{"id":109811,"date":"2017-05-23T15:53:06","date_gmt":"2017-05-23T15:53:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/05\/interview-06-2017-orlando\/"},"modified":"2023-08-23T23:06:27","modified_gmt":"2023-08-23T21:06:27","slug":"interview-06-2017-orlando","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/05\/interview-06-2017-orlando\/","title":{"rendered":"\u00abDie Nutzung der Freihandelsabkommen ist freiwillig\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3>Gibt es im Umgang mit den Schweizer Exportunternehmen einen Trump-Effekt?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWir sehen aktuell keine Ver\u00e4nderung. Wir erhalten weiterhin viele Anfragen zum US-Markt, da hat sich mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Pr\u00e4sidenten nichts ver\u00e4ndert. Das eine oder andere Unternehmen erw\u00e4gt heute vielleicht sogar eher, eine Niederlassung in den USA zu gr\u00fcnden, um sich einen einfacheren Marktzugang zu sichern.&#13;<\/p>\n<h3>Klagen die Firmen \u00fcber einen weltweit zunehmenden Protektionismus?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie grosse Mehrheit der Schweizer KMU ist nicht von neuen oder versch\u00e4rften protektionistischen Massnahmen betroffen \u2013 und f\u00fcrchtet sich auch f\u00fcr die Zukunft nicht davor. Das hat eine Umfrage, die wir vergangenen Monat zusammen mit der Credit Suisse ver\u00f6ffentlicht haben, klar gezeigt. In der Praxis scheint sich ein zunehmender Protektionismus also noch nicht zu best\u00e4tigen.&#13;<\/p>\n<h3>Das ist erstaunlich, da ein WTO-Bericht f\u00fcr die G-20-Staaten Mitte 2016 eine \u00fcberdurchschnittliche Zunahme der angewendeten Handelshemmnisse ausweist.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDa Handelshemmnisse in der Exportbranche schon immer ein Thema waren, nimmt der einzelne Exporteur eine \u00c4nderung m\u00f6glicherweise nicht unter dem Label Protektionismus war. Ihm fehlt die gesamtwirtschaftliche Sicht, weil er immer nur einzelne M\u00e4rkte bearbeitet.&#13;<\/p>\n<h3>Mit welchen Anliegen wenden sich Unternehmen an Ihre Abteilung \u00abExport Help\u00bb?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie meisten Fragen betreffen die Freihandelsabkommen. H\u00e4ufig sind auch Fragen zur Mehrwertsteuer und zu den Zollformalit\u00e4ten. Kurz: Die Unternehmen wollen wissen, was sie tun m\u00fcssen, um ein Produkt exportieren zu k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h3>Sind es eher Grossunternehmen oder KMU, welche um Rat fragen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nNahezu alle Anfragen stammen von KMU. Grossfirmen wie Novartis, Roche und Nestl\u00e9 verf\u00fcgen selber \u00fcber das n\u00f6tige Fachwissen.&#13;<\/p>\n<h3>Freihandelsabkommen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Aussenwirtschaftspolitik. Steigt das Interesse der Firmen an Freihandelsabkommen, je mehr Abkommen der Bundesrat abschliesst?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Interesse der Unternehmen ist bereits gross, denn die Schweiz geh\u00f6rt zu den L\u00e4ndern mit den meisten Freihandelsabkommen. Grunds\u00e4tzlich pr\u00fcfen die Firmen bei jedem neuen Abkommen, ob sie es nutzen wollen. Ein gutes Beispiel ist das Freihandelsabkommen mit China, welches nun seit rund drei Jahren in Kraft ist. Einige Unternehmen warten bewusst damit, es anzuwenden, denn es gibt Produkte mit \u00dcbergangsfristen. Das heisst, die Z\u00f6lle werden schrittweise nach Inkrafttreten abgebaut. Alle vereinbarten Erleichterungen werden 2028 wirksam sein. Je nachdem rechnet es sich also f\u00fcr ein Unternehmen vielleicht erst nach zwei oder drei Jahren, das Freihandelsabkommen zu nutzen. Heute ist es noch zu fr\u00fch, um zu beurteilen, was das Abkommen f\u00fcr die Wirtschaft gebracht hat.&#13;<\/p>\n<h3>Mit welchen Fragen konfrontiert Sie beispielsweise ein Verk\u00e4ufer eines Maschinenherstellers?