{"id":116532,"date":"2015-05-22T10:00:21","date_gmt":"2015-05-22T10:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/05\/les-heritages-ont-fortement-augmente-en-suisse\/"},"modified":"2023-08-23T23:14:29","modified_gmt":"2023-08-23T21:14:29","slug":"erbschaften-in-der-schweiz-stark-angestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/05\/erbschaften-in-der-schweiz-stark-angestiegen\/","title":{"rendered":"Erbschaften in der Schweiz stark angestiegen"},"content":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der Abstimmung \u00fcber eine nationale Erbschaftssteuer steht das Thema Erben derzeit im Zentrum des \u00f6ffentlichen Interesses. Somit ist die bahnbrechende Studie des franz\u00f6sischen \u00d6konomen Thomas Piketty zur langfrisitigen Entwicklung der vererbten Verm\u00f6gen in Frankreich aus Schweizer Sicht von besonderer Relevanz.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPiketty hat am Beispiel Frankreich\u00a0aufgezeigt, dass Erbschaften im 19. Jahrhundert ziemlich konstanten 20-25% des Volkseinkommens entsprochen hatten und damals den viel wahrscheinlicheren Weg zu Reichtum darstellten als eigene Ersparnisse. Die Wirren des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts f\u00fchrten dann zu einem Einbruch der Bedeutung von Erbschaften \u2013 mit einem Tiefpunkt bei 5% des Volkseinkommens um 1950. Seither gewinnen Erbschaften jedoch wieder stetig an Gewicht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss Pikettys aktuellster Sch\u00e4tzung ist der Umfang der Erbschaften im Jahr 2010 auf 15% des Volkseinkommens angestiegen. Und seine Prognose-Simulationen deuten darauf hin, dass Erbschaften im Jahr 2060 wieder die wirtschaftliche Bedeutung der Belle Epoque erlangen k\u00f6nnten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPiketty hatte in statistischer Hinsicht einigermassen leichtes Spiel, indem er sich auf Frankreich konzentrierte. Dort werden Erbschaften seit 1791 n\u00e4mlich umfassend registriert (und besteuert). Diese Errungenschaft der franz\u00f6sischen Revolution beschert der Forschung sehr detailliertes und \u00fcber die Zeit vergleichbares Datenmaterial.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz\u00a0offeriert uns keine solch reichen Datensch\u00e4tze. Erbschaften werden seit je nur durch die Kantone und Gemeinden besteuert und sind statistisch schlecht dokumentiert. Andererseits hat die Eidgenossenschaft seit 1911 Verm\u00f6genssteuern erhoben. Auf dieser Basis kann man Datenreihen zur Entwicklung der Privatverm\u00f6gen erstellen. Mittels einer relativ einfachen Formel l\u00e4sst sich das volkswirtschaftliche Gewicht der j\u00e4hrlich vererbten Summen somit indirekt messen: Man multipliziere die Privatverm\u00f6gen mit der Sterblichkeitsrate und mit dem durchschnittlichen Verm\u00f6gensvorsprung von Erblassern gegen\u00fcber der lebenden Bev\u00f6lkerung, und dividiere durch das entsprechende Volkseinkommen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie konkrete Sch\u00e4tzung der vier Komponenten dieser Rechnung bedarf mehrerer zum Teil ziemlich starker Annahmen und Ann\u00e4herungen, doch angesichts des Interesses der Thematik habe ich mit der \u00d6konomin Elodie Moreau im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Universit\u00e4t Lausanne den Versuch gewagt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die <em>Abbildung<\/em> zeigt, wie sich der Anteil der Erbschaften und Schenkungen in der Schweiz entsprechend unserer zentralen Sch\u00e4tzung im Verlauf der letzten hundert Jahre entwickelt hat. Als Vergleich sind entsprechende Sch\u00e4tzwerte f\u00fcr Frankreich und Deutschland aufgef\u00fchrt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Erbschaften in Prozent des Volkseinkommens<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<pre><div class=\"chart chart--normal\" id=\"bruelhart\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#bruelhart').highcharts({\n        \/*chart: {\n           type: 'line'\n        },*\/\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        \ncredits: {\n               \n                text:'Quelle: Regionale Wirtschaftskontakte der SNB'\n              \n            },\nsubtitle: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\ntickInterval: 3650 * 24 * 3600 * 1000,\n            type: 'datetime',\n            dateTimeLabelFormats: { \/\/ don't display the dummy year\n                \/\/month: '%e. %b',\n                year: '%Y'\n            },\n            title: {\n                text: ''\n            }\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: 'in Prozent'\n            },\n            min: 0\n        },\n        tooltip: {\n            headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br>',\n            pointFormat: '{point.x: %Y}'+': '+'{point.y:.1f}'\n\/\/pointFormat: '{point.y:.1f}' + '---' + '{point.x}',\n\/\/format: '{value:%Y}'\n        },\n\n        plotOptions: {\n            spline: {\n                marker: {\n                    enabled: true\n                }\n            }\n        },\n\n        series: [{\n            name: 'Frankreich (Zehnjahres-Durchschnitte)',\n            \n            data: [\n[Date.UTC(1900,0),24.1],\n[Date.UTC(1910,0),22.7],\n[Date.UTC(1920,0),9.8],\n[Date.UTC(1930,0),11],\n[Date.UTC(1940,0),9.8],\n[Date.UTC(1950,0),4.3],\n[Date.UTC(1960,0),5.9],\n[Date.UTC(1970,0),6.2],\n[Date.UTC(1980,0),6.4],\n[Date.UTC(1990,0),7.7],\n[Date.UTC(2000,0),11.4],\n[Date.UTC(2008,0),14.5]\n            ]\n        }, {\n            name: 'Deutschland',\n            \n            data: [\n[Date.UTC(1911,0),14.4],\n[Date.UTC(1961,0),1.9],\n[Date.UTC(1973,0),3.7],\n[Date.UTC(1978,0),4],\n[Date.UTC(2002,0),7.3],\n[Date.UTC(2007,0),9.5],\n[Date.UTC(2009,0),10.7]\n            ]\n        }, {\n            name: 'Schweiz',\n            \n            data: [\n[Date.UTC(1934,0),6.6],\n[Date.UTC(1945,0),6.4],\n[Date.UTC(1969,0),5.2],\n[Date.UTC(1975,0),5.1],\n[Date.UTC(1987,0),5.6],\n[Date.UTC(1995,0),7],\n[Date.UTC(1999,0),9.4],\n[Date.UTC(2011,0),13.1]\n            ]\n        }, {\n            name: 'Extrapolation',\n            dashStyle: 'ShortDash',\n            color:'#88c0d3',\n            data: [\n[Date.UTC(1911,0),8.2],\n[Date.UTC(1934,0),6.6]\n            ]\n        }]\n    });\n});\n\n<\/script>\n&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Br\u00fclhart und Moreau (2015) \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/pre>\n<p>&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss unserer Berechnungen hatten Erbschaften zur Zeit der Belle Epoque in der Schweiz markant weniger Gewicht als in den beiden Nachbarl\u00e4ndern. Unsere Sch\u00e4tzung f\u00fcr 1911 ist zwar um einiges weniger pr\u00e4zis als diejenigen f\u00fcr sp\u00e4tere Jahre (daher die gestrichelte Linie), aber der Unterschied zwischen der Schweiz einerseits und Deutschland und Frankreich andererseits ist so gross, dass er wohl nicht bloss von Messfehlern herr\u00fchrt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUmso eindr\u00fccklicher ist der Anstieg der Erbschaften in den letzten vier Jahrzehnten: Er kletterte von 5% im Jahr 1975 auf nunmehr \u00fcber 13% des Volkseinkommens. Erbschaften in der Schweiz haben also offenbar eine seit mindestens hundert Jahren nicht erreichte Bedeutung erreicht \u2013 Tendenz weiterhin steigend.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Untersch\u00e4tztes Einnahmenpotenzial der Erbschaftssteuern<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn Franken ausgedr\u00fcckt entspricht unser gesch\u00e4tzer Wert f\u00fcr 2011 einer vererbten Summe von 61 Milliarden. Hochgerechnet\u00a0auf 2015 (mittels der beobachteten Verm\u00f6genszuwachsraten von 2009 bis 2013) sind das gar 76 Mrd. Franken. Wenn wir davon ausgehen<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>, dass ungef\u00e4hr 40% der vererbten Verm\u00f6gensbetr\u00e4ge auf den 2 Mio. Franken \u00fcbersteigenden Teil entfallen, und davon 18% an (steuerbefreite) Ehepartner gehen, dann bel\u00e4uft sich das gesch\u00e4tzte Steuersubstrat f\u00fcr die vorgeschlagene Erbschaftssteuer auf rund 25 Milliarden. Bei einem Einheitssatz von 20% w\u00e4re dann mit Einnahmen von gegen 5 Milliarden zu rechnen, obwohl angesichts der offen gelassenen Ausnahmeregelungen noch eine gewisse Unsicherheit besteht. Die n\u00e4here Betrachtung der Materie legt jedoch nahe, dass das Einnahmenpotenzial der vorgeschlagenen Bundeserbschaftssteuer h\u00f6her liegt als die offiziell prognostizierten 3 Milliarden.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie zunehmende Bedeutung der Erbschaften in der Schweiz r\u00fchrt, wie auch in den anderen L\u00e4ndern, von drei wichtigen Entwicklungen her. Erstens beobachtet man seit dem Ende der Nachkriegs-Boomjahre einen stetigen Anstieg der Privatverm\u00f6gen relativ zum Volkseinkommen. Zweitens werden Menschen angesichts zunehmender Lebensdauer zum Zeitpunkt ihres Todes im Durchschnitt reicher. Diese Tendenz ist in der Schweiz besonders ausgepr\u00e4gt, was zumindest teilweise auf eine gut ausgestattete Altersvorsorge zur\u00fcckzuf\u00fchren sein d\u00fcrfte. Und drittens wird der Umfang von Schenkungen zu Lebzeiten (die wir ebenfalls einberechnen) stetig wichtiger. Angesichts des steigenden Durchschnittsalters von Erblassern und von Erben (Medianalter rund 85 Jahre) ist auch die Zunahme von Schenkungen (Empf\u00e4nger-Medianalter rund 40 Jahre) nicht verwunderlich.