{"id":116119,"date":"2015-06-24T16:42:17","date_gmt":"2015-06-24T16:42:17","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/06\/je-crois-que-la-confederation-et-les-cantons-peuvent-faire-encore-plus-defforts-pour-sensibiliser-les-entreprises-et-le-public\/"},"modified":"2024-05-14T17:19:19","modified_gmt":"2024-05-14T15:19:19","slug":"2015-07-landolt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/06\/2015-07-landolt\/","title":{"rendered":"\u00abBund und Kantone k\u00f6nnen noch mehr machen\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3>Kennen Sie pers\u00f6nlich \u00e4ltere Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt M\u00fche bekunden?<\/h3>\n<p>Ja, ich kenne Personen, die \u00fcber 55 Jahre alt sind und grosse Anstrengungen unternehmen, nochmals eine berufliche Herausforderung zu finden. F\u00fcr diese Menschen ist es wichtig, dass sie bei ihrer Neuorientierung auf zielf\u00fchrende arbeitsmarktliche Massnahmen des Staates z\u00e4hlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Wie sch\u00e4tzen Sie \/ die VDK die aktuelle Situation f\u00fcr die \u00e4lteren Personen auf dem Arbeitsmarkt ein?<\/h3>\n<p>Im internationalen Vergleich ist die Situation auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sehr gut. Wir k\u00f6nnen f\u00fcr die Gruppe der \u00e4lteren Arbeitnehmenden keine grundlegenden strukturellen Probleme ausmachen. Personen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren sind im Vergleich zu j\u00fcngeren Altersgruppen sogar weniger stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Das Problem jedoch ist, dass \u00e4ltere Arbeitnehmende bei Arbeitslosigkeit mehr M\u00fche haben, wieder eine neue Stelle zu finden.<\/p>\n<h3>Wo liegen Ihres Erachtens die Hauptprobleme?<\/h3>\n<p>\u00c4ltere Stellensuchende k\u00f6nnen aus verschiedenen Gr\u00fcnden schlechtere Karten bei Arbeitgebenden haben als ihre j\u00fcngeren Mitbewerber. Dies zeigt sich etwa darin, dass die \u00e4lteren Stellensuchenden l\u00e4nger in der Arbeitslosigkeit verweilen, selbst wenn sie h\u00f6here Ausbildungen gemacht haben. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen in den h\u00f6heren Personalkosten. Zudem sind Vorurteile \u2013 wie etwa, dass man im Alter langsamer und weniger flexibel sei \u2013 daf\u00fcr verantwortlich. Dabei werden oft wichtige Faktoren wie langj\u00e4hrige Berufs- und Lebenserfahrung \u00fcbersehen. Dies beinhaltet unter anderem auch das Know-how f\u00fcr alte Maschinen oder Programme, die noch in Betrieb sind und von j\u00fcngeren Mitarbeitenden mangels Kenntnissen nicht gewartet oder repariert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Welche L\u00f6sungen sehen Sie?<\/h3>\n<p>Den einen richtigen L\u00f6sungsvorschlag gibt es nicht. Arbeitnehmende m\u00fcssen ihre Verantwortung wahrnehmen und sich auch nach 45 weiterbilden. Dies k\u00f6nnen sie aber nur, wenn die entsprechenden Bedingungen daf\u00fcr vorhanden sind. Hier sind einerseits die Arbeitgeber gefragt, auf der anderen Seite aber auch Bund und Kantone: beispielsweise die Arbeitsmarktbeh\u00f6rden, zu deren Aufgaben es z\u00e4hlt, Stellensuchende m\u00f6glichst rasch und nachhaltig in den Arbeitsmarkt integrieren zu helfen.<\/p>\n<h3>Was ist der konkrete Beitrag der Kantone, damit die Situation sich \u00e4ndert?<\/h3>\n<p>In ihrer t\u00e4glichen Arbeit sind die kantonalen Arbeitsmarktbeh\u00f6rden bestrebt, in den Arbeitsvermittlungszentren durch eine zielf\u00fchrende Beratung und Vermittlung auf die besonderen Bed\u00fcrfnisse und M\u00f6glichkeiten von Stellensuchenden einzugehen. Wir haben dabei im Kanton Schaffhausen gute Erfahrungen mit spezifisch f\u00fcr \u00e4ltere Stellensuchende entwickelten Massnahmen gemacht. So sind die Programme \u00abHorizont Generation plus\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> und \u00abPerspektive Generation plus\u00bb zu erw\u00e4hnen. Weiter k\u00f6nnen wir \u00fcber die bestehenden interkantonalen Gremien passende Strategien und Beispiele verbreiten und so einen Mehrwert f\u00fcr die ganze Schweiz schaffen. Ich glaube, auch im Bereich der Sensibilisierung von Unternehmen sowie der \u00d6ffentlichkeit k\u00f6nnen Bund und Kantone noch mehr machen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">&#8211;<\/span><\/p>\n<p>Die Fragen wurden schriftlich beantwortet.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Mehr unter <a href='http:\/\/www.tandem-sh.ch\/horizontgenerationplus\/' target=\"_blank\">www.tandem-sh.ch\/horizontgenerationplus.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennen Sie pers\u00f6nlich \u00e4ltere Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt M\u00fche bekunden? 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Ernst Landolt, Schaffhauser Regierungspr\u00e4sident und VDK-Mitglied, vermutet, dass ein Grund f\u00fcr eine relativ lange Arbeitslosigkeit in dieser Alterskategorie die hohen Personalkosten sind, wie der 61-J\u00e4hrige gegen\u00fcber der \u00abVolkswirtschaft\u00bb sagt.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[156609,157242],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"20760","post_abstract":"","magazine_issue":"20150701","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":"","planned_publication_date":"2015-06-24 14:42:17","original_files":[{"file":116122}],"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/554c7df698d3a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116119"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4205"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116119"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":199060,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116119\/revisions\/199060"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157242"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156609"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4205"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/198068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=116119"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=116119"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=116119"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=116119"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=116119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}