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEr will wissen, ob sein Produkt vom Freihandelsabkommen abgedeckt wird, wie hoch die Zollersparnisse sind, welche Nachweise er erbringen muss und welche Ursprungsregeln gelten. Wichtig ist immer: Die Nutzung der Abkommen ist freiwillig. Wer sie nutzt und dadurch Zollreduktionen erzielt, muss sich jedoch an die Spielregeln halten.&#13;<\/p>\n<h3>Sprich: Man muss f\u00fcr das entsprechende Produkt einen Ursprungsnachweis erbringen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nRichtig. Die Ursprungsregeln enthalten zum Beispiel Angaben, wie viel Prozent des Wertzuwachses des Endproduktes im Land einer Vertragspartei erfolgen muss. Geregelt wird etwa auch, in welchem Masse Vormaterialien verarbeitet werden m\u00fcssen. Ursprungsregeln sollen auch verhindern, dass Waren aus einem Drittland in den Genuss einer Pr\u00e4ferenzbehandlung kommen. Sie definieren, unter welchen Voraussetzungen ein Erzeugnis von der Zollbefreiung respektive vom pr\u00e4ferenziellen Zollsatz profitiert.&#13;<\/p>\n<h3>K\u00f6nnen Sie ein Beispiel machen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<em>(Nimmt einen Kugelschreiber in die Hand)<\/em> Damit dieser Kugelschreiber beispielsweise \u2013 also pr\u00e4ferenziell zollfrei oder zollreduziert \u2013 nach China exportiert werden kann, muss er in der Schweiz zusammengesetzt worden sein. In der Fachsprache spricht man vom Wertkriterium oder vom Positionssprung. Solche Ursprungsregeln variieren von Abkommen zu Abkommen.&#13;<\/p>\n<h3>Wenn Ursprungsregeln zu restriktiv ausgestaltet sind, kommt das nicht wieder einer Handelsbarriere gleich?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nNein, wie gesagt, die Anwendung des Abkommens ist stets freiwillig. Zudem sind die Regeln meist liberal und wirtschaftsfreundlich ausgestaltet. Im Abkommen mit China gilt bei vielen Produkten ein Wertkriterium. So d\u00fcrfen bei einer in der Schweiz hergestellten Kaffeemaschine 50 Prozent der Vormaterialien aus einem Drittland stammen. W\u00e4hrend der Verhandlungen eines neuen Abkommens tauscht sich das federf\u00fchrende Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft jeweils rege mit den Branchenverb\u00e4nden aus. Zum Teil werden gewisse G\u00fctergruppen auch ganz bewusst von Abkommen ausgeklammert, wenn die Verhandlungspartner das w\u00fcnschen. Das sind dann politische Entscheidungen der beteiligten L\u00e4nder.&#13;<\/p>\n<h3>Kann man diese Produkte nachtr\u00e4glich noch in ein Freihandelsabkommen aufnehmen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJa, das ist durchaus m\u00f6glich, wenn auch nicht von heute auf morgen, da neue Verhandlungen n\u00f6tig sind.&#13;<\/p>\n<h3>Sie sagen, die Ursprungsregeln k\u00f6nnen f\u00fcr das gleiche Produkt von Freihandelsabkommen zu Freihandelsabkommen variieren. Die administrativen Kosten d\u00fcrften die Zolleinsparungen somit oft \u00fcbertreffen.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas kommt darauf an. Wenn die Prozesse einmal eingespielt sind, funktioniert alles h\u00e4ufig ohne grossen Aufwand. Doch jede Firma muss abw\u00e4gen, ob sich die Anwendung lohnt. Denn wenn sie sich zum Beispiel nicht an die Ursprungsregeln h\u00e4lt und dies im Rahmen einer Ursprungs\u00fcberpr\u00fcfung festgestellt wird, wird sie geb\u00fcsst. Mit der Nutzung des Abkommens erzielt das Unternehmen Zollreduktionen oder Zollbefreiung. Die Zollbeh\u00f6rde schaut genau hin, weil potenziell Einnahmen entgehen.&#13;<\/p>\n<h3>Die Eidgen\u00f6ssische Zollverwaltung schaltet sich also ein, wenn eine Schweizer Exportfirma M\u00e4ngel bei den Ursprungsangaben aufweist?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEine ausl\u00e4ndische Zollbeh\u00f6rde stellt beispielsweise einen Antrag an den Schweizer Zoll, worauf dieser den Ursprung des Produktes eines Unternehmens pr\u00fcft.