{"id":117688,"date":"2014-07-01T12:00:00","date_gmt":"2014-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/07\/finger_trinkner-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:17:35","modified_gmt":"2023-08-23T21:17:35","slug":"finger_trinkner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/07\/finger_trinkner\/","title":{"rendered":"Wie weiter nach dem Paradigmenwechsel im Service public?"},"content":{"rendered":"<p>Der Service public steht in den Netzindustrien vor grossen Herausforderungen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Neben der schrittweisen Markt\u00f6ffnung f\u00fchrt insbesondere die zunehmende Konvergenz der M\u00e4rkte zu neuen Substituten und einem sich weiter intensivierenden Wettbewerbsumfeld. Ein Beispiel ist die Swisscom, welche im Bereich E-Government mit der Post und bei der Daten\u00fcbermittlung mit einer Vielzahl von Kabelanbietern und Elektrizit\u00e4tswerken im Plattformwettbewerb steht. Die wichtigsten Trends im Service-public-Bereich betreffen jeweils die Mehrzahl der Sektoren (siehe <em>Kasten 1<\/em> und <i>Tabelle 1).<\/i> Sie stellen f\u00fcr die Ausgestaltung, die Vergabe und die Finanzierung des Service public und die Unternehmen, welche diesen erbringen, eine wesentliche Herausforderung dar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/tabelle_finger_de1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3650\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/tabelle_finger_de1-600x392.png\" alt=\"tabelle_finger_de[1]\" width=\"600\" height=\"392\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer unternehmerische Erfolg der Service-public-Unternehmen ist deshalb auch in Zukunft keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Aus politischer Sicht stellt sich die Kernfrage, ob und inwieweit die verschiedenen Service-public-Auftr\u00e4ge diesen Trends folgen sollen. Aus regulatorischer Sicht ist eine Antwort darauf zu finden, welche Finanzierungs- und Marktmodelle den Service public nachhaltig sichern k\u00f6nnen. Was ist mit Blick auf diese Herausforderungen zu tun, damit dieser in den Sektoren Post, Telekommunikation, Medien (Radio\/TV), Bahn und Strom auch in Zukunft nachhaltig finanziert bleibt?&#13;<\/p>\n<h2>Service public aus \u00f6konomischer Sicht<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus \u00f6konomischer Sicht kann der Service public mit der sogenannten Internalisierung positiver Externalit\u00e4ten erkl\u00e4rt werden.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> W\u00fcrde der Service public nicht vorgegeben, stellte sich am Markt aus dem privaten Gewinnkalk\u00fcl der einzelnen Anbieter ein zu tiefes Versorgungsniveau ein. Anders gesagt: Die Service-public-Dienstleistung induziert volkswirtschaftlich w\u00fcnschbare externe Effekte, welche von den leistenden Anbietern am Markt nicht selber kommerzialisiert werden k\u00f6nnen. Diese \u00abFr\u00fcchte\u00bb fallen anderen zu, n\u00e4mlich der Bev\u00f6lkerung und der Wirtschaft. Beispiele sind steigende Immobilienpreise bei einer Verbesserung der Verkehrsanbindung oder ein gr\u00f6sseres Marktpotenzial f\u00fcr Onlinedienstleister durch zuverl\u00e4ssige Post- und Telekommunikationsdienste.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNachfolgend wird der Service public in diesem \u00f6konomischen, technischen Sinn verstanden: als Versorgungsaufgaben, welche politisch erw\u00fcnscht sind und welche im Markt spontan nicht oder nicht im gew\u00fcnschten Umfang erbracht w\u00fcrden. Ob die Versorgungsaufgaben eher einem Grund- oder einem Basisangebot entsprechen (Grundversorgung), universell f\u00fcr alle gleich sind (Universaldienst), eine \u00f6ffentliche Dienstleistung darstellen (Service public) oder die stetige Verf\u00fcgbarkeit garantieren (Versorgungssicherheit), ist aus dieser \u00f6konomischen, technischen Sicht vorerst nicht von Belang.