{"id":112775,"date":"2016-06-22T15:49:58","date_gmt":"2016-06-22T15:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/06\/blanktesar-ineichen-interview-07-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:09:12","modified_gmt":"2023-08-23T21:09:12","slug":"blanktesar-ineichen-interview-07-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/06\/blanktesar-ineichen-interview-07-2016\/","title":{"rendered":"\u00abWir wissen jetzt schon, dass wir nicht viele Ausnahmen aushandeln k\u00f6nnen\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Frau Ineichen-Fleisch, als Seco-Chefin sind Sie h\u00e4ufig in anderen L\u00e4ndern unterwegs. Was h\u00f6ren Sie \u00fcber die Schweiz?<\/div>\n<p>Ich h\u00f6re viel Anerkennung, weil es uns mitten in Europa wirtschaftlich so gut geht. Ich werde deswegen h\u00e4ufig gefragt, wie wir das machen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und was antworten Sie?<\/div>\n<p>Es sind unsere guten Rahmenbedingungen. Insbesondere unser duales Bildungssystem und unser anpassungsf\u00e4higer Arbeitsmarkt, der nicht durch fl\u00e4chendeckende gesetzliche Mindestl\u00f6hne, sondern durch eine lebendige Sozialpartnerschaft gepr\u00e4gt ist. Als Drittes nenne ich unsere offene Volkswirtschaft, namentlich offene M\u00e4rkte. Nat\u00fcrlich kommen noch unsere Stabilit\u00e4t, unsere Rechtssicherheit und unsere Innovationskraft hinzu.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Apropos offene Volkswirtschaft: Die Zahl der Freihandelsabkommen ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen. Ende April hat die Schweiz im Rahmen der Efta-Staaten mit den Philippinen ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Wie vielversprechend ist dieser Weg \u00fcber bilaterale Freihandelsabkommen?<\/div>\n<p>Es gab eine Zeit, da f\u00fchrte ein verbesserter Marktzutritt \u00fcber das multilaterale Handelssystem. Der Weg \u00fcber die heutige Welthandelsorganisation (WTO) ist in dem Sinn einfacher, als die Abkommen dann f\u00fcr alle WTO-Staaten gelten. Inzwischen ist es in der WTO aber bedeutend schwieriger geworden, Marktzugangsverbesserungen auszuhandeln. Mit ein Grund, weshalb Freihandelsabkommen an Bedeutung gewonnen haben. F\u00fcr die Schweizer Wirtschaft sind sie vor allem in Asien wichtig, weil dieser Kontinent wirtschaftlich an Bedeutung gewinnt. Aber nat\u00fcrlich sind Freihandelsabkommen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr uns wichtig, um Diskriminierungen von Schweizer Unternehmen \u2013 vor allem gegen\u00fcber solchen aus der EU und den USA \u2013 zu vermeiden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wo stehen wir in den Verhandlungen mit Indonesien und Indien?<\/div>\n<p>Indonesien ist ein riesiges Land, das noch nicht so viele Erfahrungen mit Freihandelsabkommen hat. Nachdem die Verhandlungen in einer ersten Phase harzig verlaufen waren, sind wir mit unseren Partnern \u00fcbereingekommen, diesem Prozess einen neuen Anstoss zu geben. Mit Indien haben wir nach zweij\u00e4hriger Pause demn\u00e4chst wieder eine Sitzung der Chefunterh\u00e4ndler, die ich leiten werde. Wir haben da einige schwierige Punkte offen, aber ich hoffe, dass wir nach dieser langen Pause wieder ins Gespr\u00e4ch kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Im Moment sind die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA aktuell. Worum geht es inhaltlich?<\/div>\n<p>Wie bei jedem Abkommen geht es auch beim TTIP in erster Linie um Marktzug\u00e4nge. Es geht neben dem Zollabbau insbesondere darum, sicherzustellen, dass Regulierungen den gegenseitigen Marktzugang nicht unn\u00f6tig erschweren. Die L\u00e4nder m\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich die Freiheit behalten zu regulieren. Es geht zum Beispiel darum, die Sicherheit von Produkten zu gew\u00e4hrleisten. Regulierungen k\u00f6nnen sich aber auch wachstumshemmend auswirken. Freihandelsabkommen f\u00f6rdern schliesslich die Zusammenarbeit zwischen den Beh\u00f6rden. Somit werden die Handelsfl\u00fcsse erleichtert.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie informiert sich die Schweiz \u00fcber den Verhandlungsstand?