&#13;<\/p>\n<h3>Helfen Sie den KMU, den Entscheid pro oder kontra Freihandelsabkommen zu f\u00e4llen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Entscheidung liegt letztlich beim Unternehmen. Wir unterst\u00fctzen die Firmen, indem wir aufzeigen, welche Z\u00f6lle eingespart werden k\u00f6nnen. Da wir die Kostenstruktur eines Unternehmens nicht kennen, muss jede Firma selber rechnen. Viele Anfragen betreffen die Ursprungsregeln: Die Unternehmen wollen sicher sein, ein Kriterium richtig verstanden zu haben. Leider sind keine Standardantworten m\u00f6glich. Jedes Produkt muss man einzeln beurteilen.&#13;<\/p>\n<h3>Wie erfolgt der Nachweis der Ursprungskriterien?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDies geschieht beispielsweise mit einer sogenannten Warenverkehrsbescheinigung.&#13;<\/p>\n<h3>Diese ist dann auf dem Lieferschein vermerkt?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBis zu einem festgelegten Wert kann man bei fast allen Abkommen eine sogenannte Ursprungserkl\u00e4rung etwa auf der Rechnung anbringen. Eine Warenverkehrsbescheinigung ist jedoch ein separates Dokument.&#13;<\/p>\n<h3>Bieten die Freihandelsabkommen nebst den Zolleinsparungen weitere Vorteile?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nGerade das Freihandelsabkommen mit China verschafft den Schweizer Firmen einen tempor\u00e4ren Wettbewerbsvorteil gegen\u00fcber Unternehmen aus dem EU-Raum, da die EU noch \u00fcber kein solches Abkommen verf\u00fcgt. Ein Abkommen bietet auch die M\u00f6glichkeit, Vormaterialien unter einem Freihandelsabkommen zu importieren und somit von den Zollpr\u00e4ferenzen zu profitieren. Und schliesslich wird in den neueren Abkommen ja nicht nur der Warenverkehr geregelt, sondern auch Aspekte wie geistiges Eigentum, Handel mit Dienstleistungen, \u00f6ffentliches Beschaffungswesen und technische Vorschriften.&#13;<\/p>\n<h3>Welche H\u00fcrden gibt es f\u00fcr Unternehmen bei der Anwendung von Freihandelsabkommen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEine erste H\u00fcrde besteht im Unternehmen selbst: Der Exportverantwortliche braucht die R\u00fcckendeckung von der Unternehmensleitung. Hilfreich ist es etwa, wenn Freihandelsabkommen in der Firmenstrategie angesiedelt sind. Eine zweite H\u00fcrde ist das n\u00f6tige Know-how \u2013 insbesondere ein professionelles Ursprungsmanagement: Einkauf und Verkauf m\u00fcssen aufeinander abgestimmt sein, denn jeder neue Lieferant beziehungsweise eine andere Beschaffungsquelle wirkt sich potenziell auf den Ursprung aus. Wenn die Teile nicht mehr in Deutschland eingekauft werden, sondern in Taiwan, sind die Anforderungen wom\u00f6glich nicht mehr erf\u00fcllt.&#13;<\/p>\n<h3>Sie haben die nicht tarif\u00e4ren Handelshemmnisse angesprochen. Welche Rolle spielen Hemmnisse wie mengenm\u00e4ssige Beschr\u00e4nkungen, Subventionen und technische Vorschriften in den Abkommen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Freihandelsabkommen tragen traditionell vor allem zur Aufhebung oder Reduktion von tarif\u00e4ren Hemmnissen bei. Insbesondere in j\u00fcngeren Abkommen sind jedoch auch zunehmend zum Beispiel gegenseitige Anerkennungen einer Konformit\u00e4tserkl\u00e4rung oder von Zertifizierungen enthalten. Doch alle Regelungen des jeweiligen Handelspartners werden nie abgedeckt. Viele Unternehmen sind daher erstaunt, dass sie trotz Freihandelsabkommen weiterhin ein Zertifikat f\u00fcr den chinesischen Markt vorweisen m\u00fcssen. Vielleicht t\u00e4uscht der Name Freihandel \u2013 es wird nicht alles frei gehandelt.&#13;<\/p>\n<h3>F\u00fcr einen Schweizer Exporteur w\u00e4re es aber gut, wenn China beispielsweise die Suva-Produktepr\u00fcfung anerkennen w\u00fcrde.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf jeden Fall. Aber in den Freihandelsabkommen geht es in erster Linie um den Abbau oder die Reduktion von Z\u00f6llen.