{"id":115865,"date":"2015-07-23T16:37:27","date_gmt":"2015-07-23T16:37:27","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/07\/2015-08-09-thielemann-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:13:17","modified_gmt":"2023-08-23T21:13:17","slug":"2015-08-09-thielemann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/07\/2015-08-09-thielemann\/","title":{"rendered":"Homo oeconomicus ist das Allerheiligste der Volkswirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>\u00abRationalit\u00e4t\u00bb und \u00abEffizienz\u00bb. Das sind die ethischen Pfeiler der vorherrschenden \u00f6konomischen Theorie: Nutzenmaximierung gilt als Ausdruck von Rationalit\u00e4t, und die Interaktionsverh\u00e4ltnisse sollen effizient gestaltet sein. Beide Begriffe \u2013 Rationalit\u00e4t und Effizienz \u2013 sind normativer Natur.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Rationalit\u00e4t betrifft die Handlungsethik, Effizienz die politische Ethik. Wer von Effizienz spricht, meint zumeist, dass diese m\u00f6glichst zu steigern sei. Und wer die instrumentelle Vernunft des Homo oeconomicus zum Inbegriff von Rationalit\u00e4t erkl\u00e4rt, der spricht entgegenstehenden Auffassungen vom richtigen Handeln die Verbindlichkeit ab.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kein Sensorium f\u00fcr moralische Einw\u00e4nde erlaubt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGegen den Vorwurf, Egoismus zu predigen, wenden viele \u00d6konomen ein, der Homo oeconomicus k\u00f6nne doch auch moralische Pr\u00e4ferenzen hegen. Manch einer f\u00fchle sich besser und steigere also seinen Nutzen, wenn er moralische Zielsetzungen verwirklicht sehe. Deren kosteneffiziente Durchsetzung gegen Widerst\u00e4nde (\u00abconstraints\u00bb) ist dann wieder Sache der Rationalit\u00e4t. Beim Homo oeconomicus handle es sich daher um ein ethisch neutrales Konzept, welches \u00fcber jeden ethischen Zweifel erhaben sei und \u00fcberdies mehr Rationalit\u00e4t in die Welt bringe.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDoch bleibt das Handeln auch des \u00abmoralischen\u00bb Homo oeconomicus anderen gegen\u00fcber eigeninteressiert. Er nimmt die anderen Menschen allein in ihrer Widerst\u00e4ndigkeit wahr und versucht sie durch Anreize oder Entlassungen zum gew\u00fcnschten Verhalten zu bewegen. Dass sie vielleicht berechtigte Einw\u00e4nde gegen\u00fcber den angeblich moralischen Zielsetzungen haben, wird ausgeschlossen. Denn: Diese Einw\u00e4nde ernst zu nehmen, widerspr\u00e4che dem Rationalit\u00e4tsverst\u00e4ndnis des Homo oeconomicus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Ergebnis redet die vorherrschende \u00f6konomische Theorie einem Gesellschaftsmodell das Wort, in dem sich alle Akteure wechselseitig an- oder abreizen und jeder auf nichts als auf die Steigerung seines privat definierten Erfolgs ausgerichtet ist. Sie interessieren sich nur mehr in ihren n\u00fctzlichen oder sch\u00e4dlichen Wirkungseigenschaften. Mit Kant gesprochen: \u00abbloss als Mittel\u00bb, nicht \u00abals Zweck\u00bb, nicht als Wesen gleicher W\u00fcrde. Rechtfertigungsf\u00e4hig ist dieses Konzept praktischer Vernunft schlechterdings nicht. Die Rechtfertigung w\u00fcrde ja die Anerkennung unserer Interaktionspartner als Individuen, die uns gegen\u00fcber m\u00f6glicherweise berechtigte Einw\u00e4nde vorbringen k\u00f6nnten, voraussetzen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Auch Verhaltens\u00f6konomik \u00fcberwindet den Homo oeconomicus nicht<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDies k\u00f6nnte einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr den Siegeszug der <em>Verhaltens\u00f6konomik<\/em> <em>(behavioral economics)<\/em> sein. Diese soll das Kunstst\u00fcck vollbringen, die Kritik am \u00f6konomistischen Kernparadigma zu entkr\u00e4ften, ohne es zu \u00fcberwinden. Indem die verhaltens\u00f6konomisch erg\u00e4nzte \u00d6konomik sich n\u00e4mlich dem Empirismus zuwendet, kann sie sich als eine \u00abpositive\u00bb, Wertfreiheit reklamierende Theorie pr\u00e4sentieren. Dies erlaubt den Eindruck zu zerstreuen, beim paradigmatischen Kern der Disziplin handele es sich um eine fragw\u00fcrdige Ethik, ja um eine Ideologie, n\u00e4mlich um die Marktideologie. Auch kann sich die \u00d6konomik durch ihre verhaltens\u00f6konomisch-empiristische