{"id":111790,"date":"2016-10-24T16:16:13","date_gmt":"2016-10-24T16:16:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/10\/milic-11-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:03","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:03","slug":"milic-11-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/10\/milic-11-2016\/","title":{"rendered":"Der Altersgraben an der Stimmurne ist weniger tief als angenommen"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweizer Gesellschaft \u00fcberaltert und mit ihr das Elektorat. Das Medianalter der Stimmberechtigten ist zwischen 1991 und 2014 von etwa 44 auf rund 50 Jahre gestiegen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Hinzu kommt: Politische Entscheide an der Urne werden nicht von der Gesamtheit der Wahlberechtigten gef\u00e4llt, sondern von den am jeweiligen Urnengang Teilnehmenden \u2013 dem sogenannten Stimmk\u00f6rper. Da \u00e4ltere Stimmberechtigte fleissiger abstimmen gehen als j\u00fcngere, liegt das Medianalter des Stimmk\u00f6rpers laut einer Sch\u00e4tzung von Avenir Suisse bei derzeit 55 Jahren und damit rund f\u00fcnf Jahre \u00fcber demjenigen des Elektorats.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Dieser Trend der \u00dcberalterung von Stimmberechtigten und Stimmenden wird sich zudem aller Voraussicht nach fortsetzen. Das Medianalter der Stimmenden d\u00fcrfte im Jahr 2035 auf \u00fcber 60 Jahre klettern. Angesichts dieser Zahlen verwundert es nicht, dass vielerorts vor einer \u00abGerontokratie\u00bb an den Stimmurnen gewarnt wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie \u00dcberalterung des Elektorats ist unbestritten. Ebenso wenig steht zur Debatte, ob das Alter einen Einfluss auf die individuellen politischen Pr\u00e4ferenzen aus\u00fcbt: Dem ist nachweislich so. Lebenszyklische, generationelle, aber auch andere altersgebundene strukturelle Merkmale pr\u00e4gen Interessen und Wertehaltungen und wirken sich auf diese Weise auch auf das Stimm- und Wahlverhalten aus.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr den politischen Entscheidungsprozess ist dies allerdings nur dann relevant, wenn sich Jung und Alt in ihren politischen Pr\u00e4ferenzen auch massgeblich unterscheiden. Massgeblich bedeutet im Kontext von Volksabstimmungen, dass die Mehrheiten in den Alterssegmenten voneinander abweichen. \u00dcberraschenderweise gibt es dazu kaum Studien zur Schweiz, obwohl Daten vorhanden sind \u2013 das Stimmverhalten der verschiedenen Altersgruppen wird in den Vox-Nachbefragungen seit den sp\u00e4ten Siebzigerjahren nach jedem eidgen\u00f6ssischen Urnengang abgefragt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVergleicht man die Stimmentscheide der 18- bis 29-J\u00e4hrigen mit denjenigen der \u00fcber 64-J\u00e4hrigen, so \u00f6ffnete sich zwischen 1981 und 2015 bei 79 von 286 untersuchten Vorlagen (28%) ein mehrheits\u00fcbergreifender Altersgraben.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Im Umkehrschluss bedeutet dies: In rund drei Vierteln aller F\u00e4lle gelangten Jung und Alt zum gleichen Mehrheitsentscheid. Dabei geh\u00f6rten die Senioren l\u00e4ngst nicht immer zu den Abstimmungssiegern. In immerhin 31 dieser 79 F\u00e4lle setzten sich n\u00e4mlich die Jungen an der Urne durch.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Uneinigkeit bei Wertefragen am gr\u00f6ssten<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie durchschnittliche Differenz zwischen den Voten von Alt und Jung ist nicht sonderlich hoch: Sie betr\u00e4gt rund 13 Prozentpunkte. Altersbedingte Unterschiede im Stimmverhalten sind zwar durchaus vorhanden, und in einzelnen F\u00e4llen sind diese sogar erheblich. Aber insgesamt von einem fundamentalen Generationenkonflikt zu reden, erscheint angesichts dieser Zahlen \u00fcbertrieben. Des Weiteren ist es auch nicht so, dass der Altersgraben vor allem bei bedeutsamen Volksentscheiden auseinanderklaffen w\u00fcrde, w\u00e4hrend er bei konfliktarmen Sachgesch\u00e4ften kaum erkenntlich ist: Denn die Differenzen zwischen Alt und Jung nehmen mit der wahrgenommenen Vorlagenbedeutung nur geringf\u00fcgig zu.