<\/div>\n<p>Zusammen mit den \u00fcbrigen Efta-Staaten haben wir mit den USA einen sogenannten Trade Policy Dialogue. Mit der EU benutzen wir unsere regelm\u00e4ssigen Kontakte auf allen Ebenen, um das TTIP zu thematisieren. Da die USA mit der EU verhandeln und nicht mit Dritten, erfahren wir zwar einiges, aber nat\u00fcrlich nicht alles. Weil wir die Interessen der beiden jedoch kennen, wissen wir, was die USA und was die EU \u00fcblicherweise fordern. Die von Greenpeace aufgedeckten TTIP-Leaks waren deshalb auch keine \u00dcberraschung.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Bedeutung hat das TTIP-Abkommen f\u00fcr die Schweiz?<\/div>\n<p>Momentan noch keine. Aber falls es zu einem Abschluss kommt, der den gegenseitigen Marktzugang stark verbessert, dann k\u00e4men wir in Zugzwang. Das betrifft sowohl unseren Marktzutritt in die\u00a0USA, aber eventuell auch die Konkurrenz auf dem EU-Markt, sollten die USA eine bessere Behandlung in der EU erhalten. Exporte von Agrarprodukten w\u00fcrden beispielsweise auf dem EU-Markt einer st\u00e4rkeren Konkurrenz ausgesetzt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Optionen f\u00fcr die Schweiz heissen Andocken oder Fernbleiben?<\/div>\n<p>Es gibt noch eine andere Option. Ein Freihandelsabkommen mit den USA. Welche Option die wahrscheinlichste ist, h\u00e4ngt einerseits vom Resultat ab und andererseits von der Bereitschaft der USA und der EU.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Nehmen wir an, die Schweiz entscheidet sich f\u00fcrs Andocken. Was bedeutet das?<\/div>\n<p>Dem Regelwerk beitreten. Man kann zwar beim Ausarbeiten des Regelwerks nicht mehr mitmachen, aber man k\u00f6nnte nachtr\u00e4glich noch Marktzugangslisten, das heisst Zolllisten aushandeln. Wir wissen allerdings jetzt schon, dass wir nicht viele Ausnahmen werden aushandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">W\u00e4re ein Mitmachen \u00fcberhaupt m\u00f6glich?<\/div>\n<p>Die USA und die EU haben uns gegen\u00fcber angedeutet, es gebe keinen Grund, das TTIP nicht als offenes Abkommen auszugestalten. Offiziell haben die EU und die USA jedoch noch keine Entscheidung getroffen, ob und zu welchen Bedingungen ein TTIP-Beitritt m\u00f6glich sein wird.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Berichte im Auftrag des Seco zu den wirtschaftlichen Auswirkungen eines TTIP auf die Schweiz wurden erstellt. Dabei sch\u00e4tzt man Ver\u00e4nderungen des BIP langfristig zwischen \u20130,5 und\u00a0+2,9 Prozent ein. Wie beurteilen Sie diese Spannbreite?<\/div>\n<p>Es kommt sehr auf die Inhalte des Abkommens an. Es kann sein, dass man bis Ende Jahr einen Abschluss hat, aber inhaltlich-materiell noch nicht das Niveau erreicht hat, das man anpeilt. In diesem Fall wird man das Abkommen sp\u00e4ter mittels Evolutivklauseln weiterentwickeln. Die Sch\u00e4tzung von \u20130,5 Prozent basiert auf der Annahme, dass ein wirklich gutes Abkommen zustande kommt und wir nicht mitmachen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Weite Teile der EU-Bev\u00f6lkerung bef\u00fcrchten eine Angleichung von Standards auf tieferem Niveau. Stichwort Chlorh\u00fchner, Hormonfleisch und genmanipulierte Nahrungsmittel. Verstehen Sie diese Bedenken der Bev\u00f6lkerung?<\/div>\n<p>Ja, ich verstehe die Bedenken. Ich bin aber \u00fcberzeugt, dass die EU bei Themen wie genmodifizierten Produkten oder Hormonfleisch gegen\u00fcber den USA keine Konzessionen machen wird. Die EU wiederholt immer wieder, dass sie ihre Standards nicht senken wird.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">K\u00f6nnte das Abkommen deshalb kippen?<\/div>\n<p>Einerseits k\u00f6nnten diese emotionalen Themen einen Abkommensabschluss erschweren. Andererseits k\u00f6nnte auch das Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahren ein Knackpunkt sein. In solchen F\u00e4llen sollte nach L\u00f6sungen gesucht werden, die den politischen Vorgaben Rechnung tragen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was ist beim Streitbeilegungsverfahren strittig?<\/div>\n<p>In der EU gibt es Kritik am sogenannten Investor-Staat-Streitschlichtungsmechanismus, der Klagen von ausl\u00e4ndischen Investoren gegen Staaten erm\u00f6glicht. Sorgen bereiten die nationale Souver\u00e4nit\u00e4t, die Transparenz oder die Unabh\u00e4ngigkeit der Schiedsrichter. Deshalb hat die EU eine Reform des Systems mit der Einrichtung eines Investitionsgerichtshofes vorgeschlagen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Abschluss des TTIP ist also aus Ihrer Sicht noch unsicher. Wie sch\u00e4tzen Sie die Chancen ein?