Neuausrichtung vom Ruch, einem allgemeinen Egoismus das Wort zu reden, befreien. Denn in ihren Experimenten findet sie ja zumeist heraus, dass die Leute in der Regel gar nicht so \u00abrational\u00bb handeln, wie man sich bislang anzunehmen gen\u00f6tigt sah, um die Legitimit\u00e4t des Homo oeconomicus zu erweisen, wobei man nach dem Motto verfuhr: Wenn alle so handeln, dann muss es damit ja doch seine Richtigkeit haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDass die Verhaltens\u00f6konomik das \u00f6konomistische Kernparadigma nicht aufgibt, zeigt sich bereits daran, dass ihr Nutzenmaximierung nach wie vor als Inbegriff rationalen, also richtigen Handelns gilt. Dass etwa Eltern das Kindergeld in der Regel seiner Intention gem\u00e4ss tats\u00e4chlich zum Wohle der Kinder ausgeben, statt damit ihre eigenen Konsumbed\u00fcrfnisse zu befriedigen, gilt ihr als Ausdruck \u00abverzerrter\u00bb Entscheidungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn aber der Homo oeconomicus nicht, jedenfalls nicht zwingend, aufseiten der Empirie zu verorten ist, wo dann? Nun, er wandert vom Gegenstand, von \u00abden Menschen\u00bb, zu den Adressaten der Theorie \u2013 die sie nun als ihre Kunden begreift. Der Einblick in empirisch vorfindliche \u00abEntscheidungsschw\u00e4chen\u00bb ist n\u00e4mlich der Ausgangspunkt f\u00fcr die effiziente Steuerung des Verhaltens \u00abder Menschen\u00bb und die Ausnutzung ihrer Schw\u00e4chen. Theorie wird selbst zum Gesch\u00e4ft. Dies ist der Grund, warum sich diese empiristische Forschungsrichtung als Verhaltens<em>\u00f6konomik<\/em> bezeichnet.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gerechtigkeit statt Effizienz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie klassische materiale Rechtfertigung der Vorteilsmaximierung ist bekanntermassen die, dass seine Verfolgung dem Gemeinwohl bzw. \u00abder Effizienz\u00bb dient, womit konkret Wachstum gemeint ist. Dabei muss eine \u00fcberpers\u00f6nliche Macht vorausgesetzt werden: die ber\u00fchmte \u00abunsichtbare Hand\u00bb des Marktes. Dass dieser metaphysische Glaube nach wie vor vorherrscht, zeigt nicht nur ein Blick in so ziemlich jedes \u00f6konomische Lehrbuch, sondern auch der Umstand, dass verbreiteter Vorstellung zufolge die Finanzkrise auf die Unf\u00e4higkeit der Finanzmarktakteure zur Vorteilsmaximierung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Demnach waren diese von \u00abanimal spirits\u00bb beseelt, was sie davon abhielt, ihr wahres, langfristiges Gewinnmaximierungsinteresse zu verfolgen \u2013 wie plausibel dies auch immer angesichts der Bail-outs der Rentiers und des Blicks in die Reichenstatistiken sein mag.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDass Interaktionsverh\u00e4ltnisse letztlich nicht etwa effizient, sondern vorrangig gerecht zu sein haben, k\u00fcmmert die Effizienzapostel wenig. Ausweichen k\u00f6nnen sie der Gerechtigkeitsfrage allerdings nicht, denn es l\u00e4sst sich ja stets die Frage stellen: Effizient f\u00fcr wen, und f\u00fcr wen nicht? Es ist nicht \u00fcbertrieben zu behaupten: Der ideologische Sinn des Effizienzkriteriums besteht darin, die Wettbewerbsverlierer aus den Modellen herauszurechnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der utilitaristischen Variante wird der geringere Verlust der einen durch den gr\u00f6sseren Gewinn der anderen gerechtfertigt. So haben sich die Verlierer der Steigerung eines vermeintlichen Gesamtnutzens zu opfern. Die paretianische Variante \u2013 bei der niemand verlieren soll \u2013 ist entweder auf den Wettbewerb nicht anwendbar, oder Verluste werden als Investitionen uminterpretiert, die sich morgen wieder auszahlen. So gilt Arbeitslosigkeit als vor\u00fcbergehendes Problem, welches die Betroffenen \u00abeigenverantwortlich\u00bb durch entsprechende Investitionen in ihr Humankapital zu bew\u00e4ltigen haben. Die Folge ist eine allgemeine \u00d6konomisierung der Lebensverh\u00e4ltnisse, da denjenigen, welche ihr Leben nicht vollst\u00e4ndig auf die Steigerung ihrer Wettbewerbsf\u00e4higkeit ausrichten, der Absturz droht.