{"id":111350,"date":"2016-11-24T08:50:35","date_gmt":"2016-11-24T08:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/11\/korber-oesch-11-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:07:46","modified_gmt":"2023-08-23T21:07:46","slug":"korber-oesch-11-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/11\/korber-oesch-11-2016\/","title":{"rendered":"Berufslehre bietet bessere Lohnaussichten f\u00fcr M\u00e4nner"},"content":{"rendered":"<p>L\u00e4nder mit einem gut ausgebauten Berufsbildungssystem haben tendenziell eine niedrigere Jugendarbeitslosigkeitsquote als L\u00e4nder, die st\u00e4rker auf Allgemeinbildung setzen. Offensichtlich bereitet die Lehre Jugendliche gut auf den Anfang ihrer Berufslaufbahn vor. Weniger klar ist, ob dies auch danach der Fall ist. Berufsspezifische Kompetenzen, die man vor dem 20. Altersjahr erworben hat, k\u00f6nnen sich im Alter von 50 Jahren als obsolet erweisen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUntersucht man die Besch\u00e4ftigungs- und Lohnaussichten einer Lehre w\u00e4hrend der gesamten Berufslaufbahn in der Schweiz, stehen sich zwei Hypothesen gegen\u00fcber: Die erste schreibt einem guten Einstieg in den Arbeitsmarkt eine entscheidende Rolle zu. Denn dank dem Erlernen eines Berufs erleichtert eine Lehre den Zugang zu einer ersten Anstellung. Im Vergleich dazu ist das Risiko, nach Abschluss einer Allgemeinbildung arbeitslos zu werden, h\u00f6her. Zudem kann eine lange Periode der Arbeitslosigkeit auch in den folgenden Etappen des Lebenslaufs Spuren hinterlassen: durch den Verlust des Selbstvertrauens, eine Abwertung des Humankapitals sowie eine geringere Bereitschaft zu arbeiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie zweite Hypothese sieht hingegen Nachteile in einer Berufslehre, denn berufsspezifisches Wissen erschwert es, mit einem schnellen technologischen Wandel mitzuhalten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die Bildungspl\u00e4ne der Lehren werden f\u00fcr spezifische Berufe wie etwa Uhrmacher, Innendekorateure oder Milchtechnologen entwickelt. Doch die Durchl\u00e4ssigkeit zwischen diesen verschiedenen Lehren ist begrenzt. So hinkt die Berufsbildung in der Schweiz dem Strukturwandel hinterher: In der Industrie und im Bau, wo die Besch\u00e4ftigung seit 25 Jahren kaum w\u00e4chst, bel\u00e4uft sich der Anteil der Lehrlinge auf 12 Prozent. Im Dienstleistungssektor, wo die Besch\u00e4ftigung kontinuierlich zunimmt, machen Lehrstellen nur 4 Prozent aus.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Grunds\u00e4tzlich bilden die Unternehmen ihre Lehrlinge f\u00fcr die spezifischen, momentanen Anforderungen aus und nicht f\u00fcr Aufgaben, die sich erst in Zukunft stellen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie zwei Hypothesen lassen sich mittels der Lohn- und Besch\u00e4ftigungsentwicklung f\u00fcr die unterschiedlichen Bildungsniveaus w\u00e4hrend der Erwerbskarriere testen. Die Schweizerische Arbeitskr\u00e4fteerhebung (Sake) und das Schweizer Haushalt-Panel (SHP) bieten entsprechende Daten dazu (siehe <em>Kasten<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2>Besch\u00e4ftigungsaussichten \u00fcber die gesamte Berufslaufbahn gut<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Berufslehre erleichtert den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Tats\u00e4chlich hat keine andere Bildungsgruppe zwischen 20 und 30 Jahren bei den M\u00e4nnern und zwischen 20 und 25 Jahren bei den Frauen eine h\u00f6here Erwerbs- und eine niedrigere Arbeitslosenquote (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Ganz offensichtlich entsprechen die beruflichen Kompetenzen der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt und erm\u00f6glichen so einer Mehrheit der Personen, die eine Lehre abgeschlossen haben, schnell eine Stelle zu finden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Berufslehre erleichtert jedoch nicht nur den \u00dcbergang von der Schule in die Arbeitswelt. Personen mit einer Lehre werden auch in der zweiten H\u00e4lfte ihrer Erwerbskarriere nicht vom technologischen Wandel \u00fcberrollt. In allen Altersgruppen ist die Erwerbsquote hoch und die Arbeitslosenquote niedrig. Ihre Besch\u00e4ftigungsaussichten sind bis Anfang 30 besser als jene der Leute mit gymnasialer Matura \u2013 und sie bleiben auch danach mindestens ebenso gut.