{"id":113540,"date":"2016-04-27T15:52:58","date_gmt":"2016-04-27T15:52:58","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/04\/gassmann-05-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:10:39","modified_gmt":"2023-08-23T21:10:39","slug":"gassmann-05-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/04\/gassmann-05-2016\/","title":{"rendered":"Multis sch\u00e4tzen N\u00e4he zu den Hochschulen"},"content":{"rendered":"<p>Zahlreiche Unternehmen haben wesentliche Teile ihrer Wertsch\u00f6pfung in den vergangenen Jahrzehnten immer st\u00e4rker internationalisiert. Dieser Prozess beschr\u00e4nkt sich nicht auf einzelne Bereiche wie die Produktion, sondern erstreckt sich auch auf Forschungs- und Innovationsaktivit\u00e4ten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls Treiber f\u00fcr Innovation sind multinationale Unternehmen f\u00fcr das nationale Forschungs- und Innovationssystem von zentraler Bedeutung: Grossunternehmen sind in der Schweiz inputseitig f\u00fcr \u00fcber 70 Prozent der Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung (F&amp;E) verantwortlich. Outputseitig verantworten allein die Top 10\u00a0multinationalen Unternehmen nach Patentanmeldungen mehr als die H\u00e4lfte der Patentanmeldungen in der Schweiz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch ihre Verbindungen zu verschiedenen Akteuren spielen die Konzerne auch indirekt \u2013 als Katalysatoren \u2013 eine zentrale Rolle. So betreiben Hochschulen und Konzerne gemeinsame Forschungs-und-Innovations-Zentren (sogenannte F&amp;I-Labs): Beispiele sind das Forschungszentrum f\u00fcr Nanotechnologie des IT-Unternehmens IBM und der ETH-Z\u00fcrich, das Nestl\u00e9 Institute of Health Sciences an der ETH-Lausanne sowie das \u00abInternet der Dinge und Dienste\u00bb-Labor des Technologiekonzerns Bosch an der Universit\u00e4t St. Gallen. Dass aus solchen Kooperationen erfolgreiche Spin-offs entstehen k\u00f6nnen, zeigte das preisgekr\u00f6nte Spin-off der Universit\u00e4t St. Gallen und der ETH Z\u00fcrich, Comfylight, welches intelligente LED-Lampen entwickelt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von Kooperationen mit den Grossunternehmen in der Schweiz. Indem sie sich als Zulieferer hoch spezialisierter Komponenten in Wertsch\u00f6pfungsketten der Konzerne eingliedern, erlangen sie den Zugang zu internationalen M\u00e4rkten \u2013 und k\u00f6nnen sich so in Nischenm\u00e4rkten zu \u00abHidden Champions\u00bb entwickeln. Zudem besteht f\u00fcr die KMU die M\u00f6glichkeit, sich an den zukunftsorientierten Schwerpunktthemen der Konzerne auszurichten (vgl. <em>Abbildung 1<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Akteure im nationalen Forschungs- und Innovationssystem <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/04\/Gassmann_1_neu.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-51043\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/04\/Gassmann_1_neu.png\" alt=\"Gassmann_1_neu\" width=\"1618\" height=\"1310\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Graham und Woo (2009), OECD (1999), eigene Darstellung \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Fachkr\u00e4fte als Trumpf<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern ist f\u00fcr multinationale Unternehmen der Hauptgrund, warum sie in der Schweiz Forschung und Innovation betreiben (siehe <em>Abbildung<\/em> 2 und <em>Kasten<\/em>). In Experteninterviews des Instituts f\u00fcr Technologiemanagement der Universit\u00e4t St. Gallen mit Unternehmensvertretern zeigte sich: Grossunternehmen greifen gerne auf hoch qualifizierte Absolventen der Schweizer Hochschulen zur\u00fcck \u2013 allen voran auf\u00a0Abg\u00e4nger der beiden ETH in Z\u00fcrich und Lausanne. Weitere Pluspunkte sind die guten Rahmenbedingungen bez\u00fcglich Lebensqualit\u00e4t und Infrastruktur.