{"id":117074,"date":"2015-01-30T14:45:50","date_gmt":"2015-01-30T14:45:50","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2015\/01\/retour-sur-une-decennie-de-croissance-economique-en-suisse\/"},"modified":"2023-08-23T23:15:16","modified_gmt":"2023-08-23T21:15:16","slug":"wie-gut-waechst-die-schweiz-rueckblick-auf-die-letzten-zehn-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2015\/01\/wie-gut-waechst-die-schweiz-rueckblick-auf-die-letzten-zehn-jahre\/","title":{"rendered":"Wie gut w\u00e4chst die Schweiz?  R\u00fcckblick auf die letzten zehn Jahre"},"content":{"rendered":"<p>Nach den wirtschaftlich bescheidenen 1990er-Jahren, die in der Schweiz durch eine langwierige Wachstumsschw\u00e4che gepr\u00e4gt waren, hat sich das Bild im neuen Jahrtausend merklich aufgehellt. \u00dcber die letzten zehn Jahre (Periode 2003\u20132013) hat sich die Wachstumsdynamik der Schweizer Wirtschaft verst\u00e4rkt. Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg um durchschnittlich 2% pro Jahr (gegen\u00fcber 1,3% pro Jahr 1992\u20132002). Die letzten zehn Jahre waren dabei durch eine zweigeteilte weltwirtschaftliche Grosswetterlage gepr\u00e4gt: zun\u00e4chst der globale Konjunkturaufschwung der Jahre 2003 bis 2007, an dem die Schweiz mit einer prosperierenden Exportwirtschaft und kr\u00e4ftigen BIP-Zuw\u00e4chsen (rund 3% pro Jahr) stark partizipieren konnte. 2008 endete diese Party in der globalen Finanzkrise, von der sich die Weltwirtschaft seither nur schleppend erholen konnte.&#13;<\/p>\n<h2>Krisenresistente Schweizer Konjunktur<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGerade in diesen j\u00fcngsten krisengepr\u00e4gten Jahren erwies sich die Schweizer Wirtschaft als erfreulich widerstandsf\u00e4hig. Zwar war 2009 ein scharfer Wirtschaftseinbruch mit einem BIP-R\u00fcckgang um 2,1% unvermeidbar. Dem folgte jedoch eine rasche Erholung (2010 +3%). Anschliessend stellten ab 2011 die Schuldenkrise im Euroraum und die damit verbundene Frankenhausse eine grosse wirtschaftliche Bedrohung dar, insbesondere f\u00fcr die Exportsektoren. Im Gegensatz zu diversen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, die erneut in eine Rezession fielen, konnte die Schweiz ihre positive Wachstumsentwicklung weitgehend halten. Das BIP-Wachstum erreichte im Jahr 2011 1,8% und verlangsamte sich 2012 moderat auf 1,1%. 2013 verst\u00e4rkte es sich wieder auf knapp 2%, und 2014 d\u00fcrfte es gem\u00e4ss der aktuellen Lagebeurteilung in \u00e4hnlicher Gr\u00f6s&shy;sen&shy;ordnung ausfallen.&#13;<\/p>\n<h2>Wachstum fand vorwiegend\u00a0in den Binnensektoren statt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGleichwohl w\u00e4re es falsch, zu folgern, die weltwirtschaftlichen Krisen seien spurlos an der Schweiz vor\u00fcbergegangen. Hinter dem gesamthaft gut behaupteten Wirtschaftswachstum verbirgt sich n\u00e4mlich ein ungleiches Bild der Binnen- und der Exportsektoren, das die divergierenden konjunkturellen Rahmenbedingungen widerspiegelt. Seit der Finanzkrise wurde die Schweizer Konjunktur in erster Linie durch die lebhafte Inlandnachfrage getragen. Das (zuwanderungsbedingte) Bev\u00f6lkerungswachstum und die anhaltend tiefen Zinsen stimulierten insbesondere die Bauinvestitionen und die privaten Konsumausgaben. Demgegen\u00fcber kamen vom Aussenhandel in den letzten Jahren per saldo praktisch keine positiven Wachstumsimpulse, weil die Exportsektoren unter dem schwierigen Weltwirtschafts- und W\u00e4hrungsumfeld zu leiden hatten und immer noch leiden. Immerhin konnte eine schwere Exportkrise, wie sie im Sommer 2011 angesichts der damaligen Frankenhausse vielfach bef\u00fcrchtet worden war, vermieden werden. Dies lag nicht zuletzt an der im September 2011 durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) eingef\u00fchrten Euro-&shy;Untergrenze von 1.20, welche den H\u00f6henflug des Frankens bremste und den Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit gab.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Am 15. Januar 2015 hob die SNB den Mindestkurs auf.&#13;<br \/>\nDie gespaltene Wirtschaftsdynamik zwischen Inland- und Exportkonjunktur hat naturgem\u00e4ss auf Branchenebene Spuren hinterlassen. In den letzten Jahren wuchsen Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung vorwiegend in den binnenwirtschaftlich orientierten Sektoren, w\u00e4hrend die Exportsektoren Federn lassen mussten. So gingen etwa in der verarbeitenden Industrie, einem klassischen Exportsektor, seit der Finanzkrise per saldo 35\u2009000 Arbeitsstellen verloren. Diesem negativen Trend konnten sich nur einzelne Subbranchen \u2013 wie etwa die gut laufende Pharmaindustrie \u2013 entziehen. Auch im Tourismus (Hotellerie: \u20136700 Stellen) sowie bei den Banken (\u20134000 Stellen) war die Tendenz negativ.