{"id":113644,"date":"2016-03-23T16:28:57","date_gmt":"2016-03-23T16:28:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/03\/knoepfel-04-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:10:09","modified_gmt":"2023-08-23T21:10:09","slug":"knoepfel-04-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/03\/knoepfel-04-2016\/","title":{"rendered":"Viele Kostentreiber und wenige Kostenhemmer"},"content":{"rendered":"<p>Die Ausgaben von Bund und Kantonen f\u00fcr die Erg\u00e4nzungsleistungen zur IV und AHV sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Nach Einf\u00fchrung des Neuen Finanzausgleichs nahmen die Gesamtausgaben zwischen 2008 und 2014 um 1 Milliarde zu und liegen heute bei 4,68 Milliarden Franken. Vor allem die Ausgaben bei den Kantonen erfuhren deutliche Steigerungen (siehe <em>Abbildung<\/em>). Unterscheidet man nach Verwendungszweck, so zeigt sich, dass vor allem die Ausgaben f\u00fcr Erg\u00e4nzungsleistungen zur AHV ansteigen. Bei den Erg\u00e4nzungsleistungen zur IV zeichnet sich hingegen eine Stagnation ab.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Ausgabenentwicklung bei den Erg\u00e4nzungsleistungen, total und nach Tr\u00e4ger<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--medium\" id=\"knoepfelde1\"><\/div>\n<script>\n\n$(function () {\nHighcharts.setOptions({\n       \n\n lang: {\n            numericSymbols: ['000']\n        }\n\n    });\n    $('#knoepfelde1').highcharts({\n    \n        title: {\n            text: '',\n        },\n        subtitle: {\n            text: '',\n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['2000', '2001', '2002', '2003', '2004', '2005', '2006', '2007', '2008', '2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014']\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: 'In Millionen Franken'\n            },\n               min: 1000,\n                        max:4750,\n                           tickInterval: 500,\n\n\n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ' in Millionen Franken'\n        },\n        plotOptions: {\n            line: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n        series: [{\n            name: 'Gesamtausgaben Erg\u00e4nzungsleistungen',\n            data: [2288.2,2351.2,2527.8,2671.3,2847.5,2981.7,3080.3,3246.2,3679.8,3905.7,4074.7,4275.9,4435.9,4527.9,4678.7]\n        }, {\n            name: 'Bundesbeitrag',\n            data: [null,null,null,null,null,null,null,null,1145.9,1209.7,1236.5,1270.2,1330.9,1346.1,1398.4]\n        }, {\n            name: 'Kantonsbeitrag',\n            data: [null,null,null,null,null,null,null,null,2533.9,2696,2838.2,3005.7,3105.1,3181.8,3280.4]\n        } ]\n    });\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BSV, Statistik der Erg\u00e4nzungsleistungen zur AHV und IV 2014 \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Immer mehr Hochbetagte in Heimen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDrei Faktoren pr\u00e4gen diese Ausgabenentwicklung: der demografische Wandel, der Strukturwandel im Arbeitsmarkt und die f\u00f6deralistische Sozialpolitik.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Der demografische Wandel ist durch eine deutliche Verschiebung der Gewichte zwischen den verschiedenen Altersgruppen gepr\u00e4gt. Vor allem die Zahl der Hochbetagten wird aufgrund der weiter steigenden Lebenserwartung in den n\u00e4chsten Jahren stark zunehmen. Im Moment darf man jedoch davon ausgehen, dass vor allem die Zeitspanne zwischen Berufst\u00e4tigkeit und fragiler Altersphase l\u00e4nger wird und nicht die Phase der Pflegebed\u00fcrftigkeit.