{"id":117583,"date":"2014-09-01T12:00:00","date_gmt":"2014-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/09\/langenegger-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:17:01","modified_gmt":"2023-08-23T21:17:01","slug":"langenegger-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/09\/langenegger-3\/","title":{"rendered":"Zentralschweiz: Heterogene Grossregion mit starker Investitionsg\u00fcterindustrie"},"content":{"rendered":"<p>In der Zentralschweiz wohnen 9,5% der Schweizer Bev\u00f6lkerung, und es werden 8,8% des gesamtschweizerischen Bruttoinlandprodukts (BIP) erwirtschaftet. Entsprechend betrug das BIP pro Kopf 2012 lediglich 93% des Schweizer Mittels. Dies widerspiegelt unter anderem die Bedeutung der Zentralschweiz als Wohnregion.&#13;<\/p>\n<h2>Dynamische wirtschaftliche Entwicklung\u2026<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Grossregion punktete \u00fcber die letzten zehn Jahre mit einem vergleichsweise hohen Wirtschaftswachstum und einer dynamischen Entwicklung der Anzahl Erwerbst\u00e4tigen (siehe <i>Grafik 2).<\/i> In der Summe schneidet die Zentralschweiz im <i>Performance Index<\/i> \u2013 der das Wohlstandsniveau und das Wachstum ber\u00fccksichtigt \u2013 leicht unter dem Schweizer Mittel ab (siehe <i>Grafik 1).<\/i> Aufgrund der \u00fcberdurchschnittlichen wirtschaftlichen Dynamik ist beim BIP pro Kopf eine gewisse Konvergenz zum Schweizer Mittel auszumachen (2007: 91%).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra1_de1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3540 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra1_de1.png\" alt=\"langenegger_gra1_de[1]\" width=\"935\" height=\"826\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra2_de1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3541 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra2_de1.png\" alt=\"langenegger_gra2_de[1]\" width=\"958\" height=\"774\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm internationalen Vergleich schneidet die Zentralschweiz punkto wirtschaftlicher Performance deutlich \u00fcber dem westeurop\u00e4ischen Mittel von 100 ab. Von den betrachteten Vergleichsregionen erreichen einzig Nord-Holland (mit der Metropole Amsterdam) und Tirol \u00e4hnlich hohe Werte. Insgesamt konnte sich die Zentralschweiz im internationalen Vergleich gegen\u00fcber der letzten Artikelserie von BAK Basel in dieser Zeitschrift bez\u00fcglich Wirtschaftskraft deutlich verbessern. Im damals betrachteten Zeitraum 1990\u20132006 entwickelte sie sich \u2013 wie auch der Rest der Schweiz \u2013 noch schw\u00e4cher als der westeurop\u00e4ische Durchschnitt. 1 Vgl. Die Volkswirtschaft 10-2008, S. 35\u201339.Neben der starken Performance der Zentralschweiz ist dies auch auf die im Zuge der Finanz- und Schuldenkrise schleppende Konjunktur in Europa zur\u00fcckzuf\u00fchren.&#13;<\/p>\n<h2>\u2026 dank international sehr hoher Standortattraktivit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBez\u00fcglich Standortattraktivit\u00e4t schneidet die Zentralschweiz im internationalen Vergleich \u2013 \u00e4hnlich wie die Schweiz insgesamt \u2013 vorz\u00fcglich ab. Der <i>Attractiveness Index<\/i> liegt mit \u00a0114 Punkten deutlich \u00fcber dem westeurop\u00e4ischen Durchschnitt und den Werten der betrachteten Vergleichsregionen. Die hohe Standortattraktivit\u00e4t der Zentralschweiz im internationalen Vergleich basiert insbesondere auf dem ausserordentlich milden Steuerklima sowie der relativ schwachen Regulierung des Arbeitsmarktes und der Produktem\u00e4rkte in der Schweiz. Das zuk\u00fcnftige Potenzial der regionalen Wirtschaft \u2013 dargestellt im <i>Potential Index\u00a0<\/i>\u2013 ist im internationalen Vergleich ebenfalls stark \u00fcberdurchschnittlich (122 Punkte). Einerseits besitzen Branchen, denen hohe Wachstumschancen zugesprochen werden, eine hohe regionale Bedeutung. Andererseits ist die Zentralschweiz in ihren Schl\u00fcsselbranchen \u00fcberdurchschnittlich produktiv und damit im internationalen Wettbewerb besonders gut ger\u00fcstet.