{"id":115801,"date":"2015-07-23T16:37:29","date_gmt":"2015-07-23T16:37:29","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/07\/2015-08-09-beretta-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:13:08","modified_gmt":"2023-08-23T21:13:08","slug":"2015-08-09-beretta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/07\/2015-08-09-beretta\/","title":{"rendered":"Bargeldobergrenzen bedrohen Wirtschaft unn\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p>Im postindustriellen Zeitalter m\u00f6gen Banknoten und M\u00fcnzen im Vergleich zu elektronischen Zahlungsmitteln wie EC-Karten, Kreditkarten und internetbezogenen Abwicklungsmethoden vielleicht als Relikte erscheinen. Das Paradoxon besteht allerdings darin, dass Bargeld einerseits archaisch und andererseits unabk\u00f6mmlich ist. Gerade das materielle Wesen von Papier- und M\u00fcnzgeld, das bei moderneren Zahlungsmitteln meistens keinen Bestand hat, liefert eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die weitgehend ungebrochene Beliebtheit. Es l\u00e4sst sich sogar behaupten, dass die greifbare Natur von Geld eine Raison d\u2019\u00catre besitzt. Zudem ist es eine emotionale, unterschwellige Komponente, die in fast allen L\u00e4ndern der Welt viele Wirtschaftssubjekte immer noch davon \u00fcberzeugt, bei Transaktionen auf Bargeld zur\u00fcckzugreifen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn man dem hinzuf\u00fcgt: Konsumausgaben stellen den volumenschwersten BIP-Posten dar. Dann scheint es ebenso nahezuliegen, dass Subjekte wom\u00f6glich keine G\u00fcter und Dienstleistungen erwerben k\u00f6nnten, solange sie sich nicht ausreichend wirtschaftlich abgesichert wissen. Dabei h\u00e4ngt dieses Sicherheitsempfinden nicht nur vom verf\u00fcgbaren Einkommen, sondern selbst von etlichen wirtschaftlichen und sozialen Faktoren ab: etwa von der allgemeinen Kauflaune und den effektiven Kaufgelegenheiten, die insgesamt allerdings ein \u00e4usserst prek\u00e4res Gleichgewicht ergeben. Neben der Konstatierung, dass Bargeld h\u00e4ufig ein nat\u00fcrlicher Impuls zu Flexibilit\u00e4t und Wirtschaftswachstum aufgrund seiner bequemen und schnellen Einsatzf\u00e4higkeit ist, sollte keineswegs vergessen werden, wie es gerade wegen seiner Greifbarkeit an vergangene, lang anhaltende Zeiten erinnert.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Schalterst\u00fcrme zeigen den Wert von Barem<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Grunde genommen spielt Bares beim Fehlen eines goldgebundenen Wirtschaftssystems die gleiche Rolle, die w\u00e4hrend des \u00abgold standard\u00bb (ca.1816 bis 1917 sowie 1925 bis 1936) oder des \u00abgold-exchange standard<em>\u00bb<\/em> (ca. 1944 bis 1971) von Edelmetallen im Vergleich zu Papiergeld ausgegangen ist. W\u00e4hrend damals Gold die Konvertierbarkeit von Papiergeldausgaben sicherte, dient Cash heute faktisch der Wertsicherung von Bankdepots.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEinen triftigen Beweis daf\u00fcr liefern Schalterst\u00fcrme \u2013 wie beim britischen Finanzunternehmens Northern Rock im Jahre 2007. In einer solchen Situation verlangen Kunden, dass ihre Konten geschlossen werden, damit sie die deponierten Betr\u00e4ge abheben k\u00f6nnen \u2013 und nicht etwa, dass ihre Bankeinlagen zu einem anderen Kreditinstitut transferiert werden. Ein solches Denken, n\u00e4mlich die gef\u00fchlte, von greifbaren Geldmitteln ausgehende Sicherheit, mag wohl in ruhigen Wirtschaftszeiten, aber gewiss nicht inmitten finanziellen Aufruhrs unbemerkt bleiben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWas wie so oft gilt, ist, dass es keine a priori festgelegte Antwort auf die Frage gibt, welche Zahlungsmittel \u2013 also ob elektronisch oder papieren \u2013 in welchem Land angewandt zu werden h\u00e4tten. Statistische Daten zum Bargeldumlauf in postindustriellen Nationen widerlegen allerdings meistens das Vorurteil, wonach Papiergeld und M\u00fcnzen zunehmend obsolet geworden w\u00e4ren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend sich \u00fcber die Vor-, Nachteile und Entwicklungstrends bei Bargeldpr\u00e4ferenzen mithilfe der bestehenden Wirtschaftsliteratur viel schreiben liesse, sind die Folgen der Tendenz mancher europ\u00e4ischer L\u00e4nder, den (unbegrenzten) Gebrauch von Cash zugunsten der R\u00fcckverfolgbarkeit von Geldfl\u00fcssen aufzugeben, kaum untersucht. Dabei w\u00fcrde nicht nur das liberalistische Prinzip der Entscheidungsfreiheit \u2013 nach Milton Friedman: <em>freedom to choose<\/em> \u2013 stark eingeschr\u00e4nkt, sondern selbst die von der Europ\u00e4ischen Kommission empfohlene Obergrenze in Vergessenheit geraten, die trotz j\u00fcngster Korrektur nach unten von 15\u2018000 auf 7500 Euro<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> deutlich weitmaschiger als vielerlei nationale Umsetzung bleibt (siehe <em>Tabelle 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Tab. 2: Bargeldobergrenzen in ausgew\u00e4hlten EU-L\u00e4ndern<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table>&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\"><strong>Obergrenze in Euro<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\"><strong>In Kraft seit<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Belgien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">3000<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2014<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Bulgarien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">14\u2018999 BGN (rund 7670 Euro)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2011<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Frankreich<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">3000 (Ans\u00e4ssige, gewerbetreibende Nichtans\u00e4ssige); 15\u2018000 (nicht ans\u00e4ssige Verbraucher)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2011<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Griechenland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">1500<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2011<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Italien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">999,99<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2012<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Portugal<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">1000 (Transaktionen zwischen Verbrauchern und Gewerbetreibenden)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2012<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Slowakei<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">5000 (business-to-business, consumers-to-business, business-to-consumers); 15\u2019000 (nat\u00fcrliche&#13;<br \/>\nPersonen, die ausserhalb ihres normalen Gesch\u00e4fts handeln)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2013<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Spanien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">2500 (Ans\u00e4ssige); 15\u2018000 (Nichtans\u00e4ssige)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2012<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"236\">Tschechien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"295\">350\u2018000 CZK (rund 14\u2018000 Euro) pro Tag<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"177\">2013<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.europe-consommateurs.eu\/en\/consumer-topics\/buying-of-goods-and-services\/cash-payment-limitations\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4isches Verbraucherzentrum (2015)<\/a>, \u00dcbersetzung Beretta \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Vorg\u00e4ngige Verhaltens\u00e4nderung zwingend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWenn die Einschr\u00e4nkung des in postindustriellen Nationen gel\u00e4ufigsten Zahlungsmittels keine negativen Auswirkungen in wirtschaftlicher Hinsicht bergen w\u00fcrde, k\u00f6nnte man sich letzten Endes auch daf\u00fcr aussprechen. Da aber Bargeld (trotz seines als alt geltenden Status) immer noch grosse Beliebtheit geniesst, kann es besonders riskant sein, es \u2013 \u00fcberhaupt oder noch st\u00e4rker \u2013 eingrenzen und die Leute stattdessen per Dekret zu immateriellen Geldmitteln dr\u00e4ngen zu wollen. Potenzielle Negativeffekte entstehen etwa, wenn Personen, die eine Vorliebe f\u00fcr Bargeld aufweisen, ihr Verhalten nicht an die beschlossenen Massnahmen anpassen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa Konsumausgaben aber eine besonders undurchsichtige Variable darstellen, die von der Kombination verschiedenster Faktoren abh\u00e4ngt, kann selbst eine einzige den gesamten Kaufprozess zum Erliegen bringen. Wer kennt das nicht? Man ist beispielsweise auf der Suche nach einem Produkt, findet es schliesslich, aber etwas Grunds\u00e4tzliches \u2013 sei es der Preis, die Unwirschheit des Verk\u00e4ufers oder eben die Zahlungsmethode \u2013 st\u00f6rt beim Kaufprozess, sodass man sich gegen einen Kauf entscheidet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin solches Szenario ist bei zunehmender Vielfalt der Anbieter, Bestell- und Kaufm\u00f6glichkeiten (auch im Ausland) konkreter denn je. Das obige Beispiel l\u00e4sst sich also trotz willentlich simpler Formulierung auf etwaige Nebenszenarien \u00fcbertragen, deren Negativeffekte sich folglich auch hochrechnen liessen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLetztendlich ist also jede vom Staat verordnete (\u00abtop down\u00bb) Bargeldobergrenze, welche die konsolidierten Zahlungsmuster lokaler Wirtschaftssubjekte nicht geb\u00fchrend reflektiert, eine potenzielle Bedrohung f\u00fcr Konsum und Wachstum. Anders ist es hingegen, wenn Leute (allm\u00e4hlich und aus eigenem Beschluss) nicht mehr zu Papiergeld und M\u00fcnzen greifen, wie es insbesondere in skandinavischen L\u00e4ndern wie Schweden vorkommt. In einem solchen mitbestimmten