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUneins sind Alt und Jung vor allem bei Wertefragen \u2013 allen voran bei Abstimmungen zur Armee, bei denen die durchschnittliche Abweichung 18 Prozentpunkte betr\u00e4gt. Auch in der Ausl\u00e4nderpolitik (16 Prozentpunkte) und bei sozialpolitischen Themen (15 Prozentpunkte) liegen die Pr\u00e4ferenzen \u00fcberdurchschnittlich stark auseinander. Dabei tendieren Junge oft, aber l\u00e4ngst nicht immer zur \u00abprogressiven\u00bb Alternative, w\u00e4hrend die Alten oft \u00abkonservativ\u00bb stimmen. Die Ursachen daf\u00fcr liegen bei genauerem Hinsehen aber l\u00e4ngst nicht immer in den unterschiedlichen, durch die jeweilige Lebensphase bedingten materiellen Interessen, sondern vielmehr in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Wertvorstellungen. Ein gutes Beispiel sind die Abstimmungen \u00fcber die Mutterschaftsversicherung (1984, 1987, 1999 und 2004): Hier ging es nicht bloss um Ressourcenallokation, sondern auch um Rollenbilder und Familienmodelle, mithin also um Wertvorstellungen. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr die Goldinitiative der SVP (2002), von welcher die AHV zwar vordergr\u00fcndig betroffen war, bei der es beim Urnenentscheid aber weniger um die AHV, sondern haupts\u00e4chlich um die Rolle der Schweiz w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges ging (Stichwort \u00abSolidarit\u00e4tsstiftung\u00bb).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch bei Abstimmungen zu Rentenfragen gibt es keine un\u00fcberbr\u00fcckbare Kluft: Obwohl man erwarten d\u00fcrfte, dass der \u00abVerteilungskonflikt\u00bb zwischen den Generationen hier so offen wie nirgendwo sonst auftritt, betr\u00e4gt die durchschnittliche Differenz im Stimmverhalten zwischen den beiden Alterskohorten lediglich 14 Prozentpunkte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie zentrale Fragestellung ist indes dynamischer Natur: Sind die Differenzen zwischen Jung und Alt im Gefolge der \u00dcberalterung gewachsen? Daf\u00fcr gibt es wenig empirische Evidenz. In den letzten 35 Jahren gab es zwar immer wieder Perioden, in denen Jung und Alt unterschiedliche Mehrheitsentscheide f\u00e4llten, eine kontinuierliche Zunahme dieser Differenzen ist jedoch nicht erkennbar (siehe <em>Abbildung<\/em>). Im Gegenteil: W\u00e4hrend sich in den Achtzigerjahren bei beinahe jeder zweiten Abstimmung mehrheits\u00fcbergreifende Unterschiede offenbarten, wurden diese Werte im neuen Jahrtausend nur noch selten erreicht.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abweichende Mehrheiten zwischen Jung und Alt (1981 bis 2015)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/10\/Abb.1_Milic.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-61881\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/10\/Abb.1_Milic.png\" alt=\"Abb.1_Milic\" width=\"1996\" height=\"954\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Linie gibt an, wie hoch der Anteil Abstimmungen mit mehrheits\u00fcbergreifenden Differenzen zwischen Jung und Alt (in Prozent) zu einem bestimmten Zeitpunkt war. Dieser Anteil wird jeweils f\u00fcr die zum Zeitpunkt der Messung zehn zur\u00fcckliegenden Abstimmungen angegeben. Die Horizontale stellt dabei die Zeitachse dar, auf welcher jede einzelne Vorlage (n=286) einen Fall repr\u00e4sentiert. Ein Lesebeispiel: Bei der letzten Messung, d. h. am Urnengang vom 14. Juni 2015, betr\u00e4gt dieser Anteilswert 10 Prozent. Das heisst: Bei den zehn zur\u00fcckliegenden Abstimmungen von und bis zum 14. Juni 2015 gab es nur gerade einen Fall (ergo: 10%), bei welchem Jung und Alt unterschiedliche Mehrheiten aufwiesen. <\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Voxit, Berechnungen Milic \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mehrheitsverh\u00e4ltnisse nur selten gekippt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00dcberstimmen die Alten die Jungen zudem vermehrt? Zun\u00e4chst