&#13;<\/p>\n<h2>Dominanter Grosshandel<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei der Betrachtung der Branchenstruktur f\u00e4llt in erster Linie der \u00fcberdurchschnittliche Wertsch\u00f6pfungsanteil des Handels von 20% auf (siehe <i>Grafik 3).<\/i> Dabei hat der Handel in den letzten Jahren noch an Gewicht gewonnen (2007: 18%). Dieser hohe Anteil ist prim\u00e4r auf das starke Gewicht des Grosshandels zur\u00fcckzuf\u00fchren, welcher in der Grossregion mit 14% einen deutlich h\u00f6heren Wertsch\u00f6pfungsanteil als im Schweizer Mittel (10%) aufweist. Im Kanton Zug erreichte diese Branche 2013 gar einen Anteil von 27% an der kantonalen Bruttowertsch\u00f6pfung. Die hohen Wertsch\u00f6pfungsanteile in Zug bzw. in der Zentralschweiz sind unter anderem auf den Sitz von Glencore, einem der weltweit gr\u00f6ssten Rohwarenh\u00e4ndler, in Baar zur\u00fcckzuf\u00fchren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra3_de1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3542 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra3_de1.png\" alt=\"langenegger_gra3_de[1]\" width=\"917\" height=\"774\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit einem Anteil von 10% hat auch die Investitionsg\u00fcterindustrie (ohne Uhren) gegen\u00fcber dem Schweizer Mittel einen deutlich \u00fcberdurchschnittlichen Anteil an der gesamten Wertsch\u00f6pfung der Grossregion. Daneben weist die Zentralschweiz bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen (wie Unternehmensf\u00fchrung oder Rechts- und Steuerberatung) \u00fcberdurchschnittliche Wertsch\u00f6pfungsanteile auf. Dies widerspiegelt insbesondere die guten Rahmenbedingungen in den Kantonen Schwyz und Zug f\u00fcr das Errichten von Firmenhauptsitzen. Auf der anderen Seite weist die Zentralschweiz im Vergleich mit dem Schweizer Durchschnitt einen kleineren \u00f6ffentlichen Sektor und eine weniger bedeutende chemisch-pharmazeutische Industrie auf. Auch der Finanzsektor der Grossregion ist insgesamt relativ klein, weist jedoch regional deutliche Unterschiede auf: Im Kanton Luzern tragen die Versicherungen (z. B. Suva, CSS, Concordia) im Vergleich zum Schweizer Mittel \u00fcberdurchschnittlich viel zur Wertsch\u00f6pfung bei; in den Kantonen Nidwalden, Schwyz und Zug gilt dasselbe f\u00fcr die \u00absonstigen Finanzdienstleistungen\u00bb wie beispielsweise das Fondsmanagement.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Betrachtung des Wachstums nach Branchen \u00fcber die letzte Dekade zeigt, dass sich die in der Zentralschweiz stark vertretenen Branchen auch sehr dynamisch entwickelten: Die Investitionsg\u00fcterindustrie, der Handel und die unternehmensbezogenen Dienstleistungen wuchsen in der Grossregion \u00fcber die letzten zehn Jahre allesamt deutlich \u00fcber dem Schweizer Mittel. Diese drei Branchen haben in den letzten Jahren zusammen \u00fcber 50% zum Wachstum der Zentralschweizer Wirtschaft beigetragen. Alleine auf den Handel entfielen 30% dieses Wachstums.&#13;<\/p>\n<h2>Herausgegriffen: Zentralschweizer Investitionsg\u00fcterindustrie<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie im Vergleich zum Schweizer Mittel bedeutungsvolle Investitionsg\u00fcterindustrie weist regional keine gr\u00f6ssere Konzentration auf. Sie verteilt sich ziemlich gleichm\u00e4ssig \u00fcber das Gebiet der Zentralschweiz (siehe <i>Grafik 4).