{"id":115947,"date":"2015-06-24T17:33:21","date_gmt":"2015-06-24T17:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/06\/la-situation-des-travailleurs-ages-est-bonne\/"},"modified":"2023-08-23T23:13:50","modified_gmt":"2023-08-23T21:13:50","slug":"aeltere-im-arbeitsmarkt-wie-gut-sind-sie-integriert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/06\/aeltere-im-arbeitsmarkt-wie-gut-sind-sie-integriert\/","title":{"rendered":"\u00c4ltere im Arbeitsmarkt \u2013 wie gut sind sie integriert?"},"content":{"rendered":"<p>Punkto Integration von \u00e4lteren Personen im Arbeitsmarkt befindet sich die Schweiz im internationalen Vergleich in einer guten Ausgangslage. In einem Quervergleich mit OECD-Staaten weist die Schweiz bei den 55- bis 64-J\u00e4hrigen mit 71% eine der h\u00f6chsten Erwerbst\u00e4tigenquoten auf. Nur Norwegen und Schweden erreichen leicht h\u00f6here Werte. Die Erwerbsbeteiligung von \u00e4lteren Personen konnte in den letzten beiden Jahrzehnten in der Schweiz stark ausgebaut werden. Vor 20 Jahren lag die Erwerbst\u00e4tigenquote in dieser Altersgruppe noch bei 62%.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Frauen arbeiten vermehrt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nPraktisch der gesamte Anstieg der letzten 20 Jahre ging auf das Konto der Frauen: Deren Erwerbst\u00e4tigenquote stieg zwischen 1994 und 2014 von 47% auf 63%. Ausschlaggebend f\u00fcr die steigende Erwerbsbeteiligung war einerseits die schrittweise Erh\u00f6hung des ordentlichen Pensionsalters. Zus\u00e4tzlich ist die Arbeitsmarktpartizipation von Frauen in allen Altersgruppen \u2013 etwa als Folge eines h\u00f6heren Qualifikationsniveaus \u2013 angestiegen. Anders bei den M\u00e4nnern: In den 1990er-Jahren setzte dort \u2013 unter anderem aufgrund der langen wirtschaftlichen Stagnationsphase \u2013 ein deutlicher Trend zu mehr Fr\u00fchpensionierungen ein. Dieser konnte in den letzten Jahren gestoppt und sogar leicht gedreht werden, sodass die Erwerbst\u00e4tigenquote von 55- bis 64-j\u00e4hrigen M\u00e4nnern 2014 mit 79% wieder um einen Prozentpunkt h\u00f6her zu liegen kam als 1994.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMehrere Faktoren sind f\u00fcr die Abnahme der Fr\u00fchpensionierungen und f\u00fcr den Anstieg der Erwerbsbeteiligung von 55- bis 64-J\u00e4hrigen verantwortlich. Einerseits wurden staatliche Anreize zum vorzeitigen Verlassen des Arbeitsmarktes in den Vorsorgewerken abgebaut.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Gleichzeitig wurde der Spielraum zur Finanzierung von Fr\u00fchpensionierungen in der zweiten S\u00e4ule \u00fcber die letzten Jahre stetig enger. Auch versteckte Fr\u00fchpensionierungen \u00fcber die Invaliden- oder die Arbeitslosenversicherung wurden tendenziell eingeschr\u00e4nkt. Dar\u00fcber hinaus haben das steigende Qualifikationsniveau und die wachsende Abh\u00e4ngigkeit der Unternehmen von Fachkr\u00e4ften zu einer h\u00f6heren Erwerbsbeteiligung beigetragen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00c4hnliche Entwicklungen sind auch in anderen L\u00e4ndern zu beobachten. Besonders bemerkenswert ist etwa auch, dass \u2013 im Unterschied zu fr\u00fcheren Rezessionen \u2013 \u00e4ltere Arbeitnehmende in der grossen Wirtschaftskrise von 2009 in den meisten L\u00e4ndern nicht \u00fcberdurchschnittlich vom Stellenabbau betroffen waren.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Jeder F\u00fcnfte im Alter von 65 bis 69 Jahren ist noch erwerbst\u00e4tig <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Reformprojekt des Bundesrates zur Altersvorsorge 2020 zielt mit der Einf\u00fchrung des Referenzalters auch darauf ab, die Anreize f\u00fcr einen Verbleib im Arbeitsmarkt ab 65 zu st\u00e4rken. Wo steht die Schweiz diesbez\u00fcglich heute?