{"id":109424,"date":"2017-06-22T16:39:40","date_gmt":"2017-06-22T16:39:40","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/06\/muff-07-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:06:00","modified_gmt":"2023-08-23T21:06:00","slug":"muff-07-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/06\/muff-07-2017\/","title":{"rendered":"Die SDGs als Chance zur unternehmerischen Neuausrichtung"},"content":{"rendered":"<p>Die auf globaler Ebene ausgehandelten UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDGs) bieten einen verbindlichen Rahmen f\u00fcr die L\u00f6sung der dringendsten gesellschaftlichen Herausforderungen bis 2030 (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Wie reagieren die Unternehmen auf die Ziele? Einerseits sind sich Wirtschaftsf\u00fchrer zunehmend der milliardenschweren Investitionsm\u00f6glichkeiten bewusst, die mit der Realisierung der SDGs verbunden werden. Denn die SDGs bieten ein strategisches Rahmenkonzept f\u00fcr innovative L\u00f6sungen von noch wenig ber\u00fccksichtigten gesellschaftlichen Bed\u00fcrfnissen, wodurch neue M\u00e4rkte entstehen. Beispiele sind erneuerbare Energiel\u00f6sungen, plastikfreie Verpackungsl\u00f6sungen und phosphatfreier D\u00fcnger. Allerdings liegen diese neuen Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten nicht immer auf der Hand. Und so k\u00f6nnten Unternehmen andererseits in Versuchung geraten, die SDGs nur als weitere Pflicht zu verstehen: N\u00e4mlich die Pflicht zu demonstrieren, wie bestehende gesch\u00e4ftliche Aktivit\u00e4ten zu den SDGs beitragen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Die UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDGs)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/06\/Muff_1_DE_7_17.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-70716\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/06\/Muff_1_DE_7_17.png\" alt=\"\" width=\"2368\" height=\"1212\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">UNDP \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBestehende Aktivit\u00e4ten sind zwar wichtig, reichen allerdings bei weitem nicht aus, um dem sich stetig verschlechternden Zustand unseres Planeten entgegenzuwirken. Die Herausforderungen, die die Umsetzung der Pariser Klimaziele darstellen, zeigen dies deutlich auf.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEs geht darum, Unternehmen einen Quantensprung zu erm\u00f6glichen: Statt sich vorwiegend auf ihre bestehenden Aktivit\u00e4ten zu fokussieren und die SDGs nur als l\u00e4stige Informationspflicht zu betrachten, sollen Unternehmen die UNO-Ziele als Quelle f\u00fcr langfristige Innovationen und Erfolg begreifen \u2013 und dabei auch vermehrt wieder ihren Gesellschaftszweck erf\u00fcllen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Inside-out-Perspektive gen\u00fcgt nicht mehr<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWas ist also erforderlich, damit sich Unternehmen in diese Richtung entwickeln? Die an der Universit\u00e4t St. Gallen und der Business School Lausanne entwickelte \u00abnachhaltige Unternehmenstypologie\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> erlaubt einen Blick zur\u00fcck: Der erste Schritt zur Ber\u00fccksichtigung von Nachhaltigkeit in Unternehmen wurde von der in den Achtziger- und Neunzigerjahren entwickelten sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR) angeregt. Nach und nach haben viele Grossunternehmen ihr Gesch\u00e4ftsmodell an ein differenziertes Shareholder-Modell angepasst, indem sie ihre Perspektive \u00fcber die kurzfristige Denkweise hinaus, die durch eine ausschliessliche Fokussierung auf die Maximierung des Shareholder Value bedingt war, erweiterten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEinen Schritt weiter gingen Konzerne wie Unilever oder die Schweizer Gastronomie- und Hotel-Gruppe SV Group, welche die Wertsch\u00f6pfung auf drei Aspekte erweiterten \u2013 der Triple Bottom Line. Hier geht es darum, die \u00f6konomische, soziale und \u00f6kologische Verantwortung in Mehrwert f\u00fcr verschiedene