ist Folgendes klarzustellen: Ein \u00ab\u00dcberstimmen\u00bb liegt dann vor, wenn das Mehrheitsverh\u00e4ltnis aufgrund des Entscheids einer einzelnen Merkmalsgruppe \u2013 beispielsweise der \u00fcber 64-J\u00e4hrigen \u2013 kippt. Mit anderen Worten: Der Entscheid der einen oder der anderen Altersgruppe muss letztlich den Ausschlag f\u00fcr das Endergebnis gegeben haben, damit von einem \u00ab\u00dcberstimmen\u00bb die Rede sein darf. Dies war nur bei 24 der untersuchten 286 Vorlagen der Fall: W\u00e4hrend bei 15 Vorlagen die Senioren das Resultat zu ihren Gunsten wenden konnten, \u00fcberstimmten bei 9 Vorlagen die Jungen die Alten. Dabei wurde zudem ausser Acht gelassen, dass die Altersgruppe der \u00fcber 64-J\u00e4hrigen von vornherein eine gr\u00f6ssere Chance hat, das Endergebnis entscheidend zu beeinflussen, da sie zahlenm\u00e4ssig klar st\u00e4rker vertreten ist als die 18- bis 29-J\u00e4hrigen. Zuletzt gibt es keinen empirisch \u00fcberzeugenden Hinweis darauf, dass sich das \u00dcberstimmungsph\u00e4nomen versch\u00e4rft hat: Die F\u00e4lle, in denen Alte Junge \u00fcberstimmen, haben \u00fcber die Untersuchungsperiode hinweg nicht zugenommen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Das Alter ist ein Faktor unter vielen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Analyse zeigt: Die\u00a0Generationenkluft ist in der Abstimmungsdemokratie nicht so tief wie vielfach angenommen. Von einem Generationenkonflikt, der Reformen verhindert und ganze Politikbereiche lahmlegt, kann somit kaum die Rede sein. Das liegt zum einen daran, dass das Alter bloss einer von vielen Faktoren des Abstimmungsentscheids ist \u2013\u00a0und oftmals wohl nicht der wichtigste. Wie andere strukturelle Merkmale \u2013 etwa die Sprachzugeh\u00f6rigkeit, der Stadt-Land-Graben oder die Konfession \u2013 hat das Alter gl\u00fccklicherweise keine entscheidende Spaltkraft: Jung und Alt geh\u00f6ren \u00e4hnlich wie die Deutschschweiz und die lateinische Schweiz abwechslungsweise zu den Abstimmungssiegern und -verlierern. Die frustrierende Erfahrung, permanent \u00fcberstimmt zu werden, m\u00fcssen demnach weder Jung noch Alt machen. Das liegt generell daran, dass die vielen verschiedenen gesellschaftlichen Konfliktlinien, die die Schweiz durchziehen und zu denen auch der Generationengraben z\u00e4hlt, bei den meisten Abstimmungsthemen zumeist quer zueinander liegen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Diesem Umstand ist auch der \u00abSonderfall\u00bb Schweiz massgeblich zu verdanken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Pr\u00e4misse der Maximierung des Eigeninteresses, die der These des Generationenkonflikts zugrunde liegt, trifft zum anderen wohl l\u00e4ngst nicht immer zu. Denn: \u00c4ltere Stimmberechtigte haben nicht nur ihr eigenes Wohl im Auge, sondern vielfach auch dasjenige ihrer Kinder und Enkelkinder. Jugendliche wiederum geh\u00f6ren oft deshalb dem Lager der Abstimmungsverlierer an, weil ihr Entscheid am st\u00e4rksten vom Medianentscheid \u2013 und demnach nicht nur von demjenigen der Senioren\u00a0 \u2013 abweicht. Allgemein gilt: Die Altersgruppen bilden keine in sich geschlossenen, homogenen Interessengruppen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZudem deutet die 35 Jahre umspannende Analyse darauf hin, dass das \u00abextreme\u00bb Stimmverhalten von Jugendlichen im Laufe ihres Lebens zur\u00fcckgeht: Die Differenz zwischen Jung und Alt blieb im Beobachtungszeitraum mehr oder weniger konstant. Die politischen Pr\u00e4ferenzen von Jung und Alt passen sich somit \u00fcber ein Lebensalter hinweg oft an.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">BFS (Espop und Statpop).