{"id":110912,"date":"2017-02-23T13:11:24","date_gmt":"2017-02-23T13:11:24","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/02\/telser-03-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:07:25","modified_gmt":"2023-08-23T21:07:25","slug":"telser-03-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/02\/telser-03-2017\/","title":{"rendered":"Wie viel ist uns die Qualit\u00e4t im Gesundheitswesen wert?"},"content":{"rendered":"<p>In der Schweiz ist die \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber das Gesundheitswesen bereits seit Jahren beinahe ausschliesslich auf die Kosten fixiert. In der Berichterstattung diagnostiziert man eine \u00abKostenexplosion\u00bb und warnt vor \u00abPr\u00e4mienschocks\u00bb. Dieser einseitige Kostenfokus verleitet viele Politiker zu Aktivismus, weshalb sich die Diskussionen im Parlament haupts\u00e4chlich um die Kostenreduktion drehen. Und seit der Einf\u00fchrung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) fordern verschiedene Stimmen sogar regelm\u00e4ssig, die Leistungen m\u00fcssten rationiert werden. Entsprechend hat das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) k\u00fcrzlich den Zugang zu neuen \u2013 teuren, aber wirksamen \u2013 Hepatitis-C-Medikamenten eingeschr\u00e4nkt, sodass nur Patienten mit einem fortgeschrittenen Leberschaden diese von der Krankenkasse bezahlt bekommen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEs ist unbestritten: Die Gesundheitsausgaben sind in der Schweiz hoch und \u00fcber die Zeit stetig angestiegen. Eine Betrachtung des Gesundheitswesens sollte aber auch den Nutzen im Fokus haben. Denn: Hohe und steigende Gesundheitsausgaben stellen an und f\u00fcr sich noch kein Problem dar, solange die damit finanzierte Gesundheitsversorgung den Pr\u00e4ferenzen der Versicherten entspricht und ihnen einen Nutzen generiert, der h\u00f6her ausf\u00e4llt als die Kosten. So zahlt sich ein Spitzengesundheitssystem f\u00fcr die Patienten in Form einer besseren Gesundheit und einer l\u00e4ngeren Lebensdauer aus. Die Versicherten insgesamt wiederum profitieren von einem einfachen, schnellen und fl\u00e4chendeckenden Zugang zu den Gesundheitsleistungen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Hohe Patientenzufriedenheit<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Nutzenseite des Gesundheitswesens wird jedoch in der \u00f6ffentlichen Diskussion bisher relativ stiefm\u00fctterlich behandelt. Es bestreitet zwar kaum jemand, dass das Gesundheitswesen einen hohen Nutzen generiert, aber im Gegensatz zu den Kosten ist dieser deutlich schwieriger zu messen. Es gibt allerdings zunehmend Anstrengungen, Einflussfaktoren f\u00fcr den Patientennutzen durch objektive Qualit\u00e4tsmessungen oder den subjektiven Patientennutzen durch Zufriedenheitsbefragungen zu ermitteln <a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><u>&#13;<br \/>\n<\/u>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Umfragen schneidet das Gesundheitswesen in Bezug auf die Qualit\u00e4t regelm\u00e4ssig gut ab. Gem\u00e4ss dem Gesundheitsmonitor 2016 des Branchenverbandes Interpharma sehen 81 Prozent der Stimmberechtigten das Gesundheitswesen positiv; drei Viertel halten seine Qualit\u00e4t sogar f\u00fcr gut bis sehr gut.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAufschlussreich sind auch Untersuchungen zum Gesundheitszustand der Bev\u00f6lkerung. So kam eine OECD-Studie im Jahr 2006<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> beispielsweise zum Schluss, dass die Schweiz sowohl bei objektiven als auch subjektiven Kriterien wie zum Beispiel bei der Lebenserwartung und beim selbst eingesch\u00e4tzten Gesundheitszustand im Vergleich zu anderen OECD-L\u00e4ndern sehr gut abschneidet. Zudem unterschied sich der Gesundheitszustand der verschiedenen sozio\u00f6konomischen Gruppen in der Schweiz weniger stark als anderswo \u2013 was nicht zuletzt auf einen umfassenden Zugang der Bev\u00f6lkerung zu den Gesundheitsdienstleistungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Der Nutzen in Franken ausgedr\u00fcckt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nStiften Gesundheitsleistungen also mehr Nutzen, als sie kosten? Auf diese Schl\u00fcsselfrage liefern die erw\u00e4hnten Qualit\u00e4tsmessungen, Zufriedenheitsbefragungen und internationalen Indikatorenvergleiche keine abschliessende Antwort. Eine M\u00f6glichkeit ist deshalb, den Nutzen in Geldeinheiten zu beziffern \u2013 wozu in der \u00d6konomie \u00fcblicherweise das Konzept der Zahlungsbereitschaft verwendet wird. Messungen dazu sind f\u00fcr die Schweiz bisher jedoch erst wenige vorhanden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVor gut zehn Jahren untersuchte eine Studie<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> erstmals die Nutzenseite von Reformvorschl\u00e4gen in der Schweiz. Allerdings wurde dabei nicht nach der Zahlungsbereitschaft, sondern nach der Kompensationsforderung gefragt, da es haupts\u00e4chlich um Einschr\u00e4nkungen im Leistungskatalog der Grundversicherung und damit um Nutzeneinbussen f\u00fcr die Versicherten ging.