{"id":110413,"date":"2017-03-23T15:02:18","date_gmt":"2017-03-23T15:02:18","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/03\/lalive-04-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:06:57","modified_gmt":"2023-08-23T21:06:57","slug":"lalive-04-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/03\/lalive-04-2017\/","title":{"rendered":"Wie flexibel ist der Schweizer Arbeitsmarkt?"},"content":{"rendered":"<p>Was sich heute gut verkaufen l\u00e4sst, findet morgen m\u00f6glicherweise bereits keine Abnehmer mehr: Angesichts der dynamischen Wirtschaftsentwicklung aufgrund der Informationstechnologie gewinnt die Flexibilit\u00e4t des Arbeitsmarktes weltweit an Bedeutung. Deshalb sprechen auch Politiker gerne davon: W\u00e4hrend die Unternehmer sagen, flexible Arbeitsm\u00e4rkte sicherten ihr wirtschaftliches \u00dcberleben, widersetzen sich die Gewerkschaften einer \u00abzu weit gehenden\u00bb Flexibilit\u00e4t.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAber was heisst Arbeitsmarktflexibilit\u00e4t aus wissenschaftlicher Sicht? Ein flexibler Arbeitsmarkt gew\u00e4hrleistet, dass Arbeitnehmende, die durch einen konjunkturellen Schock ihre Stelle verlieren, rasch eine andere Besch\u00e4ftigung finden. Die sogenannte Mikroflexibilit\u00e4t ist die F\u00e4higkeit einer Volkswirtschaft, Arbeitnehmende auf effiziente Weise zu anderen Arbeitsstellen zu verlagern. Unter Makroflexibilit\u00e4t versteht man die F\u00e4higkeit, sich von einem allgemeinen Konjunktureinbruch zu erholen, ohne dass die Arbeitslosigkeit stark ansteigt. Flexible Arbeitsm\u00e4rkte sind durch eine tiefe Arbeitslosigkeit, umfangreiche Bewegungen von Arbeitnehmenden zwischen der Erwerbslosigkeit und dem Arbeitsmarkt sowie durch eine kurze Dauer der Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Im Gegensatz dazu weisen starre Arbeitsm\u00e4rkte eine hohe Arbeitslosigkeit, verh\u00e4ltnism\u00e4ssig geringe Bewegungen von Arbeitnehmenden und eine lange Dauer der Erwerbslosigkeit auf.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin Test f\u00fcr die Flexibilit\u00e4t des Arbeitsmarktes war die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, welche der Schweiz die tiefste und l\u00e4ngste Rezession seit den Neunzigerjahren bescherte. Ende 2008 ging das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) gem\u00e4ss dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) krisenbedingt zur\u00fcck und verzeichnete in den ersten drei Quartalen des folgenden Jahres negative Wachstumsraten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZuvor war die Nachfrage nach Schweizer Industrieerzeugnissen eingebrochen. Entsprechend sackte der exportgewichtete ausl\u00e4ndische Einkaufsmanagerindex (PMI) innerhalb des Jahres 2008 um ein Viertel ab (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Der PMI-Indikator bildet die Situation im Produktionssektor unserer wichtigsten Handelspartner ab, was stark mit den Schweizer Exporten korreliert.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Erwerbslosenquote in der Schweiz und exportgewichteter, ausl\u00e4ndischer Einkaufsmanagerindex (PMI)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='lalive_martenet_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#lalive_martenet_de_1').highcharts({\n    chart: {\n   \n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n   \n    xAxis: [{\n        categories: ['2002 Q1', '2002q2', '2002q3', '2002q4', '2003 Q1', '2003q2', '2003q3', '2003q4', '2004 Q1', '2004q2', '2004q3', '2004q4', '2005 Q1', '2005q2', '2005q3', '2005q4', '2006 Q1', '2006q2', '2006q3', '2006q4', '2007 Q1', '2007q2', '2007q3', '2007q4', '2008 Q1', '2008q2', '2008q3', '2008q4', '2009 