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Erwerbsquote nach Alter und Ausbildung<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<pre><div class=\"chart chart--normal\" id=\"korber_oesch_1_de\"><\/div>\n<script>\n\n$(function () {\n    $('#korber_oesch_1_de').highcharts({\n        title: {\n            text: ''\n            \n        },\n        subtitle: {\n            text: 'M\u00e4nner'\n        },\n        xAxis: { title: \n        {\n                text: 'Alter'\n            },\n            categories: ['20','21', '22', '23', '24', '25', '26', '27', '28', '29', '30', '31', '32', '33', '34', '35', '36', '37', '38', '39', '40', '41', '42', '43', '44', '45', '46', '47', '48', '49', '50', '51', '52', '53', '54', '55', '56', '57', '58', '59', '60', '61', '62', '63', '64']\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                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Oesch (2016) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Schlechtere Lohnentwicklung als bei Personen mit Matura<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n&nbsp;&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBis zum Alter von 26 Jahren f\u00fcr die Frauen und 33 Jahren f\u00fcr die M\u00e4nner verdienen Erwerbst\u00e4tige mit einer Berufslehre h\u00f6here Jahresl\u00f6hne als Gleichaltrige mit einer gymnasialen Matura (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Nach diesem Alter findet eine Trendwende statt, und die Jahresl\u00f6hne der Gruppe mit nur einer Matura \u2013 und folglich ohne Terti\u00e4rausbildung \u2013 steigen schneller. Im Alter von 45 Jahren liegt der Medianlohn mit Matura bei den M\u00e4nnern um 12 Prozent und bei den Frauen um 14 Prozent h\u00f6her als mit beruflicher Grundbildung. Im Laufe der Erwerbskarriere vergr\u00f6ssert sich dieser Abstand noch st\u00e4rker: Im Alter von 60 Jahren liegt der Medianlohn mit Matura bei den M\u00e4nnern um 39 Prozent und bei den Frauen um 62 Prozent h\u00f6her.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPersonen mit einer Berufslehre m\u00fcssen ihre Kollegen mit einer gymnasialen Matura keineswegs um ihre Besch\u00e4ftigungsaussichten beneiden. Ihre Karrieren verlaufen jedoch bez\u00fcglich Lohnanstiegs weniger g\u00fcnstig. Dieses Ergebnis best\u00e4tigt sich auch dann, wenn wir Berufslehren nach verschiedenen Sektoren unterscheiden \u2013 und erst recht, wenn wir statt der Jahresl\u00f6hne die Stundenl\u00f6hne vergleichen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: J\u00e4hrlicher Medianlohn nach Alter und Ausbildung<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<pre><div class=\"chart chart--normal\" id=\"korber_oesch_2_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\nHighcharts.setOptions({\n       \n\n lang: {\n            numericSymbols: [' 000']\n        }\n\n    });\n    $('#korber_oesch_2_de').highcharts({\n        title: {\n            text: ''\n            \n        },\n        subtitle: {\n            text: 'M\u00e4nner'\n        },\n        xAxis: { title: \n        {\n                text: 'Alter'\n            },\n            categories: ['20','21', '22', '23', '24', '25', '26', '27', '28', '29', '30', '31', '32', '33', 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Mittels kumulierter L\u00f6hne lassen sich diese beiden gegens\u00e4tzlichen Effekte verrechnen, denn sie gewichten die L\u00f6hne mit der Wahrscheinlichkeit, besch\u00e4ftigt zu sein. \u00dcber die Erwerbskarriere hinweg er\u00f6ffnet eine Berufslehre M\u00e4nnern einen leichten Vorteil bei den kumulierten L\u00f6hnen. Gem\u00e4ss den Daten der Sake entspricht dieser Vorteil einem Plus von 3 Prozent. Nach den Daten des Schweizer Haushalt-Panels (SHP) sind es sogar 7 Prozent. Umgekehrt liegen die kumulierten L\u00f6hnen bei Frauen mit gymnasialer Matura h\u00f6her als bei Frauen mit Berufsbildung. Gem\u00e4ss der Sake liegen die L\u00f6hne rund 5 Prozent h\u00f6her. Gem\u00e4ss der SHP sind es sogar 8 Prozent.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei den M\u00e4nnern kann eine gymnasiale Matura folglich den Einstiegsvorteil, den die Berufsbildung auf dem Arbeitsmarkt bietet, nicht ganz ausgleichen. Bei den Frauen ist es umgekehrt: Inhaberinnen einer Matura \u00fcberholen ihre Kolleginnen mit Berufslehre bez\u00fcglich ihrer kumulierten L\u00f6hne.&#13;<\/p>\n<h2>Berufslehre bringt M\u00e4nnern mehr als Frauen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUnsere Ergebnisse widersprechen der Hypothese, dass Erwerbst\u00e4tige mit einer Berufsbildung Opfer des Strukturwandels werden: F\u00fcr alle Alterskategorien sind die Arbeitslosenquoten f\u00fcr Personen mit beruflicher Grundbildung niedrig, und ihre Erwerbsquote bleibt auch nach dem 50. Altersjahr hoch. Das Erlernen eines spezifischen Berufs stellt in der Schweiz kein Risiko f\u00fcr die langfristige Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit dar. Personen mit einer gymnasialen Matura haben keine h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, nach 50 besch\u00e4ftigt zu sein, als Personen mit einer beruflichen Grundbildung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeniger gut ist die Bilanz der Berufslehre bei den L\u00f6hnen: Zwar erleichtert sie den Einstieg in den Arbeitsmarkt, doch eine alleinige gymnasiale Matura f\u00fchrt w\u00e4hrend der Erwerbskarriere zu einem steileren Lohnanstieg. Im Durchschnitt verl\u00e4uft der Lohnanstieg nach einer Berufslehre deutlich flacher als mit einer Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II. Die Achillesferse der beruflichen Grundbildung ist somit nicht die Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit, sondern die Entwicklung der L\u00f6hne im Laufe der Erwerbskarriere.