{"id":113451,"date":"2016-04-27T16:23:56","date_gmt":"2016-04-27T16:23:56","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/04\/sabo-05-2016\/"},"modified":"2023-08-23T23:09:59","modified_gmt":"2023-08-23T21:09:59","slug":"sabo-05-2016-deutsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/04\/sabo-05-2016-deutsch\/","title":{"rendered":"Schweizer Forschung und Innovation in der Spitzenliga"},"content":{"rendered":"<p>Forschung und Innovation spielen eine zentrale Rolle f\u00fcr die gesellschaftliche und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Wo steht die Schweiz gegen\u00fcber ihren gr\u00f6ssten Konkurrenten? Dieser Artikel veranschaulicht die Stellung der Schweiz im Vergleich zu anderen entwickelten und aufstrebenden Volkswirtschaften mithilfe ausgew\u00e4hlter Indikatoren. Eine vertiefte Analyse anhand zahlreicher weiterer Indikatoren und einer erweiterten Auswahl an L\u00e4ndern bietet der vom Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) herausgegebene Bericht \u00abForschung und Innovation in der Schweiz 2016\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Bericht macht deutlich, dass die Leistungsf\u00e4higkeit im Bereich Forschung und Innovation von verschiedenen Voraussetzungen abh\u00e4ngt (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Dazu z\u00e4hlen <em>Rahmenbedingungen<\/em> wie Lebensqualit\u00e4t, Infrastrukturen oder Steuerbelastung. Im internationalen Vergleich zeichnet sich die Schweiz durch eine qualitativ hochstehende Infrastruktur und eine tiefe Unternehmensbesteuerung aus. In Bezug auf die Arbeitsmarktflexibilit\u00e4t steht sie an der Spitze und verf\u00fcgt damit \u00fcber hervorragende Bedingungen, um den Bedarf der innovativen Unternehmen an qualifizierten Fachkr\u00e4ften zu decken.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Voraussetzungen f\u00fcr F&amp;I im internationalen Vergleich<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"saborochatkull12\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n\n$(function () {\n    $('#saborochatkull12').highcharts({\n\n        chart: {\n            polar: true\n        },\n title: {\n            text: ''\n        },\n\n        xAxis: {\n            categories: ['Qualit\u00e4t der Infrastruktur (2014)','Arbeitsmarktflexibilit\u00e4t (2014)','Anteil der Bev\u00f6lkerung mit einem terti\u00e4ren Bildungsabschluss (2012)','Ausl\u00e4nderanteil bei Doktorierenden (2012)','Anteil der im Bereich Wissenschaft und Technologie t\u00e4tigen Arbeitskr\u00e4fte (2014)','F&E-Ausgaben in Prozent des BIP (2013; Schweiz: 2012)', 'Staatliche F&E-Mittelzuweisungen in Prozent des BIP (2014)']\n        },\n         yAxis: {\n            title: {\n                text: 'Index'\n            },\n            labels: {\n                formatter: function () {\n                    return this.value + '';\n                }\n            },\n        },\n\n\n          plotOptions: {\n            line: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                },\n            }\n        },\n\n        series: [{name: 'Schweiz',\n            data: [100.0,100.0,84.9,100.0,100.0,100.0,98.5]\n        },\n        {name: 'Deutschland',\n            data: [91.2,60.5,60.5,22.6,89.2,96.3,100.0]\n        },\n        {name: 'Frankreich',\n            data: [91.6,26.6,89.7,84.4,80.8,75.3,78.5]\n        },\n        {name: 'Italien',\n            data: [69.3,31.3,46.5,22.5,66.8,42.6,59.3]\n        },\n        {name: 'Niederlande',\n            data: [94.8,55.6,89.9,83.5,88.9,66.9,84.9]\n        },\n        {name: 'Grossbritannien',\n            data: [80.2,77.8,100.0,93.8,82.0,55.1,63.3]\n        }]\n\n    });\n});\n\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Index: 100 = h\u00f6chster Wert der betrachteten L\u00e4nder<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: SBFI \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZu einem grossen Teil ist die gute Forschungs- und Innovationsleistung der Schweiz auch der Qualit\u00e4t des <em>Bildungssystems <\/em>zu verdanken. Zwar ist der Anteil der Bev\u00f6lkerung mit einem terti\u00e4ren Abschluss in unserem Land im internationalen Vergleich nicht besonders