{"id":113801,"date":"2016-03-23T15:52:55","date_gmt":"2016-03-23T15:52:55","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/03\/martinez-04-2016\/"},"modified":"2023-08-23T23:10:32","modified_gmt":"2023-08-23T21:10:32","slug":"martinez-04-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/03\/martinez-04-2016\/","title":{"rendered":"Finanzkrise schw\u00e4cht Bundeskasse l\u00e4nger als erwartet"},"content":{"rendered":"<p>Die direkte Bundessteuer geh\u00f6rt zusammen mit der Mehrwertsteuer zu den wichtigsten Einnahmequellen des Bundes. Mit einem Anteil von rund 30 Prozent an den Gesamteinnahmen des Bundes pr\u00e4gt sie deren Dynamik und damit im Rahmen der Schuldenbremse auch das Ausgabenverhalten des Bundes entscheidend mit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVon 1990 bis 2008 expandierten die Bundeseinnahmen im Durchschnitt mit 5,5 Prozent pro Jahr und damit deutlich st\u00e4rker als das nominale BIP (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Insbesondere die Gewinnsteuern haben sich in diesem Zeitraum mit j\u00e4hrlichen Wachstumsraten von durchschnittlich 8 Prozent von der Wertsch\u00f6pfungsentwicklung praktisch abgekoppelt. Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich das starke Wachstum der direkten Bundessteuer aber deutlich abgeflacht, und mit dem Rechnungsabschluss 2014 waren die Einnahmen aus der direkten Bundessteuer auf das Niveau des Jahres 2009 zur\u00fcckgefallen. Somit stagnierten die Einnahmen w\u00e4hrend sechs Jahren praktisch. Der Anstieg im Jahr 2015 ist insbesondere auf die Einf\u00fchrung der Negativzinsen zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 und muss deshalb als einmalig betrachtet werden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Gewinn- und Einkommenssteuern auf Bundesebene im Vergleich zum BIP<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class=\"chart chart--normal\" id=\"martinezDE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#martinezDE').highcharts({\n        title: {\n            text: '',\n           \n        },\n        subtitle: {\n            text: '',\n            \n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['1990', '1991', '1992', '1993', '1994', '1995', '1996', '1997', '1998', '1999', '2000', '2001', '2002', '2003', '2004', '2005', '2006', '2007', '2008', '2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014', '2015']\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: 'Indexiert (1990=100) \/ BIP (nominal)'\n            },\n           \n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        },\n        legend: {\n            \n        },\n         plotOptions: {\n            series: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n        series: [{\n            name: 'Einkommenssteuer',\n            data: [100,99.45,123.87,117.24,130.51,119.21,130.95,142.39,120.45,134.65,125.83,138.92,139.64,159.79,158.14,169.71,175.01,188.71,199.04,208.69,217.38,210.51,214.21,211.37,208.38,228.14]\n        }, {\n            name: 'Gewinnsteuer',\n            data: [100,107.74,125.31,118.05,140.12,130.77,139.69,150.45,198.12,207.18,234.64,278.15,236.95,243.19,220.59,215.96,299.64,323.75,399.6,398.94,381.69,396.25,408.66,415.28,403.91,462.78]\n        }, {\n            name: 'BIP (nominal)',\n            data: [100,100,104.44,106.62,108.95,111.64,113.01,113.93,116.31,119.59,121.77,128.29,131.49,131.24,132.55,136.85,141.9,150.48,160.25,167.05,164.16,169.5,172.91,174.48,177.53,179.6],\n       tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        },\n       }\n        ]\n    });\n});\n<\/script>\n<\/div>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Eidgen\u00f6ssische Steuerverwaltung, Bundesamt f\u00fcr Statistik \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Sparmassnahmen als Reaktion<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Stagnation nach der Krise \u00fcberrascht insofern, als die direkte Bundessteuer zuvor jeweils stark auf einen konjunkturellen Aufschwung reagierte. Das zeigt exemplarisch die Entwicklung der Gewinnsteuern um die