{"id":111974,"date":"2016-09-22T15:56:38","date_gmt":"2016-09-22T15:56:38","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/09\/huber-10-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:14","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:14","slug":"huber-10-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/09\/huber-10-2016\/","title":{"rendered":"Durch Kinderbetreuung mehr Frauen in den Arbeitsmarkt integrieren"},"content":{"rendered":"<p>Internationale Studien zu Massnahmen, die auf die Subvention oder den Ausbau von \u00f6ffentlichen Kinderbetreuungspl\u00e4tzen im Vorschulalter abzielen, finden \u00fcberwiegend positive Effekte auf die Erwerbst\u00e4tigkeit von M\u00fcttern. Allerdings ist die Gr\u00f6sse der Effekte abh\u00e4ngig vom Kontext. Reformen in skandinavischen L\u00e4ndern, die etwa eine Obergrenze f\u00fcr privat getragene Kinderbetreuungskosten einf\u00fchrten oder das Angebot von Kinderbetreuungspl\u00e4tzen ausdehnten, zeigten keine oder nur geringe Effekte<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> auf Neueintritte in die Erwerbst\u00e4tigkeit.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Diverse Forschungsergebnisse legen nahe, dass Kinderbetreuungsreformen in L\u00e4ndern, in denen sowohl das Betreuungsangebot als auch die Erwerbsquote von Frauen bereits hoch sind, keine nennenswerten Effekte auf den Erwerbseintritt von M\u00fcttern haben.&#13;<\/p>\n<h2>Geringes Betreuungsangebot in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00c4hnlich wie in Skandinavien weist auch die Schweiz eine hohe Frauenerwerbsquote auf. Laut der OECD partizipierten im Jahr 2014 sowohl in der Schweiz als auch in Schweden rund 79 Prozent der 15- bis 64-j\u00e4hrigen Frauen an der Erwerbsbev\u00f6lkerung. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass der \u00fcberwiegende Teil der erwerbst\u00e4tigen M\u00fctter in der Schweiz lediglich einer Teilzeitbesch\u00e4ftigung<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> nachgeht. So waren gem\u00e4ss der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik 2014 rund 77 Prozent der M\u00fctter mit mindestens einem Kind unter 15 Jahren erwerbst\u00e4tig. Allerdings ging davon weniger als ein F\u00fcnftel einer Vollzeitbesch\u00e4ftigung nach. Auf der anderen Seite unterscheidet sich die Schweiz von den skandinavischen L\u00e4ndern insbesondere dadurch, dass die Kinderbetreuung hierzulande relativ schwach ausgebaut ist. Laut einer Nationalfondsstudie aus dem Jahr 2013 waren im Schuljahr 2009\/2010 im schweizweiten Durchschnitt f\u00fcr nur rund 11 Prozent der Kinder im Vorschulalter Vollzeitbetreuungspl\u00e4tze verf\u00fcgbar. F\u00fcr Kinder im Schulalter waren es gar nur 8 Prozent.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Mehr Betreuung f\u00fchrt nur teilweise zu Mehrarbeit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Schweizer Kontext stellt sich also nicht nur die Frage, ob verbesserte Kinderbetreuung im Vorschulalter die Erwerbsquote erh\u00f6ht, sondern auch, ob bereits arbeitende M\u00fctter ihr Arbeitspensum steigern. Obwohl die Ergebnisse diverser internationaler Analysen dies nahelegen, muss man den Effekten einer Massnahme auch immer die Kosten gegen\u00fcberstellen. So kommt eine Studie aus den Niederlanden zwar zum Schluss, dass der Ausbau von Kinderbetreuungszusch\u00fcssen zu einem moderaten Anstieg der Wochenarbeitszeit von 1,1 Stunden unter M\u00fcttern f\u00fchrte. Gleichzeitig verursachte die Massnahme innert 5 Jahren aber auch erhebliche Kosten von rund 2 Milliarden Euro.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dass ein gesteigertes Betreuungsangebot das Arbeitsangebot weniger stark erh\u00f6hen kann als erhofft, h\u00e4ngt mit sogenannten Verdr\u00e4ngungseffekten zusammen, auf die etliche Studien hinweisen: Die Entlastung bei der Betreuung wird nur teilweise durch Mehrarbeit kompensiert. H\u00e4ufig wird zumindest teilweise die informelle, also private Kinderbetreuung durch eine formelle ersetzt, ohne dass das Erwerbsverhalten entscheidend ver\u00e4ndert wird.&#13;<\/p>\n<h2>Positive volkswirtschaftliche Impulse f\u00fcr die Schweiz erwartet<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz ist also ein Land, in dem M\u00fctter eine hohe Erwerbsquote, aber gleichzeitig auch eine hohe Teilzeitquote aufweisen. Ausserdem ist das Angebot an Kinderbetreuungspl\u00e4tzen vergleichsweise gering. W\u00fcrde hier eine Erh\u00f6hung der \u00f6ffentlichen Mittel zur Kinderbetreuung im Vorschulalter das Arbeitsangebot von Frauen erh\u00f6hen, ohne dass die Kosten den volkswirtschaftlichen Nutzen \u00fcbersteigen? Glaubt man einem 2014 von der Universit\u00e4t St. Gallen ver\u00f6ffentlichten Evaluationsbericht zu Betreuungsgutscheinen im Kanton Luzern, so erscheint dies m\u00f6glich.