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Aus Sicht der Erg\u00e4nzungsleistungen bedeutet dies zweierlei: Zum einen liegt durch die Verschiebung der Pflegebed\u00fcrftigkeit ins h\u00f6here Alter die Zahl betagter Personen, die schon bei ihrer Pensionierung Erg\u00e4nzungsleistungen beanspruchen m\u00fcssen, nur noch bei 10 Prozent; dieser Anteil wird weiter tief bleiben, auch wenn die Zahl der \u00dcbertritte von EL-Bez\u00fcgern aus der IV in die AHV in den n\u00e4chsten Jahren kaum abnehmen wird. Zum anderen werden Erg\u00e4nzungsleistungen im Alter vor allem von Personen beansprucht, die in Heimen leben und deren Renten und Verm\u00f6gen f\u00fcr die Bezahlung des Aufenthalts nicht mehr ausreicht. Die Zahl der Hochbetagten, die sich in dieser Situation wiederfinden, wird deshalb zunehmen, auch wenn sich das Alter des Eintritts in die Pflegeheime nach oben verschiebt und die Aufenthaltsdauer sich eher verk\u00fcrzt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Kantone und Gemeinden haben in dieser Situation ein grosses Interesse daran, dass alte Menschen den Lebensabend m\u00f6glichst lange in ihrem eigenen Zuhause verbringen. Daf\u00fcr braucht es allerdings ein gut ausgebautes und aufeinander abgestimmtes, mobiles Betreuungs- und Pflegesystem. Denn die Familienangeh\u00f6rigen k\u00f6nnen die Hilfe f\u00fcr ihre Angeh\u00f6rigen in absehbarer Zeit kaum mehr im heutigen Ausmass erbringen. Die Familien werden kleiner, die Kinder und Schwiegerkinder sind h\u00e4ufiger bis zum Rentenalter erwerbst\u00e4tig, und die r\u00e4umliche Distanz zwischen den Eltern und ihren Nachkommen wird immer gr\u00f6sser. Zus\u00e4tzlich sollten weiterhin neue Wohnformen, wie etwa das betreute Wohnen, gef\u00f6rdert werden. Hier muss das Gesetz zu den Erg\u00e4nzungsleistungen allerdings mehr Flexibilit\u00e4t bei der Finanzierung dieser Wohnformen vorsehen. Heute f\u00fchlen sich weder der Bund noch die Kantone f\u00fcr diesen Bereich zwischen Zuhause und Heim zust\u00e4ndig.&#13;<\/p>\n<h2>Risikogruppe jung und gering qualifiziert<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch der zweite Faktor, der Strukturwandel im Arbeitsmarkt, pr\u00e4gt die Ausgabenentwicklung bei den Erg\u00e4nzungsleistungen mit. Er macht es Menschen mit Leistungseinschr\u00e4nkungen besonders schwer. Denn junge Erwachsene ohne oder mit geringer beruflicher Qualifikation haben grosse Schwierigkeiten, eine Stelle mit existenzsicherndem Einkommen zu finden. Zudem haben sie auch ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr psychische Invalidit\u00e4t.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> So steigt die Zahl der Rentenbez\u00fcger aus psychischen Gr\u00fcnden \u2013 ganz entgegen dem Trend bei den IV-Neurenten \u2013 noch immer an. Vor allem junge Erwachsene sind dann zumeist auch auf Erg\u00e4nzungsleistungen angewiesen. Denn die tiefen Erwerbseinkommen ihrer vorg\u00e4ngigen Arbeitsstelle f\u00fchren zu niedrigen IV-Renten und kaum vorhandenen Renten aus der zweiten S\u00e4ule.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Abschaffung des Karrierezuschlags, der einst zu einer altersabh\u00e4ngigen Zunahme der IV-Rente f\u00fchrte, im Rahmen der 5. IV-Revision von 2008 tr\u00e4gt zu einem langfristigen Bezug von Erg\u00e4nzungsleistungen bei. Es ist darum grunds\u00e4tzlich zu begr\u00fcssen, dass die Invalidenversicherung besondere Anstrengungen unternimmt, um die Partizipation dieser Risikogruppe im Arbeitsmarkt zu verbessern. Denn l\u00e4ngerfristig f\u00fchrt eine solche Entwicklung der Invalidenversicherung zu einer Entlastung bei den Erg\u00e4nzungsleistungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBleibt als dritter Einflussfaktor die Sozialpolitik selber. Vor allem die 5. IV-Revision, die Totalrevision des Gesetzes zu den Erg\u00e4nzungsleistungen aus dem Jahr 2008 und die Neuordnung der Pflegefinanzierung 2011 pr\u00e4gten die Ausgabensituation von Bund und Kantonen. Seit der 5. IV-Revision versteht sich die Invalidenversicherung als Eingliederungsagentur. Dies f\u00fchrte einerseits zu einer Entlastung bei den Erg\u00e4nzungsleistungen. Andererseits stiegen durch die Aufhebung der Zusatzrenten und des Karrierezuschlags auch die Bezugsquoten bei den Erg\u00e4nzungsleistungen zur IV stark an.