{"id":112283,"date":"2016-09-01T14:09:47","date_gmt":"2016-09-01T14:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/09\/les-jeux-dargent-recouvrent-des-interets-parfois-divergents\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:36","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:36","slug":"kohler-08-09-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/09\/kohler-08-09-2016\/","title":{"rendered":"Unterschiedliche Interessen bei den Geldspielen"},"content":{"rendered":"<p>Das Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsm\u00e4ssigen Wetten (LG) ist seit 1923 in Kraft. Gegenw\u00e4rtig d\u00fcrfen zwei Lotteriegesellschaften in der Schweiz entsprechende Spiele durchf\u00fchren: Swisslos f\u00fcr die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein und die Loterie romande f\u00fcr die Westschweiz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei den Spielbanken dauerte es jedoch etwas l\u00e4nger. Erst im April 2000 durften in der Schweiz entsprechend dem Spielbankengesetz (SBG) 19 Spielbanken er\u00f6ffnet werden. Seither geh\u00f6rt die Schweiz zu den L\u00e4ndern mit der h\u00f6chsten Spielbankendichte weltweit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit der Verbreitung des Internets sind weltweit zahlreiche Online-Spielbanken entstanden. Doch gegenw\u00e4rtig ist es keiner Schweizer Spielbank gestattet, diesen neuen Vertriebskanal zu nutzen. Die ausl\u00e4ndischen Online-Spielbanken z\u00e4hlen immer mehr Spieler aus der Schweiz zu ihren Kunden. Die in unserem Land geltende Aufsicht und die Schutzmassnahmen kommen bei diesen Spielern jedoch nicht zum Tragen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAm 21. Oktober 2015 hat der Bundesrat eine Botschaft mit dem Ziel verabschiedet, das SBG und das LG in einem einzigen Gesetz zu vereinigen: dem Bundesgesetz \u00fcber Geldspiele (BGS). Dieses wird es den Schweizer Spielbanken insbesondere gestatten, bisher untersagte Onlinespiele anzubieten. Das neue Gesetz wird ausserdem einen Abschnitt zur Pr\u00e4vention beinhalten.&#13;<\/p>\n<h2>Gesellschaft und Wirtschaft profitieren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Bundesrat erteilt die Konzessionen, die f\u00fcr den Betrieb einer Spielbank erforderlich sind. Dabei gibt es zwei Arten: sogenannte A- und B-Konzessionen. F\u00fcr Spielbanken mit einer Konzession A gelten keine Beschr\u00e4nkungen \u2013 weder f\u00fcr die H\u00f6he der Eins\u00e4tze noch f\u00fcr die Zahl der Geldspielautomaten oder Tischspiele. Spielbanken mit einer Konzession B dagegen d\u00fcrfen h\u00f6chstens drei Arten von Tischspielen anbieten und maximal 250 Geldspielautomaten betreiben. Beschr\u00e4nkt ist ausserdem die H\u00f6he der m\u00f6glichen Gewinne.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBeide Spielbanktypen werden mit einer progressiven Abgabe auf ihren Bruttospielertrag (Umsatz) besteuert.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die erhobene Spielbankenabgabe wird jedoch unterschiedlich verwendet: Die Abgabe der A-Spielbanken ist vollst\u00e4ndig f\u00fcr die AHV bestimmt. Die Abgabe der B-Spielbanken geht jedoch nur zu 60\u00a0Prozent an die AHV. Die \u00fcbrigen 40\u00a0Prozent gehen an den betreffenden Kanton. Was die Lotterien betrifft, muss gem\u00e4ss dem LG der gesamte Reingewinn f\u00fcr gemeinn\u00fctzige T\u00e4tigkeiten verwendet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Schweizer Wirtschaft sind die Geldspiele von erheblicher Bedeutung \u2013 sowohl in Bezug auf die Arbeitspl\u00e4tze als auch hinsichtlich der Steuereinnahmen. Gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen bestehen im Bereich der Lotterien 11\u2019500 Arbeitspl\u00e4tze (Verkaufsstellen und Angestellte der Lotteriegesellschaften). Die Spielbanken besch\u00e4ftigen rund 2300 Personen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Im Jahr 2014 haben die Spielbanken einen Bruttospielertrag von 710 Millionen Franken erzielt. Davon gingen 287 Millionen an die AHV und 50 Millionen an die Kantone. Im gleichen Jahr haben die Lotterien einen Bruttoertrag von 955 Millionen Franken erwirtschaftet, wovon 556 Millionen den Kantonen zugewiesen wurden. So flossen 2014 dank den Geldspielen insgesamt rund 893 Millionen Franken an Bund und Kantone.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Kostenfaktor Spieler<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n2007 befasste sich die Schweizerische Gesundheitsbefragung zum ersten Mal mit den Geldspielen. Dabei wurden die Merkmale der Spieler in der Schweiz festgehalten. Diese lassen sich in drei Gruppen unterteilen: Freizeitspieler, Risiko- oder Problemspieler sowie pathologische Spieler (oder Spiels\u00fcchtige). F\u00fcr die erste Gruppe sind Geldspiele ein Freizeitvergn\u00fcgen. Bei dieser Gruppe sind keine negativen Auswirkungen zu verzeichnen. Die Risikospieler weisen zwar gewisse Symptome von exzessivem Spiel, aber dennoch nicht alle Kriterien von pathologischen Spielern auf. Die Spielsucht der pathologischen Spieler entspricht einer genauen Diagnose.