{"id":117592,"date":"2014-09-01T12:00:00","date_gmt":"2014-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/09\/sansonetti-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:18:17","modified_gmt":"2023-08-23T21:18:17","slug":"sansonetti-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/09\/sansonetti-3\/","title":{"rendered":"Bitcoin: Virtuelle W\u00e4hrung mit Chancen und Risiken"},"content":{"rendered":"<p>Die sogenannten virtuellen W\u00e4hrungen, insbesondere der 2009 kreierte Bitcoin, geh\u00f6ren zu den j\u00fcngsten Internet-Innovationen seit der Entwicklung des World Wide Web im Jahr 1989. Im Kontext der Finanzkrise und des damit einhergehenden Vertrauensverlustes der Konsumenten in staatliche und privatwirtschaftliche Institutionen seit 2008 hat der Bitcoin eine einmalige Entwicklung durchgemacht und sich seither als Referenz auf dem Gebiet der virtuellen W\u00e4hrungen etabliert. Der Bundesrat hat am 25. Juni 2014 ein Bericht zu virtuellen W\u00e4hrungen in Beantwortung der Postulate Schwaab (13.3687) und Weibel (13.4070) publiziert.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Der Bericht stellt im Sinne einer Auslegeordnung einige grunds\u00e4tzliche Aspekte der Nutzung von virtuellen W\u00e4hrungen dar. Im Vordergrund stehen dabei die wirtschaftliche Bedeutung, die rechtliche Behandlung und die Risiken.&#13;<\/p>\n<h2>Im Internet dezentral gesch\u00f6pfte und verwaltete Geldeinheiten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBitcoin ist eine sogenannte Kryptow\u00e4hrung, deren Zahlungssystem auf einem digitalen Peer-to-Peer-Netzwerk beruht (siehe <i>Kasten 1).<\/i> Jede Person, die im Besitz eines mit dem Internet verbundenen Rechners ist, kann sich dem Netzwerk anschliessen. Zurzeit ist Bitcoin von allen heute existierenden virtuellen W\u00e4hrungen in Bezug auf Verbreitung und Kapitalisierung die Bedeutendste. Es lassen sich zwei Arten von Hauptakteuren unterscheiden: Nutzer und <i>Miners.<\/i> Die Mehrheit des Netzwerks besteht aus Nutzern, welche Bitcoin als Zahlungssystem verwenden. Dies ist beliebt, da die Transaktionskosten derzeit sehr gering sind. Kosten ergeben sich allerdings, wenn man Bitcoins gegen offizielle W\u00e4hrungen wie beispielsweise Franken, US-Dollar oder Euro wechseln will.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm Bitcoins zu verwalten, verf\u00fcgen Nutzer \u00fcber eine oder mehrere elektronische Geldb\u00f6rsen <i>(Wallets).<\/i> Derzeit existieren rund 12,7 Mio. Bitcoins. Die gesamte Anzahl Bitcoins nimmt langsam zu und ist auf 21 Mio. begrenzt, um das Angebot der W\u00e4hrung zu begrenzen. Es ist allerdings zu erw\u00e4hnen, dass ein Bitcoin auf acht Stellen hinter dem Komma teilbar ist, womit schlussendlich rund 2,1 Brd.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> unteilbare Bitcoin-Einheiten existieren k\u00f6nnten. Ebenfalls erw\u00e4hnenswert ist, dass im Gegensatz zur Verwendung von Bitcoin als Zahlungsmittel die Aufgabe der Miner, das sogenannte <i>Mining,<\/i> bereits heute sehr kostspielig ist (Zeit-, Material- und Energiekosten).<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Bitcoins k\u00f6nnen auf drei Arten erworben werden: erstens durch erfolgreiche Mitarbeit am Mining, zweitens durch eine Leistung gegen Bezahlung in Bitcoins oder drittens durch den Ankauf auf einer Handelsplattform, wo Bitcoins gegen offizielle W\u00e4hrungen gewechselt werden k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2>Weltweit steigende Bedeutung und Kursvolatilit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas t\u00e4gliche weltweite Transaktionsvolumen in Bitcoin wurde im April 2014 auf umgerechnet 52\u00a0Mio. US-Dollar gesch\u00e4tzt. Dabei ist davon auszugehen, dass es sich bei einem bedeutenden Anteil der Transaktionen um Kaufgesch\u00e4fte gegen offizielle W\u00e4hrungen handelt. Im Vergleich dazu erreichten die Transaktionen der gr\u00f6ssten Zahlungsdienstleister wie Visa und Mastercard zusammen im Jahr 2012 t\u00e4glich \u00fcber 37 Mrd. US-Dollar. Auch verglichen mit dem Transaktionsvolumen wichtiger W\u00e4hrungen ist der Bitcoin von sehr geringer Bedeutung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der j\u00fcngsten Vergangenheit erlangte der Bitcoin grosse Aufmerksamkeit aufgrund seiner starken Kursschwankungen. Ende 2012 hatte ein Bitcoin einen Wert von unter 13 Franken, ein Jahr sp\u00e4ter erreichte er kurzfristig einen Wert von \u00fcber 1000 Franken, anschliessend fiel der Kurs jedoch binnen eines Monats auf rund 460 Franken zur\u00fcck (siehe <i>Grafik 1).