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus \u00f6konomischer Sicht ist jedoch wesentlich, dass die beschriebenen Externalit\u00e4ten tats\u00e4chlich existieren. Hierf\u00fcr gibt es vielerlei Evidenz. Im Besonderen handelt es sich bei Post-, Telekommunikations-, Medien-, Bahn- und Stromm\u00e4rkten um sogenannte zweiseitige M\u00e4rkte,<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> in denen besonders ausgepr\u00e4gte Netzeffekte bestehen. Beispielsweise steigt der Nutzen der bereits angeschlossenen Personen, je mehr andere Nutzer ebenfalls an das Netz angeschlossen sind.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Paradigmenwechsel bei der Erbringung des Service public<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAm Anfang des Service public \u2013 oder genereller \u00f6ffentlicher Versorgungsziele\u00a0\u2013 stehen also Leistungen, die volkswirtschaftlich sinnvoll sind und die von der Politik gefordert werden, die im Markt aber nicht freiwillig erbracht werden. Ist ein solches Versorgungsziel im politischen Prozess einmal festgelegt worden, stellt sich die Frage, wer die Versorgung unter welchen Bedingungen sicherstellen soll. Dabei ist es in den letzten beiden Dekaden zu einem eigentlichen Paradigmenwechsel gekommen, der in <i>Grafik 1<\/i> dargestellt ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/grafik_finger_de1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3651\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/grafik_finger_de1-600x501.png\" alt=\"grafik_finger_de[1]\" width=\"600\" height=\"501\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHistorisch gesehen war lange die Sichtweise dominant, dass der Staat in den Netzindustrien die gew\u00fcnschte Versorgung selbst in der eigenen Verwaltung oder mit dem eigenen \u00f6ffentlichen Unternehmen erbringen solle <i>(Eigenerbringung).<\/i> Zur Finanzierung diente ein Regal, also ein rechtliches, politisch gesteuertes Monopol. Diese Steuerung ging so weit, dass die Posttarife vom Parlament festgelegt wurden.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> \u00dcber die Jahre konnte der Service (public) laufend ausgebaut werden, unter anderem auch durch unternehmensinterne Querfinanzierung.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie in Europa seit dem Ende der 1980er-Jahre stufenweise einsetzenden Liberalisierungen der Netzindustrien brachten eine grundlegend neue Philosophie mit sich: Der Staat erbringt den Service public nicht mehr selbst, sondern gew\u00e4hrleistet dessen Erbringung <i>(Gew\u00e4hrleistungsstaat).<\/i> Die Erbringung kann weiterhin, muss aber nicht durch das eigene Unternehmen erfolgen. Dieses hat sich jedoch \u2013 soweit sinnvoll \u2013 im Wettbewerb mit anderen Unternehmen zu bew\u00e4hren. Dazu wird dessen Governance neu ausgestaltet, um die politische von der unternehmerischen Verantwortung zu trennen. Damit die Wettbewerbskr\u00e4fte in gew\u00fcnschtem Masse wirken, wird ein <i>Level Playing Field,<\/i> also gleiche Wettbewerbsbedingungen f\u00fcr alle Marktteilnehmer, geschaffen oder zumindest angestrebt. Dieses wird seinerseits von einem unabh\u00e4ngigen, sektorspezifischen Regulator \u00fcberwacht. Die Delegation des Serviceauftrags an die Anbieter im Markt kann in dieser Denkweise auf zwei verschiedene Grundarten erfolgen (siehe <em>Kasten\u00a02<\/em><i>):<\/i> entweder symmetrisch an alle Anbieter gleichermassen oder asymmetrisch an ausgew\u00e4hlte Anbieter mit entsprechender Kompensation.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm ersten Modell wird der Service public somit als Auflage \u2013 z. B. als Lizenzvoraussetzung \u2013 f\u00fcr das T\u00e4tigsein im entsprechenden Markt verlangt. Finden keine oder zu wenige Markteintritte statt, muss bei Bedarf mit F\u00f6rderungen nachgeholfen werden.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Im zweiten Modell wird der Service public als Auftrag an ausgew\u00e4hlte Marktteilnehmer vergeben, welche entsprechend mit Abgeltungen zu kompensieren sind. Die \u00dcberg\u00e4nge zwischen den beiden Modellen sind teils fliessend. Beispielsweise kann ein Teil der Versorgungsaufgaben im ersten Modell und k\u00f6nnen die \u00fcbrigen im zweiten Modell vergeben werden. Aufgrund der hohen Fixkosten gelangt in Netzindustrien vor allem die zweite Variante zur Anwendung.