{"id":112163,"date":"2016-09-22T15:27:55","date_gmt":"2016-09-22T15:27:55","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/09\/balmer-10-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:32","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:32","slug":"balmer-10-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/09\/balmer-10-2016\/","title":{"rendered":"Die finanzpolitischen Spielr\u00e4ume des Bundes verengen sich"},"content":{"rendered":"<p>Der Bund hat in den vergangenen Jahren teilweise hohe \u00dcbersch\u00fcsse erzielt. In priorit\u00e4ren Bereichen konnte dadurch der Mitteleinsatz deutlich erh\u00f6ht werden. So stiegen etwa die Ausgaben f\u00fcr Bildung und Forschung zwischen 2009 und 2015 im Durchschnitt um 3,6 Prozent pro Jahr. Im gleichen Zeitraum verzeichneten auch die Beziehungen zum Ausland eine Wachstumsrate von 6,3 Prozent pro Jahr. Der Grund f\u00fcr den Anstieg liegt haupts\u00e4chlich darin, dass das Parlament f\u00fcr die \u00f6ffentliche Entwicklungshilfe eine Quote von 0,5 Prozent des Bruttonationaleinkommens erreichen will. Diese Priorit\u00e4ten konnten bisher im Rahmen der Schuldenbremse finanziert werden. Doch die Spielr\u00e4ume werden zusehends enger.&#13;<\/p>\n<h2>Mehrausgaben bei schw\u00e4cher wachsenden Steuereinnahmen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit der Aufhebung des Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Januar 2015 wurde die Wirtschaft nur wenige Jahre nach dem Kurseinbruch des Euros von 2010\/2011 mit einem zweiten Frankenschock konfrontiert. Dadurch haben sich die konjunkturellen Aussichten f\u00fcr die Schweiz deutlich eingetr\u00fcbt. So hat der Bund die Prognosen f\u00fcr die nominale Wertsch\u00f6pfung nach dem Entscheid der SNB f\u00fcr die Jahre 2015\u20132018 kumuliert um fast f\u00fcnf Prozent nach unten korrigiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Abschw\u00e4chung des realen Wirtschaftswachstums sowie der deutliche und anhaltende R\u00fcckgang der Teuerung bleiben nicht ohne Folgen f\u00fcr die Bundeskasse. Denn ihre wichtigsten Einnahmequellen \u2013 die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer \u2013 steigen wesentlich langsamer als urspr\u00fcnglich angenommen. Aber auch weitere Fiskalertr\u00e4ge wie die Mineral\u00f6lsteuer oder die Tabaksteuer schw\u00e4cheln aufgrund der Frankenst\u00e4rke.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGleichzeitig f\u00fchren Beschl\u00fcsse des Parlaments in mehreren Bereichen zu hohen Mehrbelastungen: Das Parlament oder zumindest die jeweiligen Erstr\u00e4te haben allein bei der Reform der Altersvorsorge 2020, beim Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF), beim Zahlungsrahmen 2017\u20132020 f\u00fcr die Armee sowie bei der Unternehmenssteuerreform III Aufstockungen beschlossen, die den Haushalt pro Jahr um 1,5 Milliarden Franken st\u00e4rker belasten, als in den Botschaften des Bundesrates vorgesehen war. Mit der absehbaren Weiterf\u00fchrung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes f\u00fcr die Hotellerie steigt die Mehrbelastung um weitere 200 Millionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls Folge der Fl\u00fcchtlingskrise haben sich dar\u00fcber hinaus die Ausgaben f\u00fcr die Migration innert weniger Jahre mehr als verdoppelt und d\u00fcrften 2018 einen Stand von rund 2,5 Milliarden erreichen. Schliesslich ist der bei den Zinsausgaben dank Schuldenabbau und ausserordentlich tiefem Zinsniveau entstandene Spielraum f\u00fcr andere Aufgaben mittlerweile aufgebraucht (siehe <em>Abbildung<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Entwicklung des voraussichtlichen strukturellen Saldos des Bundes 2019<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"balmer_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n                                    \n\n  $('#balmer_de').highcharts({\n\n\n\n        chart: {\n            zoomType: 'xy'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: [{\n            categories: ['Struktureller Saldo <br\/>2019 per 1.7.15', 'Reform <br\/>Alters-<br\/>vorsorge 2020', 'Armee 2017-2020', 'Verkehrs<br\/>fonds NAF', 