{"id":109752,"date":"2017-05-23T15:53:07","date_gmt":"2017-05-23T15:53:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/05\/hepenstrick-05-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:06:36","modified_gmt":"2023-08-23T21:06:36","slug":"hepenstrick-05-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/05\/hepenstrick-05-2017\/","title":{"rendered":"Handelskosten: Schweiz profitiert von geografischer Lage"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz ist ein wirtschaftlich sehr offenes Land.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Im Jahr 2015 wurden G\u00fcter und Dienstleistungen im Wert von rund 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) exportiert; die Importe beliefen sich auf die H\u00e4lfte des BIP. Damit lag die Schweiz deutlich \u00fcber dem OECD-Durchschnitt von 45 Prozent bei den Exporten respektive 40 Prozent bei den Importen. Aufgrund der geografischen Lage sind die europ\u00e4ischen L\u00e4nder besonders wichtig f\u00fcr die Schweiz: 60 Prozent der Exporte gingen 2015 in europ\u00e4ische L\u00e4nder, und 70 Prozent der Importe stammten aus diesem Gebiet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAngesichts dieser Zahlen habe ich in einer Studie untersucht, welche Bedeutung der Aussenhandel f\u00fcr den Wohlstand der Schweiz hat (siehe <em>Kasten<\/em>). Im Zentrum steht ein modellbasiertes Mass f\u00fcr die Handelskosten, welches die Integration eines Landes in das globale Handelssystem widerspiegelt. Ein besonderes Augenmerk habe ich auf den Handel mit Europa gelegt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Handelsbeziehung ist grunds\u00e4tzlich umso intensiver, je produktiver der Exporteur relativ zum Importeur ist. Intuitiv l\u00e4sst sich das so verstehen, dass ein gegebenes Land mehr aus sehr produktiven L\u00e4ndern importiert, da deren Produkte verh\u00e4ltnism\u00e4ssig g\u00fcnstig beziehungsweise von hoher Qualit\u00e4t und somit tendenziell kompetitiv im Vergleich zu den einheimischen G\u00fctern sind. Diesen Zusammenhang bezeichne ich als die Handelsaffinit\u00e4t eines Exporteur-Importeur-Paares. Falls nun der Handel zwischen zwei L\u00e4ndern intensiver ist, als die Handelsaffinit\u00e4t alleine suggerieren w\u00fcrde, deutet dies auf eine besonders starke Integration und somit auf besonders tiefe Handelskosten hin. Das Modell verwendet genau diese Abweichung des beobachteten Handels von dem aufgrund der Affinit\u00e4t zu erwartenden Handel, um die Handelskosten zu sch\u00e4tzen (siehe <em>Abbildung<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Bilaterale Handelsbeziehungen zwischen wichtigen Handelspartnern der Schweiz<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/05\/hepenstrick_de_neu_1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-69339\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/05\/hepenstrick_de_neu_1.png\" alt=\"\" width=\"2662\" height=\"2058\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Jeder Punkt repr\u00e4sentiert eine bilaterale Handelsbeziehung zwischen den untersuchten 86 L\u00e4ndern. Auf der logarithmisch dargestellten x-Achse ist mit der Handelsaffinit\u00e4t ein Mass f\u00fcr die Produktivit\u00e4t des exportierenden Landes relativ zu jener des importierenden Landes abgebildet. Auf der y-Achse ist mit der Handelsintensit\u00e4t (Importvolumen relativ zur vom Importeur selbst genutzten einheimischen Produktion) ein Mass f\u00fcr den tats\u00e4chlich beobachteten Handel dargestellt. Die Daten werden in standardisierter Form dargestellt. Werte \u00fcber null deuten auf eine \u00fcberdurchschnittliche Handelsaffinit\u00e4t beziehungsweise -intensit\u00e4t. Die schwarze Linie stellt den durchschnittlichen empirischen Zusammenhang zwischen Handelsaffinit\u00e4t und -intensit\u00e4t dar. Das Modell interpretiert die Streuung um den durchschnittlichen Zusammenhang herum als Resultat der Handelsintegration zweier L\u00e4nder: Je weiter ein L\u00e4nderpaar \u00fcber der Geraden liegt, umso tiefer also fallen die vom Modell gesch\u00e4tzten Handelskosten aus.