&#13;<\/p>\n<h2>Rolle des Staates im neuen Paradigma<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Wechsel in das neue Paradigma bedingt nicht notwendigerweise, dass rechtliche Monopole abgeschafft werden m\u00fcssen. Diese kommen weiterhin als Finanzierungsquelle infrage. Wesentlich ist die Idee des Ersatzes der direkten staatlichen Eigenerbringung durch eine indirekte Sicherstellung via Regulation. Dabei bleibt der Staat oft im Sinne eines <i>Server of Last Resort<\/i> in der Verantwortung: Er reguliert nicht nur den Service public, er muss ihn dar\u00fcber hinaus auch gew\u00e4hrleisten. Im Falle einer Unterversorgung muss er also eingreifen. Gest\u00fctzt auf die Bundesverfassung, trifft dies in der Schweiz insbesondere f\u00fcr die Sektoren Post und Telekommunikation<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a>, Medien<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> und Bahn<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> zu. Im Strommarkt geht der Auftrag weniger weit: Hier muss sich der Bund mit den Kantonen lediglich f\u00fcr eine \u00abausreichende, breit gef\u00e4cherte, sichere, wirtschaftliche und umweltvertr\u00e4gliche Energieversorgung\u00bb einsetzen;<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> die Versorgung selbst ist Sache der Energiewirtschaft.<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie erbringenden Unternehmen (z. B. Post, Swisscom) k\u00f6nnen bei der indirekten Sicherstellung sowohl privat als auch staatlich sein. Die explizite oder implizite Gew\u00e4hrleistungsverantwortung des Staates d\u00fcrfte jedoch gerade in Netzindustrien, wo hohe irreversible Kosten bestehen, <i>eher gegen eine mehrheitliche Privatisierung<\/i> der betreffenden Versorgungsunternehmen sprechen, um Hold-up-Problemen vorzubeugen.<a href=\"#footnote_13\" id=\"footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor\">[13]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Eigentum der \u00f6ffentlichen Hand an einem oder mehreren Marktteilnehmern schafft f\u00fcr die Exekutive eine Doppelrolle: Als Eignerin ist sie gehalten, die jeweiligen Unternehmen erfolgreich zu f\u00fchren; gleichzeitig muss sie die Marktvorgaben der Legislative umsetzen. Diese Rollen k\u00f6nnen zu Zielkonflikten f\u00fchren. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, kann bzw. sollte erstens die Umsetzung der Marktvorgaben an eine von der Verwaltung <i>unabh\u00e4ngige Regulierungsbeh\u00f6rde<\/i> delegiert werden.<a href=\"#footnote_14\" id=\"footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor\">[14]<\/a> Die wichtigste Aufgabe ist dabei die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben betreffend Nichtdiskriminierung. Die Durchsetzung der Nichtdiskriminierung ist aus \u00f6konomischer Sicht dann n\u00f6tig, wenn aufgrund der Kostenstruktur auf einer oder mehreren Netzebenen eine stabile nat\u00fcrliche Marktmacht vorliegt. Zweitens sollte \u00fcberdies bei den betroffenen Bundesunternehmen die politische von der unternehmerischen Verantwortung getrennt werden, damit diese in der Umsetzung der an sie gestellten Vorgaben weitgehend frei von politischer Einflussnahme ist. Soll eine noch gr\u00f6ssere Distanz der Bundesunternehmen zur Exekutive geschaffen werden, kann das Eigentum an eine <i>unabh\u00e4ngige staatliche Beteiligungsgesellschaft<\/i> nach dem Vorbild von Deutschland oder \u00d6sterreich \u00fcbertragen werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie oben angedeutet, ist der Paradigmenwechsel in den Sektoren Post, Telekommunikation, Medien, Bahn und Strom von traditioneller Eigenerbringung hin zur koh\u00e4renten Sicherstellung in einem Marktumfeld noch nicht abgeschlossen. Eine besondere Herausforderung ist eine ausgewogene Balance zwischen Service-public-Anforderungen und Marktelementen, wobei die historisch mit Versorgungsaufgaben angereicherten <i>Organisationserlasse<a href=\"#footnote_15\" id=\"footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor\">[15]<\/a><\/i> auf die neuen sektoriellen Markt- und Versorgungsgesetze abzustimmen sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Analyse der aktuellen Regulierungen der f\u00fcnf Sektoren zeigt, dass diese grunds\u00e4tzlich koh\u00e4rent ausgestaltet worden sind.