&#13;<br \/>\nDemgegen\u00fcber kam die lebhaft wachsende Inlandnachfrage insbesondere binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleistungsbranchen zugute, die entsprechend deutliche Besch\u00e4ftigungszunahmen verzeichneten. Hier ist einmal das weitge&shy;f\u00e4cherte Segment unternehmensbezogener Dienstleistungen zu nennen, zu denen etwa Unternehmens-, Steuer- und Rechtsberatung sowie Architekten geh\u00f6ren und in denen seit der Finanzkrise rund 35\u2009000 zus\u00e4tzliche Arbeitsstellen geschaffen wurden. Noch st\u00e4rker wuchsen die Nachfrage und die Besch\u00e4ftigung in den sogenannten staatsnahen Dienstleistungsbereichen wie Gesundheitswesen (seit der Finanzkrise +38\u2009000), Erziehung\/Bildung (+26\u2009000) und \u00f6ffentliche Verwaltung (+20\u2009000). Insgesamt erstreckte sich mehr als die H\u00e4lfte des gesamtschweizerischen Besch\u00e4ftigungswachstums seit der Finanzkrise auf die staatsnahen Bereiche. Ihr Anteil an der Gesamtbesch\u00e4ftigung w\u00e4chst seit Langem relativ kontinuierlich (von 16% 1992 auf 22% 2013), spiegelbildlich zum sinkenden Trend in der Industrie. Dass sich die Besch\u00e4ftigung langfristig vom Industriesektor zu den Dienstleistungen verschiebt, stellt in hoch entwickelten Volkswirtschaften mit demografischer Alterung eine normale Entwicklung dar (Tertiarisierung). Dieser grundlegende Trend wurde in den letzten Jahren durch die konjunkturelle &shy;Divergenz zwischen Inland und Ausland noch verst\u00e4rkt.&#13;<\/p>\n<h2>Verbesserte Wachstumsperformance im internationalen Vergleich\u2026<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGenerell sollte die Wachstumsentwicklung der Schweiz nicht isoliert, sondern im internationalen Kontext analysiert und beurteilt werden. Gerade f\u00fcr kleine offene Volkswirtschaften wie die Schweiz spielt das weltwirtschaftliche Umfeld eine entscheidende Rolle. Tabelle 1 enth\u00e4lt f\u00fcr die Schweiz sowie 14 weitere L\u00e4nder die durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Wachstumsraten des BIP und des BIP pro Kopf f\u00fcr die beiden Zeitr\u00e4ume 1992\u20132002 und 2003\u20132013, letzterer zus\u00e4tzlich unterteilt in die Vor&shy;krisenperiode 2003\u20132007 und die Krisenjahre 2008\u20132013. \u00dcber die vergangenen zehn Jahre hat sich die schweizerische Wachstumsentwicklung im L\u00e4ndervergleich klar verbessert. Die Schweiz schaffte es beim BIP-Wachstum von der roten Laterne in der Periode 1992\u20132002 in die Spitzengruppe im Zeitraum 2003\u20132013 (Rang 3). Besonders positiv ragt die Schweiz bei der Bew\u00e4ltigung der Jahre seit der Finanz&shy;krise heraus (Rang 1), in denen viele L\u00e4nder wesentlich st\u00e4rkere Abschw\u00fcnge erlitten.&#13;<\/p>\n<h2>\u2026 auch beim BIP-Wachstum pro Kopf<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAllerdings gilt es f\u00fcr die Wachstums&shy;beurteilung den Umstand des erh\u00f6hten Bev\u00f6lkerungswachstums der vergangenen Jahre (2003\u20132013 im Durchschnitt rund 1% pro Jahr) zu ber\u00fccksichtigen. Die Zuwanderung hat zwar einerseits das BIP-Wachstum gest\u00fctzt, insbesondere \u00fcber h\u00f6here Konsumausgaben und Bauinvestitionen. Anderseits bedeutet dies jedoch, dass sich die Wirtschaftsleistung auf mehr Personen verteilt. Daher ist f\u00fcr die Beurteilung der wirtschaftlichen Wohlstandsentwicklung eine Pro-Kopf-Betrachtung sinnvoll. Das BIP pro Kopf gilt als einer der wichtigsten Indikatoren, mit denen die l\u00e4ngerfristige wirtschaftliche Entwicklung und der Lebensstandard eines Landes beurteilt werden k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\nBeim BIP-Wachstum pro Kopf schneidet die Schweiz \u00fcber die letzten Jahre zwar weniger herausragend als bei absoluter Betrachtung, aber gleichwohl verbessert ab. Das Pro-Kopf-Wachstum betrug von 2003 bis 2013 durchschnittlich gut 1% pro Jahr, etwas mehr als in den vorangegangenen zehn Jahren (1992\u20132002 +0,7% pro Jahr). Im internationalen Vergleich positioniert sich die Schweiz damit auch beim Pro-Kopf-Wachstum \u00fcberdurchschnittlich. Im L\u00e4ndervergleich der Tabelle 1 belegt sie \u00fcber die letzten zehn Jahre Rang 2, praktisch gleichauf mit Deutschland, \u00d6sterreich oder den USA.