Q1', '2009q2', '2009q3', '2009q4', '2010 Q1', '2010q2', '2010q3', '2010q4', '2011 Q1', '2011q2', '2011q3', '2011q4', '2012 Q1', '2012q2', '2012q3', '2012q4', '2013 Q1', '2013q2', '2013q3', '2013q4', '2014 Q1', '2014q2', '2014q3', '2014q4'],\n                tickInterval: 4,\n                        plotBands: [{ \/\/ Farbhinterlegung Mittelwert\n                color: 'rgba(137,193,211,0.3)',\n                                showInLegend: true,\n\n\n\n                from: 27,\n                to: 30,\ntitle: {\n            text: 'Rezession'\n        }\n\n\n       \n\n\n            }],\n\n\n\n        crosshair: true\n    }],\n    \n    yAxis: [{ \/\/ Primary yAxis\n        labels: {\n            format: '{value}'\n        },\nmin: 2,\nmax:6,\n        title: {\n            text: 'Erwebslosenquote'\n        }        \n    }, { \/\/ Secondary yAxis\n        title: {\n            text: 'PMI'\n        },\n        labels: {\n            format: '{value}'\n            \n        },\nmin: 33,\nmax:58,\n        opposite: true\n    }],\n    tooltip: {\n        shared: false\n    },\n      plotOptions: {\n        series: {\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n   \n    series: [{\n        name: 'Exportgewichteter, ausl\u00e4ndischer Einkaufsmanagerindex (PMI)',\n        type: 'spline',\n        yAxis: 1,\n        data: [49.07,51.82,50.48,49.59,49.58,48.23,50.81,53.65,54.45,55.46,54.54,52.5,52.34,50.51,51.85,53.63,54.6,55.96,55.64,55.46,54.68,54.58,53.86,52.75,52.22,50.45,47.47,38.41,36.22,42.71,49.91,52.67,55.01,56.26,54.94,55.67,57.29,54.6,50.31,48.8,50.37,48.32,47.45,47.98,49.55,49.42,51.87,52.99,53.23,52.67,52.04,51.82],\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        }\n\n    }, \n   {\n        name: 'Erwebslosenquote (gem\u00e4ss ILO)',\n        type: 'spline',\n        data: [2.66,2.89,3.27,3.52,3.73,3.99,4.24,4.29,4.32,4.41,4.49,4.47,4.45,4.45,4.46,4.32,4.19,4.11,4.07,3.91,3.8,3.72,3.69,3.55,3.46,3.43,3.55,3.63,3.83,4.14,4.49,4.54,4.65,4.59,4.51,4.2,4.18,4.06,4.1,3.97,4.12,4.16,4.28,4.25,4.43,4.39,4.48,4.43,4.57,4.45,4.51,4.38],\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        }\n    }]\n});\n});\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Anmerkung: Die Rezessionsphase ist blau eingef\u00e4rbt.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Seco (2017), Hanslin und Scheufele (2016) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls Folge der Rezession, von der unsere Handelspartner ab Ende 2008 besonders stark getroffen wurden, stieg die Erwerbslosenquote in der Schweiz von 3,5\u00a0Prozent Anfang 2008 auf rund 4,5\u00a0Prozent Ende 2009 (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Anschliessend sank sie bis Ende 2011 wieder auf 4\u00a0Prozent, was ungef\u00e4hr dem Durchschnittswert zwischen 2002 und 2014 entspricht. Angesichts des konjunkturellen Einbruchs infolge der Wirtschaftskrise waren die Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote somit nur begrenzt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>K\u00fcndigungsschutz schr\u00e4nkt Mikroflexibilit\u00e4t ein<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie effiziente Verlagerung von Arbeitnehmenden auf andere Stellen (Mikroflexibilit\u00e4t) wird unter Umst\u00e4nden durch gesetzliche und verwaltungsrechtliche Bestimmungen zum Arbeitnehmerschutz beeintr\u00e4chtigt. Eine zentrale diesbez\u00fcgliche Regulierung ist der K\u00fcndigungsschutz: Er schr\u00e4nkt die Flexibilit\u00e4t der Unternehmen ein, Angestellte einzustellen oder zu entlassen. F\u00fcr die Arbeitnehmenden bietet er zwar den Vorteil, dass unsichere Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse verhindert werden, gleichzeitig kann er aber die Stellensuche erschweren. Des Weiteren bewirken auch Regelungen, welche die M\u00f6glichkeiten der Unternehmen zur Anpassung von Arbeitsvertr\u00e4gen einschr\u00e4nken, gegebenenfalls eine geringere Mikroflexibilit\u00e4t.