{"id":112471,"date":"2016-07-25T15:22:53","date_gmt":"2016-07-25T15:22:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/07\/egger-08-09-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:57","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:57","slug":"egger-08-09-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/07\/egger-08-09-2016\/","title":{"rendered":"Auch die Schweiz macht Industriepolitik"},"content":{"rendered":"<p>M\u00e4rkte f\u00fchren unter bestimmten Rahmenbedingungen zu effizienten Marktl\u00f6sungen \u2013 das ist ein Grundgedanke der Wirtschaftswissenschaft. Sind diese Rahmenbedingungen erf\u00fcllt, kann weder staatliches noch sonstiges Eingreifen in das Marktgeschehen f\u00fcr alle am Marktgeschehen Beteiligten gemeinsam ein \u00f6konomisch besseres Resultat erzielen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine zentrale Rahmenbedingung ist beispielsweise das Fehlen von Faktoren, welche das effiziente Funktionieren der Marktmechanismen st\u00f6ren. Diese St\u00f6rfaktoren \u2013 sogenannte Distorsionen oder Friktionen \u2013 k\u00f6nnen nat\u00fcrlicher Art sein. So bestehen zeitliche, sprachliche, r\u00e4umliche, kulturelle, historische und andere Hindernisse, welche den freien Austausch von Waren oder den freien Fluss von Faktoren behindern. Andere Friktionen sind politischer Natur: Sie resultieren aus der Verwendung von Instrumenten der Wirtschaftspolitik, welche etwa den Marktzugang auf G\u00fcter- oder Dienstleistungsm\u00e4rkten beschr\u00e4nken. Beispiele daf\u00fcr sind Zollbestimmungen oder Vorschriften, welche f\u00fcr die Inbetriebnahme von Anlagen notwendig sind. Politische Friktionen k\u00f6nnen zudem den Zugang zu Faktorm\u00e4rkten, beispielsweise zum Kapitalmarkt oder zum Arbeitsmarkt, beschr\u00e4nken. Am Arbeitsmarkt ist dies etwa die beschr\u00e4nkte Anerkennung von im Ausland erworbenen Diplomen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLeistungen wie Forschung und Entwicklung (F&amp;E) haben \u2013 zumindest teilweise \u2013 den\u00a0Charakter eines \u00f6ffentlichen Guts. Das ist ein weiterer Grund f\u00fcr das Versagen von M\u00e4rkten, denn der Markt stellt solche Leistungen nur in geringem Masse bereit. F\u00fcr ein kleines, offenes Land mit hohen Faktorkosten wie die Schweiz sind innovative Leistungen der Unternehmen besonders bedeutend, um auf internationalen M\u00e4rkten wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Das gilt insbesondere in Zeiten schwieriger makro\u00f6konomischer Rahmenbedingungen wie der Frankenst\u00e4rke.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Geld an Hochschulen statt an Unternehmen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer wesentlichste Pfeiler der Schweizer Innovationspolitik ist die F\u00f6rderung von Forschungs- und Entwicklungskooperationen zwischen den Hochschulen und der privaten Wirtschaft. Sie funktioniert in einem sogenannten Bottom-up-Prozess: Anstatt dass die Kommission f\u00fcr Technologie und Innovation (KTI) vorgibt, in welchen Bereichen angewandte Innovationsaktivit\u00e4ten gef\u00f6rdert werden, w\u00e4hlen die Unternehmen in Kooperation mit den Hochschulen den Innovationsgegenstand frei. Dabei kommt die finanzielle F\u00f6rderung ausschliesslich den Hochschulen zugute \u2013 und die Unternehmen profitieren von der wissenschaftlichen Expertise. Dieses Prozedere selbst ist eine Schweizer \u00abInnovation\u00bb und in dieser Form einmalig. In der Vergangenheit war das F\u00f6rdersystem Gegenstand von Effizienzpr\u00fcfungen (siehe auch <em>Abbildung<\/em><span class=\"text__legend\">).<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/span>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>KTI-F\u00f6rdermittel (2010\u20132015, in Mio. Fr.)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"arvanitis_egger_1de\"><\/div>\n<script>\n\n$(function () {\n    $('#arvanitis_egger_1de').highcharts({\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        subtitle: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['2010', '2011', '2012', '2013', '2014', '2015']\n        },\n        plotOptions: {\n            series: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: ''\n            },\n            \n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        },\n       \n        series: [{\n            name: 'Total',\n            data: [116.7,110.9,154.7,124.9,150.8,168.2]\n        }, {\n            name: 'F&E-Projektf\u00f6rderung',\n            data: [101.7,95.6,141.0,110.8,118.5,127.3]\n        }, {\n            name: 'Start-up, Unternehmertum',\n            data: [8.4,9.6,9.7,10.5,9.8,10.1]\n        }, {\n            name: 'Wissens- und Technologietransfer',\n            data: [6.6,5.7,4.0,3.6,3.7,4.1]\n        },{\n            name: 'Swiss Competency Center for Energy Research',\n            data: [null,null,null,null,18.8,26.7]\n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: F\u00fcr 2011 (114,5 Mio. Fr.), 2012 (38 Mio. Fr.) und 2015 (73,8 Mio. Fr.) gab es zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr \u00abflankierende Massnahmen zur Frankenst\u00e4rke\u00bb, die 2011 und 2015 nicht im\u00a0hier ausgewiesenen Total enthalten sind.