{"id":115925,"date":"2015-07-23T16:22:27","date_gmt":"2015-07-23T16:22:27","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/07\/scheidegger-08-09-franzoesisch\/"},"modified":"2023-08-23T23:13:17","modified_gmt":"2023-08-23T21:13:17","slug":"scheidegger-08-09-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/07\/scheidegger-08-09-2015\/","title":{"rendered":"Das Seco liefert der Politik \u00f6konomisches Wissen"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6konomen debattieren seit Urzeiten ihren Einfluss auf die Politik im Allgemeinen und auf die Wirtschaftspolitik im Speziellen. Sie sind in der Regel \u00fcberzeugt, dass die theoretisch und methodologisch fundierte Arbeitsweise der Wirtschaftswissenschaften anderen Disziplinen der Sozialwissenschaften \u00fcberlegen ist.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>\u00a0Zudem hat in den vergangenen dreissig Jahren ein fruchtbarer Austausch mit anderen Disziplinen wie der Psychologie oder der Neurobiologie stattgefunden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDennoch beklagen Wirtschaftswissenschafter oftmals den Umstand, dass Empfehlungen und Gutachten von Sachverst\u00e4ndigen bei politischen Weichenstellungen selten ausschlaggebend sind.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>\u00a0Die Debatte ist vor allem aus den USA und aus Deutschland bekannt, die mit dem amerikanischen Council of Economic Advisers und dem deutschen Sachverst\u00e4ndigenrat offizielle Institutionen der politischen Beratung aufweisen (siehe <em>Kasten<\/em>). Diese Gremien sichern gewissermassen den Transfer von wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnis in die Politik.&#13;<\/p>\n<h2>Was ist Wirtschaftspolitik?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZun\u00e4chst muss f\u00fcr den politischen Praxisalltag gekl\u00e4rt werden: Was ist Wirtschaftspolitik?<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>\u00a0Eine brauchbare Antwort liefern Juergen B. Donges und Andreas Freytag, welche den Begriff breit definieren: \u00abDie Wirtschaftspolitik ist ein Teilgebiet der allgemeinen Politik, welches sich auf das \u00f6konomische Geschehen \u2013 im nationalen wie im internationalen Rahmen \u2013 bezieht.\u00bb<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnmittelbar in das wirtschaftliche Geschehen eingreifen k\u00f6nnen \u00d6konomen, indem sie die \u00abklassischen\u00bb Hebel der makro\u00f6konomischen Politik bet\u00e4tigen. So steuert die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) die monet\u00e4ren Rahmenbedingungen, was sich auf den Gang der Finanz- und Kapitalm\u00e4rkte auswirkt. Auch die Fiskalpolitik des Bundes beeinflusst mit den Bundesausgaben (Voranschlag und Finanzplan), der Schuldenbremse und den Bundessteuern die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWirtschaftspolitik ist aber letztlich eine Querschnittsaufgabe, welche \u00fcber die makro\u00f6konomische Beeinflussung der Volkswirtschaft hinausgeht. Sie leitet ihre Bedeutung von der konsequenten Analyse anderer Sektoralpolitiken wie der Arbeitsmarkt-, Wettbewerbs-, Sozial-, Energie- und Infrastrukturpolitik und weiteren ab.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNat\u00fcrlich kann nicht jede politische Handlung der \u00abWirtschaftspolitik\u00bb zugeordnet werden. Wo aber ist die Abgrenzung? Als praxisnahen Ansatz schlagen Friedrich Breyer und Martin Kolmar einen \u00abintentionalen\u00bb Begriff vor, welcher eine Wegleitung f\u00fcr die Alltagsarbeit sein kann.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>\u00a0Laut den beiden Professoren geh\u00f6rt eine Regel zur Wirtschaftspolitik, wenn sie wirtschaftliche Prozesse beeinflusst.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dieser Definition z\u00e4hlt somit die Forderung an den Staat, gleiche L\u00f6hne durchzusetzen, nur dann zur Wirtschaftspolitik, wenn damit eine h\u00f6here Partizipation von Frauen am Arbeitsmarkt bezweckt wird. Wenn hingegen der Anspruch auf absolute Lohngleichheit gesellschaftlichen Zielen der Gleichstellung dient, fallen entsprechende Massnahmen \u2013 definitorisch \u2013 unter die \u00abGesellschaftspolitik\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Beispiel zeigt, warum sich wirtschaftspolitisch orientierte \u00d6konomen f\u00fcr viele Fragen der Politik interessieren m\u00fcssen: Quasi jede gesellschaftliche Zielsetzung beeinflusst die M\u00e4rkte und damit die wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb f\u00fchlen sich \u00d6konomen geradezu berufen, sich in die Politik \u00abeinzumischen\u00bb. Sie sind darin geschult, unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen scheinbar nicht \u00f6konomischer Entscheidungen zu untersuchen. Bei gesellschaftspolitisch begr\u00fcndeten Lohnkontrollen m\u00fcsste etwa gepr\u00fcft werden, ob sich die Besch\u00e4ftigungsperspektiven verschlechtern und\/oder ob die administrative Belastung bei Unternehmen zunimmt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Seco als \u00f6konomisches Kompetenzzentrum<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie kann angesichts der vielf\u00e4ltigen Themenfelder Koh\u00e4renz in der wirtschaftspolitischen Grundlagenerarbeitung gesichert