<\/div>\n<p>Das ist schwierig einzusch\u00e4tzen, denn die schwierigsten Fragen werden erst in der letzten Nacht gel\u00f6st. Bisher kann man sagen, dass beide Seiten den Willen haben, einen Abschluss herbeizuf\u00fchren. Beide Lager streben nach einer weiteren Liberalisierung des Handels mit dem Ziel, Wachstum und Besch\u00e4ftigung zu erh\u00f6hen. Die USA haben mit der TPP, also der Trans-Pacific Partnership, einen grossen Teil der pazifischen Zone abgedeckt. Nun soll mit der EU die atlantische Seite folgen. Damit h\u00e4tten sie ihre gr\u00f6ssten Interessen wohl abgedeckt. Auch die EU hat ein grosses Interesse an einer Handelsliberalisierung mit den USA. Wir w\u00e4ren deshalb schlecht beraten, wenn wir davon ausgingen, dass das sowieso nicht kommt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Denken Sie, dass der Abschluss dieses Abkommens noch vor den US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen kommt?<\/div>\n<p>Beide Parteien sehen das so vor. Es ist schwierig, zu sagen, ob sie das schaffen. Aber man sp\u00fcrt von beiden Seiten den Willen, diese Verhandlungen abzuschliessen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ein wichtiges Thema ist ja auch die Landwirtschaft. Nicht nur beim TTIP ist die Landwirtschaft ein grosser Knackpunkt \u2013 auch f\u00fcr weitere Freihandelsabkommen, welche die Schweiz abschliessen m\u00f6chte. Kommt die \u00d6ffnung in der Landwirtschaft fr\u00fcher oder sp\u00e4ter?<\/div>\n<p>Bis jetzt konnten wir die Abkommen immer so abschliessen, dass wir unsere Agrarpolitik respektieren konnten. Auch mit China war das so. Unsere Partner haben bis anhin Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Position gezeigt. Auch Indien verlangt keine grossen Konzessionen in diesem Bereich. Mit anderen Partnern stossen wir jedoch je l\u00e4nger, je mehr an unsere Grenzen, und es wird schwieriger, ohne weiter gehende Zugest\u00e4ndnisse im Agrarbereich Freihandelsabkommen abzuschliessen. Bei den USA m\u00fcssten wir namhafte Konzessionen machen \u2013 wir kennen die Position der USA diesbez\u00fcglich. Einige wenige Ausnahmen werden wir dort vielleicht bekommen, aber nicht in dem Umfang, den wir sonst immer bekommen. Dasselbe ist der Fall mit anderen L\u00e4ndern, beispielsweise mit den beiden s\u00fcdamerikanischen L\u00e4ndern Brasilien und Argentinien im Rahmen der Mercosur, die\u00a0f\u00fcr die Schweiz auch ein interessanter Markt sind.<\/p>\n<h3>Aber das scheint ausweglos zu sein, denn politisch gibt es keinen Spielraum f\u00fcr eine \u00d6ffnung in der Landwirtschaft\u2026<\/h3>\n<p>Die USA sind der zweitgr\u00f6sste Markt f\u00fcr uns. Wenn das TTIP kommt und unsere Wirtschaft in den USA gegen\u00fcber den europ\u00e4ischen Konkurrenten pl\u00f6tzlich ins Hintertreffen ger\u00e4t, dann wird eine Diskussion unumg\u00e4nglich sein. Die Sektoren, die diskriminiert werden, werden gleich lange Spiesse fordern.<\/p>\n<h3>Die Schweiz und Europa ist ein weiteres ganz grosses Thema in diesem Jahr\u2026<\/h3>\n<p>Das ist eindeutig das Thema, das mich am meisten besch\u00e4ftigt. Es ist das wichtigste Thema in den n\u00e4chsten zwei bis drei Jahren. F\u00fcr die Wirtschaft ist es absolut von zentraler Bedeutung.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sind Kontingente oder ein wirksamer Inl\u00e4nderschutz m\u00f6glich, ohne das Freiz\u00fcgigkeitsabkommen zu verletzen?<\/div>\n<p>Nein, das denke ich nicht.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Schweiz hat ein Freihandelsabkommen mit der EU aus dem Jahr 1972, reicht das nicht?<\/div>\n<p>Dabei handelt es sich um ein Freihandelsabkommen der ersten Generation, das nur die Z\u00f6lle f\u00fcr Industrieprodukte und verarbeitete Agrarprodukte abdeckt. Die Integration ist inzwischen viel weiter fortgeschritten \u2013 wir haben im gegenseitigen Interesse 120 weitere Abkommen mit der EU abgeschlossen. Etwa \u00fcber die Anerkennung von Zertifizierungen und Produktvorschriften, \u00fcber den Luftverkehr, das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen, \u00fcber Forschung und Wissenschaft. In den Zustand von 1972 zur\u00fcckzukehren \u2013 \u00fcber 40 Jahre in die Vergangenheit \u2013, w\u00e4re ein massiver R\u00fcckschritt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die EU wird niemals so weit gehen und uns die Bilateralen aufk\u00fcndigen, oder?