{"id":113021,"date":"2016-05-25T16:03:43","date_gmt":"2016-05-25T16:03:43","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/05\/rolewicz-06-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:09:47","modified_gmt":"2023-08-23T21:09:47","slug":"rolewicz-06-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/05\/rolewicz-06-2016\/","title":{"rendered":"\u00c4ltere Arbeitnehmende: Ein Potenzial, das es auszusch\u00f6pfen gilt"},"content":{"rendered":"<p>\u00c4ltere Arbeitnehmende bleiben im Fokus des Bundesrates: Am 21. April dieses Jahres hat Bundespr\u00e4sident Johann Schneider-Ammann zum zweiten Mal die Vertreter verschiedener Bundes\u00e4mter, der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) sowie der Sozialpartner \u2013 d. h. des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes (SAV), des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV) und von Travailsuisse \u2013 versammelt. Ziel dieses Treffens war es, die im letzten Jahr gemeinsam beschlossenen Massnahmen zu bilanzieren und zu konsolidieren sowie das Engagement zugunsten der \u00e4lteren Arbeitnehmenden zu erneuern. Bereits bei der Lancierung der Fachkr\u00e4fteinitiative im Jahr 2011 hatte das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) die Schaffung von g\u00fcnstigen Rahmenbedingungen als eine der Priorit\u00e4ten bezeichnet, um Personen bis zum Erreichen des Pensionierungsalters im Erwerbsleben zu halten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeit einigen Jahren nehmen die Fragen der Wiedereingliederung \u00e4lterer Arbeitnehmender in den Arbeitsmarkt und des Verbleibs \u00e4lterer Personen im Erwerbsleben einen immer wichtigeren Platz in der \u00f6ffentlichen, politischen und medialen Debatte ein. Im Jahr 2015 machten die \u00fcber 55-J\u00e4hrigen etwa ein F\u00fcnftel des gesamten Arbeitskr\u00e4fteangebots der Wohnbev\u00f6lkerung aus. Das entspricht einer Zunahme von 176\u2019000 Vollzeit\u00e4quivalenten in den letzten zehn Jahren.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Ursachen f\u00fcr diese Entwicklung sind zum einen in der beschleunigten demografischen Alterung zu finden: So steigt der Anteil \u00e4lterer Arbeitnehmender an der Erwerbsbev\u00f6lkerung weiter, wie die Bev\u00f6lkerungsszenarien des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) vermuten lassen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Zum anderen wird diese Entwicklung mit dem Wachstum des Arbeitsmarktes, der Zunahme der Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen sowie der Abnahme der vorzeitigen Pensionierungen bei den M\u00e4nnern begr\u00fcndet.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ist die Schweiz eine Mustersch\u00fclerin?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine OECD-Studie im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) und des Bundesamtes f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) aus dem Jahr 2014 untersuchte die Situation in der Schweiz.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Dabei wurde ein positives Bild der Besch\u00e4ftigungsquote \u00e4lterer Arbeitnehmender gezeichnet, welche 2015 bei den 55- bis 64-J\u00e4hrigen immer noch bei \u00fcber 70 Prozent lag. Damit befindet sich das Land im internationalen Vergleich in der Spitzengruppe der OECD-Staaten. Auch der Vergleich der Altersklassen zeugt von einer guten Arbeitsmarktintegration. Im letzten Jahr lag die Arbeitslosenquote der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen bei 2,9 Prozent und damit um 0,4 Prozent unterhalb des Schweizer Durchschnitts.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAllerdings machten die \u00fcber 55-J\u00e4hrigen 29 Prozent des Totals der beim einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) registrierten Langzeitarbeitslosen aus. Einmal arbeitslos, bekunden die \u00c4lteren oft gr\u00f6ssere Schwierigkeiten, eine Stelle zu finden, als J\u00fcngere. