{"id":117339,"date":"2014-11-15T08:55:19","date_gmt":"2014-11-15T08:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/11\/une-suisse-orientale-dominee-par-lindustrie-des-biens-dequipement\/"},"modified":"2023-08-23T23:16:26","modified_gmt":"2023-08-23T21:16:26","slug":"in-der-ostschweiz-dominiert-die-investitionsgueterindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/11\/in-der-ostschweiz-dominiert-die-investitionsgueterindustrie\/","title":{"rendered":"In der Ostschweiz dominiert die Investitionsg\u00fcterindustrie"},"content":{"rendered":"<p>In der Grossregion <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> wohnen 11,6% der Bev\u00f6lkerung der Schweiz. Die sechs Kantone umfassen 10,7% der Landesfl\u00e4che und erwirtschaften 9,5% des gesamtschweizerischen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Daraus ergibt sich ein BIP pro Einwohner, das lediglich 84% des Schweizer Mittelwerts betr\u00e4gt \u2013 der niedrigste Wert aller Grossregionen.&#13;<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Wirtschaftskraft unter dem schweizerischen Durchschnitt<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie im schweizweiten Vergleich unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> zeigt sich auch im Performance Index, der die wirtschaftliche Leistung einer Region anhand der Kriterien BIP pro Kopf sowie BIP- und Erwerbst\u00e4tigenwachstum misst. Mit 104 Punkten liegt der Index in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> zwar \u00fcber dem als Indexbasis dienenden westeurop\u00e4ischen Mittel, jedoch unter dem entsprechenden Wert der Schweiz von 111 (siehe Grafik 1). Die Differenz zur Schweiz resultiert allerdings nicht aus der Wachstumskomponente. In der Entwicklung der letzten zehn Jahre (2003\u20132012) schneidet die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> bez\u00fcglich BIP-Wachstum sogar leicht besser ab als die Gesamtschweiz (siehe Grafik 2).Im internationalen Vergleich mit Regionen, die ebenfalls einen Branchenfokus in der Investitionsg\u00fcterindustrie besitzen, schl\u00e4gt sich die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> punkto wirtschaftlicher Performance gut (siehe Grafik \u00a0 1). Von den betrachteten Vergleichsregionen weist einzig die norwegische Region Agder og Rogaland einen h\u00f6heren Performance Index auf als die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span>. Ihre Wirtschaftskraft liegt auf gleichem Niveau wie diejenige von Ober\u00f6sterreich und S\u00fcdfinnland, noch vor Regionen wie Freiburg, T\u00fcbingen oder der Lombardei.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Hohe Standortattraktivit\u00e4t dank niedriger Besteuerung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAusgezeichnet pr\u00e4sentiert sich die Standortattraktivit\u00e4t der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span>, die sich aus verschiedenen Standortqualit\u00e4ten f\u00fcr Arbeitskr\u00e4fte und Unternehmen zusammensetzt. Ihr Attractiveness Index liegt mit 113 Punkten deutlich \u00fcber dem westeurop\u00e4ischen Durchschnitt und \u00fcber den Werten der betrachteten Vergleichsregionen (siehe Grafik 2). Die hohe Standortattraktivit\u00e4t der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> im europ\u00e4ischen Vergleich basiert insbesondere auf der relativ schwachen Regulierung der Arbeits- und Produktem\u00e4rkte in der Schweiz sowie ausserordentlich tiefen Steuern. Die Besteuerung befindet sich selbst im schweizweiten Vergleich auf deutlich unterdurchschnittlichem Niveau. Insgesamt liegt die Standortattraktivit\u00e4t der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> beinahe im schweizerischen Mittel (114). Bez\u00fcglich des zuk\u00fcnftigen Potenzials der regionalen Wirtschaft, das im Structural Potential Index festgehalten ist, bleibt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> (116) etwas weiter hinter der Gesamtschweiz (122) zur\u00fcck. Im internationalen Vergleich besitzen insbesondere S\u00fcdfinnland (127) sowie die beiden deutschen Vergleichsregionen Freiburg (117) und T\u00fcbingen (119) ein h\u00f6heres Entwicklungspotenzial.