{"id":113152,"date":"2016-05-25T16:03:42","date_gmt":"2016-05-25T16:03:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/05\/von-tongeren-06-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:09:56","modified_gmt":"2023-08-23T21:09:56","slug":"van-tongeren-06-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/05\/van-tongeren-06-2016\/","title":{"rendered":"OECD-Vergleich: Schweiz leistet sich teure Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Die Landwirtschaft ist f\u00fcr die schweizerische Wirtschaft von eher untergeordneter und abnehmender Bedeutung. Ihr Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) ist in den letzten 20 Jahren von fast 2 Prozent auf unter 1 Prozent geschrumpft, und ihr Besch\u00e4ftigungsanteil betr\u00e4gt etwa 4 Prozent. Der Agrarsektor gilt jedoch als wichtiges Element zur Erhaltung der Versorgungssicherheit. Zudem verbindet die \u00d6ffentlichkeit mit diesem Bereich positive Attribute wie Umweltleistungen und die Erhaltung von Kulturlandschaften, die in der Bev\u00f6lkerung einen hohen Stellenwert haben. Landwirtschaft zu betreiben, ist im h\u00fcgeligen Alpenland anspruchsvoll.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie schweizerische Agrarpolitik beinhaltet sowohl wirtschaftliche und soziale als auch umweltbezogene Ziele. Sie vereint ein Marktschutzsystem mit einer ausgefeilten, auf die Landwirte ausgerichteten St\u00fctzungsstruktur. Diese dient zum einen als Einkommensunterst\u00fctzung und zum anderen als Anreiz f\u00fcr bestimmte Formen der Bewirtschaftung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit derzeit rund 1 Prozent des BIP \u2013 rund 7 Milliarden Franken \u2013 kommt die Landwirtschaftspolitik die Schweizer Konsumenten und Steuerzahler verh\u00e4ltnism\u00e4ssig teuer zu stehen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>\u00a0Zum Vergleich: Der Durchschnitt der OECD-Mitglieder liegt bei 0,7 Prozent des BIP. Obwohl das landwirtschaftliche St\u00fctzungsniveau in der Schweiz allm\u00e4hlich gesunken ist, geh\u00f6rt es weiterhin zu den h\u00f6chsten in der OECD (siehe <em>Abbildung<\/em>). Zusammen mit Norwegen, S\u00fcdkorea und Japan ist die Schweiz eines der L\u00e4nder, in denen mehr als die H\u00e4lfte der Einnahmen der Landwirtschaft auf politische Massnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Mitte der Neunzigerjahre stammten rund 70 Prozent der Bruttoeinnahmen der Schweizer Landwirtschaft aus \u00f6ffentlichen Transfers, die von Konsumenten und Steuerzahlern erbracht wurden. Im Zeitraum 2013 bis 2014 betrug dieser Anteil noch immer \u00fcber 50 Prozent.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>St\u00fctzungsbeitr\u00e4ge in der Landwirtschaft (in&nbsp;% der Bruttoeinnahmen der Bauern, 2012\u20132014)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Van_Tongeren_de_1\"><\/div>\n<script>\n\n$(function () {\n    $('#Van_Tongeren_de_1').highcharts({\n        chart: {\n            type: 'bar'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        subtitle: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['OECD','Neuseeland','Australien','S\u00fcdafrika','Chile','Brasilien','USA','Kanada','Russland','Mexiko','Kasachstan','Kolumbien','China','EU','Indonesien','T\u00fcrkei','Island','S\u00fcdkorea','Japan','Schweiz','Norwegen'],\n            title: {\n                text: null\n            }\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: ''\n            },\n             stackLabels: {\n                enabled: false\n               \n                },\n            labels: {\n                formatter: function () {\n                    return this.value + '%';\n                }\n            },\n            \n        },\n        legend: {\n            enabled: true\n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: '%'\n\n\n        },\n        plotOptions: {\n           \n            series: {\n                stacking: 'normal'\n            },\n                dataLabels: {\n                    enabled: false\n                },\n               \n            },\n       \n        \n        