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Erwerbst\u00e4tigenquote von Personen im Alter von 65 bis 69 Jahren lag in der Schweiz 2013 bei 21% und damit leicht unter dem OECD-Durchschnitt von 24%. Innerhalb Europas wies die Schweiz hinter Norwegen jedoch die zweith\u00f6chste Arbeitsmarktbeteiligung der OECD-Staaten auf. Ausserhalb Europas waren die Quoten in dieser Alterskategorie etwa in Neuseeland, in Japan, in den USA, in Australien und in Kanada h\u00f6her.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie bevorzugte Form der Arbeit nach der Pensionierung ist \u2013 sowohl f\u00fcr Frauen wie auch f\u00fcr M\u00e4nner \u2013 die Teilzeitarbeit. Der Besch\u00e4ftigungsgrad sinkt mit Erreichen des Pensionsalters bei jenen, die erwerbst\u00e4tig bleiben, deutlich auf unter 50%.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Altersvorsorge<\/strong><strong> erm\u00f6glicht R\u00fcckzug vom Arbeitsmarkt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie ist dieser markante Abfall der Erwerbsbeteiligung nach Erreichen des offiziellen Pensionsalters zu deuten und zu bewerten? Nach unserer Auffassung d\u00fcrfte er am ehesten Ausdruck des gut ausgebauten Systems der Altersvorsorge sein, welche heute breiten Schichten eine vollst\u00e4ndige Aufgabe der Erwerbst\u00e4tigkeit im Pensionsalter finanziell erm\u00f6glicht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie vergleichsweise hohe und in den letzten Jahren wieder steigende Arbeitsmarktbeteiligung bis ins Pensionsalter spricht eher gegen die These, wonach der Altersr\u00fccktritt im offiziellen Rentenalter durch gesundheitliche Probleme oder eine fehlende Arbeitsmarktf\u00e4higkeit quasi erzwungen werde. Nat\u00fcrlich sollte man sich diesbez\u00fcglich vor zu allgemeinen Aussagen h\u00fcten, da sich die Situation individuell oder etwa auch je nach Berufsgruppe deutlich unterscheidet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPositiv ausgedr\u00fcckt d\u00fcrfte jedoch bei einem bedeutenden Teil der \u00e4lteren Personen auch nach Erreichen des Pensionsalters noch ein Arbeitskr\u00e4ftepotenzial liegen, das sich mit geeigneten Anreizen und angepassten Arbeitsbedingungen unter Umst\u00e4nden noch besser nutzen liesse. Trotz relativ tiefer Erwerbsbeteiligung und niedrigem Besch\u00e4ftigungsgrad gewinnt die Erwerbst\u00e4tigkeit von Personen im Pensionsalter zudem \u00fcber die Zeit an Bedeutung, da die betreffende Altersgruppe noch weiterwachsen wird.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Erwerbslosenquoten von \u00c4lteren liegen unter dem Durchschnitt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Erwerbslosigkeit von \u00e4lteren Personen ist in den letzten Jahren vermehrt zu einem \u00f6ffentlichen Thema geworden. Vermutlich d\u00fcrfte dabei auch die wachsende Konkurrenz durch j\u00fcngere, gut qualifizierte Zuwanderer die Diskussion befeuert haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnter diesen Vorzeichen mag es erstaunen, dass die Erwerbslosenquote von Personen im Alter von 55 bis 64 Jahren in der Schweiz mit 3,0 Prozent sowohl relativ zur Gruppe der 25- bis 54-J\u00e4hrigen (4,1%) als auch im internationalen Quervergleich sehr tief liegt.