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Investitionsg\u00fcterindustrie mit hoher Bedeutung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBei der Betrachtung der Branchenstruktur f\u00e4llt in erster Linie die industrielle Pr\u00e4gung der Ostschweizer Wirtschaft auf. Der Anteil der Wertsch\u00f6pfung des sekund\u00e4ren Sektors an der Gesamtwirtschaft betr\u00e4gt 37%. Dies entspricht dem h\u00f6chsten Wert aller Grossregionen. In der Schweizer Gesamtwirtschaft liegt der Wertsch\u00f6pfungsanteil des sekund\u00e4ren Sektors bei lediglich 27%. Die entsprechend niedrigere Bedeutung des terti\u00e4ren Sektors in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> l\u00e4sst sich in Grafik 3 anhand der tieferen Wertsch\u00f6pfungsanteile s\u00e4mtlicher Dienstleistungsbranchen nachvollziehen. Die h\u00f6chsten Wertsch\u00f6pfungsanteile an der regionalen Gesamtwirtschaft haben die Aggregate \u00d6ffentlicher Sektor (\u00d6ffentliche Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildungsinstitutionen) und Handel zu verzeichnen.Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes liegt der Fokus auf der Investitionsg\u00fcterindustrie. Deren Wertsch\u00f6pfungsanteil liegt in der Ostschweizer Wirtschaft mit 13% fast doppelt so hoch wie in der Gesamtschweiz. Die Investitionsg\u00fcterindustrie besitzt in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> eine lange Tradition. Alleine in der Metallindustrie und im Maschinenbau arbeiteten im Jahr 1990 in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> 10% aller Erwerbst\u00e4tigen. Aktuell betr\u00e4gt der entsprechende Anteil noch knapp 8%.Der Maschinenbau stellt die gr\u00f6sste Einzelbranche der Investitionsg\u00fcterindustrie in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> dar. Die Branche weist beispielsweise im Rheintal, in der Region Uzwil, im Toggenburg, im n\u00f6rdlichen Teil des Kantons Glarus sowie in Schaffhausen eine hohe Konzentration auf (siehe Grafik 4). Zu den gr\u00f6ssten Arbeitgebern der Ostschweizer Industrie z\u00e4hlt die in Uzwil beheimatete B\u00fchler Group. Der Hersteller von Maschinen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln besch\u00e4ftigt in der Region rund 2500 Mitarbeitende. Zu den weiteren grossen Traditionsunternehmen, die ihren Standort in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> haben, geh\u00f6ren Bosch Packaging (Beringen, Verpackungsmaschinen) oder Netstal Maschinen (N\u00e4fels, Spritzgiessmaschinen).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Strukturwandel in der Investitionsg\u00fcterindustrie<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAngesichts des hohen Wertsch\u00f6pfungsanteils der traditionellen Industrie stellt der gesamtschweizerische Trend des Strukturwandels weg von der traditionellen Industrie hin zu wertsch\u00f6pfungsintensiveren Branchen die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> seit einiger Zeit vor eine grosse Herausforderung. Die verschiedenen Teilgebiete unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Betroffenheit und Auspr\u00e4gung des Strukturwandels voneinander, was auf die regionale Fragmentierung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.Am eindrucksvollsten beobachten l\u00e4sst sich der Strukturwandel im Kanton Schaffhausen. Betrug der Wertsch\u00f6pfungsanteil der Schaffhauser