credits: {\n            enabled: false\n        },\n        series: [\n        {\n            name: 'Schw\u00e4chere Marktverzerrung',\n            data: [7.12,0,1.01,0,0.04,0.19,4.41,3.35,0.77,2.62,1.71,0.16,2.46,12.39,0.03,2.17,9.30,2.26,6.43,30.32,26.57],\n            color: 'rgba(210, 216, 3,0.5)',\n            showInLegend: false\n\n        },{\n            name: 'Stark marktverzerrend',\n            data: [10.79,0.81,1.09,2.81,3.12,3.46,3.78,7.81,11.14,9.36,10.28,18.72,16.72,6.83,20.55,18.92,36.07,48.57,45.85,24.55,33.18\n],\n            color: 'rgba(210, 216, 3,1)',\n\n        }]\n    });\n});\n\n\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground text__legend\">Anmerkung: EU27 f\u00fcr den Zeitraum 2012 bis 2013 und EU28 ab 2014, soweit verf\u00fcgbar. <\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: OECD (2015). Producer and Consumer Support Estimates, OECD Agriculture Statistics \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Anreize f\u00fcr mehr Umweltschutz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSeit Anfang der Neunzigerjahre hat die Schweiz politische Reformen umgesetzt, mit denen die Effizienz der Einkommensunterst\u00fctzung f\u00fcr die Bauern deutlich verbessert und zugleich \u00f6kologische und andere gesellschaftliche Ziele angestrebt wurden. Heute erfolgt weniger als die H\u00e4lfte der landwirtschaftlichen St\u00fctzmassnahmen in Formen, die als stark marktverzerrend gelten k\u00f6nnen, weil sie sich direkt auf den Preis und die Produktion auswirken oder ohne jegliche Auflagen Vorleistungen st\u00fctzen. In Bezug auf dieses Merkmal ihrer Agrarreformen unterscheidet sich die Schweiz von anderen L\u00e4ndern mit hohem St\u00fctzungsniveau, die gr\u00f6ssere Schwierigkeiten bei der Umstrukturierung ihrer Politik haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie allm\u00e4hliche Abkehr von einer preisst\u00fctzenden Politik hat es der Schweiz erm\u00f6glicht, ihre Massnahmen zu kanalisieren \u2013 in erster Linie durch fl\u00e4chen- oder tierzahlengebundene Direktzahlungen an die Bauern. Eine \u00e4hnliche Umgestaltung erfolgte ab den Neunzigerjahren auch in der EU. Durch die Umstrukturierung der Politik verbesserte sich die Effizienz der Transfers an die Landwirte insgesamt. Denn bei Direktzahlungen verbleibt ein gr\u00f6sserer Teil der Unterst\u00fctzung bei den Produzenten als bei einer St\u00fctzung der Marktpreise. Zudem erm\u00f6glichte die Umstrukturierung eine gezieltere Unterst\u00fctzung von geografisch benachteiligten Gebieten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz geh\u00f6rt zu den Vorreitern bei der Einf\u00fchrung von Umweltauflagen: Seit 1999 werden Direktzahlungen von der Erf\u00fcllung bestimmter \u00f6kologischer Anforderungen abh\u00e4ngig gemacht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTats\u00e4chlich wurden bei der Verbesserung der Umweltleistungen der Landwirtschaft erhebliche Fortschritte verzeichnet. Durch die Verlagerung von preisst\u00fctzenden Massnahmen zu Direktzahlungen hat sich beispielsweise der Einsatz von Minerald\u00fcngern und Pestiziden verringert. Dank der Anreize f\u00fcr einen extensiveren Pflanzenbau und die Umwandlung von Ackerfl\u00e4chen zu Gr\u00fcnland, die vor allem im Mittelland zum Tragen kamen, wirkten sich die politischen Reformen positiv auf die Umwelt aus. Der aktuelle politische Rahmen \u2013 die Agrarpolitik 2014 bis 2017 \u2013 bietet weitere Anreize f\u00fcr eine nachhaltigere Tierhaltung und kann zu einer geringeren Besatzdichte f\u00fchren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Fleisch- und Milchverarbeiter unter Druck<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie schrittweisen Reformen in den letzten zwei Jahrzehnten haben zweifellos zu Verbesserungen gef\u00fchrt. Doch die derzeitige Landwirtschaftspolitik erschwert eine weitere Markt\u00f6ffnung und beeintr\u00e4chtigt die Wachstums- und Exportchancen, vor allem f\u00fcr die Agrar- und Nahrungsmittelindustrie. Unterdessen haben die Direktzahlungen im Verh\u00e4ltnis zu den Einnahmen aus dem Verkauf der Produkte