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie hat sich der K\u00fcndigungsschutz auf die Arbeitslosigkeit ausgewirkt? Um diese Frage zu beantworten, haben wir im Zeitraum 1995 bis 2007 zw\u00f6lf OECD-L\u00e4nder mit unterschiedlichen K\u00fcndigungsschutzgesetzgebungen miteinander verglichen. Anschliessend f\u00fcgten wir zwei Indikatoren zur Leistungsf\u00e4higkeit des Arbeitsmarktes hinzu: die Arbeitslosenquote und die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit. Bez\u00fcglich der Arbeitslosenquote zeigte sich: Die Strenge des K\u00fcndigungsschutzes korreliert nicht mit der Arbeitslosigkeit; tiefe Arbeitslosenquoten bestehen sowohl in L\u00e4ndern mit einem strengen K\u00fcndigungsschutz als auch umgekehrt (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2><strong>Arbeitslosendauer ausschlaggebend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDoch ist die Arbeitslosenquote \u00fcberhaupt ein gutes Mass f\u00fcr die Mikroflexibilit\u00e4t? Denn zur entscheidenden Frage, wie lange die betreffenden Personen schon auf Stellensuche sind, liefert sie keine Informationen; sie gibt lediglich an, wie viele Personen eine neue Besch\u00e4ftigung suchen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTats\u00e4chlich wird jeden Monat eine grosse Zahl von Erwerbst\u00e4tigen arbeitslos, und gleichzeitig finden viele Erwerbslose eine neue Stelle: Gem\u00e4ss Angaben des Seco verlieren in der Schweiz monatlich rund 29\u2019000 Erwerbst\u00e4tige ihren Arbeitsplatz, und ebenso viele Personen finden eine neue Stelle.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die Dauer der Arbeitslosigkeit ist ein besseres Mass f\u00fcr die Mikroflexibilit\u00e4t, da in flexiblen Arbeitsm\u00e4rkten Stellensuchende rasch eine neue Besch\u00e4ftigung finden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Erwerbslosenquote und K\u00fcndigungsschutz<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' 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In einem Land mit einem strengen K\u00fcndigungsschutz ist normalerweise eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssig lange durchschnittliche Dauer der Erwerbslosigkeit zu erwarten. Mit anderen Worten ist es f\u00fcr Erwerbslose umso schwieriger, eine neue Stelle zu finden, je besser die Arbeitnehmenden vor einer K\u00fcndigung gesch\u00fctzt sind. Dies deutet darauf hin, dass der K\u00fcndigungsschutz eine gewisse Rolle spielt, haupts\u00e4chlich durch seine Auswirkungen auf die Dauer der Arbeitslosigkeit, w\u00e4hrend er die Arbeitslosenquote nicht massgeblich beeinflusst.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Arbeitslosengeld mindert Anreize<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAbgesehen vom K\u00fcndigungsschutz ist f\u00fcr die Mikroflexibilit\u00e4t m\u00f6glicherweise auch die Arbeitslosenversicherung (ALV) von Bedeutung. Denn das Arbeitslosengeld reduziert den Anreiz, m\u00f6glichst schnell einen neuen Arbeitsplatz zu suchen \u2013 was die Dauer der Erwerbslosigkeit verl\u00e4ngert und auf die Gesamtbesch\u00e4ftigung dr\u00fcckt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAllerdings bezahlt die ALV nicht nur Geld, sondern unterst\u00fctzt die Versicherten mit Know-how und Ausbildungsprogrammen bei der Arbeitssuche. Dadurch finden Erwerbslose rascher eine neue Stelle und verbessern mittelfristig ihren Erfolg im Arbeitsmarkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Bezug auf den Einfluss der Arbeitslosenversicherung