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Diese Spieler fr\u00f6nen zwanghaft irgendwelchen Geldspielen. Das hat zahlreiche negative Auswirkungen wie Beziehungsprobleme, Verschuldung, Arbeitslosigkeit und viele mehr.&#13;<\/p>\n<h2>Problemspieler besonders gef\u00e4hrdet<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei einem Vergleich zwischen Nichtspielern und Freizeitspielern l\u00e4sst sich feststellen, dass bei Letzteren der Anteil der M\u00e4nner und der jungen Menschen h\u00f6her ist und dass diese \u00fcber h\u00f6here Einkommen verf\u00fcgen. Aufgrund ihres Alkoholkonsums und des damit verbundenen m\u00f6glichen Alkoholmissbrauchs entsprechen sie jedoch einer Risikogruppe.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn man die Analyse auf Personen begrenzt, die Geldspiele spielen, und wenn man die Freizeitspieler mit den Problemspielern und den pathologischen Spielern vergleicht, l\u00e4sst sich festhalten, dass diese Spielertypen sehr unterschiedlich sind. Der Anteil der Problemspieler steigt mit zunehmendem Alter an. Problemspieler leiden doppelt so h\u00e4ufig an einer schweren Depression wie Freizeitspieler. Ausserdem spielen die drei Gruppen auch nicht die gleichen Geldspiele. Die Problemspieler besuchen zwei Mal h\u00e4ufiger eine Spielbank und spielen sieben Mal h\u00e4ufiger Geldspiele im Internet.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Ausserdem weisen sie auch tiefere Einkommen auf als die Freizeitspieler.&#13;<\/p>\n<h2>Geldspiele verst\u00e4rken Ungleichheit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDamit der Staat und die Gesellschaft ihren Anteil an den Einnahmen der Spielbanken erhalten, m\u00fcssen zahlreiche Spieler ihre Eins\u00e4tze verlieren. Es stellt sich daher die Frage, ob sich diese Personen entsprechend ihrem Einkommen an der Spielbankenabgabe beteiligen oder ob es sich um eine regressive Abgabe handelt. Diese Frage ist umso bedeutender, da eine franz\u00f6sische Studie zum Schluss gekommen ist, dass rund 40\u00a0Prozent des Umsatzes aus Geldspielen von Problemspielern stammen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Diese Personen entsprechen nur etwa 2\u00a0Prozent der Bev\u00f6lkerung und beziehen in der Regel nur geringe Einkommen. Genauere Daten zur Herkunft der erzielten Ertr\u00e4ge w\u00e4ren daher interessant.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Studie, die auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 beruht, hat diese Frage untersucht. Mittels zweier verschiedener Methoden kommt die Studie zum Schluss, dass Personen mit geringem Einkommen verh\u00e4ltnism\u00e4ssig mehr f\u00fcr Geldspiele ausgeben als finanziell bessergestellte Personen.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Erstere leisten somit im Vergleich einen h\u00f6heren Beitrag an die Einnahmen der Spielbanken und Lotterien. Dies bedeutet, dass die bei den Spielbanken erhobenen Abgaben wie auch der verteilte Gewinn der Lotterien einen regressiven Charakter haben. Der Aspekt der Umverteilung wurde indessen in dieser Studie nicht analysiert.&#13;<\/p>\n<h2>Ein schwer zu definierendes Gleichgewicht<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie man sehen kann, sind Geldspiele ein ziemlich komplexes Thema. Es ist schwierig, ein Gleichgewicht zwischen Pr\u00e4vention, Steuereinnahmen sowie individuellen oder wirtschaftlichen Freiheiten zu definieren, denn das Umfeld ist einem st\u00e4ndigen Wandel unterworfen. F\u00fcr die grosse Mehrheit der Spieler sind Geldspiele ein Freizeitvergn\u00fcgen. Zudem kommt letztlich ein betr\u00e4chtlicher Teil der Einnahmen aus Geldspielen der Bev\u00f6lkerung zugute. Doch die verheerenden Folgen, die Geldspiele auf die Lebensqualit\u00e4t pathologischer Spieler haben k\u00f6nnen, d\u00fcrfen nicht einfach ausser Acht gelassen werden.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Gesamtsumme der Eins\u00e4tze der Spielerinnen und Spieler abz\u00fcglich ihrer Gewinne.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">BJ (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">ESBK (2014), Comlot (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">American Psychiatric Association (2000).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Kohler (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Kohler (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Costes (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Kohler (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Kohler (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsm\u00e4ssigen Wetten (LG) ist seit 1923 in Kraft. Gegenw\u00e4rtig d\u00fcrfen zwei Lotteriegesellschaften in der Schweiz entsprechende Spiele durchf\u00fchren: Swisslos f\u00fcr die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein und die Loterie romande f\u00fcr die Westschweiz.