am Markt ein derart hohes Niveau erreicht, dass Preis- und Marktsignale f\u00fcr die Entscheidungen der Landwirte nur noch zweitrangig zu sein scheinen. Dies erschwert Strukturanpassungen in der Landwirtschaft und beeintr\u00e4chtigt ganz allgemein die Entwicklung eines wettbewerbsf\u00e4higen Nahrungsmittel erzeugenden Sektors, der zur Versorgungssicherheit beitr\u00e4gt und weiterhin hochwertige Produkte bereitstellt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Bezug auf die Produktivit\u00e4t, die Rentabilit\u00e4t und den Export schneidet die Lebensmittel verarbeitende Industrie in der Schweiz im Vergleich zu ihren europ\u00e4ischen Konkurrenten schlecht ab. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die Fleisch- und die Milchverarbeitungsindustrie sowie die Tierfutterverarbeiter, welche die Rohstoffe haupts\u00e4chlich aus dem einheimischen Prim\u00e4rsektor beziehen. Die Rohstoffpreise liegen dabei deutlich \u00fcber dem Niveau der EU.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeltweit verl\u00e4uft der Handel mit Agrarprodukten und Lebensmitteln zunehmend in globalen und regionalen Wertsch\u00f6pfungsketten, in denen spezialisierte Unternehmen das Erzeugnis auf jeder Produktionsstufe aufwerten, bevor es den Endkonsumentenmarkt erreicht. Eine erfolgreiche Beteiligung an solchen Wertsch\u00f6pfungsketten setzt deshalb den ungehinderten Zugang zu den besten Rohstoffen zum g\u00fcnstigsten Preis voraus und erfordert Regelwerke und technische Normen, die den Austausch von Halbfabrikaten und Fertigprodukten mit Partnerl\u00e4ndern erm\u00f6glichen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Entwicklung eines st\u00e4rker marktorientierten, kommerziellen Landwirtschaftssektors w\u00fcrde dazu beitragen, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Nahrungsmittelindustrie zu erh\u00f6hen. Eine Senkung der Rohstoffkosten bei gleichzeitiger Erhaltung und St\u00e4rkung des Schweizer Markenimages f\u00fcr Kunden im In- und Ausland d\u00fcrfte eine nachhaltigere Strategie darstellen als der Versuch, die Branche vor den Wettbewerbskr\u00e4ften zu sch\u00fctzen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Strukturwandel unausweichlich<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEs ist fraglich, ob das derzeitige komplexe Grenzschutzsystem wirklich zur Erreichung der verschiedenen gesellschaftlichen Ziele beitr\u00e4gt, die f\u00fcr die Landwirtschaft massgebend sind. Auswirkungen der Landwirtschaft wie eine hohe Biodiversit\u00e4t und die Erhaltung von Kulturlandschaften, die von der Bev\u00f6lkerung gesch\u00e4tzt werden, liessen sich auch durch ein differenziertes Direktzahlungssystem und sogar durch strengere Umweltvorschriften f\u00f6rdern. Es ist nicht notwendig, dazu die Preise f\u00fcr Agrarprodukte hoch zu halten. Zugleich k\u00f6nnte potenziell wettbewerbsf\u00e4higen Bauern mehr Freiraum gew\u00e4hrt werden, damit sie ihre Produktion optimieren und auf Marktsignale reagieren k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTiefere Direktzahlungen liessen sich durch politische Massnahmen kompensieren, welche die Strukturanpassungen erleichtern \u2013 beispielsweise durch St\u00fctzung von Investitionen und Innovationen oder mit Erleichterungen f\u00fcr ausstiegswillige Landwirte. Denn: Der Strukturwandel in der Nahrungsmittel- und Agrarindustrie wird weitergehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus den Erfahrungen, die in verschiedenen L\u00e4ndern gemacht wurden, l\u00e4sst sich folgende Erkenntnis ziehen: Eine Landwirtschaftspolitik, die auf eine Verlangsamung des Ver\u00e4nderungsprozesses abzielt, ist mit hohen Kosten f\u00fcr die Steuerzahler und die Konsumenten verbunden und kann den Strukturwandel letztlich nicht aufhalten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Steuerliche Aufwendungen zugunsten der Landwirtschaft und Kosten durch erh\u00f6hte Preise f\u00fcr Agrarprodukte (Sch\u00e4tzung f\u00fcr 2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Landwirtschaft ist f\u00fcr die schweizerische Wirtschaft von eher untergeordneter und