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind verschiedene Faktoren wie das w\u00e4hrend des Berufslebens erworbene Qualifikations- und Kompetenzniveau, die Arbeitskosten, aber auch die Existenz von Vorurteilen gegen\u00fcber \u00c4lteren. Zudem hat sich im letzten Jahr die Situation der \u00e4lteren Arbeitnehmenden aufgrund der Aufwertung des Frankens leicht verschlechtert. Das hat zur Folge, dass innerhalb dieser Altersklasse eine grosse Bandbreite verschiedener Falltypen besteht. Die Massnahmen m\u00fcssen entsprechend unterschiedlich ausfallen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Von den Worten zu den Taten<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie erste Konferenz im Jahr 2015, die nach der Annahme des Postulats Rechsteiner<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> ins Leben gerufen wurde, m\u00fcndete in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung und der Definition von vier Stossrichtungen. Dieses Jahr haben die Beteiligten Bilanz gezogen, ihr Engagement bekr\u00e4ftigt und neue Arbeiten in Angriff genommen. Im Folgenden wird ein \u00dcberblick \u00fcber die aktuelle Situation verschafft.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Optimierung des Instrumentariums der Arbeitslosenversicherung <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Jahr 2015 wurden die Instrumente, welche die Arbeitslosenversicherung (ALV) mit den RAV verf\u00fcgt, grunds\u00e4tzlich als geeignet beurteilt. Zwar hat der Gesetzgeber den \u00e4lteren Arbeitnehmenden eine grossz\u00fcgigere Regelung bez\u00fcglich Entsch\u00e4digungen\/Taggelder zugestanden. Dennoch fehlt im Rahmen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) eine spezifische Strategie zur Integration dieser Altersgruppe.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeit der letztj\u00e4hrigen Konferenz sind verschiedene Massnahmen zur Erleichterung der R\u00fcckkehr \u00e4lterer Arbeitsloser in den Arbeitsprozess ergriffen worden. Die Bundesverwaltung geht mit gutem Beispiel voran: Als \u00f6ffentlicher Arbeitgeber hat sie entschieden, ab Juli 2015 ihre offenen Stellen eine Woche vor der Publikation den RAV mitzuteilen. Die Kantone \u2013 d. h. die VDK und der Verband schweizerischer Arbeitsmarktbeh\u00f6rden (VSAA) \u2013 haben ihrerseits vergangenen Sommer eine Bestandsaufnahme bei den kantonalen Arbeitsmarktbeh\u00f6rden durchgef\u00fchrt. Ein Ziel war, die spezifischen Integrationsmassnahmen zugunsten der \u00e4lteren Arbeitnehmenden zu dokumentieren.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Ausserdem wurden die Herausforderungen, mit denen \u00e4ltere Arbeitssuchende konfrontiert sind, anl\u00e4sslich der vom Seco und den Kantonen organisierten Fachtagung der RAV und der Logistikstellen f\u00fcr arbeitsmarktliche Massnahmen (LAM) im letzten November diskutiert. Diese Massnahmen haben sich als geeignet erwiesen und werden bei Bedarf erneuert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEinig waren sich die Teilnehmer der zweiten Konferenz: Die Publikation von offenen Stellen tr\u00e4gt zu Transparenz auf dem Arbeitsmarkt bei. Bund, Kantone und Sozialpartner werden deshalb pr\u00fcfen, wie die RAV \u00fcber diese Stellen informiert werden k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Unterst\u00fctzung zur Vervollst\u00e4ndigung der beruflichen F\u00e4higkeiten<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nVorbeugen statt heilen: Um das Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit zu minimieren, ist die F\u00f6rderung von Aus- und Weiterbildung entscheidend. Die Konferenzteilnehmer sind der Meinung, dass es grunds\u00e4tzlich die Aufgabe der \u00e4lteren Arbeitnehmenden ist, ihre Kompetenzen laufend weiterzuentwickeln, um ihre Arbeitsmarktf\u00e4higkeit zu erhalten. Das k\u00f6nnen sie jedoch nur, wenn Arbeitgeber und Staat die Weiterbildung und das Schliessen von Kompetenzl\u00fccken unterst\u00fctzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Verlauf des vergangenen Jahres hat das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) eine Reihe von Studien zu den Bed\u00fcrfnissen von Erwachsenen bei Berufsdiplomen und Umschulungen lanciert. Zudem hat das SBFI eine Debatte \u00fcber die Finanzierung von Weiterbildungen f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende angestossen. Die Bildungseinrichtungen der Sozialpartner sind ihrerseits zum Instrument der Kompetenzbilanzen \u00fcbergegangen, mit denen sich die Bildungsanforderungen w\u00e4hrend der beruflichen Laufbahn \u00e4lterer Arbeitnehmender besser einsch\u00e4tzen lassen. Die Bundesverwaltung wiederum hat als Arbeitgeberin ihre Kompetenzbilanzen angepasst.