&#13;<br \/>\nDer Befund, dass die Schweizer Wirtschaft relativ gut durch die letzten, krisengepr\u00e4gten Jahre kam, best\u00e4tigt sich auch auf Pro-Kopf-Basis. Zwar fiel das Pro-Kopf-BIP-Wachstum der Schweiz mit 0,2% pro Jahr von 2008 bis 2013 bescheiden aus. Aber selbst dies nimmt sich international noch recht passabel aus. Die Schweiz z\u00e4hlt damit zu den wenigen L\u00e4ndern, die in den letzten Jahren einen R\u00fcckgang des BIP pro Kopf vermeiden konnten. Einzig Deutschland, dessen Wirtschaft in den letzten Jahren eine robuste Entwicklung verzeichnete, wies (bei ann\u00e4hernd stagnierender Bev\u00f6lkerung) ein noch st\u00e4rkeres BIP-Wachstum pro Kopf auf als die Schweiz.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Wie wichtig die relative Betrachtung im internationalen Kontext ist, belegt der Blick auf die 1990er-Jahre, als die Schweiz zwar ein h\u00f6heres Pro-Kopf-Wachstum (0,7%) als zuletzt verzeichnete. Dies war jedoch im Kontext einer damals weitgehend prosperierenden Weltkonjunktur entt\u00e4uschend.&#13;<br \/>\nAlles in allem l\u00e4sst sich bilanzieren, dass die Schweizer Wirtschaft die langwierige Wachstumsschw\u00e4che der 1990er-Jahre hinter sich lassen konnte. Pro Kopf war die Wachstumsdynamik \u00fcber die vergangenen zehn Jahre nicht brillant, aber robust und im L\u00e4ndervergleich leicht \u00fcberdurchschnittlich. Eine wesentliche Rolle f\u00fcr die Verbesserung der Wachstumsdynamik spielte erstens, dass gewichtige Bremskl\u00f6tze der 1990er-Jahre wegfielen, namentlich die lange nachwirkende Immobilienkrise Ende der 1980er-Jahre sowie die bis Mitte der 1990er-Jahre restriktive Geldpolitik. Zweitens konnten in wichtigen wirtschaftspolitischen Schl\u00fcsselfeldern Verbesserungen erreicht werden. Zu nennen sind hier das erfolgreiche Instrument der Schuldenbremse, die zu einer Verstetigung der Fiskalpolitik beigetragen hat, sowie die bilateralen Vertr\u00e4ge mit der EU.&#13;<\/p>\n<h2>Steigendes Arbeitsangebot\u00a0als Wachstumsquelle<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Pro-Kopf-BIP-Wachstum l\u00e4sst sich grunds\u00e4tzlich in zwei Komponenten zerlegen: den Arbeitseinsatz (wenn mehr Arbeitsstunden geleistet werden, steigen Output und Einkommen) und die Arbeitsproduktivit\u00e4t (eine h\u00f6here Arbeitsproduktivit\u00e4t bedeutet, dass pro Arbeitsstunde mehr Output erzielt wird). Positive Impulse f\u00fcr das Pro-Kopf-Wachstum in der Schweiz konnte \u00fcber die letzten zehn Jahre ein erh\u00f6hter Arbeitseinsatz liefern. Dies lag vor allem an einer Steigerung der im internationalen Vergleich bereits \u00fcberdurchschnittlich hohen Erwerbsbeteiligung (Arbeitsmarktpartizipation). Im Unterschied dazu waren die 1990er-Jahre durch einen r\u00fcckl\u00e4ufigen Arbeitseinsatz gepr\u00e4gt gewesen, massgeblich bedingt durch die h\u00f6here Arbeitslosigkeit infolge der langwierigen Wirtschaftsflaute.&#13;<br \/>\nDie Schweiz konnte somit \u00fcber die letzten zehn Jahre ihre traditionelle St\u00e4rke einer vergleichsweise guten Aussch\u00f6pfung des Arbeitskr\u00e4ftepotenzials weiter ausbauen. Die in der Krise erfreulich robuste Arbeitsmarktentwicklung steht im Gegensatz zu vielen L\u00e4ndern, die in den letzten Jahren mit stark steigender Arbeitslosigkeit konfrontiert waren. Angesichts der bereits hohen Partizipation und der bremsenden demografischen Einfl\u00fcsse erscheint die Luft f\u00fcr eine weitere deutliche Steigerung des Arbeitsinputs als Wachstumsquelle in Zukunft eher d\u00fcnn \u2013 trotz bestehender Potenziale in gewissen Bereichen (Frauen, \u00e4ltere Arbeitnehmende).&#13;<\/p>\n<h2>Schwaches Wachstum\u00a0der Arbeitsproduktivit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDaraus folgt, dass eine Steigerung der Arbeitsproduktivit\u00e4t als k\u00fcnftige Wachstums- und Wohlstandsquelle von zentraler Bedeutung ist. Diesbez\u00fcglich blieb die positive Trendwende jedoch aus. Im Gegenteil: Das seit vielen Jahren im internationalen Vergleich eher bescheidene Produktivit\u00e4tswachstum in der Schweiz hat sich noch weiter abgeschw\u00e4cht: von durchschnittlich 1,5% pro Jahr im Zeitraum 1992\u20132002 auf 0,9% im Zeitraum 2003\u20132013. Besonders schwach verlief die Produktivit\u00e4tsentwicklung in den Jahren seit der Finanzkrise, in denen sie kaum mehr gewachsen ist. Allerdings war diese Entwicklung nicht auf die Schweiz beschr\u00e4nkt, sondern international weit verbreitet.