{"id":111879,"date":"2016-10-24T15:51:42","date_gmt":"2016-10-24T15:51:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/10\/aksoy-11-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:10","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:10","slug":"aksoy-11-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/10\/aksoy-11-2016\/","title":{"rendered":"Demografie bremst Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Die demografische Alterung und die tiefere Geburtenh\u00e4ufigkeit beeinflussen das Wirtschaftswachstum in den Industriestaaten. Die Ver\u00e4nderungen der Altersstruktur wirken sich nicht nur signifikant auf das Sparen, die Investitionen und das Wachstum aus \u2013 sondern auch auf die Innovationst\u00e4tigkeit.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dies zeigt sich in unserer Untersuchung aus dem Jahr 2015.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die demografische Alterung, die f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrzehnte prognostiziert wird, ist ein wesentlicher Faktor f\u00fcr den R\u00fcckgang des Produktionswachstums und der Realzinsen in den OECD-L\u00e4ndern.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Bev\u00f6lkerungsanteil nach Altersgruppen in den OECD-Staaten (1970 bis 2030)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-61992\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-12-um-16.16.00.png\" alt=\"Aksoy 1\" width=\"1632\" height=\"1146\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Der durchschnittliche Anteil der einzelnen Altersgruppen nach Jahren wurde anhand einer (ungewichteten) Stichprobe ermittelt.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: UNO, Aksoy et al. (2015) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn den OECD-L\u00e4ndern steigt der durchschnittliche Anteil der Menschen ab 60 Jahren laut UNO-Prognosen von 16\u00a0Prozent im Jahr 1970 auf 29\u00a0Prozent im Jahr 2030 (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Da die Altersgruppe der 0- bis 19-J\u00e4hrigen gleichzeitig an Gewicht verliert, kehrt sich die Alterspyramide um \u2013 mit weitreichenden wirtschaftlichen (und m\u00f6glicherweise gesellschaftlichen) Konsequenzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine sinkende Geburtenrate und eine steigende Lebensdauer sind pr\u00e4gend im untersuchten Zeitraum. Besonders relevant sind die sogenannten Babyboomer, die zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den sp\u00e4ten Sechzigerjahren geboren wurden. Dies zeigt beispielsweise die Altersgruppe der 0- bis 19-J\u00e4hrigen im Jahr 1970, deren hohe Zahl Ausdruck der hohen Fertilit\u00e4tsrate zur damaligen Zeit ist: Die Babyboomer traten zwischen den sp\u00e4ten Sechzigerjahren und den fr\u00fchen Achtzigerjahren ins Erwerbsleben ein. Ab diesem Zeitpunkt sinken die Fertilit\u00e4tsraten. Eine Umkehr dieses Trends ist bis 2030 nicht erkennbar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die gut ausgebauten Sozialsysteme und der medizinische Fortschritt tragen zu einer h\u00f6heren Lebenserwartung bei. Vor diesem Hintergrund wird davon ausgegangen, dass der Anteil der Menschen ab 70 Jahren in unserer Stichprobe bis 2030 weiter zunehmen und diese Altersgruppe bis dahin die gr\u00f6sste aller Kohorten sein wird.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Demografische Entwicklung und Gesamtwirtschaft<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn seiner wegweisenden Arbeit \u00abPopulation Change and Aggregate Output\u00bb hat der US-Nobelpreistr\u00e4ger Simon Kuznets bereits in den Sechzigerjahren innerhalb der Bev\u00f6lkerung zwischen Produzenten, Sparern und Konsumenten unterschieden.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Da die einzelnen Altersgruppen in unterschiedlichem Masse zu den Produktions-, Spar- und Konsumprozessen beitragen, wirkt sich die ver\u00e4nderte Bev\u00f6lkerungsstruktur in verschiedener Hinsicht auf die kurz- und langfristigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus: Dies beeinflusst die Realzinsen, die Teuerung und die reale Wirtschaftsleistung (siehe <em>Kasten<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Bezug auf den Zeitraum 1970 bis 2007 haben wir eine Gruppe von 20 OECD-L\u00e4ndern untersucht. Dabei wurde die Bev\u00f6lkerungsstruktur durch den jeweiligen Anteil der verschiedenen Altersgruppen an der Gesamtbev\u00f6lkerung dargestellt. Dank dem verwendeten \u00f6konometrischen Modell<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> konnten sowohl die kurzfristigen Auswirkungen als auch die langfristigen Effekte von demografischen Ver\u00e4nderungen erfasst werden. Es zeigte sich: Die sich ver\u00e4ndernde Altersstruktur in den OECD-L\u00e4ndern hat wirtschaftlich und statistisch signifikante Auswirkungen auf alle wesentlichen makro\u00f6konomischen Variablen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Kohorten mit Unterhaltsberechtigten (sowohl die j\u00fcngeren als auch die \u00e4lteren Altersgruppen) haben tendenziell negative Auswirkungen auf alle realen makro\u00f6konomischen Variablen, einschliesslich der realen Renditen, und bewirken im langfristigen Zeitraum einen h\u00f6heren Inflationsdruck. Im Gegensatz dazu leisten die Erwerbst\u00e4tigen einen signifikant positiven Beitrag zum realen Produktionswachstum, zu den Investitionen, zu den Spareinlagen, zu den geleisteten Arbeitsstunden und zu den realen Renditen. Ausserdem bewirken sie eine geringere Inflation.