&#13;<\/p>\n<h2>Sozialversicherungen sind gefordert<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Verhandlungen zum Neuen Finanzausgleich f\u00fchrten zu einem neuen Finanzierungsschl\u00fcssel zwischen Bund und Kantonen f\u00fcr die j\u00e4hrlichen Erg\u00e4nzungsleistungen. Der Bund tr\u00e4gt seither 5\/8 der Erg\u00e4nzungsleistungen an Menschen, die zu Hause leben. Die restlichen 3\/8 tragen die Kantone. Zudem sind die Kantone zur vollst\u00e4ndigen \u00dcbernahme der Erg\u00e4nzungsleistungen bei Heimaufenthalten sowie der Krankheits- und Behinderungskosten verpflichtet, wenn die Mittel der betagten Menschen nicht ausreichen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Neuordnung der Pflegefinanzierung aus dem Jahr 2011 legte schliesslich die maximale Kostenbeteiligung der versicherten Personen fest und zwingt die Kantone, eine L\u00f6sung f\u00fcr die Restfinanzierung von Heimaufenthalten mit ihren Gemeinden zu finden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMan darf sich nat\u00fcrlich fragen, ob die Erg\u00e4nzungsleistungen das richtige Instrument zur Finanzierung von Betreuung und Pflege zu Hause und im Heim sind. Hier setzt denn auch die Diskussion \u00fcber andere Formen der Betreuungs- und Pflegefinanzierung an.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Mehrheitsf\u00e4hige Vorschl\u00e4ge sind bisher allerdings noch nicht in Sicht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAngesichts der Dynamik der Ausgabenentwicklung bei den Erg\u00e4nzungsleistungen wird rasch deutlich, dass der Spielraum f\u00fcr kostenhemmende Massnahmen im Rahmen einer Revision dieser Sozialversicherung \u00e4usserst gering ist. Insbesondere wenn auf einen Leistungsabbau verzichtet werden soll. Gefordert sind vielmehr die Sozialversicherungen, welche den Erg\u00e4nzungsleistungen vorgelagert sind. Insbesondere die Invalidenversicherung, die Krankenversicherung sowie die erste und die zweite S\u00e4ule der Altersvorsorge. Wenn sich am System der sozialen Sicherheit nichts \u00e4ndert, werden die Ausgaben bei den Erg\u00e4nzungsleistungen nach Berechnungen des Bundesrats bis 2035 auf 7,88 Milliarden Franken ansteigen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherung (2014). Statistik der Erg\u00e4nzungsleistungen zur AHV und IV 2013, Bern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2013). Erg\u00e4nzungsleistungen zur AHV\/IV: Kostenentwicklung und Reformbedarf, Bern. Siehe auch: Schaltegger, Christoph und Patrick Leisibach (2015). Analyse der Kostentreiber in den Erg\u00e4nzungsleistungen. Fakten, Probleme, L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten. Gutachten im Auftrag des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, Luzern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Gasser, Nadja, Carlo Kn\u00f6pfel und Kurt Seifert (2015). Erst agil, dann fragil. Studie \u00fcber den \u00dcbergang vom \u00abdritten\u00bb zum \u00abvierten\u00bb Lebensalter bei vulnerablen Menschen, Pro Senectute Schweiz, Z\u00fcrich, S. 18 ff.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">OECD (2014). Mental Health and Work: Switzerland, OECD Publishing.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Gasser, Nadja et al. (2015), S. 123 ff.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2013). Gesamtsicht \u00fcber die Finanzierungsperspektiven der Sozialversicherungen bis 2035, Bern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausgaben von Bund und Kantonen f\u00fcr die Erg\u00e4nzungsleistungen zur IV und AHV sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Nach Einf\u00fchrung des Neuen Finanzausgleichs nahmen die Gesamtausgaben zwischen 2008 und 2014 um 1 Milliarde zu und liegen heute bei 4,68 Milliarden Franken. Vor allem die Ausgaben bei den Kantonen erfuhren deutliche Steigerungen (siehe Abbildung). [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4363,"featured_media":30084,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[98],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4363,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Prof. Dr. rer. pol., Professur