{"id":111735,"date":"2016-10-24T16:18:24","date_gmt":"2016-10-24T16:18:24","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/10\/fischer-11-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:06","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:06","slug":"fischer-11-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/10\/fischer-11-2016\/","title":{"rendered":"Uber und Co. mischen den Taximarkt auf"},"content":{"rendered":"<p>Der Markt f\u00fcr Fahrdienste, welcher im 17. Jahrhundert in den Strassen von London und Paris entstand, war bis vor einigen Jahren nur wenigen Ver\u00e4nderungen ausgesetzt. In den meisten F\u00e4llen liess er sich in zwei Angebote unterteilen: Taxis und Limousinendienste. Letztere sind meist weniger stark reguliert, daf\u00fcr d\u00fcrfen sie aber auch nur eng limitierte Dienste anbieten\u00a0\u2013 etwa Fahrten auf Bestellung mit vorvereinbarter Strecke und Preis. Fahrten auf Abruf per Handzeichen und Fahrten ab Standpl\u00e4tzen sind den wesentlich st\u00e4rker regulierten Taxis vorbehalten.&#13;<\/p>\n<h2>Eintrittsh\u00fcrden im Taximarkt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus \u00f6konomischer Sicht l\u00e4sst sich die st\u00e4rkere Regulierung bei den Taxis durch den hohen Grad an Informationsasymmetrie bei dieser Dienstleistung rechtfertigen. Bei Taxifahrten \u2013 welche meist unverz\u00fcglich vereinbart werden \u2013 verf\u00fcgt der Kunde \u00fcber keine M\u00f6glichkeit, die Qualit\u00e4t der ihm offerierten Fahrdienstleistung oder den markt\u00fcblichen Preis in Erfahrung zu bringen. Im Gegensatz zu den Fahrten auf Bestellung besteht am Strassenrand meist auch keine M\u00f6glichkeit, auf alternative Angebote auszuweichen, falls sich das offerierte Angebot als nicht zufriedenstellend entpuppt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Regulierung des Taxiwesens zielt denn auch darauf ab, identifizierte Marktversagen, die etwa durch Informationsasymmetrien verursacht werden, zu lindern. Taxigesetze umfassen im Normalfall folgende Bereiche: Markteintrittsbedingungen, Lizenzierung der Anbieter (Taxiunternehmen, Fahrer, Vermittlungsdienste), Vorschriften zur Fahrerausbildung und zum Fahrzeug sowie Vorschriften zum Betrieb und dem Erscheinungsbild des Taxis. Bei den Markteintrittsbedingungen besteht jedoch die Gefahr, dass ihr prim\u00e4rer Zweck darin besteht, das Angebot knapp zu halten und somit den Preis, zum Nachteil der Nutzer, in die H\u00f6he zu treiben. Taxilizenzen erzielen teils sehr hohe Wiederverkaufspreise. Dies zeigt, dass es in der Praxis durchaus zu k\u00fcnstlichen Angebotsverknappungen kommen kann.&#13;<\/p>\n<h2>Neue Transparenz bei Preis und Qualit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den letzten Jahren war der Markt f\u00fcr Fahrdienste weltweit starken Ver\u00e4nderungen unterworfen, welche durch eine neue, effizientere Art der Fahrtenvermittlung via Smartphone-Apps ausgel\u00f6st wurden. Die App-basierte Vermittlungstechnologie erm\u00f6glicht es, Fahrten per Knopfdruck zu vereinbaren. Die neue Art der Vermittlung hat die Nachfrage nach Fahrten mit herk\u00f6mmlichen, lizenzierten Taxis wesentlich reduziert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie grossen Vermittler von App-basierten Fahrten wie <em>Uber<\/em> und <em>Lyft<\/em> setzen meist auf die weniger stark regulierten Limousinendienste. Dabei versuchen sie die Servicequalit\u00e4t mittels allgemein zug\u00e4nglicher Kundenbewertungen sicherzustellen. Dar\u00fcber hinaus hat auch der Fahrer die M\u00f6glichkeit, das Verhalten des Fahrgasts zu bewerten. Durch diese Sanktionsm\u00f6glichkeit haben beide Seiten den Anreiz, den Erwartungen der