{"id":112673,"date":"2016-06-22T16:00:08","date_gmt":"2016-06-22T16:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/06\/meuli-07-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:08:57","modified_gmt":"2023-08-23T21:08:57","slug":"meuli-07-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/06\/meuli-07-2016\/","title":{"rendered":"Der Bund hilft den St\u00e4dten, smart zu werden"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung lebt in St\u00e4dten. Dort fallen zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs und fast drei Viertel der Treibhausgas-Emissionen an. Diese Anteile werden noch zunehmen, und die sich beschleunigende Urbanisierung bringt f\u00fcr St\u00e4dte nie da gewesene Herausforderungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDabei geht es nicht nur um komplexe Infrastrukturdienstleistungen f\u00fcr Energie, Transport, Wasser und Abwasser, Abfallentsorgung und Telekommunikation. Sondern es gilt auch soziale Anspr\u00fcche, ein steigendes Sicherheitsbed\u00fcrfnis und hohe Erwartungen an die Erholungsqualit\u00e4t und die Attraktivit\u00e4t der St\u00e4dte aus der Bev\u00f6lkerung zu erf\u00fcllen. Zentral sind insbesondere Spit\u00e4ler, Schulen und Verkehrsbetriebe. Die sogenannten Megacities entwickeln sich dabei zu globalen Akteuren, die sich um Standortattraktivit\u00e4t und Wettbewerbsf\u00e4higkeit bem\u00fchen m\u00fcssen. Dabei sind sie auf engagierte \u00f6konomische und politische Akteure angewiesen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nJe h\u00f6her der Urbanisierungsgrad, desto mehr steigen die Umweltbelastung f\u00fcr die lokale Bev\u00f6lkerung und der Ressourcenverbrauch. Diese globale Erkenntnis f\u00fchrt St\u00e4dte unweigerlich zum Smart-City-Konzept: Kein Wunder, ist das Wort in aller Munde. In dieser dynamischen Situation gehen die Vorstellungen auseinander: Stadtplaner, Ingenieure, Marketingexperten, Architekten oder Kommunikationsexperten \u2013 alle haben ihre eigene Sichtweise. So fehlt eine allgemeine Begriffsdefinition, und unterschiedliche Ans\u00e4tze und Konzepte konkurrenzieren sich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich ist man sich lediglich einig: Mithilfe des Einsatzes von modernen Kommunikationstechnologien und einer vernetzten Herangehensweise sollte es m\u00f6glich werden, dringend erforderliche Synergiepotenziale in der k\u00fcnftigen Stadtentwicklung zu realisieren \u2013 dies immer unter Einbezug der Bev\u00f6lkerung und im Hinblick auf wirtschaftliche Prosperit\u00e4t.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus Sicht von Fachleuten l\u00e4sst sich erg\u00e4nzen: Eine Smart City bietet ihren Bewohnern maximale Lebensqualit\u00e4t bei minimalem Ressourcenverbrauch dank einer intelligenten Verkn\u00fcpfung von Infrastruktursystemen (Transport, Energie, Kommunikation etc.) auf unterschiedlichen hierarchischen Stufen (Geb\u00e4ude, Quartier, Stadt) unter Einbezug sozialer und partizipativer Anspr\u00fcche ihrer Bev\u00f6lkerung.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Heilsmittel oder Albtraum?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Privatindustrie ist l\u00e4ngst auf den Zug aufgesprungen: In fast jeder IT- und Kommunikationsfirma finden sich Programme zur Smart City. Diese Unternehmen bet\u00e4tigen sich als Treiber vernetzter Ideen und suchen in den st\u00e4dtischen Verwaltungen und Beh\u00f6rden nach Partnern f\u00fcr die Vermarktung ihrer Anwendungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWas f\u00fcr die einen ein Heilsmittel f\u00fcr Effizienzgewinn, Ressourcenschonung und Optimierung des st\u00e4dtischen Zusammenlebens darstellt, ist f\u00fcr Technologiekritische ein Albtraum einer durch Sensoren kontrollierten Gesellschaft ohne jegliche B\u00fcrgerbeteiligung. Stichworte sind der gl\u00e4serne Mensch respektive die gl\u00e4serne Stadt. Als Beispiel wird oftmals die nach der Jahrtausendwende gebaute Planstadt Songdo City in S\u00fcdkorea erw\u00e4hnt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAufbauend auf bestehenden Erkenntnissen und unter Ber\u00fccksichtigung bereits existierender Initiativen, wurde das Thema Smart City in der Schweiz vor vier Jahren aufgenommen und mittels Workshops, Tagungen und Forschungs- und Projektf\u00f6rderungen