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Bei Betreuungsgutscheinen handelt es sich um Subventionen, die in Form von Gutscheinen direkt an die Eltern ausbezahlt werden. Dabei l\u00e4sst man den Eltern die Wahlfreiheit, bei welcher Institution sie den Gutschein einl\u00f6sen m\u00f6chten. Die Ergebnisse des Berichts suggerieren nicht nur, dass das Arbeitsangebot von verheirateten und alleinerziehenden Frauen steigt. Die Massnahme scheint sich auch f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand, in diesem Fall die Gemeinden, zu lohnen, durch h\u00f6here Steuereinnahmen und eine Reduktion der finanziellen Abh\u00e4ngigkeit einkommensschwacher Haushalte. In einer weiteren Evaluation des Luzerner Forschungs- und Beratungsunternehmens Interface aus dem Jahr 2011 geben \u00fcber die H\u00e4lfte der Familien an, dass sie ihr Arbeitsangebot ohne Betreuungsgutscheine reduzieren w\u00fcrden.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> L\u00e4ngerfristig geht auch diese Studie von einem positiven Nettonutzen f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand aus. Beispielsweise weil sich dadurch der Bezug von Sozialhilfegeldern reduzieren w\u00fcrde.&#13;<\/p>\n<h2>Positive Effekte auch bei Ganztagesschulen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie empirische Evidenz zu den Arbeitsangebotseffekten von Ganztagesbetreuung im Schulalter ist verglichen mit den zahlreichen Studien zur Kinderbetreuung im Vorschulalter nur sp\u00e4rlich. Zwar deuten mehrere Studien aus anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auf einen positiven Effekt von Ganztagesbetreuung auf die Erwerbst\u00e4tigkeit und die w\u00f6chentlichen Arbeitsstunden von Frauen hin. Allerdings sind die statistischen Methoden meist weniger glaubw\u00fcrdig als jene, die bei den Evaluationen von Kinderbetreuung im Vorschulalter angewendet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Ausnahme bildet eine Studie der Universit\u00e4t St. Gallen, die mehrere Regionen an den Kantonsgrenzen in der Schweiz untersucht.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Die ausgew\u00e4hlten Grenzregionen verf\u00fcgen \u00fcber einen gemeinsamen Arbeitsmarkt, weisen jedoch aufgrund der Zugeh\u00f6rigkeit zu unterschiedlichen Kantonen unterschiedliche Ganztagesbetreuungsangebote f\u00fcr Schulkinder auf. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Ganztagesbetreuung die Vollzeitbesch\u00e4ftigungsquote unter Frauen erheblich erh\u00f6ht (um 8 Prozentpunkte).&#13;<\/p>\n<h2>Falsche Anreize verhindern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWieweit kann das Erwerbspotenzial von Frauen ausgesch\u00f6pft werden? Und kann man Verdr\u00e4ngungseffekte vermeiden? Das alles h\u00e4ngt auch von den Wechselwirkungen zwischen den Kinderbetreuungsmassnahmen und dem Steuersystem ab. Der oben genannte Evaluationsbericht der Universit\u00e4t St. Gallen aus dem Jahr 2014 zeigt f\u00fcr die Stadt Luzern, wie das gegenw\u00e4rtige Steuersystem negative Anreize f\u00fcr das Arbeitsangebot von Paaren mit Kindern schaffen kann. Als Beispiel wird ein Haushalt mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen des ersten Partners von 50\u2019000 Franken angenommen, die Resultate sind jedoch f\u00fcr eine ganze Bandbreite von Einkommen \u00e4hnlich: Bei einer privaten \u00dcbernahme der Betreuungskosten kann das verf\u00fcgbare Haushaltseinkommen nach Steuern sogar umso st\u00e4rker sinken, je mehr der zweite Partner arbeitet. Selbst wenn Betreuungsgutscheine beansprucht werden, kann es finanziell vorteilhafter sein, wenn ein Partner nur Teilzeit statt Vollzeit arbeitet. Im Sinne der Effektivit\u00e4t sollten Kinderbetreuungsmassnahmen deshalb nicht isoliert von der Anreizproblematik im Steuersystem betrachtet werden. Ein L\u00f6sungsansatz w\u00e4re zum Beispiel eine Erh\u00f6hung der m\u00f6glichen Steuerabz\u00fcge f\u00fcr Kinderdrittbetreuung. Wenn man solche Wechselwirkungen ber\u00fccksichtigt, kann ein Ausbau der Kinderbetreuung einen Beitrag zur Aktivierung des weiblichen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials in der Schweiz leisten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie