahr 1850 noch unbedeutend, nahm der Anteil des Buchgelds am Gesamtbestand von Zahlungsmitteln in der Schweiz kontinuierlich zu und erreichte bis 1910 bereits einen gesch\u00e4tzten Wert von \u00fcber 70 Prozent gemessen an der Geldmenge M1. Heute liegt er bei etwa 87 Prozent.<\/p>\n<h2><strong>Bargeldlose Zukunft?<\/strong><\/h2>\n<p>Die Meinung ist heute weit verbreitet, dass Banknote und M\u00fcnze bald einmal ausgedient haben werden und unsere Zukunft bargeldlos sein wird. Ich bin davon nicht \u00fcberzeugt. Denn wir sollten nicht vergessen: M\u00fcnze, Banknote und Buchgeld sind zwar Substitute, aber keine homogenen Produkte. Je nach Verwendungszweck hat jede Geldform ihre Vor- und Nachteile. Effizienzvorteile bei Kleintransaktionen sowie ein st\u00e4rkerer Schutz vor willk\u00fcrlichen Zugriffen des Staates, vor Bankenrisiken und vor Verletzungen der finanziellen Privatsph\u00e4re werden auch in Zukunft f\u00fcr eine Nachfrage nach Bargeld sorgen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber, was effizient ist, sollten nicht Zukunftspropheten und Regulierer entscheiden, sondern die Nutzer des Geldes am Markt. Es stimmt zwar, dass das Buchgeld anteilsm\u00e4ssig quantitativ heute mit grossem Abstand dominiert. Aber die Nachfrage nach Bargeld ist zugleich entgegen fr\u00fcheren Prognosen keineswegs verschwunden und hat sogar wieder zugenommen. Wahrscheinlich wird es der bargeldlosen Wirtschaft \u00e4hnlich ergehen wie dem \u00abpapierlosen B\u00fcro\u00bb. Auch dieses wurde vor Jahrzehnten ausgerufen\u00a0 \u2013 und heute schwimmen wir im Papier.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Baltensperger und Kugler (2017), Kap. 8.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Vgl. Baltensperger (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Cameron (1967).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nutzen und Wesen des Geldes k\u00f6nnen anhand seiner Funktionen beschrieben werden. Im Mittelpunkt steht die Funktion als Zahlungsmittel. Es ist offensichtlich, dass die Verwendung eines m\u00f6glichst allgemein und vorbehaltlos akzeptierten Tauschmediums die Effizienz des Wirtschaftssystems massiv erh\u00f6ht. 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Der Schweizer Franken \u2013 eine Erfolgsgeschichte. Die W\u00e4hrung der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert, Z\u00fcrich, NZZ Libro.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Ernst Baltensperger und Peter Kugler (2017). Swiss Monetary History Since the Early Nineteenth Century, New York\/Cambridge, Cambridge University Press, erscheint im Sommer 2017.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Rondo Cameron (1967). Banking in the Early Stages of Industrialization, New York\/London\/Toronto, Oxford University Press.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"Bis im 19. Jahrhundert waren M\u00fcnzen in Europa das h\u00e4ufigste Zahlungsmittel. 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Jahrhunderts entwickelte sich Buchgeld dann langsam, aber stetig zum quantitativ dominanten Zahlungsmedium. Bargeld wird in Zukunft wohl nicht ausgedient haben, denn den Vorteilen des Buchgelds stehen auch solche des Bargelds wie etwa der Schutz der Privatsph\u00e4re gegen\u00fcber.","magazine_issue":"20170908","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":"","planned_publication_date":"2017-07-25 13:05:50","original_files":[{"file":109234}],"external_release_for_author":"20170630","external_release_for_author_time":"12:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/59242868333ad"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109219"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3847"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109219"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":211312,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109219\/revisions\/211312"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157043"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156332"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3847"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/211257"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=109219"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=109219"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=109219"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=109219"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=109219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}