l\u00e4sst sich somit sagen: F\u00fcr Erwerbst\u00e4tige, die wegen eines Konjunktureinbruchs ihre Stelle verlieren, ist die ALV die wichtigste Einkommensquelle. Sie verbessert die Flexibilit\u00e4t, indem sie Stellensuchende dabei unterst\u00fctzt, rasch eine andere Stelle zu finden. Doch gleichzeitig mindert sie die Arbeitsmarktflexibilit\u00e4t, indem sie den Anreiz reduziert, eine neue Stelle anzunehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Auswertung zeigt: Im Vergleich mit \u00d6sterreich und Norwegen ist der K\u00fcndigungsschutz in der Schweiz nicht sehr streng. Doch die Schweizer Bestimmungen sind viel strikter als die Regelung in den USA, wo f\u00fcr die Einstellung und Entlassung von Mitarbeitenden flexiblere gesetzliche Vorschriften gelten. Der Schweizer Arbeitsmarkt ist gleichzeitig durch eine tiefe Arbeitslosigkeit und eine lange durchschnittliche Dauer der Erwerbslosigkeit gekennzeichnet. Er ist also weder starr noch vollst\u00e4ndig flexibel.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Hohe Makroflexibilit\u00e4t dank Sozialpartnerschaft<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie krisenresistent ist der Arbeitsmarkt auf der Makroebene? Um dies zu beantworten, haben wir bez\u00fcglich des Zeitraums 1995 bis 2015 einen einfachen Makroflexibilit\u00e4ts-Index f\u00fcr 39 OECD-L\u00e4nder entwickelt. Im Index, der den gesamten Wohlstandsverlust aufgrund von Schwankungen der Arbeitslosigkeit erfasst, liegt die Schweiz hinter Norwegen auf dem zweiten Rang. Das Vereinigte K\u00f6nigreich und die USA, deren Arbeitsm\u00e4rkte im Allgemeinen als flexibel gelten, belegen lediglich die R\u00e4nge 11 und 18. Dies zeigt, dass die Schweizer Wirtschaft in der Lage ist, externe Schocks mit begrenzten Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote zu absorbieren (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWas sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die hohe Makroflexibilit\u00e4t? Die Arbeitsmarktinstitutionen spielen dabei vermutlich keine zentrale Rolle, da sie, wie oben gezeigt, die Mikroflexibilit\u00e4t beschr\u00e4nken. Hingegen ist ein anderer Faktor m\u00f6glicherweise von erheblicher Bedeutung: die Sozialpartnerschaft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der Schweiz sind die Arbeitnehmervertreter und die Arbeitgeber in der Lage, in einer konstruktiven Atmosph\u00e4re miteinander zu reden und zu verhandeln. Gem\u00e4ss dem Global Competitiveness Report des World Economic Forum (WEF) ist die Schweiz das Land, in dem die Beziehungen zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebern am st\u00e4rksten von Zusammenarbeit gepr\u00e4gt sind. Die F\u00e4higkeit, gesamtwirtschaftliche Probleme gemeinsam anzugehen, tr\u00e4gt somit wom\u00f6glich zur hohen Makroflexibilit\u00e4t in der Schweiz bei.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Seco (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Vgl. dazu Beitrag von Bernhard Weber (Seco) in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sich heute gut verkaufen l\u00e4sst, findet morgen m\u00f6glicherweise bereits keine Abnehmer mehr: Angesichts der dynamischen Wirtschaftsentwicklung aufgrund der Informationstechnologie gewinnt die Flexibilit\u00e4t des Arbeitsmarktes weltweit an Bedeutung. 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Ein Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte die Sozialpartnerschaft sein. In Bezug auf die Mikroflexibilit\u00e4t \u2013 d. h. die effiziente Verlagerung von Arbeitnehmenden auf die vorhandenen Stellen \u2013 befindet sich die Schweiz im internationalen Vergleich lediglich im Mittelfeld. 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