{"id":114171,"date":"2016-02-24T15:36:25","date_gmt":"2016-02-24T15:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2016\/02\/furrer-03-2016-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:10:53","modified_gmt":"2023-08-23T21:10:53","slug":"furrer-03-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2016\/02\/furrer-03-2016\/","title":{"rendered":"\u00abWir haben eine hohe Erfolgsquote\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Herr Furrer, braucht es die Entwicklungszusammenarbeit \u00fcberhaupt?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAbsolut. Selbst die gr\u00f6ssten Kritiker der Entwicklungszusammenarbeit bestreiten nicht, dass viele Projekte Armut und Leid effektiv lindern und die Rahmenbedingungen verbessern. Es gibt Menschen, die haben dank unseren Projekten wieder eine Perspektive. Ich habe das k\u00fcrzlich in Peru und in Serbien gesehen. Wir m\u00fcssen den Hebel dort ansetzen, wo wir mit innovativen Projekten und kalkuliertem Risiko etwas in Gang bringen und die Nachhaltigkeit von Verbesserungen sichern k\u00f6nnen. Ich bin erfreut, dass wir insgesamt eine hohe Erfolgsquote haben.&#13;<\/p>\n<h3>Sie leiten seit vergangenem Oktober den Leistungsbereich Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Seco. Was macht Ihre Abteilung?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWir unterst\u00fctzen unsere Partnerl\u00e4nder dabei, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu erzielen. Schauen Sie, um Armut lindern zu k\u00f6nnen, braucht es in erster Linie gute Jobs. Hier ist vor allem der Privatsektor gefordert. Damit Unternehmen aber Arbeitspl\u00e4tze schaffen k\u00f6nnen, sind sie beispielsweise auf eine gute Versorgung mit Wasser und Energie angewiesen. Deshalb versuchen wir die staatlichen Rahmenbedingungen zu st\u00e4rken \u2013 etwa in Indonesien, Ghana oder Kolumbien. Weiter unterst\u00fctzen wir Projekte, welche klimasch\u00e4digende Emissionen reduzieren oder den nachhaltigen Handel mit Naturprodukten f\u00f6rdern. Dann gibt es nat\u00fcrlich noch globale Risiken wie Wirtschafts- und Finanzkrisen: Das Seco arbeitet hier mit Entwicklungsbanken wie der Weltbank zusammen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Gibt es konkrete Erfolge? <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den letzten Jahren hat das Seco dazu beigetragen, dass Tausende von Stellen geschaffen wurden, etwa \u00fcber den Swiss Investment Fund for Emerging Markets (Sifem), der in Unternehmen in Entwicklungsl\u00e4ndern investiert. Unter anderem dank dieser Unterst\u00fctzung konnte beispielsweise eine Muschelaufzucht in S\u00fcdafrika ihre Produktion massiv ausbauen und die Arbeitspl\u00e4tze auf 500 verdoppeln. Die neuen Stellen kommen nicht zuletzt weniger gut ausgebildeten Menschen in einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit zugute.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wo sehen Sie grosse Herausforderungen bis 2030?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn vielen L\u00e4ndern w\u00e4chst die Ungleichheit zwischen den Bev\u00f6lkerungsschichten. Deshalb m\u00fcssen wir uns daf\u00fcr einsetzen, dass Wirtschaftswachstum inklusiv ausf\u00e4llt, also allen Menschen eine Perspektive bietet. Gleichzeitig wird die Umweltdimension immer wichtiger \u2013 die Herausforderungen im Klimabereich haben zugenommen. Im Weiteren werden wir mit der zunehmenden Verst\u00e4dterung in Entwicklungsl\u00e4ndern konfrontiert.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Furrer, braucht es die Entwicklungszusammenarbeit \u00fcberhaupt? &#13; Absolut. Selbst die gr\u00f6ssten Kritiker der Entwicklungszusammenarbeit bestreiten nicht, dass viele Projekte Armut und Leid effektiv lindern und die Rahmenbedingungen verbessern. Es gibt Menschen, die haben dank unseren Projekten wieder eine Perspektive. Ich habe das k\u00fcrzlich in Peru und in Serbien gesehen. Wir m\u00fcssen den Hebel dort [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4197,"featured_media":30671,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[67,69],"post_opinion":[72],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4197,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"","seco_author_post_occupation_fr":"","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"\u00abWir haben eine hohe Erfolgsquote\u00bb","post_lead":"Die Entwicklungszusammenarbeit des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) will die Rahmenbedingungen in den Partnerl\u00e4ndern verbessern. Dies sagt Raymund Furrer, Leiter des Leistungsbereichs Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gegen\u00fcber der \u00abVolkswirtschaft\u00bb.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Raymund Furrer","kasten_box":"<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/01\/Furrer_Raymund.png\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-46998\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/01\/Furrer_Raymund.png\" alt=\"Furrer_Raymund\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a>&#13;\n&#13;\nDer 55-j\u00e4hrige Raymund Furrer leitet seit Oktober 2015 den Leistungsbereich Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco). Zuvor war er Chef des Business Hubs der Exportf\u00f6rderorganisation Switzerland Global Enterprise (S-GE) in Dubai. In den Jahren 2008 bis 2012 arbeitete er als Leiter des Ressorts Multilaterale Finanzierungsinstitutionen im Seco; zuvor war er bei der Weltbank t\u00e4tig gewesen."},{"kasten_title":"Seco zieht Bilanz","kasten_box":"<a href=\"http:\/\/www.seco-cooperation.admin.ch\/org\/00515\/05510\/index.html? lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeX18gGym162epYbg2c_JjKbNoKOn6A\" target=\"_blank\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-47452\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2016\/02\/seco-zieht-bilanz.png\" alt=\"seco-zieht-bilanz\" width=\"599\" height=\"396\" \/><\/a>&#13;\n&#13;\nResultate der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz zwischen 2012 und 2015 finden sich in der Brosch\u00fcre <a href=\"http:\/\/www.seco-cooperation.admin.ch\/org\/00515\/05510\/index.html? lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeX18gGym162epYbg2c_JjKbNoKOn6A\" target=\"_blank\">\u00abSECO zieht Bilanz\u00bb<\/a> unter www.seco-cooperation.admin.ch."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":114174,"main_focus":[156530,157185],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"46986","post_abstract":"","magazine_issue":"20160301","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20160225","original_files":[{"file":114178}],"external_release_for_author":"20160127","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5694d369d670b"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114171"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4197"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=114171"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114171\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126689,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114171\/revisions\/126689"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4197"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157185"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156530"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=114171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=114171"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=114171"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=114171"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=114171"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=114171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}