{"id":116595,"date":"2015-04-16T14:16:59","date_gmt":"2015-04-16T14:16:59","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/04\/les-delegues-de-la-banque-nationale-prennent-le-pouls-de-leconomie-dans-les-regions\/"},"modified":"2023-08-23T23:14:15","modified_gmt":"2023-08-23T21:14:15","slug":"delegierte-der-nationalbank-messen-den-puls-der-wirtschaft-in-den-regionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/04\/delegierte-der-nationalbank-messen-den-puls-der-wirtschaft-in-den-regionen\/","title":{"rendered":"Delegierte der Nationalbank messen den Puls der Wirtschaft in den Regionen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\">Auf die Kontaktpflege und den Informationsaustausch mit den Wirtschaftsakteuren, insbesondere mit den Unternehmen, hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) schon immer grossen Wert gelegt. Zu diesem Zweck verf\u00fcgt sie \u00fcber ein Netz von acht Vertretungen in den Regionen Genf, Waadt-Wallis, Mittelland, Z\u00fcrich, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zentralschweiz und italienischsprachige Schweiz (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). In jeder dieser Regionen ist die Nationalbank mit einem <em>Delegierten f\u00fcr regionale Wirtschaftskontakte <\/em>pr\u00e4sent<em>.<\/em><\/span>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Regioneneinteilung der SNB<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2015\/04\/Hunziker_Zanetti_Grafik1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15439 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2015\/04\/Hunziker_Zanetti_Grafik1.png\" alt=\"Hunziker_Zanetti_Grafik1\" width=\"1400\" height=\"706\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Die Nationalbank ist in acht Regionen der Schweiz mit einem Delegierten f\u00fcr regionale Wirtschaftskontakte pr\u00e4sent.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\" style=\"font-size: 14px;\">Quelle: BFS Geostat \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese acht Delegierten haben einerseits die Aufgabe, die realwirtschaftlichen Entwicklungen vor Ort zu beobachten, indem sie regelm\u00e4ssig mit Firmenleitungen sprechen. Die aus diesen Gespr\u00e4chen gewonnenen Informationen fliessen in die geldpolitischen Entscheide der Nationalbank ein. Sie sind zeitnah verf\u00fcgbar und liefern eine wertvolle Erg\u00e4nzung zu den modellgest\u00fctzten Prognosen. Anderseits wirken die Delegierten als Botschafter der SNB und erl\u00e4utern den lokalen Wirtschaftsakteuren und den regionalen Beh\u00f6rden die Geldpolitik.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gespr\u00e4chspartnerauswahl aufgrund der Wirtschaftsstruktur<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Gespr\u00e4che mit den Unternehmenschefs f\u00fchren die Delegierten anhand eines Leitfadens. Dieses strukturierte Vorgehen erlaubt es der Nationalbank, die Informationen aus den verschiedenen Regionen und Branchen zusammenzutragen und sowohl qualitativ als auch quantitativ auszuwerten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPro Jahr finden vier Umfragerunden statt, die jeweils etwa sieben Wochen dauern. Jeder Delegierte f\u00fchrt dabei 30 vertiefte Gespr\u00e4che. Die auf diesem Weg gewonnenen Informationen st\u00fctzen sich somit pro Quartal auf 240 Gespr\u00e4che aus allen Regionen. Wichtig f\u00fcr den Zugang zu den Unternehmen ist die Vertraulichkeit, mit der die SNB die erhaltenen Informationen behandelt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Gespr\u00e4chspartner wechseln jedes Quartal, wobei die Auswahl nach vorgegebenen Kriterien wie der Anzahl der Besch\u00e4ftigten pro Branche und der Gr\u00f6sse der Unternehmen erfolgt. Diese Kriterien tragen den wirtschaftlichen Eigenheiten jeder Region Rechnung. Die Stichprobenauswahl richtet sich somit sowohl nach der regionalen Firmenlandschaft als auch nach der branchenm\u00e4ssigen Zusammensetzung des Bruttoinlandprodukts, wobei