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> In der OECD weist nur Norwegen einen noch tieferen Wert aus. Auch \u00fcber die Zeit ist keine relative Verschlechterung der Situation von \u00e4lteren Personen bei der Erwerbslosigkeit festzustellen: Lag die Erwerbslosenquote der 55- bis 64-J\u00e4hrigen \u00fcber die Jahre 1991 bis 2002 noch um 0,5 Prozentpunkte unter dem Gesamtwert, so lag sie zwischen 2003 und 2014 im Durchschnitt um 1,0 Prozentpunkte darunter (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb.1: Erwerbslosenquote 55- bis 64-J\u00e4hrige und Total (1991 bis 2014)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<pre><a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch2015\/06\/erwerbslosenquote-55-bis-64-jaehrige-1991-bis-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-25296 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2015\/06\/weber1_DE.png\" alt=\"weber1_DE\" width=\"1558\" height=\"860\" \/><\/a><\/pre>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS, SAKE (jeweils 2. Quartal); Quoten gem\u00e4ss ILO \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTats\u00e4chlich d\u00fcrfte die Sorge der \u00e4lteren Erwerbslosen also eher damit zusammenh\u00e4ngen, dass die Chancen zur Wiedereingliederung f\u00fcr \u00e4ltere Stellensuchende deutlich schlechter sind als f\u00fcr j\u00fcngere. 2014 lag der Anteil an Langzeiterwerbslosen bei den 55- bis 64-j\u00e4hrigen Personen bei 54%, gegen\u00fcber 43% bei den 40- bis 54- und 33% bei den 25- bis 39-J\u00e4hrigen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wachsende Zahl \u00e4lterer Stellensuchender<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTrotz konstant unterdurchschnittlicher Erwerbslosenquoten<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> gewinnen die \u00e4lteren Stellensuchenden bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zahlenm\u00e4ssig an Bedeutung. Zum einen h\u00e4ngt dies damit zusammen, dass die Bev\u00f6lkerungsgruppe der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen demografiebedingt w\u00e4chst. Zum Zweiten bleiben \u00e4ltere Stellensuchende im Durchschnitt auch l\u00e4nger bei den RAV eingeschrieben. Dies wiederum hat einerseits mit den gr\u00f6sseren Schwierigkeiten der Reintegration und andererseits mit einer h\u00f6heren maximalen Bezugsdauer f\u00fcr Arbeitslosenentsch\u00e4digung zu tun.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBeide Faktoren implizieren, dass die \u00e4lteren Stellensuchenden f\u00fcr die RAV eine Gruppe von besonderem Interesse darstellen. Die Fokussierung der RAV auf die Bek\u00e4mpfung von Langzeitarbeitslosigkeit ist ein weiterer Grund, warum die \u00e4lteren Stellensuchenden f\u00fcr die Vermittlungszentren eine besonders wichtige Zielgruppe darstellen. Dies hat auch dazu gef\u00fchrt, dass einzelne Kantone wie etwa der Aargau oder St. Gallen besondere Programme und Massnahmen zugunsten \u00e4lterer Stellensuchender initiiert haben.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kein erh\u00f6htes Entlassungsrisiko<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nH\u00e4ufig wird auch bef\u00fcrchtet, \u00e4ltere Arbeitnehmende k\u00f6nnten \u2013 etwa aufgrund der h\u00f6heren Lohnkosten \u2013 besonders h\u00e4ufig von Entlassungen betroffen sein. Wie eine Sonderauswertung der j\u00e4hrlichen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (Sake) des Bundesamtes f\u00fcr Statistik zeigt, l\u00e4sst sich die Bef\u00fcrchtung einer erh\u00f6hten Entlassungswahrscheinlichkeit statistisch f\u00fcr die letzten Jahre nicht erh\u00e4rten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie in <em>Abbildung 2<\/em> ersichtlich ist, waren von 2010 bis 2013 pro Jahr durchschnittlich rund 1,9% der 55- bis 64-j\u00e4hrigen Erwerbst\u00e4tigen von einer Entlassung betroffen. Bei den 40- bis 54-J\u00e4hrigen waren es 2,5% und bei den 25- bis 39-J\u00e4hrigen 2,9%. Bei \u00e4lteren Erwerbst\u00e4tigen liefen befristete Arbeitsvertr\u00e4ge zudem seltener aus. Hingegen schieden sie h\u00e4ufiger als die j\u00fcngeren Personen infolge Krankheit, Unfall oder Invalidit\u00e4t aus einem Arbeitsverh\u00e4ltnis aus.