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: KTI-T\u00e4tigkeitsberichte \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Jahr 2005 \u00fcberpr\u00fcfte eine KOF-Untersuchung<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> erstmals die Wirksamkeit der KTI-F\u00f6rderung anhand von statistischen Methoden (Matching-Methoden). F\u00fcr die Periode 2000 bis 2002 wurde untersucht, ob die Innovationsaktivit\u00e4ten der Unternehmen dank der Unterst\u00fctzung der KTI gegen\u00fcber dem hypothetischen Niveau, welches ohne F\u00f6rderung erreicht worden w\u00e4re, erh\u00f6ht werden konnten. Falls dies zutrifft, spricht man von \u00abAdditionalit\u00e4t\u00bb einer F\u00f6rdermassnahme \u2013 was ein wichtiger Erfolgsindikator ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDabei zeigte sich: F\u00fcr s\u00e4mtliche in der Studie betrachteten Innovationsindikatoren war die Innovationsleistung der gef\u00f6rderten Unternehmen im Durchschnitt betr\u00e4chtlich h\u00f6her als jene der nicht gef\u00f6rderten Firmen, die den gef\u00f6rderten \u00abstrukturell \u00e4hnlich\u00bb waren. Das Ergebnis kann also als Hinweis f\u00fcr die Existenz von Additionalit\u00e4t der F\u00f6rderung interpretiert werden. Ferner wurde gezeigt, dass die F\u00f6rderwirkung von der (relativen) H\u00f6he des geleisteten Beitrags, also von der F\u00f6rderquote abh\u00e4ngig ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSubventionen sind in vielen L\u00e4ndern ein wichtiges \u2013 aber nicht das einzige \u2013 Instrument der Innovationspolitik. Vielerorts profitieren Unternehmen, die F&amp;E betreiben, von steuerlichen Erleichterungen. In der Schweiz kam dieses Instrument bisher allerdings nicht zum Zuge. Seine Einf\u00fchrung ist aber im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III vorgesehen, die voraussichtlich n\u00e4chsten Februar zur Abstimmung gelangt. Es kann bereits vermutet werden, dass diese Steuererleichterungen einen breiteren Kreis von Adressaten erreichen. Denn: In Bezug auf Subventionen ist die Politik in der Schweiz eher zur\u00fcckhaltend, weshalb keine Erweiterung des Wirkungskreises der KTI zu erwarten ist.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Vom Ausland lernen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nErfahrungen anderer L\u00e4nder k\u00f6nnen helfen, die Innovationsf\u00f6rderung in der Schweiz weiterzuentwickeln. Dabei geht es darum, positive Erfahrungen in die Gestaltung der inl\u00e4ndischen F\u00f6rderung einfliessen zu lassen. In einer KOF-\u00dcbersichtsstudie wurden 39 Evaluationsstudien zur Innovationsf\u00f6rderung in 17 OECD-L\u00e4ndern analysiert.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Bei den analysierten Instrumenten handelt es sich prim\u00e4r um Subventionen und Steuererleichterungen f\u00fcr F&amp;E. Die evaluierten F\u00f6rderungsprogramme wurden mit Ausnahme von vier Studien zwischen 1990 und 2006 durchgef\u00fchrt; die meisten Studien verwendeten das Niveau der Ausgaben bzw. die Intensit\u00e4t oder die Anzahl der Besch\u00e4ftigten in Forschung und Entwicklung als Zielvariablen, welche die Additionalit\u00e4t messen sollten. Meist wurde nur eine Zielvariable verwendet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBesonders aufschlussreich f\u00fcr die Schweiz sind die Ergebnisse vergleichbarer europ\u00e4ischer Staaten von Subventionen der Firmen f\u00fcr ihre Innovationsaktivit\u00e4ten: In Deutschland zeigten alle sechs Evaluationen positive Effekte. In zwei F\u00e4llen traten diese allerdings nur in Kombination mit Hochschulkooperationen auf. Weitere Studien bezogen sich auf skandinavische L\u00e4nder: F\u00fcr D\u00e4nemark waren die Evaluationsergebnisse gemischt, f\u00fcr Finnland und Schweden positiv. Auch zwei franz\u00f6sische Studien zeigten positive Effekte der F\u00f6rderung in Form von Subventionen auf die F&amp;E-Intensit\u00e4t.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeniger stark scheint die Wirksamkeit von Steuererleichterungen im Zusammenhang mit F&amp;E zu sein. Nur f\u00fcr die Niederlande wurde ein eindeutig positiver Einfluss auf die F&amp;E-Aufwendungen festgestellt. F\u00fcr Norwegen hat sich der positive Effekt von Steuererleichterungen hingegen nur teilweise eingestellt. Auch drei kanadische Studien kamen zu gemischten Resultaten, da nur f\u00fcr kleine Unternehmen ein positiver Effekt nachgewiesen werden konnte. Die Kombination mit Subventionen verst\u00e4rkte die Effekte dabei deutlich.