{"id":111957,"date":"2016-09-22T15:58:03","date_gmt":"2016-09-22T15:58:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/09\/degen-10-2016-franz\/"},"modified":"2025-06-16T10:07:39","modified_gmt":"2025-06-16T08:07:39","slug":"degen-10-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/09\/degen-10-2016\/","title":{"rendered":"Es mangelt nicht nur an Ingenieuren"},"content":{"rendered":"<p>Damit die Schweizer Wirtschaft ihre Spitzenposition im internationalen Umfeld halten kann, ist sie auf Fachkr\u00e4fte angewiesen. Wie kann der Fachkr\u00e4ftemangel gemessen werden? Bereits 2009 haben das Forschungsinstitut B,S,S. und die Fachstelle f\u00fcr Arbeits- und Industrie\u00f6konomik der Universit\u00e4t Basel f\u00fcr die Schweiz ein erstes Indikatorensystem entwickelt, um die Fachkr\u00e4ftesituation in den Berufen zu beurteilen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Seither wurde das System aktualisiert und weiterentwickelt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die neueste Ausgabe des Indikatorensystems hat das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) erstellt und anl\u00e4sslich des Spitzentreffens von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt zum Thema \u00abFachkr\u00e4fte Schweiz\u00bb im September 2016 ver\u00f6ffentlicht.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Es stellt Politik, Wirtschaft und \u00d6ffentlichkeit eine umfassende Informationsgrundlage zu rund 380 Berufen in 36 Berufsfeldern bereit und schl\u00e4gt punktuell auch die Br\u00fccke zu Potenzialen in den jeweiligen Berufsfeldern.<\/p>\n<p>Fachkr\u00e4ftemangel bedeutet umgangssprachlich, dass Unternehmen M\u00fche bekunden, geeignete Arbeitskr\u00e4fte zu finden. Obwohl von der Idee her einfach, ist Fachkr\u00e4ftemangel aufgrund verschiedener methodischer Herausforderungen nicht direkt messbar. Zur Analyse von Fachkr\u00e4ftemangel st\u00fctzt sich das Seco daher auf verschiedene Indikatoren, welche die Fachkr\u00e4ftesituation in den Berufen m\u00f6glichst genau abbilden.<\/p>\n<h2><strong>Indikatoren zeigen Knappheit auf<\/strong><\/h2>\n<p>Ein wichtiger Indikator ist beispielsweise eine unterdurchschnittliche Arbeitslosigkeit: Insbesondere in Verbindung mit einer hohen Quote offener Stellen deutet sie auf einen Fachkr\u00e4ftemangel hin. Ein weiterer Indikator ist die arbeitsmarktbedingte Zuwanderungsquote: Stehen im Inland nicht gen\u00fcgend qualifizierte Fachpersonen zur Verf\u00fcgung, sind Unternehmen tendenziell st\u00e4rker auf ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte angewiesen.<\/p>\n<p>Auch die Demografie gilt es zu ber\u00fccksichtigen: Gibt es gen\u00fcgend junge Arbeitskr\u00e4fte, um \u00e4ltere Arbeitskr\u00e4fte im Pensionierungsalter zu ersetzen? Falls nicht, k\u00f6nnten diese L\u00fccken den k\u00fcnftigen Fachkr\u00e4ftebedarf zus\u00e4tzlich akzentuieren. Weiter gibt das langfristige Besch\u00e4ftigungswachstum Aufschluss \u00fcber einen m\u00f6glichen Fachkr\u00e4ftemangel: So d\u00fcrfte der Fachkr\u00e4ftebedarf in Berufen mit wachsender Besch\u00e4ftigung auch in Zukunft anhalten. Schliesslich sind Fachkr\u00e4ftel\u00fccken tendenziell in denjenigen Berufen schwieriger zu f\u00fcllen, die eine Berufsqualifikation auf der Sekundarstufe II oder auf der Terti\u00e4rstufe erfordern. Steigende Qualifikationsanforderungen sind h\u00e4ufig auch mit einer zunehmenden Spezialisierung verbunden, was die Rekrutierung von entsprechend ausgebildeten Fachkr\u00e4ften erschwert. Diesen Aspekt deckt ein Indikator f\u00fcr die Qualifikationsanforderungen in den Berufen ab.