der \u00f6ffentliche Sektor und die Landwirtschaft ausser Acht gelassen werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Einblick in die konkreten Wirtschaftsabl\u00e4ufe<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Gespr\u00e4che haben als Ziel, einerseits den Gesch\u00e4ftsgang der betreffenden Unternehmen m\u00f6glichst umfassend abzusch\u00e4tzen und anderseits die Aussichten mit den entsprechenden Chancen und Risiken aus Sicht des Unternehmens zu beurteilen. Standardm\u00e4ssig angesprochene Themen sind Umsatzentwicklung, Kapazit\u00e4tsauslastung, Margenlage, Besch\u00e4ftigungs- und Investitionspl\u00e4ne. Im Fokus steht immer auch die Wirkung der aktuellen monet\u00e4ren Rahmenbedingungen \u2013 wie Zinsniveau, Kreditbedingungen und Wechselkurse \u2013 auf die Unternehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie qualitativen Angaben werden von den Delegierten auf einer f\u00fcnfstufigen Skala zugeordnet. Die Informationen lassen sich so quantitativ zusammenfassen und grafisch darstellen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Gegensatz zu den offiziellen Statistiken beruhen die von den Delegierten gesammelten Informationen zwar auf einer verh\u00e4ltnism\u00e4ssig kleinen Stichprobe. Ein wichtiger Vorteil ist aber die rasche Verf\u00fcgbarkeit der Daten. Zudem unterliegen die gewonnenen Zeitreihen keinen Revisionen. Ferner erlauben die aus den Umfragen gewonnenen Erkenntnisse einen aufschlussreichen Quervergleich zu den modellgest\u00fctzten Konjunkturprognosen und f\u00f6rdern damit die Erh\u00e4rtung oder auch die Relativierung der so erstellten Prognosen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Zeiten extremer Ereignisse und Entwicklungen stossen Prognosemodelle oft an ihre Grenzen. Und gerade dann sind die aus Interviews gewonnenen Informationen von besonderem Wert, wie verschiedene Studien gezeigt haben (siehe Literatur-Kasten). Mehr denn je bringt im aktuellen Umfeld nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses der direkte Dialog mit den Wirtschaftsakteuren h\u00f6chst wertvolle Erkenntnisse \u00fcber das, was in der Wirtschaft konkret abl\u00e4uft.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ums\u00e4tze stagnieren im ersten Quartal 2015<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Ergebnisse aus den von Mitte Januar bis Anfang M\u00e4rz gef\u00fchrten Gespr\u00e4chen erlauben eine erste Einsch\u00e4tzung der Folgen der Aufwertung des Frankens.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Wachstum der realen Ums\u00e4tze (nominelle Ums\u00e4tze, bereinigt um Preisver\u00e4nderungen) ist gem\u00e4ss dieser Umfrage (wie erw\u00e4hnt wird der \u00f6ffentliche Sektor nicht ber\u00fcck&shy;sichtigt) im Berichtsquartal zum Stillstand gekommen. Die Margenlage hat sich bei vielen Unternehmen deutlich verschlechtert und die Firmen veranlasst, eine Vielzahl von Gegenmassnahmen zu ergreifen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nViele Gespr\u00e4chspartner sind durch die neue Wechselkurssituation stark gefordert und m\u00fcssen zun\u00e4chst genau analysieren, welche Auswirkungen dies f\u00fcr ihr Unternehmen hat. Diese Neueinsch\u00e4tzung der Lage braucht Zeit, und entsprechend hat die Unsicherheit \u00fcber den weiteren Gesch\u00e4ftsverlauf deutlich zugenommen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Aussichten f\u00fcr das reale Umsatzwachstum in den kommenden sechs Monaten haben sich \u2013 insbesondere in der verarbeitenden Industrie \u2013 sp\u00fcrbar eingetr\u00fcbt (siehe <span style=\"color: #000000;\"><em>Abbildung 2<\/em><\/span>). \u00dcber alle Sektoren betrachtet deuten sie aber nicht auf eine Kontraktion hin. Die Personalbest\u00e4nde d\u00fcrften insgesamt leicht zur\u00fcckgehen. Aufgrund der Unsicherheit rechnen die Gespr\u00e4chspartner damit, dass die Investitionsvolumen geringer als im Vorjahr ausfallen werden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Abb. 