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEbenfalls zentral ist die N\u00e4he zu f\u00fchrender Forschung und Spitzentechnologie. Dies erm\u00f6glicht es den multinationalen Unternehmen, in der Forschung mit den Hochschulen zusammenzuarbeiten \u2013 was den Austausch und die Weiterentwicklung des nationalen Forschungs- und Innovationssystems vorantreibt. Dass dies in der Vergangenheit \u00fcberaus gut funktioniert hat, ist nicht zuletzt an der weltweiten Spitzenposition der Schweiz bez\u00fcglich Patentanmeldungen pro Kopf zu erkennen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Gr\u00fcnde f\u00fcr F&amp;I in der Schweiz aus Sicht multinationaler Unternehmen<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"gassmann_de1\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#gassmann_de1').highcharts({\n        chart: {\n            type: 'bar'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        subtitle: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern', 'N\u00e4he zu f\u00fchrender Forschung (z. 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L\u00f6hne)', 'Hilfe lokaler Banken bei der <br>Finanzierung von F&E'],\n            title: {\n                text: null\n            }\n        },\n        yAxis: {\n            min: 1,\n            title: {\n                text: 'Skala (1 = unwichtig, 7 = sehr wichtig)'\n            },\n           \n        \n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        },\n        plotOptions: {\n            bar: {\n                dataLabels: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n        \n        credits: {\n            enabled: false\n        },\n        series: [{\n            name: 'Schweizer multinationale Unternehmen',\n            data: [6.23,5.35,4.47,4.67,3.52,3.13,3.45,3.24,3,2.5,2.23,2.35,2.42,1.94]\n        }, {\n            name: 'Ausl\u00e4ndische multinationale Unternehmen',\n            data: [5.71,5.5,4,2.71,3.93,4.64,3.43,3.25,2.64,3.14,3.57,2.86,2.29,2]\n        }]\n    });\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Durchschnitt, Anzahl befragter multinationaler Unternehmen = 45; 7-Punkt-Likert-Skala.&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Gassmann, Homann &amp; Palmi\u00e9 (2016) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>\u00d6ffentliche F\u00f6rderung als Schwachstelle<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Diskussion der Attraktivit\u00e4t und der Verbesserungspotenziale kann in folgende Kategorien gegliedert werden (siehe <em>Abbildung 3<\/em>)<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Verf\u00fcgbarkeit von qualifiziertem Personal<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Qualit\u00e4t der Hochschulen und Forschungsinstitute<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Steuerliche und finanzielle Anreize f\u00fcr F&amp;I<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>F\u00f6rderung von F&amp;E<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Schutzrechte beim geistigen Eigentum<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nWie schon erw\u00e4hnt, punktet die Schweiz in der Befragung bei der <em>Verf\u00fcgbarkeit von qualifiziertem Personal<\/em>. Sowohl bez\u00fcglich des Bildungsniveaus als auch bez\u00fcglich des Zugangs zu qualifiziertem Personal wird das Land als sehr attraktiv eingesch\u00e4tzt. Verbesserungspotenziale werden von multinationalen Unternehmen in der Erh\u00f6hung des naturwissenschaftlichen Anteils an der Bildung gesehen, um die Verf\u00fcgbarkeit inl\u00e4ndischer Fachkr\u00e4fte zu verbessern. Dar\u00fcber hinaus ist es f\u00fcr Grossunternehmen wichtig, dass der Zugang zu ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften auch in Zukunft sichergestellt ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBez\u00fcglich der <em>Qualit\u00e4t der Hochschulen und Forschungsinstitute <\/em>wird die Schweiz ebenfalls als sehr attraktiv eingesch\u00e4tzt. Verbesserungspotenziale bestehen diesbez\u00fcglich in der Erh\u00f6hung der Autonomie der Hochschulen, der Sicherstellung einer soliden Grundfinanzierung dieser sowie der Einrichtung eines nationalen Innovationsparks.