hoch. Dies h\u00e4ngt jedoch mit der Bedeutung der Berufsbildung zusammen, welcher eine entscheidende Rolle bei der Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Fachkr\u00e4ften zukommt. Davon profitieren sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft. Im Weiteren ist die Schweiz dank dem hohen Renommee der Hochschulen attraktiv f\u00fcr Studierende und Doktorierende aus dem Ausland. In Bezug auf die Zahl der Studierenden in den Natur- und den Ingenieurwissenschaften sch\u00f6pft sie ihr Potenzial hingegen noch nicht vollst\u00e4ndig aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz zeichnet sich im Weiteren durch ein hervorragendes <em>Humankapital <\/em>aus, von dem ein bedeutender Teil in den Bereichen Wissenschaft und Technologie t\u00e4tig ist. Der weiterhin tiefe Frauenanteil an der Gesamtzahl der Forschenden stellt f\u00fcr die Schweiz jedoch eine Herausforderung dar. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen k\u00f6nnte zudem darunter leiden, dass es in Zukunft zum Beispiel aufgrund der demografischen Entwicklung oder der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative schwieriger sein k\u00f6nnte, talentierte Personen zu rekrutieren. Diese sind f\u00fcr die Erhaltung der Innovationsf\u00e4higkeit zentral.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz geh\u00f6rt ausserdem zu den L\u00e4ndern, die im Verh\u00e4ltnis zum Bruttoinlandprodukt (BIP) viel in Forschung und Entwicklung (F&amp;E) investieren. Der Privatsektor spielt dabei eine wesentliche Rolle, da die privaten Unternehmen rund zwei Drittel der <em>F&amp;E-Ausgaben<\/em> tragen. Mit einem Anteil von \u00fcber einem Viertel spielen auch die Hochschulen eine wichtige Rolle. Diese g\u00fcnstige Ausgangslage ist zum Teil darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Kantone und der Bund \u2013 die wichtigsten Geldgeber der Hochschulen \u2013 F&amp;E seit je stark f\u00f6rdern. Aktivit\u00e4ten im Risikokapitalbereich sind in der Schweiz hingegen relativ wenig verbreitet.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Vernetzung entscheidend&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine gute Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene ist ausschlaggebend f\u00fcr den Erfolg von Forschung und Innovation (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz beteiligt sich seit Langem an <em>internationalen Forschungsprogrammen und -organisationen<\/em> (z. B. am Physikforschungsinstitut Cern bei Genf oder an der Europ\u00e4ischen Weltraumagentur ESA). Aufgrund ihrer geografischen Lage ist die Zusammenarbeit auf europ\u00e4ischer Ebene besonders intensiv. Einen hohen Stellenwert hat die Beteiligung an den Forschungsrahmenprogrammen der Europ\u00e4ischen Union. Das aktuelle Programm l\u00e4uft von 2014 bis 2020 unter dem Namen Horizon 2020. Die Zahl der Schweizer Beteiligungen an diesen Programmen ist zwischen 1992 und 2013 kontinuierlich angestiegen. Bemerkenswert ist die hohe Erfolgsquote der Schweizer Projektvorschl\u00e4ge.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Vernetzung und Leistungen von F&amp;I im internationalen Vergleich<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"saborochatkull1\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n\n$(function () {\n    $('#saborochatkull1').highcharts({\n\n        chart: {\n            polar: true\n        },\n title: {\n            text: ''\n        },\n\n        xAxis: {\n\n            categories: ['Erfolgsquote der eingereichten Projektvorschl\u00e4ge im Rahmen des 7. 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Dazu tragen haupts\u00e4chlich forschungsintensive Grosskonzerne (z. B. in der Chemie, bei den Lifesciences und in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) sowie besonders innovationsstarke kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die schwergewichtig in der Entwicklung engagiert sind, bei. Am deutlichsten hebt sich die Schweiz von den anderen untersuchten L\u00e4ndern bei den hervorragenden Leistungen der KMU ab. Dies ist vermutlich auf die Vielfalt und die Dichte lokaler Wissens- und Wirtschaftsnetzwerke in bestimmten Fachbereichen zur\u00fcckzuf\u00fchren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die enge Beziehung zwischen den Hochschulen und den Unternehmen ist ein Erfolgsfaktor f\u00fcr die Schweizer Forschung und Innovation. Allerdings besteht noch ein gewisser Spielraum f\u00fcr Verbesserungen, da die Intensit\u00e4t des <em>Wissenstransfers<\/em> bei Grossunternehmen deutlich h\u00f6her ist als bei KMU.