<a href=\"#footnote_16\" id=\"footnote-anchor_16\" class=\"inline-footnote__anchor\">[16]<\/a> Mit dem Ziel eines Level Playing Field und vor dem Hintergrund der wichtigsten l\u00e4ngerfristigen Trends der Sektoren l\u00e4sst sich das in <em>Kasten 2 <\/em>zusammengefasste Verbesserungspotenzial ableiten.&#13;<\/p>\n<h2>Vier Prinzipien des Service public<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nService public, Universaldienst, Grundversorgung und Versorgungssicherheit sind aus konzeptioneller Sicht dasselbe: Es geht um die Sicherstellung guter und preiswerter Basisinfrastrukturen und -dienstleistungen, welche es der Bev\u00f6lkerung und der Wirtschaft erm\u00f6glichen, effizient und effektiv den eigenen Bed\u00fcrfnissen nachzugehen. Diese Bef\u00e4higung muss immer das oberste Ziel bei der Regulierung dieser Sektoren sein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie folgenden vier Prinzipien helfen, dass der Service public diese wichtige Funktion auch l\u00e4ngerfristig ausf\u00fcllen kann.&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Austarierter Umfang mit koh\u00e4renter Regulierung: Der Umfang des Service public ist zeitgem\u00e4ss (d. h. der jeweiligen Technologie und den gelebten Kundenbed\u00fcrfnissen angepasst) auszugestalten und auf die vorhandenen Finanzierungsmittel und die Wettbewerbsdynamik abzustimmen.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Vergabe als Auftrag an Unternehmen: Unabh\u00e4ngig von dessen Umfang ist der Service public grunds\u00e4tzlich als Auftrag zu vergeben und m\u00f6glichst wettbewerbsneutral abzugelten. Wo die Bedingungen f\u00fcr einen wirksamen und nachhaltigen Ausschreibungswettbewerb gegeben sind, kann der Auftrag ausgeschrieben werden.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Abgestimmtes T\u00e4tigkeitsfeld: Das Unternehmen, welches den Service public erbringt, muss vorhandene Synergien optimal nutzen k\u00f6nnen. Dies ist zentral vor dem Hintergrund der Konvergenz der M\u00e4rkte. Dies bedeutet, dass der T\u00e4tigkeitsbereich von Post, Swisscom oder SRG der Konvergenz der M\u00e4rkte folgen muss.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Zur\u00fcckhaltender, langfristig orientierter Eigner: Die Rolle der \u00f6ffentlichen Hand als Eignerin der Unternehmen, welche diese Auftr\u00e4ge ausf\u00fchren, beschr\u00e4nkt sich darauf, sicherzustellen, dass die Unternehmen wettbewerbsf\u00e4hig bleiben<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dieser Artikel fasst die wichtigsten Aussagen von Finger und Trinkner (2014) zusammen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Jaag und Trinkner (2011a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Armstrong (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Der genaue Umfang dieser Externalit\u00e4ten ist nicht bekannt. Zudem \u00e4ndert er sich \u00fcber die Zeit. Darum kann nicht ohne weiteres eine normative Aussage gemacht werden, wie gross der Umfang des Service public konkret sein sollte (f\u00fcr einen Versuch im Post- und Telekommunikationsmarkt vgl. Jaag und Trinkner, 2011b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Analoges ist auch heute noch in vielen Gemeindewerken der Fall, wenn z.B. Gemeindeversammlungen \u00fcber Strom- oder Wasserpreise befinden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Z. B. von Telefonie zu Post innerhalb der PTT.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Subventionen, die gegebenenfalls an Auflagen verkn\u00fcpft sind, nicht jedoch an einen Auftrag.