&#13;<\/p>\n<h2>Produktivit\u00e4tsentwicklung nach Branchen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Produktivit\u00e4tsentwicklung nach Branchen gibt Hinweise, dass in der Schweiz insbesondere die drei Sektoren verarbeitende Industrie, Grosshandel und Banken massgebliche Impulse \u2013 positive wie negative \u2013 lieferten. Bis zur Finanzkrise verzeichneten die drei Sektoren starke Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse im Vergleich zum Durchschnitt aller Branchen. Seit der Finanzkrise gerieten diese jedoch ins Stocken, weil gerade diese Branchen besonders unter der Finanzkrise und dem eingetr\u00fcbten aussenwirtschaftlichen Umfeld zu leiden hatten.&#13;<br \/>\nDie fehlenden Impulse konnten die \u00fcbrigen Sektoren in keiner Weise wettmachen. In den binnenwirtschaftlich orientierten Sektoren \u2013 wie dem Baugewerbe, den privaten und den staatsnahen Dienstleistungen (z.\u2009B. Gesundheitswesen) \u2013 verlief das Produktivit\u00e4tswachstum weiterhin bescheiden und mehrheitlich unter dem Durchschnitt aller Branchen. Die oftmals hohe Personalintensit\u00e4t dieser Sektoren bremst nicht nur das Niveau der Arbeitsproduktivit\u00e4t, sondern auch ihre Dynamik. Auch der zumeist geringere Wettbewerbsdruck im Vergleich zu den internationalen Branchen macht sich hier bemerkbar.&#13;<\/p>\n<h2>Produktivit\u00e4tssteigerung in der Binnen&shy;wirtschaft als vordringliches Ziel<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDerzeit ist noch unklar, ob das tiefere Produktivit\u00e4tswachstum der letzten Jahre \u2013 international wie in der Schweiz \u2013 tempor\u00e4rer oder dauerhafter Natur ist. Eine konjunkturelle Erholung mit einer anspringenden Investitionst\u00e4tigkeit k\u00f6nnte via den st\u00e4rker wachsenden Kapitalstock wieder zu h\u00f6heren Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chsen \u2013 insbesondere in den aussenwirtschaftlichen Sektoren \u2013 f\u00fchren. Eine wichtige Herausforderung bleibt auf jeden Fall die Steigerung der Arbeitsproduktivit\u00e4t in den binnenorientierten Bereichen. Da der wirtschaftliche Strukturwandel angesichts der Alterung der Bev\u00f6lkerung weiter in Richtung von Bereichen wie dem Gesundheitssektor verlaufen d\u00fcrfte, sind st\u00e4rkere Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse in diesen Bereichen n\u00f6tig, um die gesamtwirtschaftliche Produktivit\u00e4tsentwicklung in Zukunft zu st\u00e4rken.&#13;<\/p>\n<h3>BIP-Wachstum<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table style=\"height: 596px; border-color: #ffffff; background-color: #ffffff;\" border=\"0\" width=\"712\" cellpadding=\"2\">&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"border-color: #ffffff; background-color: #ffffff;\"><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1992\u20132002<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2003\u20132013<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2003\u20132007<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2008\u20132013<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Schweiz<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2,8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.3<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Deutschland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.5<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Frankreich<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.3<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Italien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20131.4<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Spanien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.9<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20131.0<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Niederlande<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.1<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Belgien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.5<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Luxemburg<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>5.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>4.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.7<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>\u00d6sterreich<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.6<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>D\u00e4nemark<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.7<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Finnland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.9<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.8<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Norwegen<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.6<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Schweden<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.6<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Grossbritannien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.9<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.2<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>USA<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.9<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Durchschnitt<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.2<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Rang