Stakeholder \u2013 nicht nur die Aktion\u00e4re \u2013 zu \u00fcbersetzen. Doch auch diese verbesserte Inside-out-Perspektive bez\u00fcglich der Rolle von Unternehmen in der Gesellschaft reicht letztlich nicht mehr aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGr\u00f6sse und Brisanz unserer Gesellschaftsprobleme erfordern, dass Firmen einen Perspektivenwechsel hin zu einer Outside-in-Sicht vornehmen. Statt sich darauf zu konzentrieren, die negativen Auswirkungen der eigenen T\u00e4tigkeiten zu reduzieren, sollen positive Beitr\u00e4ge zur L\u00f6sung gesellschaftlicher Herausforderungen im Zentrum zuk\u00fcnftiger Firmenstrategien stehen. Mit anderen Worten: Die SDGs d\u00fcrfen als Ausgangspunkt f\u00fcr die Service- und Produktentwicklung und die erweiterte Wertsch\u00f6pfung betrachtet werden. Nur so k\u00f6nnen Unternehmen einen echten Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten und somit ihre eigene Zukunft langfristig sichern.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Die drei grossen Herausforderungen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDamit ein Unternehmen einen solchen Beitrag leisten und eine Outside-in-Perspektive \u00fcberhaupt einnehmen kann, muss gekl\u00e4rt werden, welche der SDGs f\u00fcr diejenigen Regionen, in denen ein Unternehmen t\u00e4tig ist, relevant und priorit\u00e4r sind. Angesicht der Informationsflut und Komplexit\u00e4t dieser Frage, bleibt diese <em>erste grosse Herausforderung <\/em>bis heute eine oft unzumutbare H\u00fcrde f\u00fcr Unternehmen. Die SDGs sind zwar definiert, aber es gab bisher keine verbindlichen Ist- und Sollwerte f\u00fcr L\u00e4nder und Regionen. Was nicht gemessen werden kann, wird auch nicht verbessert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBasierend auf diesen Priorit\u00e4ten, kann ein Unternehmen anschliessend seine Kernkompetenzen und Ressourcen zur Definition neuer innovativer Angebote nutzen. Dieser Schritt wird angesichts der Innovationsh\u00fcrde am besten mit anderen Akteuren entwickelt. Solche neuen Angebote l\u00f6sen somit gezielt die dringendsten Gesellschaftsprobleme und schaffen gleichzeitig eine strategische Erweiterung des Unternehmens \u00fcber gegenw\u00e4rtige M\u00e4rkte und Kunden hinaus. Daraus folgt die <em>zweite grosse Herausforderung:<\/em> Wie wird eine solche strategische Neuorientierung im Unternehmen verankert und umgesetzt? Im Fokus steht insbesondere die Strategieentwicklung, wo anstelle des klassischen Top-down-Ansatzes ein flexibler, Bottom-up-Entwicklungsprozess ben\u00f6tigt wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Ausarbeitung und Implementierung solcher neuen Angebote bedingt oftmals auch neue Formen der Zusammenarbeit mit Partnern in fremden Sektoren und Branchen, mit denen gemeinsam L\u00f6sungen f\u00fcr die SDGs ausgearbeitet und Angebote umgesetzt werden. Und solche neuen Kooperationsformen verlangen nach zus\u00e4tzlichen Kompetenzen \u2013 nicht nur auf der F\u00fchrungsebene, sondern breit abgest\u00fctzt. Dies birgt zugleich auch die <em>dritte grosse Herausforderung:<\/em> Wie erweitert ein Unternehmen die bestehenden F\u00fchrungskompetenzen so, dass eine Zusammenarbeit weit \u00fcber die traditionellen Unternehmensgrenzen hinaus sichergestellt werden kann? Dabei geht es darum, verantwortungsvolle F\u00fchrung umfassender zu definieren. Diese Herausforderung umfasst auch das erforderliche Know-how f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Institutionen, die andere Interessen, Priorit\u00e4ten und Vorstellungen von Erfolg haben.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ich \u2013 Wir \u2013 Wir alle<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr jede dieser drei grossen Herausforderungen gibt es bereits verschiedene L\u00f6sungsans\u00e4tze und Beratungsmodelle. Der Quantensprung von einer Inside-out- zu einer Outside-in-Perspektive erfordert jedoch eine Verkn\u00fcpfung dieser oft isolierten L\u00f6sungsans\u00e4tze. Typischerweise werden die drei erw\u00e4hnten Herausforderungen auf den Ebenen des Individuums, des Unternehmens, und der Gesellschaft getrennt behandelt. Diese drei Herausforderungen kann man als Dimensionen eines Kreismodells betrachten: \u00abIch \u2013 Wir \u2013 Wir alle\u00bb (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Das Kreismodell<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/06\/Muff_2_DE_7_17.