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEbenfalls \u00e4usserst aktiv sind die Kantone Aargau (mit dem Projekt \u00abBeruflich nochmals durchstarten\u00bb), Basel-Landschaft (mit dem Kurs \u00abChance 45plus\u00bb zur Bilanzierung der beruflichen Kompetenzen) sowie Freiburg und Wallis (mit dem \u00abKompetenzmanagement f\u00fcr Personen 55plus\u00bb). Der SAV hat ein \u00e4hnliches Pilotprojekt gestartet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAnl\u00e4sslich der zweiten Konferenz haben die Teilnehmenden die bereits unternommenen Anstrengungen begr\u00fcsst und ihr Engagement f\u00fcr eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung bekr\u00e4ftigt. So soll beispielsweise \u00fcberpr\u00fcft werden, ob im Rahmen von bestehenden und neuen Gesamtarbeitsvertr\u00e4gen (GAV) diesbez\u00fcglich etwas erreicht werden kann. Weiter wollen Bund und Kantone ihre bestehenden Angebote besser sichtbar machen. Schliesslich soll untersucht werden, ob die sogenannte Nachholbildung innerhalb der ALV gest\u00e4rkt werden soll.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Sensibilisierung der Arbeitgeber, der Arbeitnehmenden und der Bev\u00f6lkerung <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nVorurteile f\u00fchren manchmal dazu, dass \u00c4ltere eine Stelle nicht erhalten. Um dagegen vorzugehen, schaltet das WBF in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Sozialpartnern Ende Mai eine Webseite zum Thema qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte mit dem Titel \u00abFachkr\u00e4fte Schweiz\u00bb auf. Diese Plattform dient der Pr\u00e4sentation guter Praktiken und ist ausserdem ein konkretes Beispiel f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Sozialpartnern. Bereits letztes Jahr wurden Sensibilisierungsaktionen \u2013 wie etwa der Katalog guter Praktiken des SAV, \u00abZukunft Arbeitsmarkt Schweiz\u00bb, oder auch die Sensibilisierungskampagnen der Kantone Aargau und Zug rund um die Erfahrung der \u00e4lteren Arbeitssuchenden \u2013 lanciert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVorurteile werden auch bei Alterseinschr\u00e4nkungen in Stelleninseraten sichtbar. Eine vom Seco bei der Universit\u00e4t Z\u00fcrich in Auftrag gegebene Studie<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> zeigt, dass im Verlauf der letzten zehn Jahre bereits ein signifikanter R\u00fcckgang solcher Alterseinschr\u00e4nkungen beobachtet werden konnte. Deshalb werden die \u00f6ffentlichen und privaten Arbeitgeber ihre Bem\u00fchungen hier weiterf\u00fchren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich hat sich im Zusammenhang mit der Frage der Diskriminierung auch die Sozialpartnerschaft bew\u00e4hrt. Die Regelungen zum Schutz der \u00e4lteren Arbeitnehmenden haben sich auf verschiedene bestehende oder im Jahr 2015 angepasste GAV ausgewirkt.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Massnahmen im Bereich der Alterspr\u00e4vention <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie in der beruflichen Altersvorsorge existierenden finanziellen Anreize, um bis zum ordentlichen Rentenalter und dar\u00fcber hinaus zu arbeiten, erh\u00f6hen die Arbeitsmarktintegration ebenfalls. Diese sollten im Rahmen des Reformpakets \u00abAltersvorsorge 2020\u00bb, das gegenw\u00e4rtig im Parlament behandelt wird, weiter verst\u00e4rkt werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Private Initiativen florieren<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAn der Konferenz nahmen auf Einladung des Bundespr\u00e4sidenten die in der Praxis t\u00e4tigen Akteure teil. So konnten einige \u00abMentoren\u00bb<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> aus den Kantonen St. Gallen, Aargau und Schaffhausen ihre Erfahrungen einbringen. Im Rahmen des Projekts \u00abTandem 50plus\u00bb<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> haben verschiedene Kantone ein Konzept ins Leben gerufen, das \u00e4ltere Arbeitnehmende und Mentoren zusammenf\u00fchrt. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Arbeitslosen bei der Stellensuche zu unterst\u00fctzen \u2013 etwa mit der Vorbereitung auf Vorstellungsgespr\u00e4che oder durch personalisierte Beratungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Arbeitgeber anerkennen die Bedeutung des Themas. Im Rahmen ihrer jeweiligen M\u00f6glichkeiten passen sowohl grosse Unternehmen als auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Personalpolitik an. Weitere Beispiele zu Initiativen von Privaten werden auf der Plattform \u00abFachkr\u00e4fte Schweiz\u00bb aufgeschaltet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Teilnehmer der zweiten Konferenz beurteilten die bisher beschlossenen Massnahmen als gut und wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen. Dennoch ist Geduld geboten: Die Wirkung gewisser Massnahmen \u2013 vor allem derjenigen im Bildungsbereich und zur Bek\u00e4mpfung der Vorurteile \u2013 wird nicht sofort eintreten. Anl\u00e4sslich der n\u00e4chsten Konferenz 2017 werden die Partner deshalb erneut Bilanz ziehen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Zahlen aus: Seco (2016), Indikatoren zur Situation \u00e4lterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Schweizer Arbeitsmarkt \u2013 Grundlagen f\u00fcr die nationale Konferenz vom 21. April 2016.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">BFS (2015), Szenarien zur Bev\u00f6lkerungsentwicklung der Schweiz 2015\u20132045.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">OECD (2014). Alterung und Besch\u00e4ftigungspolitik: Schweiz \u2013 Bessere Arbeit im Alter, OECD, Paris. Deutsche Fassung BSV (Hrsg.), Bern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Postulat 14.3569 \u00abNationale Konferenz zum Thema der \u00e4lteren Arbeitnehmenden\u00bb vom 19. Juni 2014.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe unter Vdk.ch, Bericht vom 18. Juni 2015, <a href='http:\/\/www.vdk.ch\/media\/archive2\/aktuell\/BerichtVDK_Fachkr__fte_180615.pdf' target=\"_blank\">Mobilisierung von inl\u00e4ndischem Arbeits- und Fachkr\u00e4ftepotential, Portfolio der kantonalen Arbeitsmarktbeh\u00f6rden<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Buchs H. und A.-S. Gnehm (2016), Stellenmarkt-Monitor Schweiz, Altersgrenzen in Stelleninseraten 2006\u20132015, im Auftrag des Seco.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Mentoren sind erfahrene Pers\u00f6nlichkeiten, die ihre Freizeit ehrenamtlich zur Verf\u00fcgung stellen und \u00fcber ein grosses Netzwerk in der Berufswelt verf\u00fcgen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Tandem-schweiz.ch&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4ltere Arbeitnehmende bleiben im Fokus des Bundesrates: Am 21. 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Sie umfassen die Optimierung des Instrumentariums der Arbeitslosenversicherung (ALV), den Erhalt und die St\u00e4rkung der Arbeitsmarktf\u00e4higkeit bis zum Rentenalter sowie die Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr das Potenzial der \u00e4lteren Arbeitnehmenden.","magazine_issue":"06-2016","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160526","original_files":[{"file":113036}],"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/570f75930d653"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113021"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4039"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113021"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113021\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126615,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113021\/revisions\/126615"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4039"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=113021"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=113021"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=113021"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=113021"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=113021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}