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Paradigmatische Pluralit\u00e4t tut not<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer vorherrschenden \u00d6konomik fehlen konzeptionell Mass und Mitte. Allein darin besteht das Problem. Sie votiert stets f\u00fcr \u00d6konomisierung, niemals dagegen oder f\u00fcr deren Relativierung. Dies findet seinen theoretischen Niederschlag in \u00f6konomischen Theorien f\u00fcr praktisch jeden Lebensbereich: die Bildung, die Politik, das Recht, die Familie, die Umwelt, die Moral. Die \u00f6konomische Theorie ist eine \u00abimperialistische\u00bb Wissenschaft, wie sie selbst bekennt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Darin besteht ihr Argumentieren \u00abaus \u00f6konomischer Sicht\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDies allerdings ist eine verfehlte, jedenfalls hinterfragungsw\u00fcrdige wirtschaftsethische Position. Daher bedarf es dringend einer pluralistischen \u00d6ffnung der Wirtschaftswissenschaften, sodass der argumentative Streit \u00fcber die ethisch richtige Auslegung der marktwettbewerblichen Interaktionsverh\u00e4ltnisse und den Status der Marktlogik wieder zu einem normalen Bestandteil des wirtschaftswissenschaftlichen Diskurses wird.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Ulrich, P. (2008). Integrative Wirtschaftsethik. Grundlagen einer lebensdienlichen \u00d6konomie, 4. Aufl., Bern\/Stuttgart\/Wien; Thielemann, U. (2010). Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept. Kritik des Neoliberalismus, Marburg.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Lazear, E.P. (2000). Economic Imperialism, in: The Quarterly Journal of Economics, 1\/2000, S. 99-146.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. <a href='http:\/\/www.plurale-oekonomik.de\/home\/' target=\"_blank\">www.plurale-oekonomik.de\/home\/<\/a> sowie <a href='http:\/\/www.mem-wirtschaftsethik.de\/memorandum-2012\/' target=\"_blank\">www.mem-wirtschaftsethik.de\/memorandum-2012\/<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abRationalit\u00e4t\u00bb und \u00abEffizienz\u00bb. Das sind die ethischen Pfeiler der vorherrschenden \u00f6konomischen Theorie: Nutzenmaximierung gilt als Ausdruck von Rationalit\u00e4t, und die Interaktionsverh\u00e4ltnisse sollen effizient gestaltet sein. 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Dabei wird h\u00e4ufig kritisiert, diese \u00f6konomische Theorie bewege sich jenseits aller Ethik. Diese Sicht verkennt jedoch die besondere Ethik dieses Paradigmas, die sich als \u00d6konomismus fassen l\u00e4sst und sich selbst als \u00abdie \u00f6konomische Sicht\u00bb pr\u00e4sentiert. Deren normativer Geltungsanspruch gilt es kritisch auf seine Einl\u00f6sbarkeit hin zu untersuchen. Und zwar sowohl auf der Ebene der Handlungsethik als auch der politischen Ethik. Dass eine Theorie \u2013 zumal eine ethisch fragw\u00fcrdige \u2013 innerhalb ihres Gegenstandsbereichs den Anspruch auf alleinige G\u00fcltigkeit erhebt, hemmt den Erkenntnisfortschritt. Daher bedarf es dringend einer pluralistischen \u00d6ffnung der Wirtschaftswissenschaften. Nur so kann der argumentative Streit \u00fcber die ethisch richtige Auslegung der marktwettbewerblichen Interaktionsverh\u00e4ltnisse und den Status der Marktlogik wieder zu einem normalen Bestandteil des wirtschaftswissenschaftlichen Diskurses werden.","magazine_issue":"20150809","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20150723","original_files":[{"file":115876}],"external_release_for_author":"20150630","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5559f43475b1f"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115865"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3301"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=115865"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115865\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126828,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115865\/revisions\/126828"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3301"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157237"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156602"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115865"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=115865"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=115865"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=115865"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=115865"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=115865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}