Gegenpartei gerecht zu werden. So wird ein Teil der Regulierung, welcher bei herk\u00f6mmlichen Taxifahrten zur Sicherung der Servicequalit\u00e4t notwendig war, \u00fcberfl\u00fcssig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch der ungef\u00e4hre Fahrtpreis f\u00fcr die gew\u00e4hlte Strecke ist bei einer App-basierten Fahrt im Voraus bekannt. Die Preistransparenz f\u00fchrt, zusammen mit der M\u00f6glichkeit, den Fahrdienst auf Knopfdruck zu bestellen, zu einer wesentlichen Reduktion der Such- und Transaktionskosten. Alle wichtigen Eigenschaften der Transaktion sind bereits beim Abschluss per Smartphone bekannt, und auch das Zusammenfinden von Fahrer und Fahrgast gestaltet sich dank GPS wesentlich einfacher.&#13;<\/p>\n<h2>Auch Privatpersonen k\u00f6nnen Taxifahrer sein<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nApp-basierte Fahrten sind grunds\u00e4tzlich nur eine effizientere Form der Fahrtenvermittlung. Die vermittelte Dienstleistung, welche anschliessend durch ein Taxi oder einen Limousinendienst durchgef\u00fchrt wird, hat sich nicht wesentlich ver\u00e4ndert. Die App-basierten L\u00f6sungen haben aber auch den Markteintritt einer neuen Form von Dienstleistern erm\u00f6glicht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDank intelligenter Kundenvermittlung per App ist der Eintritt in den Fahrdienstmarkt nur noch mit sehr geringen Kosten verbunden. Jeder, der \u00fcber ein Smartphone und ein Fahrzeug verf\u00fcgt, kann seine Dienste grunds\u00e4tzlich mit minimalem Aufwand via App einem grossen Kundenstamm anbieten. Dies erm\u00f6glicht Laienfahrdienste, bei welchen Privatpersonen mit ihren Privatfahrzeugen Fahrdienstleistungen anbieten. In Europa wurden Laienfahrdienste durch das Angebot namens Uberpop bekannt, welches sich eine Zeit lang in vielen St\u00e4dten neben den traditionellen Anbietern als neue Angebotsform etablierte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZus\u00e4tzliche Laienfahrer k\u00f6nnen insbesondere bei Nachfragespitzen an gewissen Tageszeiten oder bei Grossevents von Nutzen sein. Modelle, bei denen Laienfahrer zu Stosszeiten ihre Dienste anbieten, funktionieren \u00fcber finanzielle Anreize. Solche Angebotsformen sind jedoch nur m\u00f6glich, wenn Laienfahrten gegen ein Entgelt, welches die reine Kostendeckung \u00fcbersteigt, angeboten werden d\u00fcrfen. Laienfahrten k\u00f6nnen auch dazu beitragen, dass die Fahrzeugauslastung bei Fahrten, welche ohnehin durchgef\u00fchrt werden, steigt. Dank intelligenter Vermittlung ist es m\u00f6glich, dass Private, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, fremde Passagiere mit \u00e4hnlicher Destination mitnehmen. Den Kostenanteil des Passagiers berechnet anschliessend die App. Das sogennante Ridesharing, welches zuvor nur mit erheblichem Aufwand oder unter Kollegen m\u00f6glich war, wird mit nur wenigen Klicks jedem zug\u00e4nglich.&#13;<\/p>\n<h2>Viele L\u00e4nder reagieren mit Verboten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nApp-basierte Fahrten sind dank preiswertem und benutzerfreundlichem Service international bei vielen Kunden beliebt. Das Aufkommen hat jedoch vielerorts zu Konflikten mit den etablierten Anbietern von lizenzierten Taxifahrten gef\u00fchrt. Den neuen Anbietern wird oft vorgeworfen, gesetzliche Vorschriften zu missachten und sich so ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) hat mit Unterst\u00fctzung der Schweizer Botschaften in verschiedenen L\u00e4ndern eine Umfrage zum Thema digitale Wirtschaft durchgef\u00fchrt. Diese zeigt, dass eine Vielzahl der neuen Angebote bereits wieder verschwunden ist oder stark an die lokalen Bedingungen angepasst wurde. Am st\u00e4rksten betroffen sind Laienfahrtdienste wie Uberpop. Deren Vermittlungsdienstleistung wurde meist mit der Begr\u00fcndung, dass Vorschriften des berufsm\u00e4ssigen Personenverkehrs f\u00fcr jegliche Art von Fahrdienst gelten, per Gerichtsentscheid verboten. Wo ein solches Verbot nicht m\u00f6glich war, wurde teilweise rechtlich gegen die einzelnen Fahrer vorgegangen, wodurch der Dienst wegen zu weniger Fahrer eingestellt werden musste.