weiterentwickelt. Zusammen mit energiepolitisch fortschrittlichen St\u00e4dten entwickelte das BFE das Programm \u00abSmart City Schweiz\u00bb (siehe <em>Kasten 1<\/em>). In erster Linie will es Chancen und Risiken sowie Hindernisse und Treiber erkennen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls Ankn\u00fcpfungspunkt dient dabei ein bestehendes und erfolgreiches kommunales Energiemanagementsystem: das Label \u00abEnergiestadt\u00bb. Die Tr\u00e4ger des Labels \u2013 sogenannte Energiest\u00e4dte \u2013 spielen bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes eine tragende Rolle und sind dem Nachhaltigkeitsgedanken besonders verpflichtet. Aktuell besitzen 385 Schweizer Gemeinden und St\u00e4dte dieses Label. 35 St\u00e4dte sind gleichzeitig Tr\u00e4ger des europ\u00e4ischen Labels \u00abEnergiestadt Gold\u00bb, das f\u00fcr herausragende energiepolitische Leistungen vergeben wird. Bei letzteren handelt es sich mehrheitlich um gr\u00f6ssere St\u00e4dte, die in der schweizerischen Energiepolitik eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen. Sie bilden das vorrangige Rekrutierungspotenzial f\u00fcr Smart Cities.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kooperation mit vergleichbaren St\u00e4dten suchen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls Smart Cities werden nebst Songdo h\u00e4ufig Metropolen wie Barcelona, Hamburg, Wien, Singapur genannt. F\u00fcr unser kleinr\u00e4umiges Land sind diese Modellst\u00e4dte allerdings nur beschr\u00e4nkt hilfreich, sofern man die Schweiz nicht gesamthaft als ein Stadtgebilde begreifen will. Ein passender Ansatz sind dagegen Kooperationen mit \u00e4hnlich grossen europ\u00e4ischen St\u00e4dten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBis 2020 sollen alle gr\u00f6sseren Energiest\u00e4dte ein Smart-City-Modellprojekt realisiert haben \u2013 dies ist ein wichtiges Ziel der Initiativen des Bundes. Dazu unterst\u00fctzt das BFE die St\u00e4dte und Gemeinden finanziell, stellt ihnen Informationen zur Verf\u00fcgung und bietet ihnen die Gelegenheit, sich mit anderen Akteuren zu vernetzen (siehe <em>Kasten 1 <\/em>und<em> 2<\/em>). Zudem sind verschiedene Forschungsinstitutionen in der Schweiz in diesem Bereich aktiv und begleiten solche Projekte.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Investoren sind noch zur\u00fcckhaltend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDa die Schweiz bei der Konzeptentwicklung noch am Anfang steht, ist es wichtig, Treiber und Hemmnisse bei Smart-City-Projekten zu kennen. Erste Analysen durch Befragungen und Literaturrecherchen der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften (ZHAW)<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> zeigen auf: Ein Hindernis sind oft fehlende politische Rahmenbedingungen und die Zur\u00fcckhaltung potenzieller Geldgeber. Letzteres liegt vor allem daran, dass die Wirtschaftlichkeit solcher Projekte nicht oder zu wenig klar ausgewiesen ist. So ist der Mehrwert dieses vernetzten Ansatzes oftmals nicht offensichtlich. Hinzu kommen die Komplexit\u00e4t der Technik sowie ungel\u00f6ste Fragen zum Datenschutz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBis heute sind die wichtigsten Treiber von Projekten innovative Unternehmen, die ihre Smart-City-Ideen und -Projekte mit den St\u00e4dten lancieren wollen. Ein zweiter wichtiger Motivator f\u00fcr die Umsetzung von Projekten sind st\u00e4dtische Verwaltungen, die sich davon deutliche Ressourcen- und Kosteneinsparungen erhoffen. Die politischen Beh\u00f6rden haben sich hingegen in den meisten F\u00e4llen eher distanziert verhalten. F\u00fcr eine gesamtst\u00e4dtische Herangehensweise w\u00e4re eine aktivere Rolle der Politik sicher von Vorteil.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der \u00d6ffentlichkeit standen bisher oft kritische Aspekte im Vordergrund. Denn die Vorteile und der Mehrwert von Smart-City-Projekten sind wegen ihrer Komplexit\u00e4t nur schwer zu vermitteln \u2013 im Gegensatz zu den einfacher verst\u00e4ndlichen Zielen einer 2000-Watt-Gesellschaft beispielsweise. Da es noch nie zu einer st\u00e4dtischen Abstimmung \u00fcber ein Smart-City-Vorhaben gekommen ist, kann \u00fcber die tats\u00e4chliche Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung allerdings nur wenig gesagt werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mitwirkung der B\u00fcrger<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin wichtiger Treiber f\u00fcr zuk\u00fcnftige Gesch\u00e4ftsmodelle und Ressourcenschonung ist die \u00absoziale\u00bb Innovation: Initiativen aus der Bev\u00f6lkerung gewinnen zusehends an Bedeutung. Das bedingt in den Schweizer Stadtverwaltungen eine neue Herangehensweise, die bewusst auf Mitwirkung setzt. Wichtig sind insbesondere Information und Kommunikation.