<\/div>\n<p>Wer warum k\u00fcndigen k\u00f6nnte, steht im Moment nicht im Vordergrund. Aber wir k\u00f6nnen ja nicht einfach in einem Zustand leben, in dem wir die Staatsvertr\u00e4ge verletzen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Das Seco ist ein Grossbetrieb mit \u00fcber 700 Mitarbeitenden. Das Aufgabengebiet reicht von Exportkontrollen des Kriegsmaterials, Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden, KMU-Politik, Arbeitslosenversicherung und\u00a0wirtschaftlicher Zusammenarbeit bis hin zu den Freihandelsabkommen. Wo setzen Sie als Seco-Chefin Ihre Priorit\u00e4ten?<\/div>\n<p>Wie gesagt: Masseneinwanderung, EU und Bilaterale \u2013 das sind momentan die Hauptthemen. Und diese Themen besch\u00e4ftigen verschiedene Bereiche des Seco: Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarkt, Personenfreiz\u00fcgigkeit und flankierende Massnahmen. Ich setze mich \u00fcberall dort ein, wo meine F\u00fchrung oder Unterst\u00fctzung notwendig ist. Dies ist der Fall, wenn Antworten auf neue Entwicklungen vorbereitet werden. Und wenn bei einem Freihandelsabkommen mit einem Land noch die letzten H\u00fcrden zu nehmen sind, dann nehme ich aktiv am Prozess teil. Schliesslich vertrete ich die Schweiz an zahlreichen Treffen mit Regierungsvertretern. Das kann die Jahresversammlung einer Entwicklungsbank sein oder eine Ministerkonferenz zu den Themen Arbeitsmarkt und Digitalisierung.<\/p>\n<h3>Das t\u00f6nt nach Feuerwehr\u00fcbungen.<\/h3>\n<p>Nein, das ergibt sich aus der F\u00fclle und der Diversit\u00e4t der Aufgaben des Seco und macht meine Arbeit sehr spannend.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie w\u00fcrden Sie Ihren F\u00fchrungsstil umschreiben?<\/div>\n<p>Ich w\u00fcrde sagen: motivierend und entscheidungsfreudig, ein Mix aus Teamarbeit und Guidance. Die Direktionen sind unterschiedlich und brauchen je nach Thema unterschiedliche F\u00fchrung. Manchmal mehr direkte, manchmal steht Coachen im Vordergrund.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Ineichen-Fleisch, als Seco-Chefin sind Sie h\u00e4ufig in anderen L\u00e4ndern unterwegs. Was h\u00f6ren Sie \u00fcber die Schweiz? Ich h\u00f6re viel Anerkennung, weil es uns mitten in Europa wirtschaftlich so gut geht. 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Nach einem Rechtsstudium an der Universit\u00e4t Bern und einem MBA am Institut Europ\u00e9en d\u2019Administration des Affaires im franz\u00f6sischen Fontainebleau begann die heute 55-J\u00e4hrige ihre Karriere beim Bund im ehemaligen Bundesamt f\u00fcr Aussenwirtschaft (Bawi), dem Vorg\u00e4ngeramt des Seco. Ab 1999 leitete sie dort das Ressort Welthandelsorganisation (WTO). Von 2007 bis 2011 war sie Botschafterin und Delegierte des Bundesrates f\u00fcr Handelsvertr\u00e4ge, Chefunterh\u00e4ndlerin der Schweiz bei der WTO sowie Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung des Seco."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":112778,"main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":112782,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"56279","post_abstract":"","magazine_issue":"20220220","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160622","original_files":[{"file":112790}],"external_release_for_author":"20160623","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/573dd9db218cd"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112775"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4163"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112775"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112775\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":161212,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112775\/revisions\/161212"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4163"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112775"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=112775"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=112775"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=112775"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=112775"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=112775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}