2: Erwartete Ums\u00e4tze in den kommenden 6 Monaten<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nErwartetes Niveau verglichen mit dem Niveau zum Befragungszeitpunkt <sup>a<\/sup>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__comment\" style=\"color: #ff00ff;\"><div class=\"chart chart--minimal\" id=\"containertestM\"><\/div>\n<script>\n\n$(function () {\n    $('#containertestM').highcharts({\n        \/*chart: {\n           type: 'line'\n        },*\/\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        \ncredits: {\n               \n                text:'Quelle: Regionale Wirtschaftskontakte der SNB'\n              \n            },\nsubtitle: {\n            text: 'Entwicklung in den kommenden 6 Monaten'\n        },\n        xAxis: {\ntickInterval: 365 * 24 * 3600 * 1000,\n            type: 'datetime',\n            dateTimeLabelFormats: { \/\/ don't display the dummy year\n                \/\/month: '%e. %b',\n                year: '%Y'\n            },\n            title: {\n                text: ''\n            }\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: 'In Punkten'\n            },\n            min: 0\n        },\n        tooltip: {\n            headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br>',\n            \/\/pointFormat: '{point.x:%e. %b}: {point.y:.6f}'\npointFormat: '{point.y:.6f}'\n        },\n\n      plotOptions: {\n            line: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n\n        series: [{\n            name: 'Total',\n            \n            data: [\n                [Date.UTC(2010,0),0.514734671],\n[Date.UTC(2010,3),0.70965584],\n[Date.UTC(2010,6),0.741410781],\n[Date.UTC(2010,9),0.639072135],\n[Date.UTC(2011,0),0.810960496],\n[Date.UTC(2011,3),0.729255477],\n[Date.UTC(2011,3),0.360399335],\n[Date.UTC(2011,9),0.067119535],\n[Date.UTC(2012,0),0.439445418],\n[Date.UTC(2012,3),0.492363461],\n[Date.UTC(2012,6),0.328010381],\n[Date.UTC(2012,9),0.338003239],\n[Date.UTC(2013,0),0.612537171],\n[Date.UTC(2013,3),0.498044214],\n[Date.UTC(2013,6),0.537320598],\n[Date.UTC(2013,9),0.749348247],\n[Date.UTC(2014,0),0.649124289],\n[Date.UTC(2014,3),0.622065728],\n[Date.UTC(2014,6),0.53297887],\n[Date.UTC(2014,9),0.491137096],\n[Date.UTC(2015,0),0.120059012]\n            ]\n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<sup>a<\/sup> Informationen bis und mit Umfrage erstes Quartal 2015&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">&#13;<br \/>\nAnmerkung: Die Grafik basiert auf Informationen aus den Unternehmensgespr\u00e4chen der SNB, welche einer Skala von \u00absehr tief\u00bb bzw. \u00abdeutlich tiefer als im Vorjahresmonat\u00bb (zugeordneter Wert: -2) bis \u00absehr hoch\u00bb bzw. \u00abdeutlich h\u00f6her als im Vorjahresmonat\u00bb (zugeordneter Wert: +2) zugeordnet wurden.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">\u00a0<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Inflationserwartungen im ersten Quartal r\u00fcckl\u00e4ufig<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInformationen \u00fcber die Inflationserwartungen sind f\u00fcr Zentralbanken von grosser Bedeutung. An ihnen l\u00e4sst sich ablesen, wie gut diese Erwartungen \u201everankert\u201c sind, d. h., inwiefern sie mit dem von der Notenbank definierten Bereich der Preisstabilit\u00e4t im Einklang stehen. Die Gew\u00e4hrleistung der Preisstabilit\u00e4t ist schliesslich das Hauptziel der Geldpolitik.