<\/i> Trotz grosser Kursschwankungen akzeptiert eine zunehmende Anzahl von H\u00e4ndlern (vor allem im Online-Handel) oder Dienstleister (vor allem im Informatikbereich) Bitcoins als Zahlungsmittel. Die Verwendung von Bitcoins kann den Nutzern ein Image von Modernit\u00e4t und Offenheit gegen\u00fcber Neuem verschaffen. Gleichwohl sind heute die Verwendungsm\u00f6glichkeiten im Vergleich zu anderen W\u00e4hrungen eingeschr\u00e4nkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/sansonetti_gra1_de1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3567 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/09\/sansonetti_gra1_de1.png\" alt=\"sansonetti_gra1_de[1]\" width=\"958\" height=\"792\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Entwicklung von Bitcoin in der Schweiz ist bescheiden<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie auch in anderen L\u00e4ndern wird die M\u00f6glichkeit, G\u00fcter und Dienstleistungen gegen Bitcoins zu beziehen, in der Schweiz zunehmend bekannt. So nehmen laut der Internetseite <i>Coinmap.org<\/i> gegenw\u00e4rtig rund 65 deklarierte Gewerbetreibende (Tendenz steigend) in der Schweiz Bitcoins als Zahlungsmittel an (weltweit sind 4266 deklariert). Darunter sind beispielsweise Floristen, Coiffeure, Restaurants, Hotels, B\u00e4ckereien, Anbieter von Freizeitaktivit\u00e4ten oder auch Schuhgesch\u00e4fte zu finden. Dar\u00fcber hinaus wurden ab anfangs 2014 in Z\u00fcrich und Genf Wechselautomaten f\u00fcr Bitcoins <i>(Bitcoins Teller Machines, BTM)<\/i> installiert. Das gr\u00f6sste Volumen generiert jedoch zurzeit der Handel von Bitcoins und private Transaktionen mit Bitcoins wie einschl\u00e4gige Webseiten und Blogs aufzeigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZur Anzahl der Nutzer lassen sich keine gesicherten Angaben machen. Die Eidgen\u00f6ssische Technische Hochschule Z\u00fcrich (ETHZ), welche zu Forschungszwecken die Aktivit\u00e4ten im Bitcoin-Netzwerk verfolgt, konnte auf Anfrage des Bundes 3825 IP-Adressen aus der Schweiz ausmachen, die an einem bestimmten Stichtag im April 2014 im Netzwerk aktiv waren. Die einzige Handelsplattform, auf der heute Bitcoins gegen Franken gehandelt werden k\u00f6nnen, ist gem\u00e4ss der ETHZ <i>Localbitcoins.com,<\/i> deren Firmensitz in Helsinki (Finnland) ist. Gem\u00e4ss einer von der ETHZ angegebenen Quelle<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> bewegt sich das rollende monatliche Volumen des Handels von Bitcoins in der Schweiz in der Gr\u00f6ssenordnung von 65&nbsp;000 Franken. Da Schweizer Nutzer aber auch in anderen W\u00e4hrungen handeln d\u00fcrften, stellt dieser Betrag eher eine untere Grenze dar. In der Schweiz gemeldete Handelsplattformen gibt es bisher noch nicht. Auf Netzwerkebene befanden sich am Stichtag im April 2014 gem\u00e4ss einer anderen von der ETHZ angegebenen Quelle<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> 84 der 7706 Rechner in der Schweiz, welche die Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk validieren. Dies entspricht einem Anteil von rund 1,1% an der Gesamtzahl. Damit rangiert die Schweiz an 13. Stelle weltweit. Zum Vergleich beherbergt die USA, welche an der Spitze des Netzwerkes liegt, knapp 43% dieser Rechner.&#13;<\/p>\n<h2>Ein Randph\u00e4nomen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus wirtschaftlicher Sicht ist der Bitcoin bisher ein Randph\u00e4nomen. Die angef\u00fchrten Vorteile des Bitcoins konnten bisher nur ungen\u00fcgend nachgewiesen werden. Der Bitcoin erscheint eher als riskantes Spekulationsobjekt. Hohe Wertschwankungen haben letzthin bei einigen Investoren zu grossen Verlusten gef\u00fchrt. Seine Verwendung als Tauschmittel wird dadurch stark beeintr\u00e4chtigt. Durch die Schliessung von Handelsplattformen ist der Bitcoin ausserdem in letzter Zeit in eine Vertrauenskrise geraten.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Daneben schr\u00e4nken der komplexe Sch\u00f6pfungsmechanismus, die mangelnde Transparenz des dezentralen Systems und der fehlende Status als gesetzliches Zahlungsmittel die Verwendung des Bitcoins zus\u00e4tzlich ein.