&#13;<\/p>\n<h2>Auf der Suche nach neuen Regulierungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den untersuchten L\u00e4ndern existiert Uberpop nur noch in D\u00e4nemark und in der Schweiz, wo man solche Fahrten unter gewissen Bedingungen durchf\u00fchren darf (siehe <em>Kasten<\/em>). In den meisten F\u00e4llen werden App-basierte Fahrten mittels Limousinendiensten durchgef\u00fchrt, welche alle Auflagen des berufsm\u00e4ssigen Personentransports erf\u00fcllen. Der gewachsene Marktanteil dieser Angebotsform hat jedoch dazu gef\u00fchrt, dass die Regulierungsbeh\u00f6rden die Vorschriften f\u00fcr die Vermittlung und Durchf\u00fchrung von Limousinendiensten vermehrt \u00fcberpr\u00fcfen und zum Teil sogar versch\u00e4rfen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLondon hat zum Beispiel dieses Jahr eine neue Vorschrift erlassen, welche unter anderem vorsieht, dass Vermittler von Limousinendiensten \u00fcber eine Niederlassung in London und einen 24-Stunden-Kundendienst verf\u00fcgen m\u00fcssen. Trotz der teils versch\u00e4rften Regulierung haben sich App-Vermittlungsangebote in vielen grossen St\u00e4dten etabliert. Selbst in Israel, wo es grunds\u00e4tzlich nur lizenzierten Taxis erlaubt ist, Fahrdienste durchzuf\u00fchren, werden App-basierte L\u00f6sungen zur Vermittlung eingesetzt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPer App vermittelte Fahrdienstangebote breiten sich auch in weniger entwickelten Volkswirtschaften relativ rasch aus. Dies ist ein Indiz daf\u00fcr, dass die neuen Vermittlungstechnologien das Marktversagen am Taximarkt\u00a0 zumindest teilweise lindern k\u00f6nnen. Denn diese L\u00e4nder verf\u00fcgen wegen ungen\u00fcgender Regulierungen und mangelhaften Vollzugs meist \u00fcber schlecht funktionierende Taxim\u00e4rkte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie starken Umw\u00e4lzungen im Taximarkt, welche innert kurzer Zeit stattfanden, haben viele Regulierungsbeh\u00f6rden zu schnellen Reaktionen, oft in Form von Verboten, bewegt. Vielerorts ist es zurzeit noch unklar, ob diese Verbote nur vor\u00fcbergehende Massnahmen sind, die zum Teil wieder fallen gelassen werden, wenn neue, an die Gegebenheiten angepasste Regulierungen entstehen. Bem\u00fchungen, die bestehenden Taxigesetze zu \u00fcberarbeiten, sind vielerorts auf nationaler oder lokaler Ebene im Gange. Ein Entwurf f\u00fcr ein neues Taxigesetz in Finnland sieht etwa vor, Laienfahrer bis zu einem j\u00e4hrlichen Umsatz von 10\u2019000 Euro wieder zuzulassen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Markt f\u00fcr Fahrdienste, welcher im 17. Jahrhundert in den Strassen von London und Paris entstand, war bis vor einigen Jahren nur wenigen Ver\u00e4nderungen ausgesetzt. In den meisten F\u00e4llen liess er sich in zwei Angebote unterteilen: Taxis und Limousinendienste. Letztere sind meist weniger stark reguliert, daf\u00fcr d\u00fcrfen sie aber auch nur eng limitierte Dienste anbieten\u00a0\u2013 [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4468,"featured_media":27963,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":4468,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Junior Projektleiter, BAK Economics, Basel","seco_author_post_occupation_fr":"Chef