{"id":116081,"date":"2015-06-24T16:42:20","date_gmt":"2015-06-24T16:42:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/06\/2015-07-gerber-franz\/"},"modified":"2023-08-23T23:13:23","modified_gmt":"2023-08-23T21:13:23","slug":"2015-07-gerber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/06\/2015-07-gerber\/","title":{"rendered":"Schweiz pr\u00e4gt die neuen UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung mit"},"content":{"rendered":"<p>Einfach ist die Aufgabe nicht, die sich die Staatengemeinschaft zum Jahrtausendwechsel gegeben hat: den Anteil Menschen, die in extremer Armut leben und mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen m\u00fcssen, innerhalb von 15 Jahren zu halbieren. Dies ist eines von acht ambitionierten Zielen, an denen sich die internationale Entwicklungszusammenarbeit seit 2000 ausgerichtet hat. Weitere Millenniumsentwicklungsziele<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> sind: gleiche Primarschulbildung f\u00fcr alle, die Gleichstellung der Geschlechter, die Reduktion der M\u00fctter- und Kindersterblichkeit, die Bek\u00e4mpfung von Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose sowie die F\u00f6rderung der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Trotz beachtlichen Fortschritten bleibt viel zu tun<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit den Millenniumszielen hat sich die Staatengemeinschaft zum ersten Mal klare und messbare Entwicklungsziele gesetzt. Die Erfolge sind beachtlich: Gegen\u00fcber 1990 ist der Anteil extrem armer Menschen in Entwicklungsl\u00e4ndern von rund der H\u00e4lfte auf rund einen F\u00fcnftel gesunken. Zudem haben mehr als zwei Milliarden Menschen Zugang zu verbessertem Trinkwasser erhalten. Sowohl die M\u00fctter- als auch die Kindersterblichkeit konnten beinahe halbiert werden. Dank Massnahmen gegen Malaria konnten seit 2000 mehr als drei Millionen Leben gerettet werden. Im gleichen Zeitraum haben sich die Lebensbedingungen von mehr als 200 Millionen Slumbewohnern signifikant verbessert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMehrere Ziele k\u00f6nnen bis zum Ablauf der Jahresfrist jedoch nicht erreicht werden. So haben sich die Gesundheitsziele als zu ambitioniert herausgestellt. Trotz erreichter Geschlechterparit\u00e4t bei der Einschulung bleibt das Recht auf Grundschulbildung nach wie vor vielen Kindern verwehrt. Die soziale Ungleichheit zwischen und innerhalb der Gesellschaften hat sich weltweit insgesamt weiter vergr\u00f6ssert anstatt reduziert. Auch im Umweltbereich sind die Fortschritte weit hinter den Erwartungen geblieben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Erkl\u00e4rungen f\u00fcr die Erfolge und Misserfolge der Millenniumsziele sind zahlreich und mannigfaltig. Fest steht, dass die Ziele weltweit zu mobilisieren vermochten, soziale Probleme auf die politische Agenda gesetzt wurden und die Entwicklungszusammenarbeit strukturierter wurde \u2013 und letztlich wohl auch wirksamer. Doch fest steht auch: Die UNO-Agenda war zu einseitig auf die sozialen Probleme ausgerichtet, weshalb wirtschaftliche und umweltpolitische Aspekte str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt wurden. Fragen der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit wurden sogar ganz ausgeklammert.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Arbeitslosigkeit, Klimawandel und Gewalt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWas auch immer die internationale Staatengemeinschaft nach Ablauf der Millenniumsziele Ende Jahr tun wird: Sie muss die Probleme in einer Welt angehen, die grundlegend anders aussieht als vor 15 Jahren: Die Arbeitslosigkeit hat seither Rekordwerte erreicht, wenig nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sowie die demografische Entwicklung haben den Druck auf die nat\u00fcrlichen Ressourcen erh\u00f6ht, und Klimawandel, Naturkatastrophen, R\u00fcckgang der Biodiversit\u00e4t sowie Gewalt, Konflikt und Fragilit\u00e4t bedrohen Entwicklungsfortschritte. In besonders stark verschmutzten und dicht bev\u00f6lkerten Gegenden wie in den urbanen Gebieten in China oder Indien wird die schlechte Luftqualit\u00e4t zudem verst\u00e4rkt zu einem ernsthaften Gesundheitsrisiko. Urbanisierung, Migration und demografische Ver\u00e4nderungen bergen sowohl Chancen als auch Herausforderungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die globale politische Landschaft hat sich gewandelt: Die zunehmende Vernetzung und Interdependenz erfordert eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit zur L\u00f6sung globaler Herausforderungen wie Wirtschaftskrisen und Klimaver\u00e4nderungen. Gleichzeitig haben die Schwellenl\u00e4nder dem Multilateralismus ein neues Gesicht verliehen, etwa mit der Entstehung der G20, eines Gremiums, in welchem auch Staaten wie China, Indien und Brasilien vertreten sind. Aufstrebende Volkswirtschaften gewinnen auch als Geber f\u00fcr einkommensschwache L\u00e4nder an Bedeutung. W\u00e4hrend die offiziellen Budgets f\u00fcr internationale Entwicklungszusammenarbeit aufgrund der anhaltenden Konjunkturschw\u00e4che zunehmend unter Druck geraten, \u00fcbernehmen nicht staatliche Akteure wie Privatpersonen oder Stiftungen eine immer wichtigere Rolle.