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin weiteres beachtenswertes Ergebnis betrifft die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Gewichtet man die L\u00f6hne mit der Wahrscheinlichkeit, besch\u00e4ftigt zu sein, so zeigt sich, dass f\u00fcr die M\u00e4nner eine berufliche Grundbildung ebenso vorteilhaft ist wie eine gymnasiale Matura. F\u00fcr die Frauen sind im Gegenteil die kumulierten L\u00f6hne \u00fcber die Erwerbskarriere hinweg bei einer Matura klar h\u00f6her als bei einer Berufslehre. Das schweizerische System der Berufslehren er\u00f6ffnet folglich M\u00e4nnern Perspektiven, die auf lange Frist denjenigen der gymnasialen Maturit\u00e4t mindestens gleichwertig sind. F\u00fcr Frauen ist die Matura jedoch vorteilhafter. Diese Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlagen sich auch in der Entwicklung der Maturit\u00e4tsquote nieder: 1990 zogen die Frauen mit einer Maturit\u00e4tsquote von 13,5 Prozent erstmals mit den M\u00e4nnern gleich. Seither ist die Quote bei den Frauen kontinuierlich gestiegen und erreicht heute 23,5 Prozent. Bei den M\u00e4nnern stagniert sie hingegen bei 17 Prozent. Frauen sch\u00e4tzen die Rendite einer Allgemeinbildung h\u00f6her ein als die einer Berufsbildung zum Zeitpunkt, in dem sie sich f\u00fcr eine nachobligatorische Ausbildung entscheiden.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Unsere Ergebnisse zu den L\u00f6hnen deuten darauf hin, dass diese Einsch\u00e4tzung korrekt ist.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Hanushek et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Sheldon (2008).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Korber und Oesch (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Glauser (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00e4nder mit einem gut ausgebauten Berufsbildungssystem haben tendenziell eine niedrigere Jugendarbeitslosigkeitsquote als L\u00e4nder, die st\u00e4rker auf Allgemeinbildung setzen. 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Employment and Earnings over the Life Course, LIVES Working Papers.<\/li>&#13;\n \t<li>Sheldon, G. (2008). Die Rolle der Berufsbildung in der Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels. Basel: Forschungsstelle f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Industrie\u00f6konomik der Universit\u00e4t Basel.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die Studie im Detail","kasten_box":"Die Analyse basiert auf den 24 Erhebungen der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (Sake) von 1991 bis\u00a02014, die in einer einzigen Datenbank zusammengef\u00fchrt wurden. Dies ergibt insgesamt 323\u2019850 Einzelbeobachtungen und etwa 7000 Beobachtungen pro Altersjahr (von 20 bis 64 Jahren). Um die Robustheit unserer Resultate zu erh\u00f6hen, reproduzieren wir die Ergebnisse mit den L\u00e4ngsschnittdaten des Schweizer Haushalt-Panels (SHP) 1999\u20132013. Unser Augenmerk liegt auf Personen, deren h\u00f6chstes Ausbildungsniveau auf Sekundarstufe II liegt \u2013 und folglich nicht \u00fcber eine Berufslehre oder die gymnasiale Matura hinausgeht. In der Schweiz trifft das auf die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung zu."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":111353,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":111357,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"61425","post_abstract":"Eine Lehre bereitet Jugendliche gut auf den Beginn ihrer Berufslaufbahn vor. Doch vor dem 20. Altersjahr erworbene, berufsspezifische Kompetenzen k\u00f6nnen sich bei einem 50-J\u00e4hrigen als obsolet erweisen. Ein Vergleich mit Personen mit gymnasialer Matura zeigt, dass Personen mit einer Berufslehre nicht vom technologischen Wandel \u00fcberrollt werden: In allen Altersgruppen ist die Arbeitslosenquote der Personen mit einem Lehrabschluss niedrig. Bei den L\u00f6hnen zeigt sich ein Geschlechterunterschied: Bei den M\u00e4nnern mit Berufsbildung wachsen die L\u00f6hne zwar weniger schnell als bei Gleichaltrigen mit Matura, dennoch liegt ihr kumulierter Lohn \u00fcber die gesamte Erwerbskarriere 3 bis 7 Prozent h\u00f6her. 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