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-70718\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/06\/Muff_2_DE_7_17.png\" alt=\"\" width=\"1246\" height=\"736\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Muff (2017) \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit der individuellen Ebene ist die Dimension des einzelnen Managers oder Mitarbeiters (das \u00abIch\u00bb) gemeint. Die Unternehmensebene bezieht sich auf die Aktivit\u00e4ten eines Teams, einer Institution oder Firma (\u00abWir\u00bb), und die Gesellschaftsebene bezieht sich auf die Dimension der grossen Herausforderungen wie beispielsweise der SDGs (\u00abWir alle\u00bb). Diese drei Dimensionen sind wechselseitig miteinander verbunden und voneinander abh\u00e4ngig. Wenn eine dieser Dimensionen ge\u00e4ndert werden soll, bedingt dies implizit eine Anpassung der anderen Dimensionen. Die explizite Verkn\u00fcpfung von Tools, die jeweils auf spezifischen Dimensionen agieren, ist von grossem Wert, wenn eine effektive Transformation erreicht werden soll. Missgl\u00fcckte Umsetzungen von Strategien finden nicht selten ihre Ursache in der fehlenden Ber\u00fccksichtigung der Verkn\u00fcpfung dieser drei Dimensionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Business School Lausanne arbeitet seit mehreren Jahren an einer Reihe solcher vernetzten Tools, die sowohl L\u00f6sungen auf den drei einzelnen Dimensionen bieten als auch vernetzt untereinander eingesetzt werden k\u00f6nnen (siehe <em>Kasten<\/em>). Die neueste Entwicklung ist die Online-Plattform Gapframe.org (siehe <em>Abbildung 3<\/em>) welche nun erstmals eine Antwort auf die Frage der Relevanz und Priorit\u00e4ten der gesellschaftlichen Herausforderungen im Rahmen der SDGs bietet und die Ist- und Soll-Werte pro Land und Problem misst. Gapframe.org ist das fehlende Bindeglied zwischen der Outside-in-basierten Strategie der echten unternehmerischen Nachhaltigkeit und den SDGs.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 3: Nachhaltigkeitspriorit\u00e4ten der Schweiz mit Gapframe.org<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/06\/Muff_3_DE_7_17.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-70720\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/06\/Muff_3_DE_7_17.png\" alt=\"\" width=\"2460\" height=\"1776\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Gapframe.org \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ansatzpunkte zur Ver\u00e4nderung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWill ein Unternehmen den Perspektivenwechsel zur Outside-in-Strategie in Angriff nehmen, muss es die hiermit verkn\u00fcpfte Kompetenzerweiterung einzelner Mitarbeiter und des Kaders ber\u00fccksichtigen. F\u00fcr die drei im Kreismodell erw\u00e4hnten Dimensionen gibt es je zwei Ansatzpunkte, welche Unternehmen dabei helfen k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der <em>gesellschaftlichen Dimension<\/em> gilt es Klarheit in Bezug auf die SDGs als echte Zukunftschance f\u00fcr Unternehmen zu schaffen. Die Komplexit\u00e4t der Gesellschaftsprobleme bedingt erstens co-kreative Prozesse und Partnerschaften zwischen den Sektoren und Industrien, um Innovationen zu erarbeiten. Unternehmen m\u00fcssen sich dazu zunehmend ausserhalb ihrer Firmenstrukturen engagieren k\u00f6nnen. Zweitens ben\u00f6tigen wir einen \u00dcberblick \u00fcber die priorit\u00e4ren Probleme, die pro Land gel\u00f6st werden m\u00fcssen. Diese \u00dcbersicht wird dann zur Ausgangsbasis f\u00fcr solche co-kreativen Prozesse, wobei der positive Einfluss neuer Innovationen auch gemessen werden soll.