<\/i> Mehrere grosse Traditionsunternehmen haben in der Grossregion ihren Standort. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die Konzerne Schindler (Ebikon, Aufz\u00fcge), V-Zug (Zug, Haushaltger\u00e4te), Pilatus (Stans, Flugzeuge) oder Ruag (u.a. Emmen und Altdorf, R\u00fcstungsg\u00fcter).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra4_de1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3543 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra4_de1.png\" alt=\"langenegger_gra4_de[1]\" width=\"901\" height=\"768\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZwei Beispiele exportorientierter Zentralschweizer Unternehmen der Investitionsg\u00fcterindustrie sind Maxon Motor und Thermoplan. Maxon Motor stellt in Sachseln pr\u00e4zise Antriebssysteme bis 500 Watt f\u00fcr die Automobil- und Maschinenindustrie, die Medizintechnik oder die Luft- und Raumfahrt her. Das Unternehmen hat unter anderem Marsfahrzeuge der Nasa mit Komponenten ausger\u00fcstet. Thermoplan produziert in Weggis Kaffeevollautomaten und liefert ihre Produkte seit 1999 unter anderem als Exklusivlieferant an die Kaffeehauskette Starbucks. Beide Beispiele illustrieren die Innovationskraft und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Zentralschweizer Investitionsg\u00fcterindustrie.&#13;<\/p>\n<h2>Hohe Standortattraktivit\u00e4t innerhalb der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Grafik 5<\/i> zeigt verschiedene Dimensionen des <i>Attractiveness Index<\/i> sowie weitere Faktoren der Standortattraktivit\u00e4t f\u00fcr die Zentralschweiz im Vergleich mit dem Schweizer Mittel. Dabei stechen die weit \u00fcberdurchschnittlichen Werte bei der Besteuerung von Unternehmen und hochqualifizierten Arbeitnehmenden ins Auge. In diesem Bereich belegt die Grossregion Zentralschweiz eindeutig den Spitzenplatz innerhalb der Schweiz, welche im europ\u00e4ischen Vergleich bei der Steuerlast ohnehin einen Standortvorteil geniesst. Durch die tiefe Steuerlast sind einige Regionen der Zentralschweiz sehr attraktive Standorte f\u00fcr Firmensitze, aber auch beliebte Wohnstandorte gutverdienender Personen. Neben der Besteuerung erreicht die Zentralschweiz bei den Unternehmensneugr\u00fcndungen pro Kopf sehr hohe Werte. Im schweizerischen Vergleich kann hier nur die S\u00fcdschweiz knapp mithalten. Die vielen Neugr\u00fcndungen h\u00e4ngen in erster Linie mit der Spezialisierung der Grossregion auf Unternehmensf\u00fchrung und -beratung zusammen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra5_de1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3544 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/langenegger_gra5_de1.png\" alt=\"langenegger_gra5_de[1]\" width=\"901\" height=\"836\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf der anderen Seite weist die Zentralschweiz bei der kontinentalen Erreichbarkeit (gemessen am Zentrum Luzern) unterdurchschnittliche Werte auf. Dies ist insbesondere bedingt durch die Distanz der Stadt Luzern zum Flughafen Z\u00fcrich. Auch die Erreichbarkeit innerhalb der Schweiz (gemessen auf der Ebene der Gemeinden) ist insgesamt tiefer als im Schweizer Mittel. Allerdings muss hier unterschieden werden: Innerhalb der Schweiz gut erreichbar sind der Kanton Zug, die n\u00f6rdlichen Teilen des Kantons Luzern (inkl. Stadt Luzern) sowie die Schwyzer Gemeinden am Z\u00fcrichsee. Auf der anderen Seite weisen die Kantone Nid- und Obwalden, Uri, die s\u00fcdlichen Gemeinden des Kantons Schwyz sowie das Entlebuch relativ tiefe Werte bei der Erreichbarkeit auf. Die Universit\u00e4t Luzern wird im hier betrachteten internationalen Hochschulranking nicht bewertet. Die Zentralschweiz erh\u00e4lt beim Shanghai-Index deshalb den Wert null. Bei der Lebensqualit\u00e4t, welche wirtschaftliche, gesellschaftliche und \u00f6kologische Faktoren enth\u00e4lt, liegt die Zentralschweiz genau im Schweizer Mittel.