'MWST-Sondersatz <br\/>Hotellerie', 'Unter-<br\/>nehmens-<br\/>steuerreform III', 'Asyl', '\u00dcbrige <br\/>Ver\u00e4nde-<br\/>rungen', 'Struktureller Saldo <br\/>2019 per 1.7.2016']\n        }],\n          plotOptions: {\n            series: {\n                colorByPoint: true,\n                \n            }\n        },\n        yAxis: [{ \/\/ Primary yAxis\n            labels: {\n                format: '{value}',\n                \n            },\n            title: {\n                text: 'In Millionen Franken',\n                \n            }\n        }],\n\n       \n\n        series: [{\n                    colors: ['#d2d803', '#e84066', '#e84066', '#e84066', '#e84066', '#e84066','#e84066',  '#d2d803','#e84066'],\n            name: 'Werte',\n            type: 'errorbar',\n            data: [[0, 200], [200, -400], [-400, -800], [-800, -940], [-940, -1140], [-1140, -1290], [-1290, -2150], [-2150, -2000], [0, -2000]],\n           \n\n\n     \n            stemWidth: 30,\n            whiskerLength: 0\n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die gr\u00fcnen Fl\u00e4chen zeigen einen positiven Saldo bzw. eine Saldoverbesserung an. Die roten Fl\u00e4chen zeigen einen negativen Saldo bzw. eine Saldoverschlechterung an. Zwischen Juli 2015 und Juli 2016 hat sich der voraussichtliche strukturelle Saldo 2019 von einem Plus von 250 Millionen Franken\u00a0(nach K\u00fcrzungen Stabilisierungsprogramm 2017\u20132019) zu einem Minus von 2 Milliarden Franken gewandelt.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: EFV \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Ausgabenk\u00fcrzungen ab 2016<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSeit 2015 ist es deshalb schwieriger geworden, die Vorgaben der Schuldenbremse einzuhalten und neue Aufgaben zu finanzieren. Erste Entlastungsmassnahmen hat das Parlament mit dem Voranschlag 2016 bereits verabschiedet. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Anpassung an die tiefere Teuerung. Weil diese Anpassung insbesondere bei den schwach gebundenen Ausgaben nicht automatisch erfolgt, entstand in verschiedenen Aufgabengebieten in den letzten Jahren ein ungeplanter realer Ausbau, der aufgrund der schw\u00e4cher wachsenden Einnahmen nicht mehr finanzierbar war. Mit einer Teuerungskorrektur wurden diese Aufgabengebiete wieder n\u00e4her an den urspr\u00fcnglich vorgesehenen realen Entwicklungspfad gef\u00fchrt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt wurde der Haushalt im Voranschlag 2016 \u2013 gr\u00f6sstenteils nachhaltig \u2013 um rund 1 Milliarde entlastet. Neben Querschnittsk\u00fcrzungen wie der Teuerungskorrektur oder den K\u00fcrzungen beim Personal- und Beratungsaufwand wurden vereinzelt gezielte K\u00fcrzungen wie bei der internationalen Zusammenarbeit und bei der Armee vorgenommen. Diese Entlastungsmassnahmen reichten aber nicht aus. In den Jahren 2017 bis 2019 verblieben strukturelle Defizite von bis zu 700 Millionen.&#13;<\/p>\n<h2>Stabilisierungsprogramm 2017 bis 2019<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Bundesrat beschloss in der Folge die Umsetzung des Stabilisierungsprogramms 2017\u20132019 mit dem Ziel, den Bundeshaushalt um weitere 800 bis 1000 Millionen zu entlasten. Er legte dabei die folgenden Rahmenbedingungen fest:&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n(1) Die Konsolidierung soll prim\u00e4r auf der Ausgabenseite stattfinden. Politische und wirtschaftliche Gr\u00fcnde sprechen gegen eine Sanierung \u00fcber Steuererh\u00f6hungen. Eine Neuverschuldung f\u00e4llt f\u00fcr den Bund aufgrund der Schuldenbremse ausser Betracht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n(2) Das Stabilisierungsprogramm muss ausgewogen ausfallen. Im Hinblick auf die Mehrheitsf\u00e4higkeit haben s\u00e4mtliche Aufgabengebiete einen Sparbeitrag zu leisten. Der Bundesrat hat allerdings punktuell Priorit\u00e4ten gesetzt: Dazu geh\u00f6ren etwa h\u00f6here Einsparungen bei der internationalen Zusammenarbeit und tiefere Einsparungen bei der Armee.