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDieser Prozess ben\u00f6tigt immer anschauliche Beispiele f\u00fcr Konkretes und die Einsicht in die Notwendigkeit von Ver\u00e4nderung. Daran ist in Zukunft gemeinsam zu arbeiten. Dies gelingt aber nur durch ein verst\u00e4rktes Bewusstsein bei allen Stakeholdern. Dies alles ist oft ungewohnt, langwierig und schwierig \u2013 f\u00fchrt am Ende aber zu besseren, \u00absmarteren\u00bb L\u00f6sungen in den St\u00e4dten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">ZHAW (2016), <a href=\"https:\/\/digitalcollection.zhaw.ch\/handle\/11475\/1052\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Treiber und Barrieren auf dem Weg zu einer Smart City: Erkenntnisse aus Theorie und Praxis<\/a>,Working Paper&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung lebt in St\u00e4dten. Dort fallen zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs und fast drei Viertel der Treibhausgas-Emissionen an. Diese Anteile werden noch zunehmen, und die sich beschleunigende Urbanisierung bringt f\u00fcr St\u00e4dte nie da gewesene Herausforderungen.&#13; &#13; Dabei geht es nicht nur um komplexe Infrastrukturdienstleistungen f\u00fcr Energie, Transport, Wasser und Abwasser, [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4426,"featured_media":29005,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":4426,"seco_co_author":[4422,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Gesch\u00e4ftsleiter des Verbands Smart City Hub Switzerland und Programmleiter Smart City Schweiz von Energie Schweiz f\u00fcr Gemeinden, Reinach BL","seco_author_post_occupation_fr":"Directeur de Smart City Hub Switzerland et responsable du programme \u00abSmart City Suisse\u00bb sur mandat de SuisseEnergie pour les communes, B\u00e2le","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4422,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Fachspezialist St\u00e4dte und Gemeinden, Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE), Bern","seco_co_author_post_occupation_fr":"Sp\u00e9cialiste Villes et communes, Office f\u00e9d\u00e9ral de l\u2019\u00e9nergie (Ofen), Berne"}],"short_title":"Bund hilft den St\u00e4dten, smart zu werden","post_lead":"Der Smart-City-Trend erfasst die Schweiz zusehends. Das Bundesamt f\u00fcr Energie unterst\u00fctzt die St\u00e4dte finanziell und mit Know-how. Intelligente vernetzte Energieprojekte stehen zun\u00e4chst im Vordergrund.","post_hero_image_description":"Die Messehalle von Herzog & de Meuron in Basel wurde mit einem Minergie-Zertifikat ausgezeichnet. Die Rheinstadt setzt auf einen nachhaltigen Energieverbrauch.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Kasten 1: Unterst\u00fctzung des BFE","kasten_box":"Die Plattform <em>Energie Schweiz<\/em> des Bundesamtes f\u00fcr Energie (BFE) f\u00f6rdert \u00fcber die Programme <em>Smart City Schweiz<sup>a <\/sup><\/em>und <em>Projektf\u00f6rderung f\u00fcr Energiest\u00e4dte<\/em> explizit Smart-City-Projekte in den St\u00e4dten und entwickelt ein Netzwerk der Stakeholder im Umfeld. Weiter k\u00f6nnen St\u00e4dte beim BFE Projekte zu innovativen Energietechnologien eingeben.&#13;\n&#13;\nIm dieses Jahr angelaufenen EU-Forschungsprogramm <em>ERA-Net Smart Cities and Communities<\/em> arbeiten Schweizer Hochschulen und St\u00e4dte in 6 von insgesamt 17 internationalen Projekten mit \u2013 unterst\u00fctzt vom Bund. Im Projekt <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/no_cache\/de\/forschung\/personen-publikationen-projekte\/detailansicht-projekt\/projekt\/2781\/\" target=\"_blank\"><em>Smart Urban Isle<\/em> <\/a>untersucht die Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) beispielsweise die Planung neuer Stadtquartiere, die sich nachhaltig mit Energie versorgen.