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetrachtet man die Handelsintensit\u00e4t der EU-L\u00e4nder untereinander, zeigt sich, dass diese L\u00e4nder wesentlich mehr handeln, als dies die Affinit\u00e4t alleine suggerieren w\u00fcrde. Das heisst also, dass diese L\u00e4nder \u00fcberdurchschnittlich gut integriert sind. Bez\u00fcglich der Schweiz l\u00e4sst sich sagen, dass sie insgesamt sehr gut ins globale Handelssystem eingebunden ist und dass insbesondere die Handelskosten mit den EU-L\u00e4ndern tief sind.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Geografie, Sprache und \u00abExporteur-Effekt\u00bb<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nObwohl der Fokus der Studie prim\u00e4r auf dem Beitrag von Handelskosten zum Wohlstand eines Landes lag, l\u00e4sst das Modell R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Ursachen der Handelskosten zu. Wichtige Treiber sind beispielsweise Geografie und Sprache. So weisen zentral gelegene L\u00e4nder mit einer in vielen Partnerl\u00e4ndern verwendeten Sprache tendenziell tiefere durchschnittliche Handelskosten auf.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDar\u00fcber hinaus gibt es aber auch L\u00e4nder, welche wesentlich mehr exportieren, als die Produktivit\u00e4t des Landes sowie Geografie und Sprache implizieren w\u00fcrden. Das Modell weist solchen erfolgreichen Exporteuern wie beispielsweise Singapur, China, Holland, Belgien, Luxemburg und Deutschland, die ausserordentlich geringe Handelskosten aufweisen, einen tiefen \u00abExporteur-Effekt\u00bb zu. Diese Effekte erkl\u00e4ren rund 60 Prozent der gesch\u00e4tzten globalen Variation der Handelskosten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetrachtet man die Schweiz, stellt sich interessanterweise heraus, dass sie beim Exporteur-Effekt lediglich auf dem 20. Rang liegt. Dies ist zwar immer noch unter dem Durchschnitt, bedeutet aber letztlich: Der geografische Aspekt ist f\u00fcr die Handelskosten der Schweiz ausschlaggebender als der Exporteur-Effekt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>11 Prozent des BIP-Pro-Kopf-Einkommens<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWelchen Beitrag leistet die Handelsintegration zum Wohlstand der Schweiz? Anhand eines \u00abkontrafaktischen Experiments\u00bb (siehe <em>Kasten<\/em>) wurde berechnet, wie stark sich das Pro-Kopf-Einkommen \u00e4ndern w\u00fcrde, wenn die Handelskosten der Schweiz extrem hoch w\u00e4ren. In einer solchen Welt ist es f\u00fcr keinen Exporteur profitabel zu exportieren, und gleichzeitig findet es auch niemand sinnvoll zu importieren. Die Schweiz w\u00fcrde also vollst\u00e4ndig autark leben. Gem\u00e4ss Modell l\u00e4ge das Pro-Kopf-Einkommen in einer solchen Situation langfristig 11 Prozent unterhalb des Status quo.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf den ersten Blick mag dieser Effekt erstaunlich klein erscheinen, liegt doch zum Beispiel heute nur schon das kaufkraftadjustierte Pro-Kopf-Einkommen Frankreichs gem\u00e4ss Weltbank 30 Prozent unter jenem der Schweiz. Ein Grund f\u00fcr das Gef\u00fchl, dass der Effekt kontraintuitiv klein ist, d\u00fcrfte daher r\u00fchren, dass unsere Intuition bez\u00fcglich der Wichtigkeit des Auslands vor allem durch zyklische Fluktuationen gepr\u00e4gt ist. Diese erkl\u00e4ren rund 60 Prozent der Varianz im Schweizer BIP mit dem Ausland. Das Ausland spielt somit also eine sehr wichtige Rolle f\u00fcr die Volatilit\u00e4t des BIP, jedoch \u2013 gem\u00e4ss dem Modell \u2013 weniger f\u00fcr das Niveau.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Deutschland spielt zentrale Rolle<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAnhand von weiteren kontrafaktischen Experimenten habe ich anschliessend untersucht, wie viel ausgew\u00e4hlte L\u00e4nder zum Schweizer Pro-Kopf-Einkommen beitragen. Deutschland kommt dabei eine herausragende Bedeutung zu. Angenommen, der bilaterale Handel mit dem wichtigsten Handelspartner der Schweiz k\u00e4me komplett zum Erliegen, w\u00fcrde das Einkommen um 3 Prozent sinken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeitere wichtige Impulse kommen von den Nachbarstaaten Frankreich, Italien und \u00d6sterreich sowie aus den USA und aus China \u2013 allerdings liegen die Einkommensverluste im Falle bilateraler Autarkie f\u00fcr all diese L\u00e4nder bereits unter 1 Prozent. Betrachten wir die EU als Ganzes, ergibt sich ein Einkommensverlust von 7 Prozent.