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n(3) Der Eigenbereich der Verwaltung hat sich angemessen an den Sparanstrengungen zu beteiligen (siehe <em>Kasten 1<\/em>). Unterstrichen wurde dieser Grundsatz mit Mindestvorgaben f\u00fcr den Personalbereich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n(4) Die Sparmassnahmen d\u00fcrfen nicht zu reinen Lastenabw\u00e4lzungen auf die Kantone f\u00fchren. Wo diese dennoch direkt betroffen sind, sollten sie den Spielraum haben, sich selbst zu entlasten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEntstanden ist ein Paket mit insgesamt 24 Massnahmen, welche im Bundesgesetz \u00fcber das Stabilisierungsprogramm 2017\u20132019 festgehalten sind. 80 Prozent des Entlastungsvolumens werden bei den schwach bis mittelstark gebundenen Ausgaben umgesetzt. Einerseits wurde hier faktisch eine erneute Teuerungskorrektur vorgenommen. Andererseits leisten so diejenigen Aufgabengebiete, die in den vergangenen Jahren besonders stark gewachsen sind, einen \u00fcberproportionalen Beitrag. Dazu geh\u00f6ren etwa Bildung und Forschung sowie die Beziehungen zum Ausland.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnterproportional betroffen sind insbesondere die Landesverteidigung sowie die soziale Wohlfahrt. Bei der Landesverteidigung wird damit dem Entscheid des Parlaments f\u00fcr einen Zahlungsrahmen von 20 Milliarden f\u00fcr die Armee Rechnung getragen. Bei der sozialen Wohlfahrt sind Reformen ihrer Komplexit\u00e4t wegen meist in separaten Vorlagen umzusetzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Kantone werden durch das Stabilisierungsprogramm nicht \u00fcberm\u00e4ssig belastet. Auf das Wirtschaftswachstum d\u00fcrfte das Programm kaum sp\u00fcrbare Auswirkungen haben. Der Bundesrat hat die Botschaft zum Stabilisierungsprogramm im Mai 2016 verabschiedet, und das Parlament wird dieses noch im laufenden Jahr beraten.&#13;<\/p>\n<h2>Budgetqualit\u00e4t langfristig verbessern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch das Stabilisierungsprogramm 2017\u20132019 wird indes nicht gen\u00fcgen, um den Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Im Voranschlag 2017 muss wegen der stark gestiegenen Migrationskosten die Ausnahmeregel der Schuldenbremse in Anspruch genommen werden. Gem\u00e4ss dieser darf das Parlament die durch die konjunkturbereinigten Einnahmen vorgegebene Obergrenze f\u00fcr die Ausgaben bei aussergew\u00f6hnlichen, vom Bund nicht steuerbaren Entwicklungen erh\u00f6hen. Ein Teil der Migrationsausgaben, n\u00e4mlich 400\u00a0Millionen, soll deshalb vom Parlament als ausserordentlicher Zahlungsbedarf bewilligt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer im August 2016 vom Bundesrat verabschiedete Finanzplan 2018\u20132020 weist in den Planjahren durchgehend strukturelle Defizite aus, die sich zwischen 1,4 und 2 Milliarden Franken bewegen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einem ersten Schritt gilt es daher, das Stabilisierungsprogramm 2017\u20132019 vollst\u00e4ndig umzusetzen und auf neue Aufgaben vorerst weitgehend zu verzichten, solange eine Gegenfinanzierung fehlt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einem zweiten Schritt soll ein Stabilisierungspaket 2018\u20132020 geschn\u00fcrt werden. Der Bundesrat will die Eckwerte des Pakets im Herbst 2016 festlegen. Aufgrund des kurzfristig hohen Handlungsbedarfs ist davon auszugehen, dass das Paket zumindest 2018 und 2019 mehrheitlich im ungebundenen Bereich ansetzen wird. Der Umfang des Pakets h\u00e4ngt auch davon ab, ob das Parlament in der Herbstsession 2016 an den Mehrbelastungen (Reform der Altersvorsorge, NAF, Mehrwertsteuer-Sondersatz) festh\u00e4lt und ob auch in den Jahren 2018 bis 2020 ein Teil der Migrationsausgaben als ausserordentlicher Zahlungsbedarf beantragt werden kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas wiederkehrende Schn\u00fcren von Entlastungspaketen beeintr\u00e4chtigt die Planungssicherheit und verschlechtert die Budgetqualit\u00e4t. Um dies k\u00fcnftig zu vermeiden, soll der Bundeshaushalt \u2013 in einem dritten Schritt des Bereinigungskonzepts \u2013 langfristig mittels struktureller Reformen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Das Ziel dabei ist es, die gesetzlichen Ausgabenbindungen zu reduzieren oder zumindest zu flexibilisieren (siehe <em>Kasten 2<\/em>). Zusammen mit Aufgabenverzichten kann man damit wieder einen gr\u00f6sseren finanzpolitischen Spielraum schaffen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bund hat in den vergangenen Jahren teilweise hohe \u00dcbersch\u00fcsse erzielt. In priorit\u00e4ren Bereichen konnte dadurch der Mitteleinsatz deutlich erh\u00f6ht werden. So stiegen etwa die Ausgaben f\u00fcr Bildung und Forschung zwischen 2009 und 2015 im Durchschnitt um 3,6 Prozent pro Jahr. 