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der <em>unternehmerischen Dimension<\/em> geht es um die pragmatische Umsetzung neuer Strategien in Unternehmen. Die Umsetzung von Innovationen, die ausserhalb der traditionellen Unternehmensgrenzen entstehen, bieten zwei Ansatzpunkte zur Transformation. Erstens muss sich das F\u00fchrungsteam zus\u00e4tzliche Kompetenzen aneignen, um im Rahmen eines neuen Strategieprozesses der Outside-in-Perspektive Dialoge sowohl ausserhalb wie auch innerhalb der Firma zu f\u00fchren. Zweitens muss die Organisationsstruktur an einen solchen Strategiewechsel angepasst werden. Dies l\u00e4sst sich erreichen, indem die Entscheidungsmacht von wenigen auf viele verteilt wird. Auf diese Weise k\u00f6nnen interne Entscheidungen durch Grunds\u00e4tze der Selbstorganisation auf Ver\u00e4nderungen des externen Umfelds abgestimmt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der <em>individuellen Dimension<\/em> geht es um eine erweiterte Definition des Begriffs \u00abF\u00fchrungskr\u00e4fte\u00bb. Jeder Mitarbeiter auf jeder Hierarchieebene kann und soll eine verantwortungsvolle F\u00fchrungskraft innerhalb seines Bereiches und seiner Kompetenzen werden. Da zunehmend auch eine Zusammenarbeit mit Akteuren ausserhalb der Unternehmensgrenzen stattfindet, h\u00e4ngt die Entwicklung verantwortungsbewusster F\u00fchrungspersonen eng damit zusammen, dass sich Mitarbeiter zu engagierten B\u00fcrgern entwickeln. In einem weiteren Ansatzpunkt geht es darum, zu erm\u00f6glichen, dass Mitarbeiter zunehmend den Mut aufbringen, am Arbeitsplatz mehr von sich selbst einzubringen. Dies verkn\u00fcpft die individuelle mit der unternehmerischen Dimension und kann ein Bewusstsein f\u00fcr neue Outside-in-Aktivit\u00e4ten bringen. Denn Mitarbeitende, die ihre Anliegen im Beruf einbringen, helfen den Firmen, die Unternehmensziele mit den Erwartungen der Gesellschaft in Einklang zu bringen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSoziale Innovationen zeigen auf, wie diese drei Dimensionen interagieren und zu Ver\u00e4nderungen auf mehreren Ebenen f\u00fchren. Solche Situationen entstehen beispielsweise, wenn ein Mitarbeiter (\u00abIch\u00bb) sein Unternehmen (\u00abWir\u00bb) in einem Outside-in-Prozess mit anderen Interessentr\u00e4gern vertritt (\u00abWir alle\u00bb). Dabei geht es um die Verkn\u00fcpfung des pers\u00f6nlichen Engagements mit einer sinnstiftenden Aktivit\u00e4t des Unternehmens, das mit anderen Akteuren L\u00f6sungen f\u00fcr Gesellschaftsprobleme in seiner Region erarbeitet. Und genau diese Verkn\u00fcpfung der drei Ebenen brauchen wir, um die SDGs zu erreichen und zu erm\u00f6glichen, dass alle auf unserem Planeten ein gutes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dyllick und Muff (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die auf globaler Ebene ausgehandelten UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDGs) bieten einen verbindlichen Rahmen f\u00fcr die L\u00f6sung der dringendsten gesellschaftlichen Herausforderungen bis 2030 (siehe Abbildung 1). Wie reagieren die Unternehmen auf die Ziele? Einerseits sind sich Wirtschaftsf\u00fchrer zunehmend der milliardenschweren Investitionsm\u00f6glichkeiten bewusst, die mit der Realisierung der SDGs verbunden werden. 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International Journal of Management Education, 1\u201321, wird demn\u00e4chst publiziert.<\/li>&#13;\n \t<li>Muff, Katrin, Liechti, Anna, Dyllick, Thomas (2018). The Competency Assessment for Responsible Leadership (CARL): Consolidating the responsible leadership discourse into an operationalized definition and an online tool for practice and education, wird gegenw\u00e4rtig \u00fcberarbeitet, Exemplar auf Anfrage bei <a href=\"mailto:katrin.muff@gmail.com\">katrin.muff@gmail.com <\/a>erh\u00e4ltlich.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Vernetzte L\u00f6sungen f\u00fcr die drei grossen Herausforderungen","kasten_box":"<strong>Gesellschaftliche Dimension:<\/strong> Die Online-Plattform <a href=\"http:\/\/gapframe.org\/\">Gapframe.org<\/a> \u00fcbertr\u00e4gt die SDGs in ein Set von nationalen Priorit\u00e4ten (siehe <em>Abbildung 3<\/em>). 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