Jahrtausendwende: Das Platzen der Dotcom-Blase und deren Nachwirkung auf die Schweizer Wirtschaft in den Jahren 2002 und 2003 f\u00fchrten zu einem deutlichen R\u00fcckgang der Einnahmen aus der Gewinnsteuer. Bereits wenige Jahre danach hatten sich die Einnahmen aber wieder erholt und expandierten mit zweistelligen Zuwachsraten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSp\u00e4testens mit dem Rechnungsabschluss 2014 wurde deshalb bei der Budgetierung und der Finanzplanung des Bundes klar: Die Annahme, dass sich die Einnahmen aus der direkten Bundessteuer nach der Rezession im Jahr 2009 deutlich erholen w\u00fcrden, hat sich nicht best\u00e4tigt. Entsprechend wurden die Einnahmensch\u00e4tzungen f\u00fcr die Folgejahre und insbesondere auch f\u00fcr das Budget 2016 nach unten korrigiert. Diese Korrektur ist mit ein Grund f\u00fcr die strukturelle Verschlechterung der Haushaltslage und die in der Folge beschlossenen Sparmassnahmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVor diesem Hintergrund hat das Eidgen\u00f6ssische Finanzdepartement die Einnahmenentwicklung bei der direkten Bundessteuer untersucht und die Ergebnisse in zwei Berichten publiziert.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>\u00a0Die Ursachenanalyse st\u00fctzt sich unter anderem auf Umfragen bei den Kantonen und zeigt: Die Stagnation der direkten Bundessteuer ist auf verschiedene Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren, die sich bei der Gewinn- und der Einkommenssteuer unterscheiden (zur Datenlage siehe <em>Kasten<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gewinneinbruch bei Banken und Holdings<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei den Gewinnsteuern gingen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise die Beitr\u00e4ge von Finanzinstituten zur\u00fcck. Der Finanzsektor hat in der Vergangenheit einen bedeutenden Beitrag zu den Gewinnsteuereinnahmen geleistet. Betrachtet man die 250 gr\u00f6ssten Steuerzahler, welche zusammen rund die H\u00e4lfte der Gewinnsteuern abliefern, so haben sich die Gewinnsteuern der Unternehmen des Finanzsektors im Vergleich zum Rekordjahr 2007 knapp halbiert und liegen im Steuerjahr 2011 rund 700 Millionen Franken tiefer.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Gewinne der Gesellschaften mit einem steuerlichen Sonderstatus<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>\u00a0in den Kantonen, die vor der Finanzkrise stark gewachsen waren, haben seit 2008 ihre Dynamik verloren. Gem\u00e4ss statistischer Analyse bel\u00e4uft sich der Beitrag, den die gemischten und die Holdinggesellschaften zur Dynamik der Gewinnsteuereinnahmen im Zeitraum 2004\u20132012 leisteten, teilweise auf \u00fcber 70 Prozent. Mit anderen Worten: Das starke Wachstum der Gewinnsteuern wurde vor der Krise \u00fcberwiegend von solchen Statusgesellschaften getragen. Zwischen 2008 und 2012 haben jedoch die Gewinne sowohl dieser Gesellschaften wie auch der ordentlich besteuerten Unternehmungen stagniert. Inwiefern sich die Unsicherheit \u00fcber das zuk\u00fcnftige steuerliche Umfeld f\u00fcr international mobile Gewinne im Zuge der Unternehmenssteuerreform III bereits ausgewirkt hat, konnte im Rahmen der Untersuchung aufgrund der vorhandenen Daten noch nicht beantwortet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine wichtige Rolle beim R\u00fcckgang der Gewinnsteuern spielt der starke Franken \u2013 insbesondere bei den Statusgesellschaften. Denn: Die in Fremdw\u00e4hrungen erwirtschafteten, aber in Franken versteuerten Auslandsgewinne dieser Gesellschaften werden stark durch Wechselkursschwankungen beeinflusst. Diese Wechselkurseffekte haben am Ende der Periode 2003\u20132012 zu Einnahmenverlusten von bis zu 1,7 Milliarden Franken gef\u00fchrt. Die starke W\u00e4hrung f\u00fchrt im \u00dcbrigen auch bei den ordentlich besteuerten Unternehmen zu einem erh\u00f6hten Margendruck, was tendenziell tiefere Gewinne verursacht und damit die Gewinnsteuereinnahmen senkt (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Gesch\u00e4tzte Steuerausf\u00e4lle aufgrund der Frankenaufwertung bis 2011<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/03\/Martinez_2_DE_neu.