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Post-2015-Agenda: Ein Paradigmenwechsel<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor diesem Hintergrund hat die internationale Staatengemeinschaft 2012 entschieden, f\u00fcr die Zeit nach 2015 eine neue, gesamtheitlichere Zielagenda zu schaffen, welche Fragen der Armutsbek\u00e4mpfung sowie der nachhaltigen Entwicklung<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> gemeinsam angeht. Seither arbeiten die L\u00e4nder zusammen mit Vertretern der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und der Wissenschaft im UNO-Rahmen intensiv an einem neuen globalen Rahmenwerk, welches soziale und wirtschaftliche Entwicklung mit \u00f6kologischer Verantwortung kombiniert. Die <em>Agenda f\u00fcr eine Nachhaltige Entwicklung post-2015<\/em> wird, im Gegensatz zu den Millenniumsentwicklungszielen, universell \u2013 also f\u00fcr alle L\u00e4nder \u2013 g\u00fcltig sein und soll die nationalen wie die internationalen Anstrengungen zur L\u00f6sung globaler Herausforderungen leiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem Anspruch der Universalit\u00e4t und der ausgewogenen Integration der sozialen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Dimensionen soll der neue Referenzrahmen bis 2030 zur angestrebten Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Daf\u00fcr bedarf es eines Paradigmenwechsels: Die Ausdehnung der Agenda von einer globalen Armutsreduktionsstrategie zu einem neuen Rahmenwerk f\u00fcr nachhaltige Entwicklung erfordert nicht nur eine thematische und geografische Expansion, sondern auch den dringenden Einbezug neuer Ans\u00e4tze, Instrumente und Akteure f\u00fcr die Umsetzung und Finanzierung.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Die Schweiz ist vorne dabei<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz arbeitet seit 2012 am Prozess der Post-2015-Agenda mit und hat diesen wesentlich beeinflusst. So setzt sie sich etwa daf\u00fcr ein, dass sich der neue Zielrahmen an den Menschenrechten, an einer sozialvertr\u00e4glichen gr\u00fcnen Wirtschaft sowie an einer nachhaltigen Bewirtschaftung nat\u00fcrlicher Ressourcen orientiert. F\u00fcnf Prinzipien leiten die Position der Schweiz:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Respektierung der Menschenrechte;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Belastungsgrenzen der Erde;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>soziale Inklusion und Gerechtigkeit;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Universalit\u00e4t;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Politikkoh\u00e4renz.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nVon den zahlreichen Themen, die im Rahmen der Post-2015-Agenda diskutiert werden, positioniert sich die Schweiz in insgesamt 16 Bereichen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Davon setzt sie sich insbesondere f\u00fcr Einzelziele in den vier Themenfeldern Wasser, Gesundheit, Geschlechtergleichstellung sowie Frieden und inklusive Gesellschaften ein. Des Weiteren unterst\u00fctzt sie aktiv die prominente transversale Integration folgender Anliegen: Verringerung des Katastrophenrisikos, \u00dcbergang zu nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion sowie F\u00f6rderung des wirtschaftlichen und sozialen Nutzens von Migration.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Anliegen konnte die Schweiz im letzten Jahr erfolgreich in den Empfehlungen der offenen Arbeitsgruppe zu Zielen f\u00fcr eine Nachhaltige Entwicklung<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> verankern, in der sie sich mit Deutschland und Frankreich einen Sitz teilte. Im Juli 2014 verabschiedete die Arbeitsgruppe einen Vorschlag f\u00fcr 17 Ziele (\u00abgoals\u00bb) und 169 Unterziele (\u00abtargets\u00bb). Viele Vorschl\u00e4ge der Schweiz wurden \u00fcbernommen und sind nun Grundlage f\u00fcr die zwischenstaatlichen Verhandlungen im Rahmen der UNO-Generalversammlung, die im Januar 2015 begonnen haben. Die neue Agenda soll im September 2015 von den Staats- und Regierungschefs anl\u00e4sslich eines Gipfeltreffens in New York verabschiedet werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Konferenz in Addis Abeba als Pr\u00fcfstein<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nParallel zu den Verhandlungen der Post-2015-Agenda werden die Verhandlungen zur dritten internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> gef\u00fchrt, welche im Juli in Addis Abeba stattfindet. Das daraus resultierende neue Rahmenwerk zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung soll integraler Bestandteil der Post-2015-Agenda werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Vorfeld hat sich die Schweiz bisher erfolgreich f\u00fcr die folgenden Themen und Anliegen eingesetzt:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Mobilisierung einheimischer Ressourcen (\u00abdomestic resource mobilization\u00bb<em>)<\/em>, unter anderem durch St\u00e4rkung von Steuerbeh\u00f6rden in Entwicklungsl\u00e4ndern zur effektiven Erhebung inl\u00e4ndischer Ressourcen;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Hebelfunktion der \u00f6ffentlichen Entwicklungshilfe (APD) zur Generierung zus\u00e4tzlicher privater Investitionen in nachhaltige Entwicklung;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Geld\u00fcberweisungen von Migranten in die Herkunftsl\u00e4nder, insbesondere die Senkung der Transferkosten sowie der vermehrte Einsatz von R\u00fcck\u00fcberweisungen f\u00fcr die nachhaltige Entwicklung;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>R\u00fcckf\u00fchrung unrechtm\u00e4ssig erlangter Gelder (\u00abasset recovery\u00bb): Schaffung von Rahmenbedingungen f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung in die Ursprungsl\u00e4nder als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort und zur Vermeidung erneuter Veruntreuung.