werden? Hier kommt dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) eine wichtige Rolle zu. Der Bundesrat beschloss bei der Reorganisation des damaligen Eidgen\u00f6ssischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) im Jahr 1998, ein Kompetenzzentrum f\u00fcr Fragen der nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik einschliesslich der Arbeitsmarktpolitik zu schaffen: das Seco. Dazu wurde unter anderem die zuvor von verschiedenen Stellen in mehreren Bundes\u00e4mtern ausgef\u00fchrte Wirtschaftsanalyse in der Direktion f\u00fcr Wirtschaftspolitik des Seco (siehe <em><span style=\"color: #000000;\">Abbildung)<\/span><\/em> zusammengef\u00fchrt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Organigramm des Seco<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2015\/07\/Scheidegger_Organigramm_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29806\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2015\/07\/Scheidegger_Organigramm_DE-600x154.png\" alt=\"Scheidegger_Organigramm_DE\" width=\"600\" height=\"154\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Seco \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHeute ist das Seco \u2013 mit seinen vier Direktionen \u2013 offiziell das Kompetenzzentrum des Bundes f\u00fcr <em>alle Kernfragen<\/em> der Wirtschaftspolitik.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>\u00a0Dieser Auftrag ist angesichts des sehr breiten Themenspektrums anspruchsvoll. Deshalb konzentriert sich die Arbeit prim\u00e4r auf diejenigen Aspekte, bei denen das Seco auf Stufe Bund federf\u00fchrend ist:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>die Konjunkturbeobachtung;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die Wettbewerbs- und Wachstumspolitik;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die Aussenhandelspolitik und die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die Arbeitsmarktpolitik;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die Raum- und Tourismus\u00f6konomie.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nBei anderen Themen wie der Klima-, Energie- und Umweltpolitik unterst\u00fctzt das Seco mit der \u00f6konomischen Analyse andere federf\u00fchrende \u00c4mter wie das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) oder das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu).&#13;<\/p>\n<h2><strong>Fach\u00e4mter vs. Querschnittsamt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAn dieser Stelle kann auf einen wesentlichen Unterschied in der Arbeitsweise des Seco und anderer wirtschaftspolitisch relevanter Fach\u00e4mter verwiesen werden: Die \u00d6konomen in der Steuerverwaltung besch\u00e4ftigen sich vorwiegend mit steuer\u00f6konomischen, die Fachkollegen in der Finanzverwaltung mit finanzwirtschaftlichen Fragen; die Wirtschaftswissenschafter im BFE mit Energiem\u00e4rkten; die Spezialisten der Finma mit finanzmarktwissenschaftlichen Fragestellungen und die Fachleute in der SNB mit makro\u00f6konomischen und monet\u00e4ren Themen der Geldpolitik.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Seco hingegen nimmt bei der Vielfalt der volkswirtschaftlich relevanten Vorlagen stets die <em>gesamtwirtschaftliche <\/em>Perspektive ein: Was sind die Folgen der Energiestrategie 2050? Welches sind die Konsequenzen der Frankenst\u00e4rke? Welches sind die Ursachen der Hochpreisinsel Schweiz, und welches sind wirksame Massnahmen? Welche Elemente der Altersvorsorge setzen die richtigen Anreize zu einem m\u00f6glichst langen Verbleib auf dem Arbeitsmarkt? Wie wirkt sich die Einwanderung auf das Wirtschaftswachstum aus?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Seco \u00e4ussert sich deshalb auch zu Vorlagen anderer \u00c4mter und interessiert sich vor allem f\u00fcr die internationale und nationale Perspektive sowie f\u00fcr die Zweckm\u00e4ssigkeit staatlicher Regulierungen und ihre \u00f6konomischen Nebenwirkungen auch in einem internationalen und aussenhandelspolitischen Kontext. Dabei nimmt das Seco bewusst die Rolle des \u00abordnungspolitischen Gewissens\u00bb<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>\u00a0ein.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Entscheiden m\u00fcssen letztlich Bundesrat und Parlament<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBundes\u00e4mter k\u00f6nnen vom Auftrag und vom Aufbau her nicht die Rolle von verwaltungsunabh\u00e4ngigen Beratungsgremien \u2013 wie zum Beispiel dem deutschen Sachverst\u00e4ndigenrat \u2013 spielen. Dennoch gelangt das \u00f6konomische Sachwissen dank guter Arbeitsteilung und lebhafter kritischer Debatte in der Bundesverwaltung zu den politischen Entscheidungstr\u00e4gern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDass in diesem Prozess auch unterschiedliche \u00f6konomische Einsch\u00e4tzungen oder andersgelagerte ordnungspolitische \u00dcberzeugungen zutage treten, ist gut so: Das hilft dem Bundesrat und dem Parlament, wirtschaftspolitische Massnahmen unter unterschiedlichen \u00f6konomischen Blickwinkeln zu betrachten. Denn letztlich tragen sie die politische Verantwortung f\u00fcr die Entscheide.