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZus\u00e4tzlich zur Gesch\u00e4ftsentwicklung werden deshalb die Unternehmenschefs in ihrer Rolle als allgemeine Wirtschaftsakteure regelm\u00e4ssig auf ihre kurz- und mittelfristigen Inflationserwartungen angesprochen. Dabei werden die Erwartungen f\u00fcr die Zeit in sechs bis zw\u00f6lf Monaten sowie in drei bis f\u00fcnf Jahren<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> er\u00f6rtert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Umfrage aus dem ersten Quartal 2015 zeigt eine sp\u00fcrbare Korrektur der Inflationserwartungen. Die kurzfristigen Inflationserwartungen liegen neu bei \u20131.3% (siehe <span style=\"color: #000000;\"><em>Abbildung 3<\/em><\/span>), nachdem sie sich zuvor in den letzten Jahren zwischen 0% und 0,5% bewegt haben. Die l\u00e4ngerfristigen Erwartungen haben sich ebenfalls zur\u00fcckgebildet, von 1,1% in den Vorquartalen auf 0,5%. Im Gegensatz zu den kurzfristigen Erwartungen bleiben sie jedoch positiv und sind damit kompatibel mit der SNB-Definition der Preisstabilit\u00e4t.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Abb. 3: Erwartete allgemeine Teuerungsrate<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nPrognosen\u00a0f\u00fcr Konsumentenpreisindex (LIK) zum Befragungszeitpunkt&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--minimal\" id=\"huza_d\"><\/div>\n<script>\n\n$(function () {\n    $('#huza_d').highcharts({\n        \/*chart: {\n           type: 'Spline'\n        },*\/\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        \ncredits: {\n               \n                text:'Quelle: Regionale Wirtschaftskontakte der SNB'\n              \n            },\nsubtitle: {\n            text: ''\n        },\n        xAxis: {\ntickInterval: 365 * 24 * 3600 * 1000,\n            type: 'datetime',\n            dateTimeLabelFormats: { \/\/ don't display the dummy year\n                \/\/month: '%e. %b',\n                year: '%Y'\n            },\n            title: {\n                text: ''\n            }\n        },\n        yAxis: {\n            title: {\n                text: 'In Prozent'\n            },\n            min: -1.5\n        },\n        tooltip: {\n            headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br>',\n            \/\/pointFormat: '{point.x:%e. %b}: {point.y:.6f}'\npointFormat: '{point.y:.6f}' + ' %'\n        },\n\n        plotOptions: {\n            spline: {\n                marker: {\n                    enabled: true\n                }\n            }\n        },\n\n        series: [{\n            name: 'Kurzfristig (in 6-12 Monaten)',\n            \n            data: [\n[Date.UTC(2010,0),0.728787455],\n[Date.UTC(2010,3),0.959130117],\n[Date.UTC(2010,6),0.981865318],\n[Date.UTC(2010,9),0.694731677],\n[Date.UTC(2011,0),0.973237183],\n[Date.UTC(2011,3),1.209520408],\n[Date.UTC(2011,6),0.491573848],\n[Date.UTC(2011,9),0.388149292],\n[Date.UTC(2012,0),0.216138693],\n[Date.UTC(2012,3),0.233750889],\n[Date.UTC(2012,6),0.186271353],\n[Date.UTC(2012,9),0.076848127],\n[Date.UTC(2013,0),0.237948059],\n[Date.UTC(2013,3),0.215502363],\n[Date.UTC(2013,6),0.458985639],\n[Date.UTC(2013,9),0.388538858],\n[Date.UTC(2014,0),0.374370634],\n[Date.UTC(2014,3),0.23184765],\n[Date.UTC(2014,6),0.373345019],\n[Date.UTC(2014,9),0.260819227],\n[Date.UTC(2015,0),-1.323607698]\n            ]\n        },\n{\n            name: 'Langfristig (in 3-5 Jahren)',\n            \n            data: [\n [Date.UTC(2010,0),null],\n [Date.UTC(2010,3),null],\n [Date.UTC(2010,6),null],\n [Date.UTC(2010,9),null],\n [Date.UTC(2011,0),null],\n [Date.UTC(2011,3),null],\n [Date.UTC(2011,6),null],\n [Date.UTC(2011,9),null],\n [Date.UTC(2012,0),null],\n [Date.UTC(2012,3),null],\n [Date.UTC(2012,6),null],\n [Date.UTC(2012,9),null],\n [Date.UTC(2013,0),null],\n [Date.UTC(2013,3),null],\n [Date.UTC(2013,6),1.693849952],\n [Date.UTC(2013,9),1.694546853],\n [Date.UTC(2014,0),1.274393426],\n [Date.UTC(2014,3),1.216638684],\n [Date.UTC(2014,6),1.112045017],\n[Date.UTC(2014,9),1.123599827],\n[Date.UTC(2015,0),0.510501321]\n            ]\n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">\u00a0<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Fixpunkt viertelj\u00e4hrliche Lagebeurteilung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls \u201ePulsf\u00fchler der Wirtschaft\u201c sind die Delegierten in der Lage, dem Direktorium der SNB besondere Entwicklungen fr\u00fchzeitig zu signalisieren. Diese Rolle wird zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzt durch den regelm\u00e4ssigen Austausch der Delegierten mit einem <em>Regionalen Wirtschaftsbeirat<\/em>, einem in jeder Region aus drei oder vier Unternehmensleitern zusammengesetzten und vom Bankrat gew\u00e4hlten Gremium.