&#13;<\/p>\n<h2>Wie steht es um Rechtssicherheit und Risiken?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus privatrechtlicher Sicht steht fest, dass auch Gesch\u00e4fte mit Bitcoins rechtlich erfasst werden und sich nicht im rechtsfreien Raum bewegen. So gilt etwa f\u00fcr das Schweizer Recht, dass die Verwendung von virtuellen W\u00e4hrungen als Zahlungsmittel beim Erwerb von G\u00fctern und Dienstleistungen oder der Kauf und Verkauf von virtuellen W\u00e4hrungen gegen offizielle W\u00e4hrungen \u00fcbereinstimmende gegenseitige Willens\u00e4usserungen der Parteien voraussetzen, womit die Voraussetzung f\u00fcr das Zustandekommen eines Vertrages erf\u00fcllt ist. Bei grenz\u00fcberschreitenden Transaktionen besteht die grosse Schwierigkeit darin, das f\u00fcr die einzelne Transaktion massgebliche Recht zu bestimmen. Im \u00dcbrigen f\u00e4llt der berufsm\u00e4ssige Kauf und Verkauf von Bitcoins unter das Geldw\u00e4schereigesetz. Gleiches gilt f\u00fcr den Betrieb von Bitcoin-Handelsplattformen, welche Gelder oder Bitcoins von Nutzern der Plattform an andere Nutzer weiterleiten. Hingegen sind jene Bitcoin-Handelsplattformen, die lediglich K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer von Bitcoins zusammenf\u00fchren oder Kauf- und Verkaufsangebote einander zuordnen, nicht den Finanzmarktgesetzen unterstellt. Ob ein bestimmtes Gesch\u00e4ftsmodell im Zusammenhang mit Bitcoins den Finanzmarktgesetzen unterstellt ist, wird durch die Eidgen\u00f6ssische Finanzmarktaufsicht (Finma) im Rahmen ihrer T\u00e4tigkeit gepr\u00fcft. Sie hat gleichzeitig zum Bundesratsbericht vom 25.\u00a0Juni 2014 ein Faktenblatt publiziert, um die \u00d6ffentlichkeit zu warnen, dass die Nutzung von Bitcoins als Zahlungsmittel staatlich nicht kontrolliert ist: \u00abWer mit Bitcoins Gesch\u00e4fte betreiben will, muss selbst pr\u00fcfen, ob er allf\u00e4llige finanzmarkrechtliche Bewilligungspflichten einh\u00e4lt.\u00bb<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus dem Blickwinkel der potenziellen Risiken verursachen die virtuelle W\u00e4hrungen Risiken f\u00fcr den Konsumentenschutz sowie f\u00fcr die W\u00e4hrungspolitik. Im \u00dcbrigen kann der Bitcoin vor allem f\u00fcr den Erwerb von illegalen Produkten eingesetzt oder f\u00fcr Geldw\u00e4schereizwecke missbraucht werden. Bitcoins k\u00f6nnen auch gestohlen werden: Ohne einen optimalen Schutz seiner Wallets und Datentr\u00e4ger \u2013 wie namentlich Computer und Smartphones \u2013 riskiert man, seine Bitcoin-Guthaben zu verlieren oder Opfer eines Missbrauchs zu werden. In der Schweiz wurden bislang nur wenige F\u00e4lle im Zusammenhang mit Bitcoins zur Anzeige gebracht. Diese virtuelle W\u00e4hrung stellt auf krimineller Ebene damit eher ein Randph\u00e4nomen dar. Die Geld\u00fcbermittlungsm\u00f6glichkeiten mit Bitcoins (z. B. auch mithilfe von Bitcoin-Wechselautomaten) bieten einen hohen Grad an Anonymit\u00e4t und schaffen damit Geldw\u00e4schereirisiken, die nicht vollst\u00e4ndig \u00fcber erh\u00f6hte Sorgfaltspflichten abgedeckt werden k\u00f6nnen. In dieser Frage muss auf internationaler Ebene nach koordinierten L\u00f6sungen gesucht werden, wie es der Bericht des Bundesrates vom 25. Juni 2014 erw\u00e4hnt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf internationaler Stufe k\u00fcndigen die Ver\u00f6ffentlichungen des Berichts <i>Virtual Currencies\u00a0\u2013 Key Definitions and Potential AML\/CFT Risks<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/i> durch die Groupe d\u2019action financi\u00e8re (Gafi) am 27. Juni 2014 sowie des Gutachtens <i>Opinion on virtual currencies<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/i> durch die European Banking Authority (EBA) am 4. Juli 2014 eine solche internationale Koordination an.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe www.news.admin.ch > \u00abDer Bundesrat ver\u00f6ffentlicht Bericht \u00fcber virtuelle W\u00e4hrungen wie Bitcoin\u00bb, Medienmitteilung vom 25.6.2014. Der Link zum Bericht ist beigef\u00fcgt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">2,1.1015 = 2&nbsp;100&nbsp;000&nbsp;000&nbsp;000&nbsp;000.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Das Mining beinhaltet die L\u00f6sung komplexer mathematischer Gleichungen. Dies gilt sowohl f\u00fcr die Schaffung als auch f\u00fcr die \u00dcbertragung von Bitcoins. Diese Aufgaben ben\u00f6tigen hohe Rechenleistungen und damit auch viel Strom.