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Produktionswachstum verlangsamt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn allen untersuchten OECD-L\u00e4ndern f\u00fchren die Ver\u00e4nderungen der Altersstruktur zu einem statistisch und wirtschaftlich signifikanten R\u00fcckgang des mittel- und langfristigen Wirtschaftswachstums (siehe <em>Tabelle<\/em>). Dies zeigt ein Vergleich der Auswirkungen der demografischen Ver\u00e4nderungen auf das BIP-Trendwachstum zwischen den Zeitr\u00e4umen 2000 bis 2009 und 2010 bis 2019. Dadurch sinkt das Produktionswachstum in der Schweiz voraussichtlich um 0,77 Prozentpunkte pro Jahr, was ungef\u00e4hr dem Durchschnitt der untersuchten OECD-L\u00e4nder entspricht.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Einfluss der demografischen Ver\u00e4nderungen auf das BIP-Trendwachstum nach Land<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table width=\"360\">&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\"><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">&#13;<\/p>\n<h6>2000 bis 2009 (Jahresdurchschnitt)<\/h6>\n<p>&#13;\n<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">&#13;<\/p>\n<h6>2010 bis 2019 (Jahresdurchschnitt)<\/h6>\n<p>&#13;\n<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">&#13;<\/p>\n<h6>Ver\u00e4nderung (in Prozentpunkten)<\/h6>\n<p>&#13;\n<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Luxemburg<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,98%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,62%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,37<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Schweden<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,44%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,05%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,39<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Grossbritannien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,83%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,43%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,40<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">D\u00e4nemark<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,20%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,64%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,57<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Italien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,83%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,23%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,60<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Norwegen<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,77%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,16%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,61<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Griechenland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,50%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,88%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,63<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Spanien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,42%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,75%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,67<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">\u00d6sterreich<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,05%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,37%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,68<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Australien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,64%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,95%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,69<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Belgien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,03%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,28%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,75<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Irland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">3,59%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,83%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,76<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Schweiz<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,54%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,77%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,77<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Neuseeland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,64%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,87%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,78<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Island<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,56%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,77%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,80<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Portugal<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">2,19%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,38%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,80<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Frankreich<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,57%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,73%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,83<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Deutschland