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Konferenz in Addis Abeba kommt einem politischen Lackmustest f\u00fcr die Verabschiedung einer ambitionierten Post-2015-Agenda gleich. Denn es geht um nichts Geringeres als die Einigung auf die eigentlichen Mittel zur Umsetzung der neuen Agenda f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. So werden die Resultate der Konferenz wegweisend f\u00fcr den Erfolg des Gipfeltreffens zur Post-2015-Agenda im September in New York sein und werden somit auch einen bedeutenden Einfluss auf das Gelingen des Klimagipfels im Dezember in Paris haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDabei spielen die Rechenschaftspflicht sowie die \u00dcberpr\u00fcfung der Zielerreichung eine wichtige Rolle. Auch in diesem Themenbereich ist die Schweiz seit Prozessbeginn \u00e4usserst aktiv und setzt sich beispielsweise im Rahmen einer \u00fcberregionalen Gruppe von sieben L\u00e4ndern (Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, \u00c4gypten, Korea, Peru und Pakistan) f\u00fcr einen starken \u00dcberpr\u00fcfungsmechanismus auf globaler Ebene ein.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mit neuen Zielen in eine nachhaltige Zukunft?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGelingt es, diesen globalen Monster-Prozess zu einem erfolgreichen Abschluss zu f\u00fchren? Werden die 17 neuen Ziele anschliessend von allen Staaten umgesetzt? Wird uns dieser Weg tats\u00e4chlich in eine nachhaltige Zukunft f\u00fchren? Vieles wird vom politischen Willen abh\u00e4ngen. Zun\u00e4chst gilt es, diesen in den verbleibenden Verhandlungen weiter zu steigern, um ein ambitioniertes und wirksames Rahmenwerk zu schaffen, das auch tats\u00e4chlich die politische Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt, die es braucht, um die Agenda in den kommenden 15 Jahren zum Erfolg zu bringen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nOhne diesen gemeinsam erarbeiteten, \u00fcbergeordneten Rahmen von klaren und handlungsorientierten Zielen wird es nicht gelingen, Akteure und Finanzmittel \u00fcber die traditionelle Entwicklungszusammenarbeit hinaus zu mobilisieren. Und ohne den notwendigen Paradigmenwechsel im Hinblick auf eine globale nachhaltige Entwicklung k\u00f6nnen Arbeitspl\u00e4tze, Ressourcenverbrauch und soziale Gerechtigkeit f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen nicht gesichert werden. Deshalb braucht es diese neuen Ziele \u2013 und das entsprechende Schweizer Engagement.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Millennium Development Goals (MDG)&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Rio-Prozess.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href='https:\/\/www.eda.admin.ch\/content\/dam\/post2015\/de\/documents\/recent\/Position_CH_Post-2015_DE.pdf' target=\"_blank\">Schweizer Position zur Agenda f\u00fcr eine Nachhaltige Entwicklung<\/a> vom 25. Juni 2014 unter www.post2015.ch)&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Open Working Group on Sustainable Development Goals (SDG) unter <a href='https:\/\/sustainabledevelopment.un.org\/sdgsproposal' target=\"_blank\">sustainabledevelopment.un.org\/sdgsproposal<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Financing for Development unter <a href='http:\/\/www.un.org\/esa\/ffd\/' target=\"_blank\">un.org\/esa\/ffd\/<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfach ist die Aufgabe nicht, die sich die Staatengemeinschaft zum Jahrtausendwechsel gegeben hat: den Anteil Menschen, die in extremer Armut leben und mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen m\u00fcssen, innerhalb von 15 Jahren zu halbieren. 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Auch k\u00fcnftig will sich die Staatengemeinschaft f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung globaler Herausforderungen an konkreten Zielen orientieren: F\u00fcr die Zeit nach 2015 soll eine neue Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda (Post-2015-Agenda) die Richtung vorgeben. Die Schweiz beteiligt sich aktiv an den Verhandlungen eines neuen, universell g\u00fcltigen Zielrahmens f\u00fcr nachhaltige Entwicklung.","magazine_issue":"20150701","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20150624","original_files":[{"file":116100}],"external_release_for_author":"20150605","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/555f02d1b1a29"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116081"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4215"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116081"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116081\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126842,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116081\/revisions\/126842"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4215"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32787"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=116081"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=116081"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=116081"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=116081"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=116081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}