<\/p>\n<p>Die erw\u00e4hnten Indikatoren wurden f\u00fcr jeden Beruf zu einem Gesamtindex zusammengef\u00fcgt. Der Index erm\u00f6glicht es, einzelne Berufe hinsichtlich des Fachkr\u00e4ftemangels einzuordnen. Um ein vertieftes Verst\u00e4ndnis der Ursachen von Fachkr\u00e4ftemangel zu erlangen, m\u00fcssen die Indikatoren zus\u00e4tzlich einzeln betrachtet werden. Zudem sollten sie, um abschliessend interpretiert zu werden, zuweilen auch mit weiteren berufsspezifischen Informationen kombiniert werden. In diesem Sinne bildet das Indikatorensystem des Seco einen Ausgangspunkt f\u00fcr weiter gehende Analysen \u2013 beispielsweise durch die Branchen- und Berufsverb\u00e4nde.<\/p>\n<h2><strong>Ingenieure an erster Stelle<\/strong><\/h2>\n<p>Nicht alle Berufe sind gleichermassen von Fachkr\u00e4ftemangel betroffen. Starke Anzeichen f\u00fcr einen Mangel gibt es vor allem bei den sogenannten Mint-Berufen<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> wie beispielsweise den Ingenieur- oder Informatikberufen (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Stark sind ausserdem Gesundheitsberufe und die Managementberufe betroffen. Einen Verdacht auf Fachkr\u00e4ftemangel gibt es auch bei den Lehrkr\u00e4ften. Zusammen machen diese Berufe \u00fcber ein Viertel der Gesamtbesch\u00e4ftigung aus.<\/p>\n<p>Keine oder vereinzelte Anzeichen f\u00fcr Fachkr\u00e4ftemangel k\u00f6nnen hingegen bei den Handels- und Verkaufsberufen, den landwirtschaftlichen Berufen sowie mehreren kleineren Berufsfeldern des sekund\u00e4ren Sektors, wie beispielsweise in der Textil- und Lederindustrie, beobachtet werden. Oft sind dies Berufe mit einer hohen Arbeitslosigkeit, mit einer negativen Besch\u00e4ftigungsentwicklung und mit vergleichsweise tiefen Qualifikationsanforderungen.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber weisen die Berufsfelder, wo es starke Anzeichen f\u00fcr einen Mangel gibt, oft hohe Qualifikationsanforderungen und eine unterdurchschnittliche Arbeitslosigkeit auf. Weiter kann in diesen Berufen ein positives trendm\u00e4ssiges Besch\u00e4ftigungswachstum beobachtet werden. Da dieses meist durch langfristige strukturelle Faktoren wie die demografische und die technologische Entwicklung verursacht ist, d\u00fcrfte sich das Wachstum mittelfristig fortsetzen. Ein weiteres Merkmal der technischen Berufe ist, dass vergleichsweise viele Stellen unbesetzt sind. Daraus l\u00e4sst sich schliessen: Unternehmen k\u00f6nnen nur schwierig entsprechend qualifizierte Besch\u00e4ftigte rekrutieren. Ein wichtiger Ausgleich f\u00fcr den inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ftemangel ist die Zuwanderung. Sie spielt vor allem in technischen Berufsfeldern eine wichtige Rolle.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">A<strong>bb. <\/strong><strong>1<\/strong><strong>: Fachkr\u00e4ftebedarf in ausgew\u00e4hlten Berufsfeldern (2012\u20132014)<\/strong><\/h3>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"degen_1_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#degen_1_de').highcharts({\n        chart: {\n            type: 'bar'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['Ingenieurswesen', 'Management', 'Gesundheitswesen', 'Informatik', 'Werbung\/Tourismus\/Treuhand', 