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Spitzenwerte bei Publikationen und Patenten<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Leistungsf\u00e4higkeit von Forschung und Innovation zeigt sich anhand verschiedener Indikatoren (siehe ebenfalls <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie <em>wissenschaftlichen Publikationen<\/em> aus der Schweiz stossen international auf Resonanz: Trotz der zunehmenden Konkurrenz durch aufstrebende Volkswirtschaften ist der Impact (relative Anzahl Zitierungen) der Schweizer Publikationen hoch. Diese starke internationale Verflechtung ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Schweizer Forschende h\u00e4ufig mit ausl\u00e4ndischen Forschungsinstitutionen zusammenarbeiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin Indiz f\u00fcr Innovation ist zudem die Anzahl <em>Patente<\/em> pro Einwohner: Auch hier punktet die Schweiz. Die zahlreichen Patente, die von ausl\u00e4ndischen Unternehmen oder in Zusammenarbeit angemeldet werden, zeugen von der hohen Attraktivit\u00e4t des Forschungs- und Innovationsstandorts. Die St\u00e4rken der Schweiz liegen in den Gesundheits- und Biotechnologien.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit einem hohen Anteil an in wissensintensiven Bereichen t\u00e4tigen Unternehmen (Hightech-Industrie und wissensintensive Dienstleistungen) schneidet das Land schliesslich bei der <em>Wirtschaftsleistung<\/em> gut ab. Dies ist besonders wichtig, da sich der internationale Konkurrenzkampf derzeit vor allem auf der Ebene solcher Technologien abspielt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Baden-W\u00fcrttemberg und Boston Area als Konkurrenz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr eine kleine, offene und hoch spezialisierte Volkswirtschaft wie die Schweiz ist ein Vergleich mit Regionen, die stark auf Forschung und Innovation ausgerichtet sind, aufschlussreich (siehe <em>Abbildung 3<\/em>). Untersucht wurden die Regionen Baden-W\u00fcrttemberg und Bayern in Deutschland, die Lombardei und das Piemont in Norditalien, der Grossraum Paris (Ile-de-France), der Grossraum London (S\u00fcdostengland) sowie die Neuenglandstaaten im engeren Sinn (Connecticut, Massachusetts, Rhode Island) in den USA.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 3: Die Schweiz im Vergleich mit einigen f\u00fchrenden Innovationsregionen<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"saborochatkull2\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#saborochatkull2').highcharts({\n\n        chart: {\n            polar: true\n        },\n title: {\n            text: ''\n        },\n yAxis: {\n            title: {\n                text: 'Index'\n            },\n            labels: {\n                formatter: function () {\n                    return this.value + '';\n                }\n   \n            },\n        },\n\n        xAxis: {\n            categories: ['Besch\u00e4ftigtenanteil in Hochtechnologie (2012)','F&E-Ausgaben in % des BIP (2011)','Impact der Publikationen (2007\u20132011)','Patentanmeldungen je Einwohner (2011)','Produktinnovationen (2010\u20132012)','Prozessinnovationen (2010\u20132012)',]\n        },\n          plotOptions: {\n            line: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                },\n            }\n        },\n\n        series: [{name: 'Schweiz',\n            data: [83.6,62.1,74.5,73.1,100.0,89.7]\n        },\n        {name: 'Baden-W\u00fcrttemberg',\n            data: [100.0,100.0,65.9,100.0,93.2,98.9]\n        },\n        {name: 'Bayern',\n            data: [71.2,62.1,68.0,87.1,97.0,89.7]\n        },\n        {name: 'Lombardei und Piemont',\n            data: [47.5,29.2,62.7,21.7,72.5,100.0]\n        },\n        {name: 'Grossraum Paris',\n            data: [35.5,59.9,66.8,49.3,63.6,76.8]\n        },\n        {name: 'Grossraum London',\n            data: [41.1,41.7,74.2,22.3,57.7,44.8]\n        },\n        {name: 'Neuenglandstaaten',\n            data: [57.9,96.0,100.0,60.7,null,null]\n\n\n        }]\n\n    });\n});\n\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Index: 100 = h\u00f6chster Wert der betrachteten Regionen; EPO: European Patent Office; PCT: Patent Cooperation Treaty<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: SBFI \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDieser Direktvergleich best\u00e4tigt zwar die hervorragende Stellung der Schweiz. Das Ergebnis ist jedoch weniger deutlich als im L\u00e4ndervergleich. So liegt der BIP-Anteil, der f\u00fcr F&amp;E-Ausgaben eingesetzt wird, in Baden-W\u00fcrttemberg und Neuengland deutlich h\u00f6her. Auch beim Impact der Publikationen liegt die Schweiz hinter Neuengland. Und bei der Anzahl Patentanmeldungen pro Einwohner wird sie von Baden-W\u00fcrttemberg und Bayern deutlich \u00fcbertroffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Indikatoren zu den Innovationst\u00e4tigkeiten in der Privatwirtschaft ergeben im Regionenvergleich ein gemischtes Bild: W\u00e4hrend die Schweiz beim Anteil der Unternehmen mit Produktinnovationen dominiert, liegt sie bei den Prozessinnovationen im Mittelfeld. Beim Anteil der Besch\u00e4ftigten in den forschungsintensiven Branchen an der Gesamtbesch\u00e4ftigung schliesslich befindet sich die Schweiz im Durchschnitt, obwohl die Hightech-Industrie in der Schweiz st\u00e4rker vertreten ist als in den meisten untersuchten Regionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass diese Regionen von der Gr\u00f6sse ihres jeweiligen Landes profitieren. Denn sie k\u00f6nnen auf den Talent- und Ideenpool des ganzen Landes zur\u00fcckgreifen, w\u00e4hrend die Schweiz ihren diesbez\u00fcglichen Nachteil mit einer offenen Haltung kompensieren muss.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Weltoffenheit sichert Zukunft<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nOb die Schweiz auch in den n\u00e4chsten und \u00fcbern\u00e4chsten Jahren in Forschung und Innovation vorne mit dabei sein wird, h\u00e4ngt unter anderem davon ab, wie es ihr gelingt, die sich stellenden Herausforderungen zu meistern. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise, ob die Fachkr\u00e4fte weiterhin ins Land geholt werden k\u00f6nnen. Denn die hoch spezialisierte Wirtschaft ist auf qualifizierte Fachkr\u00e4fte angewiesen. Megatrends wie die Digitalisierung erfordern Know-how. Talentierte Personen sind somit weltweit gefragt. Der Erhalt der Anziehungskraft der Schweiz ist dabei das eine. Die Aussch\u00f6pfung des Potenzials der inl\u00e4ndischen Erwerbsbev\u00f6lkerung, wie es in der Fachkr\u00e4fteinitiative des Bundes vorgesehen ist, das andere.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZentral bleibt die Vernetzung: Offenheit und Austausch sind seit je fester Bestandteil des Erfolgsrezepts Schweiz. Auch in Zukunft m\u00fcssen Forschende aus der Schweiz Zugang zu internationalen Forschungsprogrammen und -organisationen haben. Damit nationale und internationale Unternehmen auf den Forschungsplatz Schweiz setzen, gilt es zudem die Rahmenbedingungen attraktiv zu halten und bei Bedarf mit neuen Angeboten zu erg\u00e4nzen. Anfang 2016 ist beispielsweise der Schweizerische Innovationspark mit zwei Hubs im Umfeld der beiden ETH und drei Netzwerkstandorten im Kanton Aargau, in Biel und in der Nordwestschweiz offiziell er\u00f6ffnet worden. Schliesslich setzt die Entwicklung neuer Technologien die Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung voraus: Der Dialog mit der Gesellschaft gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschung und Innovation spielen eine zentrale Rolle f\u00fcr die gesellschaftliche und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Wo steht die Schweiz gegen\u00fcber ihren gr\u00f6ssten Konkurrenten? Dieser Artikel veranschaulicht die Stellung der Schweiz im Vergleich zu anderen entwickelten und aufstrebenden Volkswirtschaften mithilfe ausgew\u00e4hlter Indikatoren. 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