Szenario (\u00abbottom up\u00bb), wo sich der Entscheid von selbst ergibt oder mit einer Volksabstimmung legitimiert wird, haben die Wirtschaftsakteure die lauernden Negativeffekte von Bargeldlimits bereits verinnerlicht \u2013 sprich: Es ist kein Schaden zu erwarten, weil die Betroffenen ohnehin (meistens) bargeldlos auskommen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gesch\u00e4ftsparteien m\u00fcssen selber entscheiden k\u00f6nnen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie immer noch ausgepr\u00e4gte Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Materialit\u00e4t in Geldsachen spricht dennoch eine andere Sprache und weist darauf hin, dass eine bargeldlose Gesellschaft (zumindest in vielen L\u00e4ndern der Welt) ein noch fernes Szenario ist. Auch wenn Cashobergrenzen ein solches Ziel noch nicht anzuvisieren scheinen, sollte selbst von ihnen abgesehen werden, da sie nichts weniger tun, als gegen das gesetzliche Zahlungsmittel schlechthin vorzugehen. Eventuell w\u00e4re es wohl sinnvoller, den einzelnen, miteinander handelnden Gesch\u00e4ftsparteien vertraglich zu \u00fcberlassen, ob sie besondere Zahlungsbestimmungen festlegen wollen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSelbst die Abschaffung gr\u00f6sserer Banknoten (etwa des 200- oder 500-Euro-Scheins) \u2013 wie von US-\u00d6konom Kenneth S. Rogoff (2014) empfohlen \u2013 w\u00fcrde bei fehlender Allgemeinakzeptanz die gleichen Risiken bergen sowie die potenzielle Vermehrung der Herstell- und Verarbeitungskosten aller anderen Banknoten implizieren, weil (bei gleich gebliebener Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Cash) Individuen bei der Abwicklung gleicher Betr\u00e4ge nun auf eine h\u00f6here Anzahl von (kleineren) Geldscheinen zur\u00fcckgreifen m\u00fcssten. Geld und insbesondere seine materielle Form als g\u00e4ngiges Symbol nationaler Identit\u00e4t bleiben also schwer zu handhabende Instrumente.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEins sei jedenfalls schon jetzt bemerkt: Die anvisierte Mehrbesteuerung von Finanzwerten durch Transaktionssteuern wie die \u00abTobin tax\u00bb sowie Zwangsabgaben auf Bankkonten in Krisenzeiten (\u00e0 la Zypern im Jahr 2013) sind sicherlich keine koh\u00e4rente Marketingstrategie zur F\u00f6rderung lang anhaltenden Vertrauens in elektronische Zahlungsmethoden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Richtlinie 2005\/60\/EG und Richtlinienvorschlag 2013\/0025 (COD)&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im postindustriellen Zeitalter m\u00f6gen Banknoten und M\u00fcnzen im Vergleich zu elektronischen Zahlungsmitteln wie EC-Karten, Kreditkarten und internetbezogenen Abwicklungsmethoden vielleicht als Relikte erscheinen. Das Paradoxon besteht allerdings darin, dass Bargeld einerseits archaisch und andererseits unabk\u00f6mmlich ist. 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Per Anfang 2016 gilt jedoch bei Barzahlungen ab 100\u2018000 Franken eine erh\u00f6hte Sorgfaltspflicht. Finanzintermedi\u00e4re und H\u00e4ndler sind dann verpflichtet, die Vertragspartei zu identifizieren und dies zu dokumentieren.<sup>a<\/sup>&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--kasten\"><sup>a<\/sup> Vgl. Art. 8a Ziff. 7, Bundesgesetz zur Umsetzung der 2012 revidierten Empfehlungen <\/span><span style=\"color: #ff00ff;\"><span class=\"text__quelle--kasten\" style=\"color: #000000;\">der Groupe d\u2019action financi\u00e8re (Gafi) vom 12. 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Solche Massnahmen zur \u00dcberwachung von Kapitalstr\u00f6men k\u00f6nnen aber sowohl negative Auswirkungen auf Konsum und Wirtschaftswachstum als auch das f\u00fcr Krisenzeiten typische Verunsicherungsgef\u00fchl steigern. Da Bargeld kein beliebig ersetzbares Zahlungsmittel bleibt, sind jegliche Limits, die nicht von der Mehrzahl der Wirtschaftssubjekte im Voraus abgesegnet worden w\u00e4ren, bei ungebrochener Pr\u00e4ferenz daf\u00fcr unn\u00f6tig.","magazine_issue":"20150809","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20150723","original_files":null,"external_release_for_author":"20150630","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/555de0515f2df"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115801"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4214"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=115801"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126824,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115801\/revisions\/126824"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4214"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=115801"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=115801"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=115801"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=115801"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=115801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}