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Art. 92 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Art. 93 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Art. 81a und 84 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">1Art. 89 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">1Art. 4 EnG.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_13\" class=\"footnote--item\">Das Hold-up-Problem bezieht sich auf Situationen, in welchen ex ante keine vollst\u00e4ndigen Vertr\u00e4ge geschlossen werden k\u00f6nnen und dies ex post opportunistisch ausgenutzt werden kann. Die Gefahr eines Hold-up besteht, wenn der eine Partner (der Bund) auf die Leistungen des anderen (z.B. SBB) angewiesen ist und nicht ohne weiteres auf einen alternativen Anbieter ausweichen kann.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_14\" class=\"footnote--item\">Beispiele sind die ComCom, ElCom und PostCom.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_15\" class=\"footnote--item\">Z. B. das Telekommunikationsunternehmungsgesetz (TUG).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_16\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr eine \u00dcbersicht und Analyse vgl. Finger und Trinkner, 2014.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_16\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Service public steht in den Netzindustrien vor grossen Herausforderungen. Neben der schrittweisen Markt\u00f6ffnung f\u00fchrt insbesondere die zunehmende Konvergenz der M\u00e4rkte zu neuen Substituten und einem sich weiter intensivierenden Wettbewerbsumfeld. 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Der Druck entsteht intramodal durch Markt\u00f6ffnungen und intermodal durch technologischen Fortschritt. Post, SBB, SRG, Swisscom und die \u00fcber 800 Elektrizit\u00e4tsunternehmen sind gefordert. Mit der Markt\u00f6ffnung ist ein Paradigmenwechsel von staatlicher Eigenerbringung des Service public hin zur indirekten Gew\u00e4hrleistung via Regulierung verbunden. Daraus folgt, dass der Service public noch konsequenter als klar definierter, abgegoltener Auftrag zu vergeben ist. Gleichzeitig ist die unternehmerische Selbstst\u00e4ndigkeit der Anbieter zu st\u00e4rken.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>&#13;\n\t<li>Armstrong, M. 2006: Competition in Two-Sided Markets. RAND Journal of Economics. Vol. 37, Nr. 3, S. 668\u2013691.<\/li>&#13;\n\t<li>Finger, M. und U. Trinkner (2014): Service public in der Schweiz \u2013 Herausforderungen aus \u00f6konomischer Sicht. Swiss Economics Working Paper\u00a00043.<\/li>&#13;\n\t<li>Jaag, C., und U. Trinkner (2009). Tendering Universal Service Obligations in Liberalized Network Industries, Journal for Competition and Regulation in Network Industries\u00a010(4), 313\u2013332.<\/li>&#13;\n\t<li>Jaag, C., und U. Trinkner (2011a): A General Framework for Regulation and Liberalization in Network Industries. In: M. Finger und R.\u00a0K\u00fcnneke (Hrsg.). International Handbook on the Liberalization of Infrastructures. Cheltenham: Edward Elgar, S. 26\u201353.<\/li>&#13;\n\t<li>Jaag, C., und U. Trinkner (2011b): The Future of the USO \u2013 Economic Rationale for Universal Services and Implications for a Future-Oriented USO. Swiss Economics Working Paper Nr. 26.<\/li>&#13;\n\t<li>Steiner R., M. Finger, E. Huber, P.\u00a0Reist (2012): Praxis des Bundes bei der Steuerung von Post, SBB und Swisscom. Expertenbericht zuhanden der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle.<\/li>&#13;\n\t<li>Trinkner, U., B. Holznagel, C.\u00a0Jaag, H. Dietl, A. Haller (2012): M\u00f6glichkeiten eines gemeinsam definierten Universaldiensts Post und Telekommunikation aus \u00f6konomischer und juristischer Sicht. Studie im Auftrag des Deutschen Bundestages.