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn weiteren Experimenten zu den Handelskosten zwischen der Schweiz und der EU habe ich realistischere \u00c4nderungen als die eben erw\u00e4hnte Autarkie betrachtet. Konkret habe ich einerseits betrachtet, wie stark sich der Wohlstand verringern w\u00fcrden, wenn die Schweiz gleich gut in die EU integriert w\u00e4re wie das bestintegrierte EU-Land Deutschland. Andererseits habe ich den Effekt analysiert, welcher sich erg\u00e4be, wenn die Schweiz im Durchschnitt gleich hohe Handelskosten mit den EU-L\u00e4ndern aufweisen w\u00fcrde wie die USA. W\u00e4hrend im ersten Fall das BIP-Pro-Kopf-Einkommen um 8 Prozent stiege, ginge es im zweiten Fall um 2,5 Prozent zur\u00fcck.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Gr\u00f6ssenordnungen kontrastieren mit dem vierten Experiment, in welchem China betrachtet wird. Trotz der grossen bilateralen Distanz sind die Handelskosten zwischen der Schweiz und China bereits \u00fcberdurchschnittlich tief (siehe gr\u00fcne Punkte in der <em>Abbildung<\/em>). W\u00fcrde man diese Kosten um ein F\u00fcnftel weiter senken, erg\u00e4be sich gem\u00e4ss Modell ein Schweizer Wohlfahrtsgewinn von vergleichsweise geringen 0,3 Prozent.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kein Allheilmittel<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie sind diese Resultate einzuordnen? Handelsliberalisierungen werden immer wieder als L\u00f6sung f\u00fcr alle m\u00f6glichen \u00f6konomischen Probleme angef\u00fchrt. Gem\u00e4ss dem Modell d\u00fcrfte dem nicht so sein, denn die Effekte von Handelsliberalisierungen, welche zu tieferen Handelskosten f\u00fchren, sind relativ moderat und lassen sich nur langsam materialisieren. Trotzdem sind sie wichtig. Nicht zuletzt, da die in der Literatur dokumentierten Effekte anderer \u00f6konomischer L\u00f6sungsans\u00e4tze \u2013 wie beispielsweise struktureller Reformen \u2013 nicht gr\u00f6sser sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich bedarf es auch bei eher geringen Gewinnen aus Handelsliberalisierungen guter Gr\u00fcnde, diese nicht zu realisieren. Nehmen wir zum Beispiel an, dass ein Handelsvertrag in der langen Frist 0,1 Prozent mehr BIP schafft. Bei dem heutigen nominalen BIP w\u00e4ren dies rund 640 Millionen Franken. Bei einer konservativ tief angenommenen Besteuerung von 10 Prozent w\u00fcrde dies der Staatskasse zus\u00e4tzliche Einnahmen von j\u00e4hrlich 64 Millionen Franken bringen,\u00a0was die Verhandlungskosten sicherlich decken w\u00fcrde. Ein Entscheidungstr\u00e4ger muss also gute Gr\u00fcnde anf\u00fchren, um der \u00d6konomie die verbleibenden fast 600 Millionen Franken vorzuenthalten \u2013 m\u00f6gen diese auch noch so klein sein im Verh\u00e4ltnis zum BIP.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Geografische Lage ist entscheidend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Studie verdeutlicht, wie wichtig Europa f\u00fcr den Schweizer Aussenhandel ist. Ein Grossteil der Wohlfahrtsgewinne aus dem Handel kommt aus der EU. Dies liegt nur schon daran, dass die Schweizer Handelskosten aufgrund der geografischen Lage wesentlich tiefer sind als jene mit anderen Regionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa die Studie nur die Effekte auf das Durchschnittseinkommen untersucht, wurden allf\u00e4llige Verteilungseffekte vernachl\u00e4ssigt. Eine in j\u00fcngster Zeit sehr aktive Literatur hat jedoch die Pr\u00e4senz von solchen Verteilungseffekten glaubw\u00fcrdig dokumentiert.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Entsprechend sollten diese bei allf\u00e4lligen Politikentscheidungen mit den hier dokumentierten positiven Durchschnittseffekten abgewogen werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die in diesem Artikel wiedergegebenen Ansichten sind diejenigen des Autors und stimmen nicht unbedingt mit denen der Schweizerischen Nationalbank \u00fcberein.