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H\u00e4ngig ist zudem eine Motion, welche die Personalkosten bis 2019 auf dem Niveau der Jahresrechnung 2014 plafonieren m\u00f6chte. Auf den Eigenbereich entfallen indes nur rund 20 Prozent des Aufwands des Bundes, der Personalaufwand macht 8\u00a0Prozent aus. Auch wenn der Eigenbereich stets zu Sparprogrammen beitragen muss, kann er nicht deren Hauptlast tragen, da \u00fcber drei Viertel der Ausgaben auf den Transferbereich entfallen. Dies gilt erst recht, als das Parlament im personalintensiven Sicherheitsbereich wie bei der Armee, beim Grenzwachtkorps, beim Fedpol und beim Nachrichtendienst ausdr\u00fccklich Aufstockungen w\u00fcnscht."},{"kasten_title":"Kasten 2: Flexibilisierung von Ausgabenbindungen pr\u00fcfen","kasten_box":"Ein beachtlicher Teil der Ausgaben kann aufgrund bestehender Ausgabenbindungen kurzfristig nicht beeinflusst werden. Solche Bindungen k\u00f6nnen einerseits auf Verfassungs- oder Gesetzesbestimmungen beruhen. Dazu geh\u00f6ren etwa Anteile der Kantone und Sozialversicherungen an Bundeseinnahmen (z. B. das Mehrwertsteuer-Prozent f\u00fcr die AHV), Beitr\u00e4ge an Sozialversicherungen, Einlagen in Verkehrsfonds. Andererseits k\u00f6nnen solche Bindungen, wie im Falle des Zinsaufwands, auch von exogenen Faktoren wie dem Zinsniveau abh\u00e4ngen. Je gr\u00f6sser der Anteil der stark gebundenen Ausgaben ist, desto kleiner sind die finanzpolitischen Handlungsspielr\u00e4ume des Bundesrates und des Parlaments bei der Budgetgestaltung. Von heute 55 Prozent wird der Anteil stark gebundener Ausgaben in der laufenden Legislatur auf \u00fcber 60 Prozent ansteigen. Strukturelle Defizite m\u00fcssen aufgrund der fehlenden kurzfristigen Flexibilit\u00e4t deshalb in der Regel durch K\u00fcrzungen im schwach gebundenen Bereich ausgeglichen werden. Dies kann einen Verdr\u00e4ngungseffekt zulasten der Aufgabengebiete mit schwacher Ausgabenbindung mit sich bringen und die Budgetqualit\u00e4t insgesamt verschlechtern. Um wieder gr\u00f6sseren Handlungsspielraum zu erlangen, will der Bundesrat pr\u00fcfen, wie man bestehende Ausgabenbindungen flexibilisieren kann."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":112166,"main_focus":[156459,157134],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":112170,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"60708","post_abstract":"","magazine_issue":"10-2016","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160923","original_files":[{"file":112178}],"external_release_for_author":"20160831","external_release_for_author_time":"00:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/57877f8db7045"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112163"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4447"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112163"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112163\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126557,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112163\/revisions\/126557"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4447"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157134"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156459"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=112163"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=112163"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=112163"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=112163"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=112163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}