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie gr\u00f6ssten Nutzeneinbussen zeigten sich dabei vor allem bei einer Einschr\u00e4nkung der freien Arzt- und Spitalwahl: Damit die Versicherten eine \u00c4rzteliste nach Kostenkriterien akzeptierten, m\u00fcssten sie monatlich mit einer rund 100 Franken g\u00fcnstigeren Pr\u00e4mie kompensiert werden (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Der Nutzenverlust reduziert sich auf etwa die H\u00e4lfte, wenn die \u00c4rzteliste nach Qualit\u00e4ts- (53 Franken) oder Effizienzkriterien (42 Franken) anstatt lediglich nach Kosten\u00fcberlegungen erstellt w\u00fcrde. Der Nutzenverlust aus einer Einschr\u00e4nkung der Spitalwahl ohne kleine, lokale Spit\u00e4ler betr\u00e4gt 37 Franken. Ebenfalls hoch sind die Einbussen bei einem um zwei Jahre verz\u00f6gerten Zugang zu Innovationen, bei dem beispielsweise neue Medikamente oder Implantate erst zwei Jahre nach der Zulassung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen w\u00fcrden. Hier bezifferte sich der Verlust auf 65 Franken pro Monat und Person. Der direkte Zugang zu Innovationen stiftete den Versicherten somit j\u00e4hrlich einen Nutzen von rund f\u00fcnf Milliarden Franken \u2013 was etwa 10 Prozent der damaligen Gesundheitsausgaben entspricht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZwar wurde in der Studie kein Vergleich mit den Kosten vorgenommen. Es ist allerdings \u00e4usserst unwahrscheinlich, dass mit einem verz\u00f6gerten Innovationszugang tats\u00e4chlich j\u00e4hrlich f\u00fcnf Milliarden Franken eingespart werden k\u00f6nnen. Damit w\u00fcrde eine solche Reform eine h\u00f6here Nutzeneinbusse bei den Versicherten nach sich ziehen, als dass sie Kosten einspart.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong><strong>Abb. 1: Nutzenverluste von Reformvarianten pro Versicherten und Monat (2004)<\/strong>&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Telser_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Telser_1_de').highcharts({\n    chart: {\n          \n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: [{\n            categories: ['Keine Bagatellmedikamente', 'Generikasubstitution', 'Pflegeversicherung', 'Keine kleinen Spit\u00e4ler', '\u00c4rzteliste (nach Effizienz)', '\u00c4rzteliste (nach Qualit\u00e4t)', 'Verz\u00f6gerte Innovation (2 Jahre)', '\u00c4rzteliste (nach Kosten)']\n        }],\n        yAxis: [{ \/\/ Primary yAxis\n            labels: {\n                format: ''\n               \n            },\n            title: {\n                text: 'Franken pro Monat'\n            }\n        }],\n\n        tooltip: {\n            shared: true\n        },\n\n        series: [{\n            name: 'Kompensationsforderung (Franken pro Monat)',\n            type: 'bar',\n            data: [6, -3,-25,-37,-42,-53,-65,-103],\n            tooltip: {\n                pointFormat: '<span style=\"font-weight: bold; color: {series.color}\">{series.name}<\/span>: <b>{point.y:.1f} <\/b> '\n            }\n        },  {\n        \n        \n            name: 'Maximale Abweichung gem\u00e4ss 95-Prozent-Vertrauensintervall',\n            type: 'errorbar',\n            data: [[16.9, -4], [8.1, -13.4], [-15.6, -34.2], [-26.2,\t-48.4], [-26.7,\t-57.2], [-36.0,-70.7], [-49.2,\t-80.1], [-77.5,\t-129.1] ], \/\/Errorbar = diese schwarzen Striche. 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Keinen Verlust w\u00fcrde er dagegen empfinden, wenn er Medikamente f\u00fcr Bagatellerkrankungen selbst bezahlen m\u00fcsste: Die Kompensationsforderung betr\u00e4gt hier statistisch null (95-Prozent-Vertrauensintervall).<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Zahlungsbereitschaft auch f\u00fcr letzten Lebensabschnitt hoch<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Studie<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> aus dem Jahr 2016 untersuchte f\u00fcr die Schweiz, wie hoch die Zahlungsbereitschaft der Versicherten f\u00fcr medizinische Leistungen am Ende des Lebens ist. Weil in dieser Lebensphase die Kosten besonders hoch sind, wird hier h\u00e4ufig Rationierung gefordert. Wie die Autoren zeigen, sind die Versicherten bereit, f\u00fcr eine bessere Gesundheit von Patienten am Lebensende viel Geld auszugeben: F\u00fcr eine Behandlung, die das Leben bei bester Lebensqualit\u00e4t um ein ganzes Jahr verl\u00e4ngert, betr\u00e4gt die Zahlungsbereitschaft rund 200\u2019000 Franken (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Dieser Betrag ist doppelt so hoch wie der im Jahr 2010 vom Bundesgericht in seinem viel beachteten Myozime-Urteil festgelegte Wert, ab wann Therapiekosten nicht mehr angemessen seien.