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Ausgew\u00e4hlte Trends","kasten_box":"<ul>&#13;\n\t<li>Digitalisierung: Die traditionellen physischen bzw. analogen Post-, Telekommunikations-, Zahlungsverkehrs- und Kabelfernsehdienste werden in vielen Bereichen zunehmend durch digitale Alternativen und andere Internetplattformen ersetzt.<\/li>&#13;\n\t<li>Horizontale Konvergenz: Die Digitalisierung f\u00fchrt weiter zu einer vielf\u00e4ltigen Intensivierung des Plattformwettbewerbs durch die Konvergenz von vormals unabh\u00e4ngigen M\u00e4rkten. Waren beispielsweise fr\u00fcher die Post- und Telekommunikationsm\u00e4rkte klar getrennt, versuchen heute beide, sichere schriftliche Kommunikations- und Authentifikationsl\u00f6sungen anzubieten. Eine zunehmende Konvergenz findet auch in den anderen Sektoren statt.<\/li>&#13;\n\t<li>Vertikale Konvergenz: Die traditionellen Wertsch\u00f6pfungsketten werden aufgebrochen, und Anbieter erhalten neue M\u00f6glichkeiten, sich aus ihrem urspr\u00fcnglichen Kerngesch\u00e4ft heraus in neue M\u00e4rkte oder Wertsch\u00f6pfungsstufen zu entwickeln. \u00c4ltere Beispiele sind Verlage, welche in die Zeitungsfr\u00fchzustellung einsteigen. Neuere Beispiele sind Softwarefirmen, welche ihre Plattformen f\u00fcr die Zustellung (und die Visualisierung) von Zeitungen und Medien nutzen. Tendenziell werden dabei Produkte und Applikationen von ihren vormaligen Verbreitungskan\u00e4len losgel\u00f6st oder mit neuen M\u00f6glichkeiten erg\u00e4nzt. So entstehen teils innovative, radikal neue Wertsch\u00f6pfungsketten aus unerwarteter Richtung.<\/li>&#13;\n\t<li>Globalisierung und fortschreitende Integration des europ\u00e4ischen Binnenmarktes: Die Globalisierung f\u00fchrt tendenziell zum Verschwinden der bisherigen nationalen Grenzen der M\u00e4rkte der Netzindustrien. Damit intensiviert sich der Wettbewerb zwischen verschiedenen vormals nationalen Unternehmen auf der Dienstleistungsebene. Die Gesetzgebung in den einzelnen Mitgliedstaaten bestimmt, wie gut sich die einzelnen Anbieter in diesem europ\u00e4ischen und weltweiten Wettbewerb entwickeln k\u00f6nnen. Schweizer Anbieter sind hiervon speziell betroffen, da sie einen vergleichsweise kleinen Heimmarkt haben.<\/li>&#13;\n\t<li>Knappe \u00f6ffentliche Ressourcen: Staatliche Mittel zur Finanzierung des Service public sind begrenzt. Die Finanzierung von Versorgungsauftr\u00e4gen muss deshalb so weit wie m\u00f6glich von den Anbietern bzw. Nutzern getragen werden.<\/li>&#13;\n\t<li>Umweltfragen: Insbesondere der schonungsvolle Umgang mit Ressourcen sowie die CO2-Bilanz r\u00fccken immer st\u00e4rker in den Fokus der Aufmerksamkeit.<\/li>&#13;\n<\/ul>"},{"kasten_title":"Ausgemachtes Verbesserungspotenzial","kasten_box":"<ul>&#13;\n\t<li>Konsequente Neuausrichtung der Steuerung der staatlichen Service-public-Unternehmen: Sobald Versorgungsaufgaben \u00fcber Regulation gesteuert werden, er\u00fcbrigen sich entsprechende aufgabenorientierte Ziele des \u00f6ffentlichen Eigent\u00fcmers. Anpassungsbedarf besteht insbesondere im Fall der SBB. Als Konsequenz zielt die Steuerung des staatlichen Eigentums vor allem auf eine nachhaltige Unternehmensf\u00fchrung.<\/li>&#13;\n\t<li>Anpassung des T\u00e4tigkeitsfeldes der staatlichen Unternehmen an die konvergierenden M\u00e4rkte: Post, Swisscom und SBB sind im internationalen Gesch\u00e4ft enge Schranken gesetzt. Die Postfinance darf keine Hypotheken und Kredite im eigenen Namen anbieten, und die SRG hat \u00fcber die Spezialkonzession ein Werbeverbot im Zukunftsmarkt des Onlinegesch\u00e4fts. Diese Einschr\u00e4nkungen k\u00f6nnen im alten Paradigma der staatlichen Eigenerbringung ordnungspolitisch gut begr\u00fcndet werden. Im neuen Paradigma des Gew\u00e4hrleistungsstaats, in welchem das Ziel eines Level-Playing-Field verfolgt wird, sind diese Einschr\u00e4nkungen fehl am Platz, insbesondere vor dem Hintergrund der Konvergenz der M\u00e4rkte mit einem sich verst\u00e4rkenden intermodalen Wettbewerb.