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: <span style=\"color: #000000;\">Gr\u00fcnde<\/span> f\u00fcr unfreiwilligen Abgang aus der Erwerbst\u00e4tigkeit in den zw\u00f6lf Monaten vor der Befragung nach Altersklassen<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<pre><a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch2015\/06\/gruende-fuer-unfreiwilligen-abgang-aus-der-erwerbstaetigkeit-nach-altersklassen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-25299 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2015\/06\/Weber2_DE.png\" alt=\"Weber2_DE\" width=\"1576\" height=\"858\" \/><\/a><\/pre>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS, SAKE, Berechnungen Weber \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: in Prozent der Erwerbst\u00e4tigen; Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2013.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00dcber alles gesehen waren \u00e4ltere Erwerbst\u00e4tige seltener von unfreiwilligen Aufl\u00f6sungen des Erwerbsverh\u00e4ltnisses betroffen als j\u00fcngere Erwerbst\u00e4tige. Angesichts dieser Befunde scheint es nicht zielf\u00fchrend, die Situation dieser Gruppe durch altersspezifische K\u00fcndigungsschutzbestimmungen verbessern zu wollen. Solche Bestimmungen k\u00f6nnten im Gegenteil zu einer zus\u00e4tzlichen H\u00fcrde bei der Einstellung von \u00e4lteren Personen werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Aeberhardt, Werner (2008). Massnahmen zugunsten \u00e4lterer Arbeitnehmender \u2013 Stand der Umsetzung, in: Die Volkswirtschaft, 1\/2-2008, S. 58\u201360.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Vgl. OECD (2013). All in It Together? The Experience of Different Labour Market Groups Following the Crisis, Employment Outlook 2013 \u2013 Chapter 1, OECD, Paris.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Zur Einsch\u00e4tzung der Arbeitsmarktsituation verschiedener Altersgruppen ist es sinnvoll, die Erwerbslosenzahlen nach der Definition der ILO zu verwenden. Sie beinhalten alle erwerbslosen Personen \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob sie beim RAV eingeschrieben sind und\/oder ob sie Leistungen von der ALV beziehen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Anhand der Zahlen des Seco zu den registrierten Arbeitslosen kommt man f\u00fcr die relative Entwicklung der \u00e4lteren Personen zu kongruenten Einsch\u00e4tzungen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Punkto Integration von \u00e4lteren Personen im Arbeitsmarkt befindet sich die Schweiz im internationalen Vergleich in einer guten Ausgangslage. In einem Quervergleich mit OECD-Staaten weist die Schweiz bei den 55- bis 64-J\u00e4hrigen mit 71% eine der h\u00f6chsten Erwerbst\u00e4tigenquoten auf. 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Die Analysen wurden an der ersten Nationalen Konferenz zum Thema \u00ab\u00c4ltere Arbeitnehmende\u00bb am 27. April 2015 pr\u00e4sentiert. <sup>a<\/sup> Vgl. OECD (2014). Alterung und Besch\u00e4ftigungspolitik: Schweiz \u2013 Bessere Arbeit im Alter, OECD, Paris. Deutsche Fassung BSV (Hrsg.), Bern. F\u00fcr eine Zusammenfassung vgl. D\u00fcll, Nicola &amp; Anne Sonnet (2014). Erwerbst\u00e4tigkeit ab 55 Jahren: Die Schweiz k\u00f6nnte es besser machen, in: Die Volkswirtschaft, 11-2014, S. 49\u201352. <sup>b<\/sup> F\u00fcr vollst\u00e4ndige Auswertungen vgl. Seco (2015). Indikatoren zur Situation \u00e4lterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Schweizer Arbeitsmarkt, Grundlagen f\u00fcr die nationale Konferenz vom 27. 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