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,66%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,76%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,91<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">USA<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,93%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,00%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,92<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Japan<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,92%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,07%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,99<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Finnland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,23%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,18%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20131,05<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Niederlande<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,51%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20130,55%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20131,06<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"90\">Kanada<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">1,57%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">0,45%<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"90\">\u20131,12<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Anmerkung: Aufgrund von Rundungsdifferenzen k\u00f6nnen die Resultate leicht abweichen. Die Signifikanzwerte finden sich in <a href=\"http:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=2669321\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aksoy, Basso, Smith und Grasl (2015)<\/a>.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: UNO \/ Berechnungen Aksoy et al. (2015) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie prognostizierte Abnahme der Erwerbsbev\u00f6lkerung und die Zunahme des Anteils der Rentner an der Gesamtbev\u00f6lkerung d\u00fcrften zwischen 2000 und 2030 auch einen R\u00fcckgang der Realzinsen und des Produktionswachstums bewirken (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Reales Produktionswachstum und Realzinsen (2000 bis 2030)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-61990\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-12-um-16.22.19.png\" alt=\"Aksoy 2\" width=\"2406\" height=\"1500\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Kerneuropa ist als die gewichtete (gem\u00e4ss ihrem BIP im Jahr 2000) Summe von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien definiert.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Aksoy, Basso, Smith und Grasl (2015)<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Erfindergeist nimmt im Alter ab<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAufschlussreich ist der Nachweis auf der Mikroebene des US-\u00d6konomen Benjamin F. Jones: Er hat untersucht, in welchem Alter am meisten Erfindungen gemacht werden.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dazu hat er die Verteilung von nobelpreisw\u00fcrdigen Ideen und grossen Erfindungen mit dem Altersprofil der Erfinder verbunden. Das vorgefundene Altersmuster (siehe <em>Abbildung 3<\/em>) best\u00e4tigt sich gem\u00e4ss unserer Untersuchung auch auf der makro\u00f6konomischen Ebene \u2013 etwa bei der Innovation. So haben die Erwerbst\u00e4tigen im Haupterwerbsalter (insbesondere die Altersgruppe der 40- bis 49-J\u00e4hrigen) einen sehr starken Einfluss auf die Gesamtzahl der Patentanmeldungen. Dementsprechend wirken sich gr\u00f6ssere Anteile von jungen Unterhaltsberechtigten und von \u00e4lteren Generationen negativ auf die Zahl der Patentanmeldungen pro Kopf aus.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 3: Altersverteilung der Urheber von grossen Erfindungen <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-61991\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-12-um-16.16.08.png\" alt=\"Aksoy 3\" width=\"1578\" height=\"1126\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Daten wurden \u00fcber die Zeit zusammengef\u00fchrt.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Jones (2010) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>R\u00fcckgang der Innovation<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm die empirisch festgestellten Merkmale des Lebenszyklus aufeinander abzustimmen und die haupts\u00e4chlichen Mechanismen zu untersuchen, \u00fcber die sich demografische Ver\u00e4nderungen auf die Volkswirtschaft auswirken, haben wir ein theoretisches Modell entwickelt. Ein wichtiges Element ist das wirtschaftliche Umfeld, welches die Eigenschaften des Lebenszyklus mit drei Generationen der Bev\u00f6lkerung (unterhaltsberechtigte Kinder und Jugendliche, Erwerbst\u00e4tige sowie Rentner) und Investitionen in das Humankapital umfasst. Ein zweites Schl\u00fcsselelement sind die endogene<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Produktivit\u00e4t (beispielsweise Bildung und Altersstruktur) sowie die mittelfristige Dynamik von zwei bis f\u00fcnf Jahren.