&#13;<\/p>\n<h2>Enge Verflechtungen mit dem Wirtschaftsraum Z\u00fcrich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie gute Erreichbarkeit gewisser Gebiete der Grossregion f\u00fchrt zu einer engen wirtschaftlichen Verflechtung mit der Region Z\u00fcrich. Die Pendlerstr\u00f6me zeigen, dass die allermeisten Zentralschweizer, die ausserhalb der Grossregion arbeiten, in den Kanton Z\u00fcrich pendeln. Aufgrund der geografischen N\u00e4he sind dies in erster Linie Erwerbst\u00e4tige aus den Kantonen Luzern, Schwyz und Zug. Die Grossregion selber verf\u00fcgt aber auch \u00fcber zwei gr\u00f6ssere St\u00e4dte mit Zentrumsfunktion: Einerseits pendeln viele Nid- und Obwaldner Erwerbst\u00e4tige nach Luzern, andererseits Schwyzer, Urner und Luzerner in den Kanton Zug. Von den Zentralschweizer Kantonen weisen alle ausser Zug einen negativen Pendlersaldo bei den Erwerbst\u00e4tigen auf. Die Kantone bieten entsprechend weniger Arbeitspl\u00e4tze an, als Erwerbst\u00e4tige dort wohnhaft sind. Im Unterschied zu anderen Schweizer Grossregionen sind Grenzg\u00e4nger in der Zentralschweiz kaum ein Thema.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie unterschiedliche Standortattraktivit\u00e4t und wirtschaftliche Spezialisierung der verschiedenen Regionen der Zentralschweiz tragen zu relativ grossen Disparit\u00e4ten beim fiskalischen Ressourcenpotenzial bei: W\u00e4hrend die Kantone Zug, Schwyz und Obwalden zu den Nettozahlern in den eidgen\u00f6ssischen Finanzausgleich geh\u00f6ren, z\u00e4hlen die Kantone Luzern, Uri und Obwalden zu den Nettoempf\u00e4ngern.&#13;<\/p>\n<h2>Sehr gute Zukunftsperspektiven<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZusammenfassend hat sich die Zentralschweizer Wirtschaft in der letzten Dekade deutlich dynamischer entwickelt als das Schweizer Mittel: Die regionale Wirtschaft wuchs im Durchschnitt um 3,1% pro Jahr, w\u00e4hrend die Schweizer Wirtschaft j\u00e4hrlich um 2,1% expandierte. Das erfreuliche Wirtschaftswachstum der Grossregion der letzten zehn Jahre wurde in erster Linie durch den Grosshandel angetrieben, welcher \u00fcber diesen Zeitraum fast einen Viertel zum Wachstum der Zentralschweizer Wirtschaft beitrug. Mit der grossen Bedeutung dieser Branche ist ein gewisses Abh\u00e4ngigkeitsrisiko verbunden. Sollte der Grosshandel einmal nicht mehr so schnell wachsen oder gar schrumpfen, d\u00fcrfte sich dies erheblich auf die Wachstumsraten der Zentralschweizer Wirtschaft auswirken. Allerdings ist die regionale Wirtschaft nicht alleine durch den Grosshandel bestimmt. Insbesondere die gut diversifizierte und innovative Zentralschweizer Investitionsg\u00fcterindustrie hat in der letzten Dekade auch substanziell zum Wachstum der Grossregion beigetragen. Aufgrund der sehr hohen Standortattraktivit\u00e4t sowie des g\u00fcnstigen Branchenmix ist f\u00fcr die kommenden Jahre weiterhin mit einem \u00fcberdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum in der Zentralschweiz zu rechnen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Zentralschweiz wohnen 9,5% der Schweizer Bev\u00f6lkerung, und es werden 8,8% des gesamtschweizerischen Bruttoinlandprodukts (BIP) erwirtschaftet. Entsprechend betrug das BIP pro Kopf 2012 lediglich 93% des Schweizer Mittels. 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