'Unterricht\/Bildung', 'Technische Fachkr\u00e4fte', 'Erziehung\/F\u00fcrsorge\/Seelsorge','Gesamtwirtschaft', 'Banken\/Versicherungen', 'Baugewerbe', 'Metallverarbeitung\/Maschinenbau', 'Reinigung\/K\u00f6rperpflege', 'Kaufm\u00e4nnische\/administrative Berufe', 'Gastgewerbe\/Hauswirtschaft', 'Transport\/Verkehr', 'Land- und Forstwirtschaft\/Tierzucht', 'Handel\/Verkauf']\n        },\n         legend: {\n            enabled: false\n        }, \n\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: 'Gesamtindex (hohe Werte deuten auf einen Fachkr\u00e4ftemangel hin)'\n            }\n        },\n        \n       plotOptions: {\n            series: {\n                colorByPoint: true\n                \n            }},\n       \n        series: [{\n            name: 'Gesamtindex',\n   \n            data: [7.4,6.9,6.5,6.4,6.3,6.0,5.9,5.5,5.4,5.2,5.0,5.0,5.0,4.8,4.8,4.7,4.4,4.1],\n            colors: ['#d2d803', '#d2d803', '#d2d803', '#d2d803', '#d2d803', '#d2d803','#d2d803', '#d2d803','#e84066', '#d2d803','#d2d803', '#d2d803','#d2d803', '#d2d803','#d2d803','#d2d803','#d2d803','#d2d803'] \n        }]\n    });\n});\n\n<\/script>\n<p><span class=\"text__legend\">Anmerkung: Es werden nur Berufsfelder mit einem Besch\u00e4ftigungsanteil von mehr als 2 Prozent gezeigt. Eine vollst\u00e4ndige Einordnung aller Berufsfelder befindet sich im Bericht \u00abFachkr\u00e4ftemangel in der Schweiz \u2013 Indikatorensystem zur Beurteilung der Fachkr\u00e4ftenachfrage\u00bb (Seco, 2016).<\/span><\/p>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quellen: BFS, Seco, X28 \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<h2><strong>Arbeitsvolumen in Mangelberufen bereits sehr hoch <\/strong><\/h2>\n<p>In Berufen mit starken Anzeichen f\u00fcr Fachkr\u00e4ftemangel ist es von besonderer Bedeutung, dass latent vorhandene Fachkr\u00e4ftepotenziale \u2013 beispielsweise in Form von nicht oder Teilzeit erwerbst\u00e4tigen Berufsleuten \u2013 erkannt und optimal ausgesch\u00f6pft werden.<\/p>\n<p>Auffallend ist: Die Erwerbsbeteiligung und das Arbeitsvolumen sind in Berufen mit stark erh\u00f6htem Fachkr\u00e4ftebedarf wie in den Mint-Berufen in der Regel bereits \u00fcberdurchschnittlich hoch \u2013 und das nicht nur bei den M\u00e4nnern, sondern auch bei den Frauen (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Verschiedentlich k\u00f6nnte einem Fachkr\u00e4ftemangel mittels einer Erh\u00f6hung der Erwerbsbeteiligung oder der Arbeitspensen \u2013 beispielsweise in den Bildungs- und Unterrichtsberufen \u2013 entgegengewirkt werden.<\/p>\n<p>In verschiedenen Mangelberufen spielt die Rekrutierung von ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften eine wichtige Rolle zur Ausgleichung von Fachkr\u00e4ftel\u00fccken. Im Zuge der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative besteht eine Zielsetzung darin, das inl\u00e4ndische Potenzial an Arbeitskr\u00e4ften noch besser zu nutzen.