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-51388\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/03\/Martinez_2_DE_neu.png\" alt=\"Martinez_2_DE_neu\" width=\"1406\" height=\"862\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Sch\u00e4tzungen basieren auf einem \u00f6konometrischen Modell. Die blaue Linie zeigt die hypothetischen Verluste der Steuereinnahmen aufgrund des Wechselkurses gegen\u00fcber den W\u00e4hrungen der wichtigsten Handelspartner der Schweiz auf der linken Skala an. Diese Verluste sind korrigiert um den Sch\u00e4tzfehler der Regressionsanalyse. Die Entwicklung des Wechselkurses (handelsgewichteter Index) wird durch die orange Linie repr\u00e4sentiert.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: EFD (2015), Einnahmenentwicklung direkte Bundessteuer, 2. Bericht \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>R\u00fcckgang bei hohen Einkommen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei den Einkommenssteuern sind bis 2012 Steuerreformen massgeblich f\u00fcr die Stagnation verantwortlich. So wurde die Besteuerung der Einkommen nat\u00fcrlicher Personen in der j\u00fcngsten Vergangenheit zahlreichen Reformen unterzogen. Zu erw\u00e4hnen sind insbesondere die Ehepaarbesteuerung, der Ausgleich der kalten Progression, die Familiensteuerreform sowie die Unternehmenssteuerreform II. Diese Steuerreformen haben vor allem bis ins Rechnungsjahr 2012 zu einer deutlichen Niveauverschiebung nach unten und damit zu einem negativen Wachstumsbeitrag gef\u00fchrt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNach 2012 l\u00e4sst sich die Stagnation der Einkommenssteuer jedoch nicht mit den Steuerreformen erkl\u00e4ren: Hauptursache f\u00fcr die Stagnation in den Rechnungsjahren 2013 und 2014 ist der R\u00fcckgang bei den Gutsituierten. Gem\u00e4ss R\u00fcckmeldungen der Kantone gingen vor allem die hohen Einkommen aus unselbstst\u00e4ndiger Erwerbst\u00e4tigkeit zur\u00fcck.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine weitere Ursache ist der R\u00fcckgang der steuerbaren Einkommen aus beweglichem Verm\u00f6gen (beispielsweise Zinsertr\u00e4ge). Die gleiche Entwicklung zeigt sich im \u00dcbrigen auch bei den Einnahmen der Verrechnungssteuer auf Kontoguthaben, die aufgrund des niedrigen Zinsniveaus ebenfalls deutlich abgenommen haben.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ergebnis 2015 verliert bei genauer Betrachtung an Glanz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Jahr 2015 erreichten die Einnahmen aus der direkten Bundessteuer mit 20,1 Milliarden ein neues Allzeithoch, und im Vergleich zum Vorjahr resultierte ein \u00e4usserst starker Zuwachs von 2,2 Milliarden oder 12 Prozent. Steht dies nun im Widerspruch zur bisherigen Analyse?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus heutiger Sicht kann das Rechnungsergebnis 2015 nur zu einem geringen Teil als die lange erwartete Wende bei der Entwicklung der direkten Bundessteuer interpretiert werden. Zwar wird davon ausgegangen, dass die steuerbaren Einkommen und Gewinne aus dem Jahr 2014 zugenommen haben. Eine weitere Ursache d\u00fcrften jedoch die im Januar 2015 von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) eingef\u00fchrten Negativzinsen auf Girokontoguthaben sein. So haben die Einnahmen der direkten Bundessteuer im Monat M\u00e4rz sprunghaft zugenommen, w\u00e4hrend \u00fcblicherweise erst im zweiten Quartal die gr\u00f6ssten Zahlungseing\u00e4nge verzeichnet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDies ist auf das Verhalten der Kantone zur\u00fcckzuf\u00fchren, welche angesichts der Negativzinsen bestrebt sind, die Einkommens- und Gewinnsteuern m\u00f6glichst rasch an den Bund weiterzuleiten. Auch f\u00fcr die Steuerpflichtigen selber ist es angesichts der aktuellen Geldmarktlage von Vorteil, ihre Steuerschulden bereits im Voraus zu entrichten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie durch die Negativzinsen verursachten Mehreinnahmen d\u00fcrften allerdings ein Einmaleffekt sein, und wenn sich die ausserordentliche Zinssituation wieder normalisiert, ist mit einer Korrektur in die andere Richtung zu rechnen. Im Jahr 2016 d\u00fcrfte sich zudem die letztj\u00e4hrige Frankenaufwertung erstmals in den steuerbaren Gewinnen niederschlagen. So zeigt die Erfahrung aus der Aufwertung im Jahr 2011: Nebst sinkenden Gewinnen aus einer Margenreduktion d\u00fcrften auch Wechselkurseffekte auf den Auslandsgewinnen zu Steuerausf\u00e4llen f\u00fchren.