<\/li>&#13;\n\t<li>Post \u2013 Neuausrichtung der Pressef\u00f6rderung: Die postalische Grundversorgung orientiert sich an einem Basisangebot und ist weitgehend technologieneutral formuliert. Es stellt sich die Frage, ob die indirekte Pressef\u00f6rderung \u00fcber erm\u00e4ssigte Posttarife noch zeitgem\u00e4ss ist, da Zeitungen vermehrt auch \u00fcber elektronische Kan\u00e4le verteilt werden.<\/li>&#13;\n\t<li>Telekommunikation \u2013 Weiterentwicklung des Universaldienstes und \u00dcbergang zu einer symmetrischen Regulierung auf der letzten Meile: Bereits die Gegenwart geh\u00f6rt der IP-basierten \u00dcbermittlung von Text, Bild, Ton und Video. Zu pr\u00fcfen w\u00e4re die konsequente Neudefinition der Grundversorgung in Richtung einer fl\u00e4chendeckenden, ortsunabh\u00e4ngigen, bidirektionalen \u00dcbermittlung von Daten in hoher Qualit\u00e4t.a Auch aufgrund der Konvergenz mit Kabelanbietern ist die bestehende asymmetrische und materialabh\u00e4ngige Regulierung des Zugangs zum Teilnehmeranschluss der Swisscom wenig zeitgem\u00e4ss.<\/li>&#13;\n\t<li>Medien \u2013 Spezifizierung des SRG-Auftrags: Der Service public der SRG ist aus inhaltlicher Sicht offen gehalten und umfasst eine breite Palette von Bildung bis hin zu Unterhaltung. Eine direkte Verkn\u00fcpfung der Empfangsgeb\u00fchren mit den einzelnen Service-public-Leistungen ist nicht ersichtlich und auch kaum umsetzbar, solange der Auftrag nicht genauer spezifiziert wird. Eine Kl\u00e4rung des Auftrags mit koh\u00e4renter Finanzierung w\u00fcrde bedeuten, dass die SRG dar\u00fcber hinaus in eigener Verantwortung kommerzielle Angebote entwickeln kann.<\/li>&#13;\n\t<li>Bahn \u2013 Fokussierung der Regulation und Anpassung des institutionellen Rahmens: Das heutige Konzessionssystem regelt die Dienstleistungen der Bahndienstleister im Detail. Zu pr\u00fcfen w\u00e4re eine st\u00e4rkere Zweiteilung zwischen reguliertem (bestelltem) Mindestangebot und bed\u00fcrfnisgerechten erg\u00e4nzenden Angeboten, welche die SBB und andere Anbieter in unternehmerischer Autonomie entwickeln k\u00f6nnen. Unabh\u00e4ngig davon ist der institutionelle Rahmen mit einer Rollenkumulation beim Bundesamt f\u00fcr Verkehr zu \u00fcberdenken.<\/li>&#13;\n\t<li>Strom \u2013 Kl\u00e4rung der Rahmenbedingung und \u00dcberpr\u00fcfung des Ausspeiseprinzips: Im Strommarkt hat der Bundesrat mit der Energiestrategie einen neuen Kurs eingeschlagen. Bis dieser parlamentarisch best\u00e4tigt ist, besteht Rechtsunsicherheit, welche die gew\u00fcnschten Investitionen verteuert. Das Parlament ist entsprechend gefordert, die n\u00f6tigen Weichenstellungen bald zu beschliessen. Im Vergleich mit den anderen Netzindustrien werden die Netzkosten im Strommarkt den Endkunden nicht indirekt beim Kauf des Produkts \u00fcberw\u00e4lzt, sondern direkt quellen- und anbieterunabh\u00e4ngig verrechnet (Ausspeiseprinzip). Daraus k\u00f6nnen Fehlanreize resultieren, die der Energiestrategie des Bundesrates entgegenlaufen.a Trinkner et al. (2012).<\/li>&#13;\n<\/ul>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":117691,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"3005","post_abstract":"","magazine_issue":"20140708","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/548eefe863304"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117688"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2988"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117688"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117688\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127039,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117688\/revisions\/127039"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3360"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2988"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34504"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=117688"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=117688"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=117688"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=117688"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=117688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}