de projet junior, BAK Economics, B\u00e2le","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Uber und Co. mischen den Taximarkt auf","post_lead":"App-basierte Fahrtenvermittler konkurrenzieren traditionelle Taxifahrer. Ein internationaler Vergleich zeigt, dass vielerorts mit strengeren Vorschriften und Verboten darauf reagiert wird. Doch einige L\u00e4nder entwickeln angepasste Vorschriften, die neue Angebotsformen am Markt zulassen.","post_hero_image_description":"F\u00fcrchten sich vor der drohenden Konkurrenz: Taxifahrer demonstrieren in London gegen Uber.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Vorschriften f\u00fcr Laienfahrdienste in der Schweiz","kasten_box":"Auf Bundesebene sieht die Verordnung \u00fcber die Arbeits- und Ruhezeit vor, dass gewinnbringende Laienfahrten nur einmal alle 16 Tage durchgef\u00fchrt werden d\u00fcrfen. Werden die Fahrten jedoch nur gegen ein kostendeckendes Entgelt angeboten, bestehen keine Beschr\u00e4nkungen.[fnd]vgl. ARV 2 Artikel 3 Absatz 1bis.[\/fnd] Zudem haben die Kantone die Kompetenz, weitere Vorschriften festzulegen, um den unterschiedlichen lokalen Bedingungen besser Rechnung zu tragen. Diese unterschiedlichen lokalen Vorschriften f\u00fchren dazu, dass das Angebot des Fahrtenvermittlers Uber in der Schweiz lokal variiert. Neben den professionellen Limousinendiensten vermittelt Uber in den St\u00e4dten Basel, Lausanne und Z\u00fcrich unter dem Namen Uberpop auch Laienfahrten. In Genf hingegen wurde aufgrund der lokalen Vorschriften dieser Dienst eingestellt. Professionelle Limousinendienste vermittelt Uber jedoch auch dort weiterhin."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":111738,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":111742,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"61819","post_abstract":"Die Digitalisierung macht auch vor den Taxifahrern nicht halt. In vielen L\u00e4ndern bekommen diese Konkurrenz von App-vermittelten Dienstleistern wie etwa Uber oder Lyft. F\u00fcr die Kunden hat dies Vorteile: Die Apps schaffen Transparenz beim Preis und bei der Qualit\u00e4t und verbessern die Effizienz bei der Vermittlung zwischen Fahrer und Fahrgast. Eine Umfrage des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) mit den Botschaften in verschiedenen L\u00e4ndern zeigt jedoch, dass als Reaktion auf den Markteintritt oft strengere Vorschriften und teils auch Verbote f\u00fcr App-vermittelte Fahrdienstleistungen erlassen wurden. Doch an einigen Orten wie zum Beispiel in Finnland wird versucht, mit einer an die Situation angepassten Regulierung neue Angebotsformen zu erm\u00f6glichen.","magazine_issue":"11-2016","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20161125","original_files":[{"file":111750}],"external_release_for_author":"20160919","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/57d6557272f94"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111735"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4468"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=111735"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126531,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111735\/revisions\/126531"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4468"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=111735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=111735"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=111735"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=111735"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=111735"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=111735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}