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe zum Beispiel David H. Autor, David Dorn und Gordon H. Hanson (2016). The China Shock: Learning from Labor Market Adjustment to Large Changes in Trade, NBER Working Paper No. 20906.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz ist ein wirtschaftlich sehr offenes Land. Im Jahr 2015 wurden G\u00fcter und Dienstleistungen im Wert von rund 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) exportiert; die Importe beliefen sich auf die H\u00e4lfte des BIP. Damit lag die Schweiz deutlich \u00fcber dem OECD-Durchschnitt von 45 Prozent bei den Exporten respektive 40 Prozent bei den Importen. 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Dazu wurden die Handelsmuster von 86 L\u00e4ndern im Jahr 2003 mit dem Modell kombiniert, um f\u00fcr alle L\u00e4nderpaare den Grad der Handelsintegration abzusch\u00e4tzen. Die L\u00e4nder, die zusammen 87 Prozent des globalen BIP generieren, wurden aufgrund der verf\u00fcgbaren Daten ausgew\u00e4hlt. In einem zweiten Schritt wurde ermittelt, welchen Beitrag die Handelsintegration zum Einkommensniveau der Schweiz leistet. Konkret wurde anhand <em>kontrafaktischer Experimente<\/em> berechnet, wie das Einkommensniveau auf \u00c4nderungen der gesch\u00e4tzten Handelskosten reagieren w\u00fcrde. Kontrafaktische Experimente sind in der Handelsliteratur weit verbreitet und bezeichnen das modellbasierte Simulieren einer von der Wirklichkeit abweichenden Entwicklung. Ein wichtiger Aspekt des Modells ist die statische Betrachtungsweise, was dazu f\u00fchrt, dass allf\u00e4llige dynamische Effekte von Handel auf Innovation nicht ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen.&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--kasten\"><sup>a<\/sup>Eaton, Jonathan und Samuel Kortum (2002). Technology, Geography, and Trade, Econometrica 70(5).<\/span>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":109755,"main_focus":[156361,157064],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":109759,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"65178","post_abstract":"F\u00fcr die kleine und offene Volkswirtschaft Schweiz kommt dem Aussenhandel eine wichtige Rolle zu. Eine Studie hat analysiert, welche Gewinne f\u00fcr die Schweiz durch den internationalen Handel anfallen. Anhand eines Standardmodells der Handelstheorie wurde die Handelsintegration der Schweiz und deren Beitrag zum Pro-Kopf-Einkommen betrachtet. Wie sich zeigt, liegen die Handelskosten insbesondere aufgrund der vorteilhaften geografischen Lage weit unter dem Durchschnitt. Am meisten zu den Gewinnen tragen die EU-L\u00e4nder bei. \u00c4nderungen in der Handelsintegration mit der EU wirken sich daher st\u00e4rker auf den Wohlstand der Schweiz aus als beispielsweise ver\u00e4nderte Kosten im Handel mit China.","magazine_issue":"05-2017","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20170523","original_files":[{"file":109767}],"external_release_for_author":"20170428","external_release_for_author_time":"11:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/584530017b215"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109752"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4498"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109752"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109752\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126414,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109752\/revisions\/126414"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4498"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157064"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156361"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25766"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=109752"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=109752"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=109752"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=109752"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=109752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}