&#13;<\/p>\n<h3>Beraten Sie die Firmen auch betreffend die nicht tarif\u00e4ren Handelshemmnisse?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich. Wir arbeiten in allen relevanten L\u00e4ndern mit Experten zusammen, die Schweizer Unternehmen bei diversen regulatorischen Fragen beraten k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h3>Die Zollformalit\u00e4ten stammen aus der Zeit vor der Digitalisierung. Demgegen\u00fcber sind die Produktionsprozesse immer komplexer. G\u00fcter \u00fcberschreiten mehrfach die Grenze, bevor sie in den Verkauf gehen. Sind veraltete Zollformalit\u00e4ten eine weitere H\u00fcrde?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas kann ich nur teilweise best\u00e4tigen. Es gibt zwar den klassischen Lastwagenfahrer, der zum Zoll f\u00e4hrt mit den Papieren in der Hand. Aber gleichzeitig ist die Digitalisierung weit fortgeschritten. Die Lieferungen werden schon vor der Grenze elektronisch \u00fcberpr\u00fcft. Die Zollbeh\u00f6rde weiss ganz genau, welcher LKW mit welcher Ware die Schweizer Grenze passieren wird. Und auch der Exporteur erh\u00e4lt bereits bei der elektronischen Anmeldung Bescheid, ob die Ladung sp\u00e4ter beim Grenz\u00fcbertritt \u00fcberpr\u00fcft wird. In einem Punkt haben Sie aber recht: Das Freihandelsabkommen mit der EU stammt aus dem Jahr 1972. Die damals ausgehandelten Ursprungsregeln sind nicht mehr zeitgem\u00e4ss. Seither gab es zum Gl\u00fcck mehrere Revisionen.&#13;<\/p>\n<h3>Profitieren die Unternehmen von der Digitalisierung der Zollabl\u00e4ufe?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJa klar. Sie sind beispielsweise nicht mehr auf die \u00d6ffnungszeiten des Zolls angewiesen. Gleichzeitig sind die Unternehmen heute schon gut beraten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn die Digitalisierung der Zollabwicklung und ihrer Prozesse wird weiter zunehmen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gibt es im Umgang mit den Schweizer Exportunternehmen einen Trump-Effekt? &#13; Wir sehen aktuell keine Ver\u00e4nderung. Wir erhalten weiterhin viele Anfragen zum US-Markt, da hat sich mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Pr\u00e4sidenten nichts ver\u00e4ndert. 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Bei S-GE in der Schweiz arbeiten rund 100 Personen. Die Vertretungen von Switzerland Global Enterprise im Ausland sind bei den Botschaften und Generalkonsulaten angesiedelt und werden als <em>Swiss Business Hubs<\/em> gef\u00fchrt. Insgesamt gibt es 21 solche Hubs. Die M\u00e4rkte mit steigender Bedeutung f\u00fcr die international ausgerichtete Schweizer Wirtschaft \u2013 Australien, Kasachstan, Schweden, Nigeria und Chile \u2013 verf\u00fcgen zudem \u00fcber einen <em>Trade Point<\/em>, der sich ebenfalls auf der jeweiligen Botschaft befindet."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":109814,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":109818,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"68723","post_abstract":"","magazine_issue":"06-2017","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20170524","original_files":[{"file":109826}],"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/58e788108c457"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109811"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109811"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109811\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126417,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109811\/revisions\/126417"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=109811"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=109811"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=109811"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=109811"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=109811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}