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEbenfalls als sehr attraktiv werden die <em>Schutzrechte beim geistigen Eigentum<\/em> beurteilt \u2013 sowohl mit Bezug auf den Zugang zu Schutz als auch bez\u00fcglich der Durchsetzung von Rechten an geistigem Eigentum.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Hinblick auf <em>steuerliche und finanzielle Anreize f\u00fcr F&amp;I<\/em> wird die Attraktivit\u00e4t der Schweiz hingegen lediglich als mittelm\u00e4ssig eingesch\u00e4tzt. Die Gesamtsteuerbelastung ist dabei zwar attraktiv, die Steueranreize basierend auf Inputs (z. B. durch eine Mehrfachabzugsf\u00e4higkeit des F&amp;I-Aufwands bei der Gewinnsteuer) und Outputs (z. B. durch Lizenzboxen) werden jedoch als weniger attraktiv eingesch\u00e4tzt. Verbesserungspotenziale bestehen unter anderem aufgrund der im internationalen Vergleich niedrigen steuerlichen Beg\u00fcnstigung von F&amp;I-Ausgaben. Es ist zu beachten, dass das steuerliche Umfeld durch die Unternehmenssteuerreform III derzeit einem Wandel unterliegt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetreffend die\u00a0<em>F\u00f6rderung von F&amp;E<\/em> wird die Schweiz von multinationalen Unternehmen als am wenigsten attraktiv von allen Punkten angesehen. Verbesserungspotenziale bestehen aus Sicht der Befragten in der st\u00e4rkeren staatlichen F\u00f6rderung von F&amp;E durch den Schweizerischen Nationalfonds zur F\u00f6rderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) und die\u00a0F\u00f6rderagentur f\u00fcr Innovation des Bundes (KTI). Insbesondere wird die Wichtigkeit der Teilnahme der Schweiz am EU-F\u00f6rderprogramm Horizon 2020 betont.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 3: Attraktivit\u00e4t und Verbesserungspotenziale in der Schweiz aus Sicht multinationaler Unternehmen<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"gassmann_de2\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#gassmann_de2').highcharts({\n        chart: {\n            type: 'bar'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        subtitle: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['Qualit\u00e4t der Hochschulen','Bildungsniveau','Qualit\u00e4t anderer <br>Forschungseinrichtungen','Zugang zu qualifiziertem Personal','Zugang zu Schutz geistigen Eigentums','Durchsetzung von Rechten an <br>geistigem Eigentum','Gestamtsteuerbelastung','Steueranreize basierend auf Outputs','Steueranreize basierend auf Inputs','F\u00f6rderung von F&E'],\n            title: {\n                text: null\n            }\n        },\n        yAxis: {\n            min: 1,\n            title: {\n                text: '7-Punkt-Skala'\n            },\n           \n        \n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        },\n        plotOptions: {\n            bar: {\n                dataLabels: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n        \n        credits: {\n            enabled: false\n        },\n        series: [{\n            name: 'Attraktivit\u00e4t der Schweiz',\n            data: [6.19,6.17,5.89,5.75,5.69,5.67,5.33,3.93,3.71,3.5]\n        }, {\n            name: 'Verbesserungspotenzial der Schweiz',\n            data: [4.28,4.43,4.22,4.72,4.11,3.93,4.59,5.09,4.91,4.22]\n        }]\n    });\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: 7-Punkt-Likert-Skala von 1 = sehr unattraktiv bis 7 = sehr attraktiv bzw. von 1 = Verbesserung ist unwichtig bis 7 = Verbesserung ist sehr wichtig. Anzahl befragter multinationaler Unternehmen = 48.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Gassmann, Homann &amp; Palmi\u00e9 (2016) \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Bessere Rahmenbedingungen erw\u00fcnscht<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInsgesamt ist festzustellen, dass die Schweiz weiterhin eine f\u00fchrende Position im internationalen Wettbewerb einnimmt, dass die komparativen Vorteile des Landes jedoch vermehrt unter Druck geraten. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass die Innovativit\u00e4t der Schweiz vor allem auf starke KMU zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, treibt insbesondere das symbiotische Zusammenspiel von multinationalen Unternehmen mit anderen Akteuren der Schweizer Wirtschaft und Hochschullandschaft die Innovationskraft voran und bringt die Schweiz in eine weltweit f\u00fchrende Position.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Nutzen, den die Schweiz als Volkswirtschaft aus den F&amp;I-Aktivit\u00e4ten multinationaler Unternehmen zieht, umfasst dabei unter anderem den signifikanten Anteil der multinationalen Unternehmen an der Gesamtwertsch\u00f6pfung, die Erh\u00f6hung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit lokaler Unternehmen, die Schaffung gut bezahlter Arbeitspl\u00e4tze, die qualitativ hochwertige Ausbildung von Nachwuchs, die St\u00e4rkung des Hochschulsektors sowie die Vernetzung Schweizer Akteure des F&amp;I-Sektors im In- und Ausland.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz bietet aus Unternehmenssicht zwar weiterhin gute Rahmenbedingungen f\u00fcr F&amp;I-Aktivit\u00e4ten. Aufgrund des steigenden internationalen Wettbewerbs ist eine weitere Verbesserung jedoch zu empfehlen: erstens durch eine f\u00fcr Forscher und Spitzenkr\u00e4fte attraktive und offene Nation, zweitens durch die \u00dcberpr\u00fcfung einer m\u00f6glichen steuerlichen F\u00f6rderung von F&amp;I und drittens durch die Weiterentwicklung zentraler F\u00f6rderinstrumente wie SNF und KTI.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Guim\u00f3n, J., 2011. Policies to Benefit from the Globalization of Corporate R&D: An Exploratory Study for EU Countries. Technovation, 31, S. 77\u201386.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahlreiche Unternehmen haben wesentliche Teile ihrer Wertsch\u00f6pfung in den vergangenen Jahrzehnten immer st\u00e4rker internationalisiert. 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Sie wurde gemeinsam vom Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie den Wirtschaftsverb\u00e4nden Economiesuisse, Scienceindustries und\u00a0Swissholdings in Auftrag gegeben und finanziert.&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--kasten\">Die Studie <a href=\"http:\/\/www.economiesuisse.ch\/sites\/default\/files\/downloads\/f-und-i-multinationaler-unternehmen-in-der-ch-unisg.pdf\" target=\"_blank\">\u00abF&amp;I-Aktivit\u00e4ten multinationaler Unternehmen in der Schweiz\u00bb<\/a> ist unter Sbfi.admin.ch und Economiesuisse.ch abrufbar.&#13;\n<\/span>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":113543,"main_focus":[156502,157165],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":113547,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"47786","post_abstract":"Die Internationalisierung wertsch\u00f6pfender Aktivit\u00e4ten ist ein anhaltender Trend, der neben anderen Bereichen auch f\u00fcr das Schweizer Forschungs- und Innovationssystem weitreichende Folgen mit sich bringt. Da multinationale Unternehmen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielen, ist es f\u00fcr die Schweiz von besonderer Wichtigkeit, f\u00fcr international t\u00e4tige Grossunternehmen ein attraktives Umfeld zu bieten. Gem\u00e4ss einer empirischen Erhebung sind der Zugang zu hoch qualifizierten Fachkr\u00e4ften und die N\u00e4he zu f\u00fchrender Forschung die wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr multinationale Unternehmen, F&amp;I-Aktivit\u00e4ten hier durchzuf\u00fchren. Die Ergebnisse zeigen: Die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung von F&amp;I-Aktivit\u00e4ten sind weiterhin gut. Aber: Die komparativen Wettbewerbsvorteile nehmen ab. 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