&#13; &#13; Bei den Spielbanken dauerte es jedoch etwas l\u00e4nger. Erst im April 2000 durften in [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4432,"featured_media":28567,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[228],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4432,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Wissenschaftlicher Projektleiter, Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan), Neuenburg","seco_author_post_occupation_fr":"Chef de projet scientifique, Observatoire suisse de la sant\u00e9 (Obsan), Neuch\u00e2tel","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Unterschiedliche Interessen bei den Geldspielen","post_lead":"Mit dem neuen Geldspielgesetz sollen die f\u00fcr die Spielbanken und Lotterien geltenden Rechtsvorschriften revidiert und vereinheitlicht werden. Das Gesetz regelt auch die Spielangebote im Internet und die Pr\u00e4vention.","post_hero_image_description":"Zwei Seiten einer M\u00fcnze: Den Steuereinnahmen aus Geldspielen stehen oft grosse pers\u00f6nliche Verluste gegen\u00fcber.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>American Psychiatric Association (2000). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 4. revidierte Aufl., Washington D. C.<\/li>&#13;\n \t<li>Interkantonale Lotterie- und Wettkommission (Comlot) (2014). Jahresbericht.<\/li>&#13;\n \t<li>Eidgen\u00f6ssische Spielbankenkommission (ESBK) (2014). Jahresbericht der Eidgen\u00f6ssischen Spielbankenkommission, Bern.<\/li>&#13;\n \t<li>Costes J.-M. (2015). Quelle part du chiffre d\u2019affaire des jeux d\u2019argent est-elle attribuable aux joueurs probl\u00e9matiques? Observatoire des jeux, Paris.<\/li>&#13;\n \t<li>Kohler D. (2015). On the Regressivity of Gambling Taxes in Switzerland, in:, Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Volkswirtschaft und Statistik.<\/li>&#13;\n \t<li>Kohler D. (2014). A Monetary Valuation of the Quality of Life Loss Associated with Pathological Gambling: An Application Using a Health Utility Index, in: Journal of Gambling Issues 29, S. 1\u201323.<\/li>&#13;\n \t<li>Kohler D. (2012). Risk Factors for Gambling and Problem Gambling: An Analysis of the Swiss Health Survey 2007. Working Paper, Universit\u00e4t Neuenburg.<\/li>&#13;\n \t<li>Bundesamt f\u00fcr Justiz (BJ) (2014). Erl\u00e4uternder Bericht zum Entwurf des Bundesgesetzes \u00fcber Geldspiele (BGS), Bern.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Von der Forschung in die Politik","kasten_box":"Die \u00abVolkswirtschaft\u00bb und die \u00adSchweizerische Gesellschaft f\u00fcr Volkswirtschaft und Statistik verbessern den Wissenstransfer von der For\u00adschung in die Politik: Aktuelle wissen\u00adschaftliche Studien mit einem starken Be\u00adzug zur schweizerischen Wirtschafts\u00adpoli\u00adtik erscheinen in einer Kurzfassung in der \u00abVolkswirtschaft\u00bb."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":112286,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":112290,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"57423","post_abstract":"Seit der Er\u00f6ffnung der Spielbanken nach der Jahrtausendwende hat sich der Geldspielsektor in der Schweiz stark entwickelt. Sowohl die Wirtschaft als auch die Bev\u00f6lkerung konnten von seinen wirtschaftlichen Auswirkungen profitieren. Doch die Geldspiele haben auch eine Schattenseite: Gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen leiden rund 2\u00a0Prozent der Bev\u00f6lkerung an Spielsucht und damit auch unter pers\u00f6nlichen Problemen, die mit einem solchen Spielverhalten verbunden sind. Da rund 40 Prozent des Umsatzes aus Geldspielen von solchen Problemspielern stammen, muss diesem Fall Rechnung getragen werden, insbesondere auf der gesetzgeberischen Ebene. Das neue Bundesgesetz \u00fcber Geldspiele (BGS) soll es Schweizer Spielbanken erlauben, Onlinespiele unter Kontrolle durchzuf\u00fchren. Ausserdem sollen alle einschl\u00e4gigen Rechtsvorschriften in einem einzigen Gesetz zusammengefasst werden.","magazine_issue":"20160908","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160726","original_files":[{"file":112298}],"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/575185b7dbca8"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112283"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4432"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112283"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112283\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126565,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112283\/revisions\/126565"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4432"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=112283"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=112283"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=112283"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=112283"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=112283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}