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Vor diesem Hintergrund k\u00f6nnen die langfristigen Wechselwirkungen zwischen demografischen Ver\u00e4nderungen einerseits sowie Spareinlagen, Investitionen und Innovationsentscheidungen andererseits untersucht werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Ver\u00e4nderung der Altersstruktur wirkt sich dabei auf drei verschiedene Arten auf die Gesamtwirtschaft aus: Erstens werden die Investitionen in das Humankapital und das Arbeitskr\u00e4fteangebot durch Ver\u00e4nderungen der Geburtenh\u00e4ufigkeit und der Verf\u00fcgbarkeit von Arbeitskr\u00e4ften beeinflusst. Zweitens hat die demografische Alterung Auswirkungen auf die Sparentscheide der Erwerbst\u00e4tigen. Drittens wirkt sich der Anteil der jungen Erwerbst\u00e4tigen positiv auf den Innovationsprozess aus. Eine Ver\u00e4nderung des demografischen Profils durch eine Zunahme der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerungsgruppen bewirkt somit einen R\u00fcckgang der Innovationst\u00e4tigkeit. F\u00fcr den Abgleich unserer empirischen Erkenntnisse ist der Zusammenhang zwischen der demografischen Entwicklung und dem Innovationsprozess von entscheidender Bedeutung.&#13;<\/p>\n<h2>Theoretisches Modell<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUnter Verwendung von kalibrierten Parameterwerten haben wir anhand der empirischen Daten ein theoretisches Modell simuliert. Daraus ergibt sich, dass eine relative Zunahme des Anteils der unterhaltsberechtigten Kinder und Jugendlichen und der Rentner einen R\u00fcckgang des Produktionswachstums und der Investitionen zur Folge hat, w\u00e4hrend ein Anstieg des Anteils der Erwerbst\u00e4tigen das Gegenteil bewirkt. Ausserdem f\u00fchrt eine stetige Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer (und damit ein Anstieg der Lebenserwartung) \u2013 kurzfristig gesehen \u2013 zu h\u00f6heren Wachstumsraten, w\u00e4hrend aus der Abnahme der marginalen Konsumneigung der Erwerbst\u00e4tigen tiefere Realzinsen und eine h\u00f6here Innovationst\u00e4tigkeit resultieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa jedoch der Anteil der jungen Erwerbst\u00e4tigen abnimmt, geht auch die Produktivit\u00e4t im Innovationsprozess zur\u00fcck. Dies f\u00fchrt zu einem dauerhaft tieferen Produktionswachstum und zu geringeren Investitionen. Schliesslich haben wir die Prognosen der UNO-Abteilung f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsfragen in das theoretische Modell eingespeist \u2013 dabei zeigte sich: Die f\u00fcr die verschiedenen L\u00e4nder unserer Stichprobe erwarteten Ver\u00e4nderungen der Bev\u00f6lkerungsentwicklung stimmen mit den Prognosen des empirischen Modells \u00fcberein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nObwohl das theoretische Modell nur drei Altersgruppen umfasst (w\u00e4hrend das empirische Modell insgesamt acht Altersgruppen beinhaltet), ist es gut geeignet, f\u00fcr verschiedene L\u00e4nder die voraussichtlichen Auswirkungen von Ver\u00e4nderungen der Bev\u00f6lkerungsstruktur auf das Produktionswachstum und die Realzinsen zu erfassen. Gem\u00e4ss den Erkenntnissen sind ein h\u00f6heres Durchschnittsalter und eine tiefere Geburtenh\u00e4ufigkeit wesentliche Faktoren f\u00fcr den R\u00fcckgang des Produktionswachstums und der Realzinsen in den OECD-L\u00e4ndern.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Investition in das Humankapital<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAngesichts der empirischen und theoretischen Ergebnisse l\u00e4sst sich sagen: In vielen OECD-Staaten d\u00fcrfte sich der wirtschaftspolitische Fokus in den n\u00e4chsten Jahrzehnten von einer kurzfristig ausgelegten Stabilisierung, die f\u00fcr die Neunzigerjahre und die meisten Jahre seit der Jahrtausendwende kennzeichnend war, zu einer mittelfristigen F\u00f6rderung der Wirtschaftsleistung der Volkswirtschaft verlagern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSofern die internationale Migrationspolitik nicht grundlegend ge\u00e4ndert wird oder keine pl\u00f6tzlichen Ver\u00e4nderungen der Geburtenh\u00e4ufigkeit in den Industriel\u00e4ndern zu verzeichnen sind, sind wir ausserdem der Auffassung: Die meisten OECD-L\u00e4nder m\u00fcssen neue politische Strategien entwickeln und umsetzen, um das Wirtschaftswachstum in einem Umfeld zu f\u00f6rdern, das von der demografischen Alterung gepr\u00e4gt ist. M\u00f6glicherweise m\u00fcssen dazu die Investitionen in das Humankapital signifikant und dringend erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die Autoren \u00e4ussern in diesem Artikel ihre eigenen Ansichten, welche nicht zwingendermassen mit denjenigen der Banco de Espa\u00f1a und dem Eurosystem \u00fcbereinstimmen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\"><a href=\"http:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=2669321\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aksoy, Basso, Smith und Grasl (2015)<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Kuznets (1960)&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Vektorautoregressives Modell (VAR), siehe Aksoy, Basso, Smith und Grasl (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Jones (2010).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">In Abgrenzung zu exogener Produktivit\u00e4t wie beispielsweise die Zunahme der Arbeitskr\u00e4fte.