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Bitcoincharts.com\/markets\/localbtcCHF.html.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Getaddr.bitnodes.io.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Eine bei der ETHZ durchgef\u00fchrte Studie hat das inh\u00e4rente Risiko von Betrug in Abwesenheit einer direkten Best\u00e4tigung der Transaktionen f\u00fcr eine Plattform aufgezeigt: Christian Decker und Roger Wattenhofer: Bitcoin Transaction Malleability and Mt. Gox, in arXiv: 1403.6676, Cornell University Library, 26. M\u00e4rz 2014.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe www.finma.ch > \u00dcber Finma > Publikationen > Faktenbl\u00e4tter > Bitcoins.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe www.fatf-gafi.org > Topics > Methods and Trends > \u00abVirtual Currencies: Key Definitions and Potential AML\/CFT Risks\u00bb. Der Link zum Bericht ist beigef\u00fcgt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe www.eba.europa.eu > News & press > \u00abEBA proposes potential regulatory regime for virtual currencies, but also advises that financial institutions should not buy, hold or sell them whilst no such regime is in place\u00bb. Der Link zum Bericht ist beigef\u00fcgt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die sogenannten virtuellen W\u00e4hrungen, insbesondere der 2009 kreierte Bitcoin, geh\u00f6ren zu den j\u00fcngsten Internet-Innovationen seit der Entwicklung des World Wide Web im Jahr 1989. 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Der Bitcoin wird jedoch auch als ideales Werkzeug f\u00fcr kriminelle T\u00e4tigkeiten und als Spekulationsvehikel kritisiert. Der Bericht \u00fcber die virtuellen W\u00e4hrungen, der vom Bundesrat am 25. Juni 2014 ver\u00f6ffentlicht worden ist, analysiert die gegenw\u00e4rtige Bedeutung der virtuellen W\u00e4hrungen wie dem Bitcoin sowie deren Chancen und Risiken. Doch was ist der Bitcoin und wie steht es um seine Entwicklung weltweit und in der Schweiz?","post_hero_image_description":"An solchen Wechselstationen k\u00f6nnen seit Anfang 2014 auch in Z\u00fcrich und Genf Bitcoins erworben werden. 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Bitcoin (BTC): Eine Kryptow\u00e4hrung (virtuelle W\u00e4hrung, deren Sch\u00f6pfung auf den Prinzipen der Kryptografie beruht), deren Zahlungssystem auf einem digitalen Peer-to-Peer-Netzwerk basiert. In einem solchen Netzwerk wird jedem Netzwerkteilnehmer die direkte Kommunikation zu einem anderen Netzwerkteilnehmer erm\u00f6glicht, ohne dass diese \u00fcber einen zentralen Netzwerkverwalter l\u00e4uft. Das Zahlungssystem f\u00fcr die Abwicklung von Bitcoin-Transaktionen ist dezentral organisiert. Bitcoins werden auch nicht von einer zentralen und regulierten Ausgabestelle emittiert, sondern entstehen ebenfalls dezentral auf den am Netzwerk teilnehmenden Rechnern der Miner. Elektronisches Geld (E-Money): Elektronisch gespeicherter Geldwert in einer als gesetzliches Zahlungsmittel zugelassenen W\u00e4hrung (beispielsweise Franken, US-Dollar oder Euro). Darunter fallen z. B. Prepaid-Karten mit vielseitigen Einsatzm\u00f6glichkeiten. Elektronisches Geld bedingt eine Vorauszahlung, d. h. dass der gespeicherte Geldwert zuvor gegen Geld erworben wurde."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":117595,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":117599,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"3055","post_abstract":"","magazine_issue":"20140901","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5489949d66c31"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117592"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3997"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117592"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127027,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117592\/revisions\/127027"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3997"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=117592"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=117592"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=117592"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=117592"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=117592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}