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">EFD (2015). Einnahmenentwicklung direkte Bundessteuer, erster und zweiter Bericht des EFD. <a href='https:\/\/www.estv.admin.ch\/estv\/de\/home\/allgemein\/dokumentation\/zahlen-und-fakten\/berichte.html#-378715179' target=\"_blank\">Abrufbar<\/a> unter ESTV.admin.ch&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Einige Kantone besteuern ausl\u00e4ndische Ertr\u00e4ge von Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften privilegiert. Ein solcher \u00abkantonaler Steuerstatus\u00bb betrifft ausschliesslich die kantonalen Steuern. Bei der direkten Bundessteuer folgt die Besteuerung den ordentlichen Regeln, wie sie auch f\u00fcr alle \u00fcbrigen Gesellschaften gelten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die direkte Bundessteuer geh\u00f6rt zusammen mit der Mehrwertsteuer zu den wichtigsten Einnahmequellen des Bundes. 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Zus\u00e4tzliche Informationen wie beispielsweise eine Aufteilung nach juristischen und nat\u00fcrlichen Personen sind erst mit einer zeitlichen Verz\u00f6gerung von mehreren Monaten verf\u00fcgbar.&#13;\n&#13;\nDetailliertere Daten nach Steuerjahr liegen sogar erst nach drei Jahren in Form der <em>Steuerstatistik<\/em> vor \u2013 aktuell f\u00fcr 2012. Bei den Gewinnsteuern enthalten diese Statistiken beispielsweise wichtige Unternehmensmerkmale wie Steuerstatus, Beteiligungsabzug und den effektiv entrichteten Steuerbetrag. Bei den nat\u00fcrlichen Personen sind Angaben zu Zivilstand, Erwerbsart und steuerbarem Einkommen relevant.&#13;\n&#13;\nViele Einzelheiten bleiben aber unbekannt oder werden gar nicht erfasst. So zum Beispiel bei den nat\u00fcrlichen Personen das Bruttoeinkommen oder die Zusammensetzung des Einkommens aus Erwerbsarbeit und Verm\u00f6gen. 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Die f\u00fcr die Jahre 2016 bis 2019 nach unten korrigierten Einnahmenprognosen sind deshalb nach wie vor g\u00fcltig. So f\u00fchrte die im weiteren Krisenverlauf einsetzende starke Aufwertung des Frankens zu einer tieferen Bewertung der Auslandsgewinne und damit zu entsprechend tieferen Steuereinnahmen. Die Einkommenssteuern wiederum leiden unter den Nebenwirkungen der Krisenbek\u00e4mpfung: Die Dynamik der Einkommensentwicklung bei den hohen Einkommen ist deutlich abgeflacht, und die rekordtiefen Zinsen und Renditen belasten die Verm\u00f6gensertr\u00e4ge und damit auch die Steuereinnahmen.","magazine_issue":"20160401","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160324","original_files":[{"file":113816},{"file":113820}],"external_release_for_author":"20160226","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/56bcba41a701d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113801"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4385"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113801"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126663,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113801\/revisions\/126663"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3656"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4385"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=113801"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=113801"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=113801"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=113801"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=113801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}