f\u00fcr Sozialpolitik und Soziale Arbeit, Dozent an der Hochschule f\u00fcr Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz, Muttenz und Olten","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur de politique sociale et travail social \u00e0 la Haute \u00e9cole de travail social, Haute \u00e9cole sp\u00e9cialis\u00e9e de la Suisse du Nord-Ouest (FHNW), Muttenz (BL) et Olten (SO)","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Hohe Kosten bei Erg\u00e4nzungsleistungen","post_lead":"Demografie, Strukturwandel und Sozialpolitik treiben die Ausgaben bei den Erg\u00e4nzungsleistungen seit Jahren an. Der Spielraum f\u00fcr Kostensenkungen ist gering. Die Sozialversicherungen m\u00fcssen reagieren.","post_hero_image_description":"Auch der Strukturwandel treibt die Ausgaben an. F\u00fcr gering qualifizierte Junge reicht der versicherte Lohn oft nicht mehr aus, wenn es zur Invalidit\u00e4t kommt.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Erg\u00e4nzungsleistungen nach Verwendungsart","kasten_box":"Erg\u00e4nzungsleistungen (EL) beziehen invalide oder alte Menschen, die zu Hause oder in einem Heim leben und deren Renten nicht ausreichen, um ihre Alters- und Pflegekosten zu decken. Die durchschnittlichen Aufwendungen fallen dabei in unterschiedlicher H\u00f6he an. Die Ausgaben f\u00fcr IV-Bez\u00fcger in Heimen sind am h\u00f6chsten. Sie belaufen sich auf \u00fcber 47\u2019000 Franken im Jahr. Alte Menschen in Heimen beziehen durchschnittlich nur knapp 36\u2019000 Franken im Jahr. Erg\u00e4nzungsleistungen f\u00fcr Menschen, die noch daheim leben, sind deutlich tiefer: So bekommen alte Menschen, die auf Unterst\u00fctzung zur Rente angewiesen sind, einen j\u00e4hrlichen Betrag von etwas mehr als 6300 Franken. Invalide Menschen, welche noch zu Hause wohnen, erhalten dagegen pro Kopf rund 10\u2019200 Franken.&#13;\n&#13;\n&nbsp;&#13;\n&#13;\n&nbsp;&#13;\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Erg\u00e4nzungsleistungen (EL) f\u00fcr Personen zu Hause und im Heim<\/h3>&#13;\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/03\/D-Kn\u00f6pfel_Tabelle2.png\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-50535\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/03\/D-Kn\u00f6pfel_Tabelle2.png\" alt=\"D Kn\u00f6pfel_Tabelle2\" width=\"440\" height=\"272\" \/><\/a>&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BSV, Statistik der Erg\u00e4nzungsleistungen zur AHV und IV 2014 \/ Die Volkswirtschaft<\/span>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":113647,"main_focus":[156523,157180],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":113651,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"46766","post_abstract":"","magazine_issue":"20160401","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160324","original_files":[{"file":113659},{"file":113663}],"external_release_for_author":"20160226","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/568e6df640f97"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113644"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4363"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113644"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113644\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126654,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113644\/revisions\/126654"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4363"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157180"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156523"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113644"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=113644"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=113644"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=113644"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=113644"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=113644"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}