Schweiz<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>15<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"border-color: #ffffff; background-color: #ffffff;\">1<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n&nbsp;&#13;<\/p>\n<h3>BIP-Wachstum pro Kopf<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table width=\"720\">&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1992\u20132002<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2003\u20132013<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2003\u20132007<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2008\u20132013<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Schweiz<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.2<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Deutschland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.6<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Frankreich<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.2<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Italien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20131.9<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Spanien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.9<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20131.5<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Niederlande<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.7<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Belgien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.9<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.7<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.9<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.3<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Luxemburg<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20131.3<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>\u00d6sterreich<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.2<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>D\u00e4nemark<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20131.1<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Finnland<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20131.3<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Norwegen<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.6<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Schweden<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.2<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Grossbritannien<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.8<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.5<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>USA<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.1<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Durchschnitt<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0.6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2.1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>\u20130.6<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Rang Schweiz<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>15<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n&nbsp;&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">In Vollzeit\u00e4quivalenten gerechnet, f\u00fcr die Periode 3. Quartal 2008 bis 3. Quartal 2014.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Deutschland profitierte dabei von boomenden \u00adExporten, nicht zuletzt aufgrund der guten preis\u00adlichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit innerhalb des Euroraums.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den wirtschaftlich bescheidenen 1990er-Jahren, die in der Schweiz durch eine langwierige Wachstumsschw\u00e4che gepr\u00e4gt waren, hat sich das Bild im neuen Jahrtausend merklich aufgehellt. \u00dcber die letzten zehn Jahre (Periode 2003\u20132013) hat sich die Wachstumsdynamik der Schweizer Wirtschaft verst\u00e4rkt. Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg um durchschnittlich 2% pro Jahr (gegen\u00fcber 1,3% pro Jahr 1992\u20132002). 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