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Marion Fourcade, Etienne Ollion, Yann Algan (2015). The Superiority of Economists, Journal of Economic Perspective, Vol. 29, No. 1, Winter 2015, S. 89\u2013114.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Justus Haucap, Tobias Thomas (2014). Wissenschaftliche Politikberatung: Erreicht der Rat von \u00d6konomen Politik und \u00d6ffentlichkeit? In: Ordnungspolitische Perspektiven, Nr. 56, Januar 2014; Silvio Borner (2014). Warum marktwirtschaftlich denkende \u00d6konomen an Einfluss verlieren, in: Liberales Institut, Oktober 2014; Juergen B. Donges (2002). M\u00f6glichkeiten und Grenzen wirtschaftswissenschaftlicher Politikberatung, in: Wirtschaft im Wandel, 9\/2002; S. 239\u2013247. Bruno S. Frey (2000). Was bewirkt die Volkswirtschaftslehre? In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, 1 (1), S. 5\u201333.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Etwa \u00abpositive\u00bb versus \u00abnormative\u00bb Wirtschaftspolitik; Arten der Wirtschaftspolitik wie Ordnungspolitik, Strukturpolitik, Prozesspolitik.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Juergen B. Donges \/ Andreas Freytag (2009: 1): Allgemeine Wirtschaftspolitik. Stuttgart, Verlag Lucius & Lucius.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Friedrich Breyer und Martin Kolmar (2010:10). Im Gegensatz dazu Altmann, J\u00f6rg (2007): Wirtschaftspolitik. Stuttgart, Verlag Lucius & Lucius, 8. Auflage.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">\u00abKompetenzzentrum des Bundes f\u00fcr alle Kernfragen der Wirtschaftspolitik einschliesslich der Arbeitsmarktpolitik, der Aussenwirtschaftspolitik und, gemeinsam mit der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) des Eidgen\u00f6ssischen Departements f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten (EDA), der Entwicklungspolitik und Ostzusammenarbeit.\u00bb Vgl. Art. 5 Organisationsverordnung f\u00fcr das Eidg. Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (OV-WBF).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Unter Ordnungspolitik ist die Schaffung von Rahmenbedingungen zu verstehen, in welchen die M\u00e4rkte bez\u00fcglich Allokationseffizienz funktionsf\u00e4hig sind und wirtschaftliche Machtkonzentration den Wettbewerb nicht erheblich einschr\u00e4nkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6konomen debattieren seit Urzeiten ihren Einfluss auf die Politik im Allgemeinen und auf die Wirtschaftspolitik im Speziellen. 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Als wichtige Aufgabe erstellen die \u00d6konomen den j\u00e4hrlich erscheinenden \u00abEconomic Report of the President\u00bb (mehr <a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/administration\/eop\/cea\" target=\"_blank\">Infos<\/a> unter www.whitehouse.gov). In Deutschland ber\u00e4t seit 1963 ein unabh\u00e4ngiger S<em>achverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung<\/em> Regierung und \u00d6ffentlichkeit. Auch dieses \u00d6konomenteam verfasst j\u00e4hrlich ein \u00abJahresgutachten\u00bb (siehe <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\" target=\"_blank\">www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de<\/a>).<\/span>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":115928,"main_focus":[156602,157237],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"26344","post_abstract":"Im Gegensatz zu L\u00e4ndern wie Deutschland und den USA gibt es in der Schweiz auf Bundesebene kein offizielles wirtschaftspolitisches Beratungsgremium. Eine wichtige Rolle beim Wissenstransfer zwischen der Wissenschaft und der Politik nehmen deshalb die \u00d6konomen in der Bundesverwaltung ein. Dabei muss zwischen Fach\u00e4mtern wie etwa der Finanzverwaltung und Querschnitts\u00e4mtern wie dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) unterschieden werden: W\u00e4hrend sich die Spezialisten in der Steuerverwaltung in erster Linie mit steuer\u00f6konomischen Fragen besch\u00e4ftigen, nehmen die \u00d6konomen im Seco \u2013 dem Kompetenzzentrum f\u00fcr Wirtschaftspolitik \u2013 stets eine gesamtwirtschaftliche Perspektive ein.<span style=\"color: #ff00ff;\">&#13;\n<\/span>","magazine_issue":"20150809","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20150724","original_files":[{"file":115936}],"external_release_for_author":"20150704","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/558cf01373628"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115925"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2752"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=115925"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115925\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126832,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/115925\/revisions\/126832"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2752"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157237"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156602"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=115925"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=115925"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=115925"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=115925"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=115925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}