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Im letzten Lebensjahr von Krebspatienten wird je nach Alter nur gerade bei 19 Prozent der Verstorbenen die 200\u2019000-Franken-Schwelle \u00fcberstiegen. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Verstorbenen weist in ihrem letzten Jahr Gesundheitsausgaben auf, die deutlich unter dem liegen, was der Durchschnittsversicherte daf\u00fcr zu zahlen bereit ist.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Durchschnittliche Zahlungsbereitschaft f\u00fcr zus\u00e4tzliche Lebensdauer und -qualit\u00e4t pro Patient am Lebensende (2014)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/02\/Telser_2_DE_neu.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-66354 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/02\/Telser_2_DE_neu.png\" width=\"3010\" height=\"1150\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Abbildung zeigt die Zahlungsbereitschaft der Versicherten in Abh\u00e4ngigkeit der Lebensdauer und -qualit\u00e4t f\u00fcr Patienten, die noch sechs Monate bei mittlerer Lebensqualit\u00e4t zu leben haben. Den Ausgangspunkt bilden die schraffierten Fl\u00e4chen. Negative Qualit\u00e4tswerte zeigen eine Verschlechterung der Lebensqualit\u00e4t der Patienten an, negative Monatswerte eine Verk\u00fcrzung in der Lebenserwartung. Positive Werte stehen f\u00fcr Qualit\u00e4tsverbesserung respektive Lebensverl\u00e4ngerung. Je dunkler ein Feld eingef\u00e4rbt ist, desto h\u00f6her ist die Zahlungsbereitschaft f\u00fcr die entsprechende Kombination aus \u00c4nderung der Lebensdauer und Lebensqualit\u00e4t.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAngesichts dieser Studien deutet vieles darauf hin, dass die meisten Patienten die Gesundheitsversorgung als hochwertig und auf ihre Bed\u00fcrfnisse ausgerichtet einstufen. Entsprechend sind die Versicherten bereit, daf\u00fcr zu zahlen. Das heisst nat\u00fcrlich nicht, dass es kein Einsparpotenzial gibt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn im Gesundheitswesen Kosten eingespart werden k\u00f6nnen, denen keine Leistungen entgegenstehen, die einen entsprechenden Nutzen stiften, ist dies selbstverst\u00e4ndlich die beste aller Welten. Es gibt durchaus Reformen, die keinen Nutzenverlust nach sich ziehen: So k\u00f6nnte die Grundversicherung nur noch Generika anstatt Originalpr\u00e4parate verg\u00fcten, wo dies m\u00f6glich ist, und Medikamente f\u00fcr Bagatellerkrankungen k\u00f6nnten von den Patienten selbst bezahlt werden (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Vor einer Rationierung rein aus Kostensicht muss jedoch gewarnt werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Qualit\u00e4ts- und Zufriedenheitsmessungen in der Akutsomatik, der Rehabilitation und der Psychiatrie des Nationalen Vereins f\u00fcr Qualit\u00e4tsentwicklung in Spit\u00e4lern und Kliniken (ANQ).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Interpharma (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">OECD (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Telser et al. (2004).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Beck et al. (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">BGE 136 V 395.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schweiz ist die \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber das Gesundheitswesen bereits seit Jahren beinahe ausschliesslich auf die Kosten fixiert. In der Berichterstattung diagnostiziert man eine \u00abKostenexplosion\u00bb und warnt vor \u00abPr\u00e4mienschocks\u00bb. Dieser einseitige Kostenfokus verleitet viele Politiker zu Aktivismus, weshalb sich die Diskussionen im Parlament haupts\u00e4chlich um die Kostenreduktion drehen. 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Was leistet unser Gesundheitswesen?, Z\u00fcrich.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":110915,"main_focus":[156396,157089],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":110919,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"65998","post_abstract":"Betrachtet man das Schweizer Gesundheitswesen aus Sicht der Patienten und Versicherten, f\u00e4llt auf, dass viel \u00fcber die Kosten, aber kaum \u00fcber den Nutzen gesprochen wird. Dieser Kostenfokus birgt die Gefahr von politischen Fehlentscheiden, bei denen mehr Nutzen bei den Versicherten verloren geht, als Kosten eingespart werden. 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