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ausgestaltung der fiskalischen Massnahmen entscheidend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSchliesslich sind zwei Studien besonders erw\u00e4hnenswert, da sie den Einfluss der Ausgestaltung einer F&amp;E-Steuererleichterung untersuchten. Die eine fand auf der Basis von niederl\u00e4ndischen Unternehmensdaten: Steuererleichterungen auf die gesamten F&amp;E-Ausgaben (\u00abvolume-based\u00bb) sind weniger effektiv als Steuers\u00e4tze, die sich auf das Wachstum der F&amp;E-Aufwendungen beziehen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Die zweite Studie<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> untersuchte die Wirkung verschiedener Typen von Steuerarrangements, die in der EU f\u00fcr verschiedene Industrien verwendet werden. Hier zeigte sich: Neben der konkreten Ausgestaltung der Steuererleichterung ist die Kompatibilit\u00e4t mit dem Steuersystem ein entscheidender Faktor. Zu erw\u00e4hnen ist eine weitere Studie \u2013 mit Beteiligung der KOF Konjunkturforschungsstelle \u2013, die befunden hat, dass Steueranreize insbesondere auf die Anmeldungen neuer Patente positive Effekte haben.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZusammengefasst zeigen die Erfahrungen anderer L\u00e4nder: Unterst\u00fctzungsprogramme, die auf F&amp;E-Subventionen beruhen, erreichen in den meisten F\u00e4llen ihr prim\u00e4res Ziel, n\u00e4mlich Additionalit\u00e4t bei den F&amp;E-Aufwendungen. Weniger klar ist dies bei nachgelagerten Stufen des Innovationsprozesses, namentlich bei der Generierung von Patenten, neuen Produkten und Prozessen oder gar bei der Steigerung der Produktivit\u00e4t und der Besch\u00e4ftigung. In Bezug auf die Wirksamkeit von Steuererleichterungen lehrt die internationale Erfahrung, dass es auf die Ausgestaltung der fiskalischen Massnahmen ankommt. Dies w\u00e4re deshalb bei einer allf\u00e4lligen Einf\u00fchrung in der Schweiz besonders zu beachten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Hotz-Hart und Rohner (2013) f\u00fcr einen \u00dcberblick.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Arvanitis et al. (2005).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Arvanitis (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Mohnen und Lokshin (2009).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Elschner et al. (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">B\u00f6senberg und Egger (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4rkte f\u00fchren unter bestimmten Rahmenbedingungen zu effizienten Marktl\u00f6sungen \u2013 das ist ein Grundgedanke der Wirtschaftswissenschaft. 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Analyse auf der Basis verschiedener \u00abMatched-Pairs\u00bb-Methoden, KOF-Arbeitspapiere\/Working Papers Nr. 103, April, Z\u00fcrich.<\/li>&#13;\n\t<li>B\u00f6senberg, S. und P. H. Egger (2016). R&amp;D Tax Incentives and the Emergence and Trade of Ideas. Economic Policy, erscheint demn\u00e4chst.<\/li>&#13;\n\t<li>Elschner, C., Ernst, C., Licht, G. and C. Spengel (2011). What the Design of an R&amp;D Tax Incentive Tells about Its Effectiveness: A Simulation of R&amp;D Tax Incentives in the European Union, Journal of Technology Transfer, 36, 233\u2013256.<\/li>&#13;\n\t<li>Hotz-Hart, B. und A. Rohner (2013). Wirkungen innovationspolitischer F\u00f6rdermassnahmen in der Schweiz. Stand der Forschung, Synthese bestehender Evaluationsstudien und Empfehlungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Ausgestaltung, Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation SBFI, Bern.<\/li>&#13;\n\t<li>Mohnen, P. and B. Lokshin (2009). What Does It Take for an R&amp;D Tax Incentive Policy to Be Effective? UNU-MERIT Working Paper Series No. 2009\u2013014, Maastricht.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":112474,"main_focus":[156474,157145],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":112478,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"57429","post_abstract":"Innovationspolitik wird durch m\u00f6gliches Marktversagen \u00f6konomisch gerechtfertigt \u2013 beispielsweise da Forschung und Entwicklung (F&amp;E) Charakteristiken eines \u00f6ffentlichen Guts aufweisen. In der Schweiz f\u00f6rdert die Kommission f\u00fcr Technologie und Innovation (KTI) Innovationsaktivit\u00e4ten mit indirekten Subventionen von Unternehmen. 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