d\u00fcrfte alleine aber nicht ausreichend sein, um dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegenzuwirken. Dies ist auch deshalb der Fall, weil Frauen, deren Arbeitsmarktverhalten auf derartige Massnahmen reagiert, aufgrund ihrer Qualifikationen und Neigungen f\u00fcr bestimmte Berufsfelder mit hohem Fachkr\u00e4ftebedarf typischerweise gar nicht zur Verf\u00fcgung stehen. So k\u00f6nnte eine h\u00f6here Arbeitsmarktpartizipation von M\u00fcttern (allenfalls in Kombination mit geeigneten Schulungen) etwa dem Pflegebereich dienlich sein. F\u00fcr technische Branchen wie das Ingenieurwesen oder die Informatik sind allerdings unter den jetzigen strukturellen Voraussetzungen nur vernachl\u00e4ssigbare Impulse zu erwarten. Weitere Massnahmen, die den Hebel anderswo als bei der Kinderbetreuung ansetzen, sind deshalb vonn\u00f6ten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die Effekte bewegten sich im Rahmen von rund 1 Prozentpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Lundin et al. (2008) oder Havnes und Mogstad (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Unter Teilzeitbesch\u00e4ftigung versteht man gem\u00e4ss dem Bundesamt f\u00fcr Statistik ein Arbeitspensum von weniger als 90 Prozent.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Felfe et al. (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Bettendorf et al. (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Ramsden (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe M\u00fcller et al. (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Felfe et al. (im Erscheinen).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationale Studien zu Massnahmen, die auf die Subvention oder den Ausbau von \u00f6ffentlichen Kinderbetreuungspl\u00e4tzen im Vorschulalter abzielen, finden \u00fcberwiegend positive Effekte auf die Erwerbst\u00e4tigkeit von M\u00fcttern. Allerdings ist die Gr\u00f6sse der Effekte abh\u00e4ngig vom Kontext. 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Schlussbericht im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramm NFP 60 des Schweizerischen Nationalfonds zur Gleichstellung der Geschlechter, Infras und Schweizerisches Institut f\u00fcr Empirische Wirtschaftsforschung an der Universit\u00e4t St. Gallen.<\/li>&#13;\n\t<li>Felfe C., M. Lechner und P. Thiemann (im Erscheinen). After-School Care and Parents\u2019 Labor Supply.<\/li>&#13;\n\t<li>Havnes T. und M. Mogstad (2011). Money for Nothing? Universal Child Care and Maternal Employment, in: Journal of Public Economics 95:11\u201312, S. 1455\u20131465.<\/li>&#13;\n\t<li>Lundin D., E. M\u00f6rk und B. \u00d6ckert (2008). How Far Can Reduced Childcare Prices Push Female Labour Supply?, in: Labour Economics 15:4, S. 647\u2013659.<\/li>&#13;\n\t<li>M\u00fcller F., O. Dolder und M. B\u00fcrgi (2011). Evaluation des Pilotprojekts Betreuungsgutscheine f\u00fcr die familienerg\u00e4nzende Kinderbetreuung in der Stadt Luzern. Evaluationsbericht, Interface Politikstudien Forschung Beratung, Projektnummer: P08-51.<\/li>&#13;\n\t<li>Ramsden A. (2014). Betreuungsgutscheine in den Gemeinden Luzern, Emmen und Kriens. Eine \u00f6konomische Analyse der Nutzen f\u00fcr Haushalte und Gemeinden im Rahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie., Evaluationsbericht, Schweizerisches Institut f\u00fcr Empirische Wirtschaftsforschung an der Universit\u00e4t St. Gallen.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":111977,"main_focus":[156467,157140],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":111981,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"58116","post_abstract":"Da es nach wie vor meist Frauen sind, die sich aufgrund famili\u00e4rer Verpflichtungen im Erwerbsleben zur\u00fccknehmen, zielt die im Rahmen der Fachkr\u00e4fteinitiative des Bundes angestrebte Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie de facto auf die Aktivierung von M\u00fcttern ab. Dem Kinderbetreuungsangebot kommt dabei eine Schl\u00fcsselrolle zu. Der Artikel beleuchtet die Literatur zur datenbasierten Evidenz von Kinderbetreuungsmassnahmen auf die Arbeitsmarktpartizipation von M\u00fcttern in der Schweiz und im Ausland. Studien f\u00fcr die Schweiz legen nahe, dass eine Subventionierung der Kinderbetreuung das Arbeitsangebot von Frauen ansteigen l\u00e4sst und dass sich Ganztagesschulen positiv auf die Vollzeitbesch\u00e4ftigungsquote von Frauen auswirken. 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