<\/p>\n<p>Ein Ansatzpunkt zur Steigerung der Erwerbsbeteiligung oder zur Erh\u00f6hung von Teilzeitpensen bilden beispielsweise Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein weiteres zentrales Handlungsfeld der Fachkr\u00e4fteinitiative liegt in der Schaffung guter Bedingungen zur Erwerbst\u00e4tigkeit f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende. In Berufen mit starken Anzeichen f\u00fcr Fachkr\u00e4ftemangel liegen die Erwerbsbeteiligung und das Arbeitsvolumen der \u00e4lteren Arbeitnehmenden tendenziell zwar bereits deutlich \u00fcber den entsprechenden gesamtwirtschaftlichen Durchschnittswerten. Allerdings f\u00e4llt die Arbeitsmarktbeteiligung in allen Berufsfeldern bereits vor Erreichen des offiziellen Pensionierungsalters ab, womit bei \u00e4lteren Arbeitnehmenden je nach Berufsfeld also durchaus noch Fachkr\u00e4ftepotenziale stecken d\u00fcrften. In allen Berufen d\u00fcrften mittelfristig auch Massnahmen zur Nach- und H\u00f6herqualifizierung der inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ftepotenziale \u2013 ein weiteres zentrales Handlungsfeld der Fachkr\u00e4fteinitiative \u2013 an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. <\/strong><strong>2<\/strong><strong>: Arbeitsvolumen und Fachkr\u00e4ftemangel in ausgew\u00e4hlten Berufen nach Geschlecht (2012\u20132014)<\/strong><\/h3>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"degen_2_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n\n    $('#degen_2_de').highcharts({\n        title: {\n            text: 'Frauen'\n        },\n        subtitle: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\n                         min: 3,\n                         max: 8,\n\n\n            title: {\n                text: 'Gesamtindex (hohe Werte deuten auf einen Fachkr\u00e4ftemangel hin)'\n            }\n           \n        },\n        yAxis: {\n                min: 40,\n          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Es erlaubt eine Einordnung der Fachkr\u00e4ftesituation im Vergleich der Berufe untereinander. Ein genauerer Blick auf die einzelnen Berufsfelder zeigt aber auch: <em>Den<\/em> Mangelberuf gibt es nicht.<\/p>\n<p>Fachkr\u00e4ftemangel hat unterschiedliche Ursachen und Auspr\u00e4gungen innerhalb der einzelnen Berufsfelder. So zeigt sich beispielsweise bei den Gesundheitsberufen ein erh\u00f6hter Fachkr\u00e4ftebedarf vor allem bei den \u00c4rzten und den Pflegefachkr\u00e4ften, w\u00e4hrend medizinische Assistenzberufe keine Anzeichen f\u00fcr Fachkr\u00e4ftemangel aufweisen. Entsprechend sollte daher f\u00fcr die einzelnen Berufe auf massgeschneiderte L\u00f6sungen abgestellt werden. Das Indikatorensystem bietet eine gute Ausgangslage daf\u00fcr.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">B,S,S. und FAI \/ Universit\u00e4t Basel (2009). Indikatorensystem Fachkr\u00e4ftemangel, Bern: BBT Forschungsbericht.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">B,S,S. (2014). Fachkr\u00e4ftemangel in der Schweiz \u2013 Ein Indikatorensystem zur Beurteilung der Fachkr\u00e4ftenachfrage in verschiedenen Berufsfeldern. Bern: Studie im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (2016). Fachkr\u00e4ftemangel in der Schweiz \u2013 Indikatorensystem zur Beurteilung der Fachkr\u00e4ftenachfrage, Bern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Mint steht f\u00fcr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damit die Schweizer Wirtschaft ihre Spitzenposition im internationalen Umfeld halten kann, ist sie auf Fachkr\u00e4fte angewiesen. Wie kann der Fachkr\u00e4ftemangel gemessen werden? Bereits 2009 haben das Forschungsinstitut B,S,S. und die Fachstelle f\u00fcr Arbeits- und Industrie\u00f6konomik der Universit\u00e4t Basel f\u00fcr die Schweiz ein erstes Indikatorensystem entwickelt, um die Fachkr\u00e4ftesituation in den Berufen zu beurteilen. 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