&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--kasten\"><sup>a<\/sup>Benjamin Szemkus vom Beratungsunternehmen Enco Energie-Consulting leitet das Projekt im Auftrag des BFE. Mehr unter <a href=\"http:\/\/www.smartcity-schweiz.ch\/de\/\" target=\"_blank\">Smartcity-schweiz.ch<\/a>.<\/span>"},{"kasten_title":"Kasten 2: Ausgew\u00e4hlte Smart-City-Projekte in der Schweiz","kasten_box":"Die Lausanner Agglomerationsgemeinde <em>Pully<\/em> hat zusammen mit dem Telekommunikationsanbieter Swisscom aufgrund von Handydaten analysiert, wie viele Personen wegpendeln, zupendeln, hindurchfahren oder innerhalb der Gemeinde unterwegs sind. Die Stadt will mit diesen Informationen k\u00fcnftig den \u00fcberbordenden Verkehr bedarfsgerecht steuern.&#13;\n&#13;\nIm Osten der Stadt <em>St. Gallen<\/em> soll das bestehende Quartier Remishueb unter Einbezug verschiedenster Partner smart und vernetzt weiterentwickelt werden. Gesellschaftliche Themen wie Demografie und neue Kooperationen mit der Wirtschaft stehen bei diesem Projekt im Fokus.&#13;\n&#13;\n<em>Winterthur<\/em> hat einen wissenschaftlich begleitenden Entwicklungsprozess gestartet. Das \u00fcbergeordnete Ziel in der Umsetzungsphase ist: Wie k\u00f6nnen technische und soziale Innovationen intelligent eingesetzt und kombiniert werden? Auch dank der F\u00f6rderung des Bundes sind aktuell verschiedene Projekte im Bereich Abfallnutzung, Mobilit\u00e4t, \u00abGreen IT\u00bb sowie Betriebsoptimierungen im Gange.&#13;\n&#13;\n<em>Z\u00fcrich<\/em> evaluiert die Ausgangslage und Potenziale f\u00fcr einen Smart-City-Ansatz verwaltungsintern. Anschliessend will die gr\u00f6sste Schweizer Stadt Ziele definieren und diese anhand einer Roadmap umsetzen. Angedacht sind Projekte im Bereich der Mobilit\u00e4t oder der smarten Beleuchtung. Dies immer als Teil der Standortpromotion und der Attraktivit\u00e4tssteigerung der Stadt."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":112676,"main_focus":[156481,157150],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":112680,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"55477","post_abstract":"Ziel des weltweit diskutierten Entwicklungskonzepts Smart City ist es, St\u00e4dte effizienter und lebenswerter zu gestalten. In der Schweiz gewinnt die Thematik insbesondere bei St\u00e4dten und Gemeinden, die das Label \u00abEnergiestadt\u00bb tragen, zunehmend an Bedeutung. Hauptziele sind eine verbesserte Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Die Projekte dienen aber auch als Mittel zur Standort- und Attraktivit\u00e4tsf\u00f6rderung. Erste Smart-City-Initiativen sind in gr\u00f6sseren Schweizer St\u00e4dten bereits im Gange \u2013 meist im Rahmen von Forschungsprojekten. Der Bund wirkt hier als Anreiz- und Informationsgeber sowie als Netzwerker. Da die \u00d6ffentlichkeit Smart-City-Projekten oftmals skeptisch gegen\u00fcbersteht, ist es f\u00fcr Stadtverwaltungen empfehlenswert, die Bev\u00f6lkerung von Anfang an mit einzubeziehen.","magazine_issue":"07-2016","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":null,"original_files":[{"file":112688}],"external_release_for_author":"20160527","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/57270ae8b4df3"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112673"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4426"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112673"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112673\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126595,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112673\/revisions\/126595"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4422"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4426"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157150"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156481"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29005"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112673"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=112673"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=112673"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=112673"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=112673"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=112673"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}