Investitionsg\u00fcterindustrie im Jahr 1980 noch etwa 25% und waren \u00fcber 11&nbsp;000 Personen in den betreffenden Branchen t\u00e4tig, haben sich die entsprechenden Werte bis zum Jahr 2013 halbiert. Die heftige Rezession zu Beginn der 1990er-Jahre f\u00fchrte zu einer Neuausrichtung der Schaffhauser Wirtschaft. Unter anderem dank der N\u00e4he zu Z\u00fcrich, einer aktiven Ansiedlungspolitik und wirtschaftsfreundlichen Steuergesetzrevisionen gelang die Fokusverschiebung zu wertsch\u00f6pfungsintensiverer Spitzenindustrie und Dienstleistung. So etablierte sich Schaffhausen in den vergangenen 20 Jahren als wichtiger Standort der Schweizer Life-Sciences-Industrie. Allerdings musste die Region diesbez\u00fcglich j\u00fcngst einen R\u00fcckschlag hinnehmen: Durch den Wegzug des Pharma-Multis Abbott aus Beringen gehen im Kanton Schaffhausen 300 Stellen verloren. Die grunds\u00e4tzlich erfreuliche Entwicklung zeigt sich ansonsten beispielsweise in der haupts\u00e4chlich dank IWC rasch expandierenden Uhrenindustrie. Zuletzt hat sich Schaffhausen zu einem gefragten Standort f\u00fcr Firmenhauptsitze entwickelt. Zahlreiche internationale Unternehmen wie Xylem (Wasser), Garmin (Navigationssysteme) oder Groupon (Internet) haben sich hier angesiedelt.Periphere Teilgebiete der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> sehen sich ebenfalls mit den Schwierigkeiten der traditionellen Industrie konfrontiert. Sie verf\u00fcgen jedoch nicht \u00fcber die gleich guten Rahmenbedingungen, um diesen Strukturwandel zu bew\u00e4ltigen. Der strukturschwache s\u00fcdliche Teil des Kantons Glarus beispielsweise leidet unter der schlechten Standortattraktivit\u00e4t. Dahingegen bew\u00e4ltigt der n\u00f6rdliche Teil des Kantons Glarus dank gutem Anschluss an den Wirtschaftsraum Z\u00fcrich den Strukturwandel recht erfolgreich. So schuf der Getr\u00e4nkehersteller Carlsberg in Ziegelbr\u00fccke durch die Einrichtung eines Handelszentrums im letzten Jahr \u00fcber 200 neue Stellen. Pionierarbeit in der Spitzenindustrie wird im glarnerischen Mollis geleistet, wo die Firma Marenco Swisshelicopter den ersten komplett in der Schweiz produzierten Helikopter entwickelt. Ebenfalls im hoch spezialisierten Fahrzeugbau t\u00e4tig ist die Stadler Rail Group, das Aush\u00e4ngeschild der Ostschweizer Industrie. Im Jahr 1989 z\u00e4hlte der im thurgauischen Bussnang ans\u00e4ssige Schienenfahrzeughersteller 18 Mitarbeitende. Inzwischen besch\u00e4ftigt Stadler Rail in Bussnang und in Altenrhein SG \u00fcber 2500 Personen und illustriert die Innovationskraft und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie in der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span>.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Mittlere Standortattraktivit\u00e4t innerhalb der Schweiz<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEin entscheidender Faktor f\u00fcr die Erfolgschancen bei der Bew\u00e4ltigung des Strukturwandels stellt die Standortattraktivit\u00e4t dar. Grafik 5 zeigt die Aufschl\u00fcsselung des eingangs erw\u00e4hnten Attractiveness Index f\u00fcr die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> im Vergleich mit dem Schweizer Mittel. Dabei ragt der weit \u00fcberdurchschnittliche Index bei der Besteuerung von Unternehmen heraus, wobei ein hoher Wert ein niedriges Besteuerungsniveau anzeigt. Bez\u00fcglich tiefer Steuerlast belegt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> unmittelbar hinter der Zentralschweiz einen Spitzenplatz innerhalb der Schweiz und positioniert sich damit als attraktiver Standort von Firmensitzen.Auch hinsichtlich der Besteuerung von hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften weist die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> ein