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Steuerwettbewerb entpuppt sich als Illusion<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWas sagen uns diese empirischen Befunde hinsichtlich der Besteuerung von Erbschaften? Einerseits liegt der Schluss nahe, dass der Fiskus das Steuersubstrat Erbschaft angesicht seiner steigenden Bedeutung nicht brachliegen lassen sollte, zumal die Erbschaftssteuer eine \u00f6konomisch vergleichsweise verzerrungsarme Steuer darstellt.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Eine st\u00e4rkere Besteuerung von Erbschaften anstelle anderer Steuern mit st\u00e4rker verzerrender Wirkung \u2013 man denke an die Verm\u00f6genssteuer aber auch an Lohn- und Einkommenssteuern \u2013 erschiene deshalb \u00f6konomisch sinnvoll.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAndererseits kann man daraus nicht schliessen, dass die Erbschaftsbesteuerung zwangsl\u00e4ufig auf Bundesebene zu geschehen hat. Gem\u00e4ss meiner fr\u00fcheren Studie mit Assistenzprofessor Rapha\u00ebl Parchet von der Universit\u00e4t in Lugano sind Erblasser n\u00e4mlich kaum mobil.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Der Steuerwettbewerb bei den Erbschaften scheint mehr Illusion als Wirklichkeit. Die Kantone k\u00f6nnten Erbschaften somit durchaus st\u00e4rker besteuern, ohne Furcht vor Abwanderung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich gilt es zu bemerken: Eine Zunahme der Erbfl\u00fcsse bedeutet nicht zwangsl\u00e4ufig eine wachsende dynastische Konzentration von Grossverm\u00f6gen. Piketty (2013) selber stellt fest, dass die Erbschaften der Gegenwart breiter und gleichm\u00e4ssiger verteilt sind als vor hundert Jahren (er spricht von \u00abpetits rentiers\u00bb). Wir wissen nicht, wie es in der Schweiz um die Entwicklung der Ungleicheit unter Erben, und zwischen Erben und Nichterben, bestellt ist. Zur Analyse dieses Aspektes w\u00fcrden sich Recherchen in Archiven kantonaler Steuer\u00e4mter gewiss lohnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Piketty (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Br\u00fclhart und Moreau (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Basierend auf Daepp (2003) und Stutz, Bauer und Schmugge (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Br\u00fclhart und Parchet (2014b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe dazu auch Salvi und Zobrist (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Br\u00fclhart und Parchet (2014a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der Abstimmung \u00fcber eine nationale Erbschaftssteuer steht das Thema Erben derzeit im Zentrum des \u00f6ffentlichen Interesses. 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Erbschaftssteuer: Was sagt die wissenschaftliche Forschung? <em>Die Volkswirtschaft<\/em>, 3-2014.<\/li>&#13;\n\t<li>Bundesrat (2013). <em>Botschaft zur Volksinitative \u00abMillionen-Erbschaften besteuern f\u00fcr unsere AHV\u00bb<\/em>, Bern.<\/li>&#13;\n\t<li>Piketty, Thomas (2011). On the Long-Run Evolution of Inheritance: France 1820-2050. <em>Quarterly Journal of Economics<\/em>, 126(3): 1071-1131.<\/li>&#13;\n\t<li>Piketty, Thomas (2013). <em>Le capital au XXIe si\u00e8cle<\/em>. Editions du Seuil, Paris.<\/li>&#13;\n\t<li>Salvi, Marco und Luc Zobrist (2013). <em>Zwischen Last und Leistung: Ein Steuerkompass f\u00fcr die Schweiz<\/em>. Avenir Suisse und Verlag Neue Z\u00fcrcher Zeitung.<\/li>&#13;\n\t<li>Schinke, Christoph (2012). Inheritance in Germany 1911 to 2009: A Mortality Multiplier Approach. <em>SOEP Papers on Multidisciplinary Panel Data Research<\/em> #462, DIW Berlin.<\/li>&#13;\n\t<li>Stutz, Heidi; Tobias Bauer und Susan Schmugge (2007) <em>Erben in der Schweiz<\/em>. Verlag R\u00fcegger.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":116535,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":116539,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"20791","post_abstract":"Der franz\u00f6sische \u00d6konom Thomas Piketty hat aufgezeigt: In Frankreich haben die Erbschaften in den letzten Jahrzehnten stetig an Gewicht gewonnen. Die Schweiz ist in dieser Hinsicht kein Sonderfall. 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