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">R\u00fchli (2016); Sciarini, Pascal et al. (2016)&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Bonoli und H\u00e4usermann (2009), Tilley und Evans (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Das Stimmrechtsalter wurde 1991 von 20 auf 18 Jahren herabgesetzt. Die zuvor ausgewiesenen Anteile der Jungen umfassen demnach 20- bis 29-J\u00e4hrige. Da Umfragedaten stets einem Zufallsfehler unterliegen, wurden Robustheitstests durchgef\u00fchrt. Mehr dazu findet sich in einer ausf\u00fchrlichen Version des Beitrags unter <a href=\"https:\/\/thomasmilic.wordpress.com\/publikationen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Thomasmilic.wordpress.com\/publikationen\/<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Als Indikator f\u00fcr die Bedeutungswahrnehmung wurde die in den Vox-Umfragen gestellte Frage nach der nationalen Bedeutung des Sachgesch\u00e4fts verwendet.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Linder (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Lutz (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweizer Gesellschaft \u00fcberaltert und mit ihr das Elektorat. 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Taking Turns at the Ballot Box: Selective Participation as a New Perspective on Low Turnout. In: Swiss Political Science Review 22(2): 213\u2013231.<\/li>&#13;\n \t<li>Linder, Wolf (2012). Schweizerische Demokratie, Institutionen - Prozesse - Perspektiven. 3., vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitete und aktualisierte Auflage. Bern: Haupt-Verlag.<\/li>&#13;\n \t<li>Lutz, Georg (2016). Eidgen\u00f6ssische Wahlen 2015 Wahlteilnahme und Wahlentscheid. Lausanne: Selects - FORS.<\/li>&#13;\n \t<li>R\u00fchli, Lukas (2016). <a href=\"http:\/\/www.avenir-suisse.ch\/1995-2035\/alterung\/\" target=\"_blank\">Alterung<\/a>, Avenir Suisse.<\/li>&#13;\n \t<li>Sciarini, Pascal et al. (2016). The Underexplored Species: Selective Participation in Direct Democratic Votes. In: Swiss Political Science Review 22(1): 75\u201394.<\/li>&#13;\n \t<li>Tilley, James und Geoffrey Evans (2014). Ageing and Generational Effects on Vote Choice: Combining Cross-Sectional and Panel Data to Estimate APC Effects. In: Electoral Studies 33: 19\u201327.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":111793,"main_focus":[156445,157124],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":111797,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"61653","post_abstract":"Das Medianalter der Stimmberechtigten steigt fortlaufend, und \u00fcberdies beteiligen sich \u00c4ltere auch h\u00e4ufiger an Abstimmungen als J\u00fcngere. Daraus liesse sich eine steigende Dominanz der Senioren an der Urne ableiten. Eine Auswertung des Abstimmungsverhaltens der verschiedenen Altersgruppen \u00fcber die letzten 35 Jahre ergibt jedoch ein anderes Bild: Abweichende Mehrheiten gab es nur in einer Minderheit der Abstimmungsf\u00e4lle, wobei die Senioren die Jungen nicht immer \u00fcberstimmten. Zurzeit gibt es keine empirischen Anzeichen daf\u00fcr, dass die elektorale Dominanz der Alten \u00abzukunftsorientierte\u00bb Politik an den Stimmurnen zusehends blockieren w\u00fcrde.","magazine_issue":"11-2016","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20161025","original_files":[{"file":111805},{"file":111809},{"file":111813}],"external_release_for_author":"20160919","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/57cea661e9279"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111790"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4465"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=111790"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126534,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111790\/revisions\/126534"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4465"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157124"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156445"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=111790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=111790"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=111790"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=111790"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=111790"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=111790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}