abnehmender Bedeutung. Ihr Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) ist in den letzten 20 Jahren von fast 2 Prozent auf unter 1 Prozent geschrumpft, und ihr Besch\u00e4ftigungsanteil betr\u00e4gt etwa 4 Prozent. Der Agrarsektor gilt jedoch als wichtiges Element zur Erhaltung der Versorgungssicherheit. Zudem verbindet die \u00d6ffentlichkeit [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4410,"featured_media":29534,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4410,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Doktor der Wirtschaftswissenschaften, Leiter Handels- und Agrarpolitik, OECD, Paris","seco_author_post_occupation_fr":"\u00c9conomiste, chef de la division des politiques agricoles et commerciales, OCDE, Paris","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Schweiz leistet sich teure Landwirtschaft","post_lead":"Nur in Norwegen wird die Landwirtschaft st\u00e4rker gest\u00fctzt als in der Schweiz. Dies zeigt eine OECD-Studie von 2015. Reformbedarf besteht insbesondere in der Milch- und der Fleischverarbeitungsindustrie.","post_hero_image_description":"Alpabzug am Klausenpass: Die Berge sind ein anspruchsvolles Terrain f\u00fcr die Landwirtschaft.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"OECD-Studie zur Schweizer Agrarpolitik","kasten_box":"Dieser Artikel beruht auf einer OECD-Studie zur Agrarpolitik in der Schweiz aus dem Jahr 2015.<sup>a<\/sup> Der Autor bedankt sich bei den zahlreichen Personen, die einen Beitrag zur urspr\u00fcnglichen Studie geleistet haben. Neben Kollegen im Sekretariat der OECD geh\u00f6ren dazu auch Mitarbeitende verschiedener Hochschul- und Forschungsinstitutionen. Der Autor bringt in diesem Artikel seine pers\u00f6nliche Meinung zum Ausdruck. Die angef\u00fchrten Ansichten und Argumente entsprechen somit nicht zwangsl\u00e4ufig dem offiziellen Standpunkt der OECD oder ihrer Mitgliedstaaten.&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--kasten\"><sup>a<\/sup> OECD (2015). OECD-Studie zur Agrarpolitik: Schweiz 2015, Paris.<\/span>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":113155,"main_focus":[156488,157155],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":113159,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"53926","post_abstract":"Die St\u00fctzmassnahmen f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft sind im internationalen Vergleich hoch. Ein starker Grenzschutz bildet zwar weiterhin ein wichtiges Element der Agrarpolitik, doch seit den Neunzigerjahren wurden mehrere Reformen durchgef\u00fchrt. Dadurch erh\u00f6hten sich allm\u00e4hlich die Transfers durch Direktzahlungen, die besser auf verschiedene gesellschaftliche Ziele wie die Umweltleistungen der Landwirtschaft ausgerichtet sind. Weitere Reformen sollten sich nun darauf konzentrieren, die Produktivit\u00e4t und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors zu steigern.","magazine_issue":"06-2016","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160526","original_files":[{"file":113167},{"file":113171},{"file":113175},{"file":113179}],"external_release_for_author":"20160425","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/570c9571b6b91"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113152"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4410"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113152"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113152\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126622,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113152\/revisions\/126622"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4410"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157155"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156488"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=113152"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=113152"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=113152"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=113152"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=113152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}