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Vgl. Comin und Gertler (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die demografische Alterung und die tiefere Geburtenh\u00e4ufigkeit beeinflussen das Wirtschaftswachstum in den Industriestaaten. Die Ver\u00e4nderungen der Altersstruktur wirken sich nicht nur signifikant auf das Sparen, die Investitionen und das Wachstum aus \u2013 sondern auch auf die Innovationst\u00e4tigkeit. Dies zeigt sich in unserer Untersuchung aus dem Jahr 2015. Die demografische Alterung, die f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrzehnte [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4456,"featured_media":28123,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[213],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4456,"seco_co_author":[4457,4458,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Associate Professor, Department of Economics, Birkbeck College, University of London","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur associ\u00e9, D\u00e9partement d\u2019\u00e9conomie, Birbeck College, universit\u00e9 de Londres","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4457,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"PhD in Economics, Research Department, Banco de Espa\u00f1a","seco_co_author_post_occupation_fr":"D\u00e9partement de la recherche, Banco de Espa\u00f1a"},{"seco_co_author":4458,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professor of Applied Economics, Birkbeck College, University of London","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeur d\u2019\u00e9conomie appliqu\u00e9e, Birkbeck College, universit\u00e9 de Londres"}],"short_title":"Demografie bremst Wirtschaft","post_lead":"Die Menschen in den Industriestaaten werden immer \u00e4lter. Gleichzeitig fehlt es an Nachwuchs. Dies hat negative Folgen f\u00fcr die Volkswirtschaft.","post_hero_image_description":"Bremse statt Gaspedal: Das Wirtschaftswachstum verliert durch \u00c4ltere an Schwung.","post_hero_image_description_copyright_de":"Dreamstime","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Aksoy, Y., H. S. Basso, R. P. Smith und T. Grasl (2015). <a href=\"http:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=2669321\" target=\"_blank\">Demographic Structure and Macroeconomic Trends, Working Papers 1528<\/a>, Banco de Espa\u00f1a.<\/li>&#13;\n \t<li>Comin, D. und M. Gertler (2006). Medium-Term Business Cycles, American Economic Review, 96(3), 523\u2013551.<\/li>&#13;\n \t<li>Jones, B. F. (2010). Age and Great Invention, The Review of Economics and Statistics, 92(1), 1\u201314.<\/li>&#13;\n \t<li>Kuznets, S. (1960). Population Change and Aggregate Output, in Demographic and Economic Change in Developed Countries, NBER Chapters, S. 324\u2013351. National Bureau of Economic Research, Inc.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Das Alter und seine Bedeutung f\u00fcr die Volkswirtschaft","kasten_box":"Gem\u00e4ss der Lebenszyklushypothese zeigen die verschiedenen Altersgruppen ein anderes <em>Sparverhalten<\/em&gt;; gem\u00e4ss dem Altersprofil weisen sie bei der Entlohnung ein anderes <em>Produktivit\u00e4tsniveau<\/em> auf; sie erbringen eine unterschiedliche <em>Arbeitsleistung<\/em> \u2013 die j\u00fcngsten und \u00e4ltesten Mitglieder sind normalerweise nicht erwerbst\u00e4tig \u2013 mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Verf\u00fcgbarkeit von Arbeitskr\u00e4ften; sie tragen in unterschiedlichem Ausmass zum <em>Innovationsprozess<\/em> bei, wobei die jungen Besch\u00e4ftigten und die Arbeitnehmer mittleren Alters den gr\u00f6ssten Beitrag leisten; und bieten unterschiedliche <em>Investitionsm\u00f6glichkeiten<\/em>, wobei die Unternehmen ihre Angebote auf die jeweiligen Bed\u00fcrfnisse ausrichten."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":111882,"main_focus":[156445,157124],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":111886,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"61210","post_abstract":"Wie beeinflusst die Demografie das Wirtschaftswachstum in den Industriestaaten? W\u00e4hrend junge und alte Menschen einen negativen Einfluss haben, ist der Effekt bei der Gruppe im arbeitsf\u00e4higen Alter positiv. In einer Studie aus dem Jahr 2015 wurde ein theoretisches Modell entwickelt, um den Zusammenhang zwischen Demografie, Innovation und BIP-Wachstum anhand von empirischen Daten aufzuzeigen. Dabei zeigt sich: Die zunehmende Alterung und die tiefen Geburtenraten beeinflussen das Produktionswachstum und die Realzinsen negativ. An diesem Szenario d\u00fcrfte sich in den n\u00e4chsten Jahren wenig \u00e4ndern.","magazine_issue":"11-2016","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20161025","original_files":[{"file":111894}],"external_release_for_author":"20160919","external_release_for_author_time":"12:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/57b72bf9bab06"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111879"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4456"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=111879"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126539,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111879\/revisions\/126539"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4458"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4457"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4456"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157124"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156445"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=111879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=111879"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=111879"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=111879"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=111879"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=111879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}