tieferes Niveau auf als die Gesamtschweiz. Dennoch ist die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> f\u00fcr Hochqualifizierte nur bedingt attraktiv. Dies zeigt sich beim Blick auf die deutlich unterdurchschnittliche Terti\u00e4rquote der Ostschweizer Bev\u00f6lkerung. Begr\u00fcndet liegt dies haupts\u00e4chlich im knappen Angebot attraktiver Arbeitsstellen mit vergleichsweise wenigen multinationalen Firmen und einem Lohnniveau f\u00fcr anspruchsvolle und schwierige Arbeiten, das gut 15% unter dem schweizerischen Mittel liegt.Einen grossen Nachteil hinsichtlich der Qualit\u00e4t der Standortfaktoren besitzt die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> in der Erreichbarkeit. Sowohl bez\u00fcglich nationaler wie kontinentaler Erreichbarkeit sind die Werte der Region im Rahmen des Attractiveness Index unterdurchschnittlich. Durch die gute Anbindung einiger Teilgebiete an Z\u00fcrich besteht arbeitnehmerseitig nichtsdestotrotz eine enge wirtschaftliche Verflechtung mit dieser Region. Die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> besitzt den h\u00f6chsten relativen Wegpendler\u00fcberschuss aller Grossregionen. Auch bez\u00fcglich Grenzg\u00e4nger erweist sich die Randlage der <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> als Herausforderung. Insbesondere aufgrund der attraktiven Arbeitspl\u00e4tze der Unternehmen in Liechtenstein ist sie die Grossregion mit dem h\u00f6chsten Grenzg\u00e4ngerabfluss.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Branchenmix als Hypothek f\u00fcr die Zukunft<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nZusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass sich die Ostschweizer Wirtschaft in der letzten Dekade erfreulich entwickelt hat. Angef\u00fchrt von stark expandierenden Unternehmen in der Spitzenindustrie, bewirkte der Wandel in der Branchenstruktur einen deutlichen Produktivit\u00e4tszuwachs und ein landesweit leicht \u00fcberdurchschnittliches Wachstum des realen BIP. Gleichzeitig ist mit der hohen Bedeutung der Investitionsg\u00fcterindustrie ein gewisses Abh\u00e4ngigkeitsrisiko verbunden. Die immer noch vergleichsweise grosse traditionelle Industrie d\u00fcrfte weiter an Bedeutung verlieren. Auch die Spitzenindustrie \u2013 insbesondere der Maschinenbau \u2013 k\u00e4mpft mit schwierigen Rahmenbedingungen, wie etwa der mittelm\u00e4ssigen Standortattraktivit\u00e4t bei eher hohen Produktionskosten im internationalen Vergleich. Ohnehin bedeutet das weiterhin unterdurchschnittliche Gewicht der wertsch\u00f6pfungsintensiven Branchen eine grosse Herausforderung f\u00fcr die Ostschweizer Wirtschaft. Ein weiter vorangetriebener Strukturwandel stellt die Bedingung f\u00fcr eine erfolgreiche Entwicklung dar. Angesichts des aktuellen Branchenmix und der mittelm\u00e4ssigen Standortattraktivit\u00e4t im nationalen Vergleich d\u00fcrfte die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Ostschweiz<\/span> im n\u00e4chsten Jahrzehnt zu den weniger rasch expandierenden Regionen geh\u00f6ren.&#13;<\/p>\n<p class=\"P\"><span class=\"AU\"> Andreas Eberli Wissenschaftlicher Mitarbeiter, BAK Basel Economics <\/span><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<div class=\"LG\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Stadler Rail Group kann als Aush\u00e4ngeschild der Ostschweizer Industrie bezeichnet werden. Im Jahr 1989 z\u00e4hlte der Schienenfahrzeughersteller noch 18 Mitarbeitende, inzwischen sind es \u00fcber 2500.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"UR\"> Foto: Keystone <\/span>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Grossregion Ostschweiz wohnen 11,6% der Bev\u00f6lkerung der Schweiz. 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