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuswertungen der Informationen aus den Unternehmergespr\u00e4chen sind Teil der Entscheidungsgrundlagen des Direktoriums in der viertelj\u00e4hrlichen geldpolitischen Lagebeurteilung. Wann immer es die aktuelle wirtschaftliche oder geldpolitische Situation erfordert, informieren die Delegierten das Direktorium laufend \u00fcber ihre Lageeinsch\u00e4tzungen sowie die R\u00fcckmeldungen aus Unternehmerkreisen. F\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit werden die Resultate aus den Unternehmergespr\u00e4chen jeweils im Quartalsheft der Nationalbank zusammengefasst (<em>Konjunkturtendenzen<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2><strong>SNB tauscht sich mit anderen Zentralbanken aus<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie SNB ist bei Weitem nicht die einzige Zentralbank, die ein regionales Kontaktnetz zur Sammlung von Konjunkturinformationen bei Firmen unterh\u00e4lt. Das Einholen von umfragebasierten Informationen und die Verwendung eines Kontaktnetzes mit Unternehmen liegen international im Trend. So haben in den letzten Jahren weitere Notenbanken, insbesondere in den aufstrebenden Volkswirtschaften, derartige Strukturen auf- oder weiter ausgebaut. Bei einigen Zentralbanken \u2013 wie bei der Bank of Canada oder der Bank of England \u2013 hat die regionale Verankerung bereits eine lange Tradition. Das Beige Book der US Federal Reserve Bank, das auf Umfragen der verschiedenen Distrikt-Notenbanken beruht, ist bekanntlich auch f\u00fcr Finanzmarktteilnehmer eine Referenz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeit einigen Jahren findet ein institutionalisierter Austausch der Notenbanken, die auf diesem Gebiet t\u00e4tig sind, statt. Ziel ist es dabei, neue Entwicklungen und Studien zu diskutieren und sich gemeinsam an eine <em>Best Practice<\/em> heranzutasten. Die eigene Erhebungsmethodik kritisch zu betrachten und sie laufend zu verbessern, geh\u00f6rt somit f\u00fcr die SNB zum festen Arbeitsbestandteil f\u00fcr die Fortentwicklung dieses Instruments.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die Einsch\u00e4tzungen \u00fcber diese Frist werden erst seit Mitte 2013 systematisch erhoben.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf die Kontaktpflege und den Informationsaustausch mit den Wirtschaftsakteuren, insbesondere mit den Unternehmen, hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) schon immer grossen Wert gelegt. Zu diesem Zweck verf\u00fcgt sie \u00fcber ein Netz von acht Vertretungen in den Regionen Genf, Waadt-Wallis, Mittelland, Z\u00fcrich, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zentralschweiz und italienischsprachige Schweiz (siehe Abbildung 1). 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Introducing the Agents\u2019 Scores, Bank of England Quarterly Bulletin, Winter.<\/li>&#13;\n\t<li>Martin, Monica and Cristiano Papile (2004a). The Bank of Canada\u2018s Business Outlook Survey: An Assessment, Working Paper \u2013 15, Bank of Canada.<\/li>&#13;\n\t<li>McCafferty, Ian, The Use of Business Intelligence in Monetary Policy. External Member of the Monetary Policy Committee, Speech Given at the 5<sup>th<\/sup> International Workshop on Central Bank Business Surveys, 20 November 2014, Bank of England, London.<\/li>&#13;\n\t<li>M\u00fcller, Christian (2009). The Informative Content of Qualitative Survey Data, OECD Journal of Business Cycle Measurement and Analysis, Vol. 2009\/1.<\/li>&#13;\n\t<li>Rolnick, Arthur J., David E. Runkle and David Fettig (1999). 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