{"id":117739,"date":"2014-07-01T12:00:00","date_gmt":"2014-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/07\/rufer-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:17:51","modified_gmt":"2023-08-23T21:17:51","slug":"rufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/07\/rufer\/","title":{"rendered":"Z\u00fcrich\/Aargau: Finanzmetropole mit exzellenter Standortattraktivit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich\/Aargau ist die bev\u00f6lkerungsreichste\u00a0und\u00a0wirtschaftsst\u00e4rkste\u00a0Region\u00a0der\u00a0 Schweiz. Rund 2&nbsp;036&nbsp;000 Personen leben in Z\u00fcrich\/Aargau; das ist ein Viertel der Schweizer Bev\u00f6lkerung. Das regionale nominale Bruttoinlandprodukt (BIP) erreicht mit knapp 170 Mrd. Franken einen Anteil von 29% am gesamtschweizerischen BIP. Dass der regionale Anteil am Schweizer BIP h\u00f6her ausf\u00e4llt als der Bev\u00f6lkerungsanteil, deutet auf ein \u00fcberdurchschnittliches BIP pro Kopf hin. Diese Tatsache wird auch im Performance Index reflektiert. Zwar schneidet Z\u00fcrich\/Aargau in allen drei Komponenten des Performance Index besser ab als der westeurop\u00e4ische Durchschnitt (100). Den deutlichsten Punktevorsprung\u00a0\u2013 insbesondere gegen\u00fcber der Gesamtschweiz\u00a0\u2013 erreicht die Region jedoch beim BIP pro Kopf.&#13;<\/p>\n<h2>Trotz Finanzkrise bleiben die Zukunftsperspektiven hervorragend<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Vergleich zu anderen f\u00fchrenden internationalen Finanzstandorten sind sowohl das reale BIP als auch die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen (die anderen beiden Komponenten des Performance Index) in den letzten zehn Jahren unterdurchschnittlich gewachsen. Dies erkl\u00e4rt die markante Differenz im Performance Index zu Luxemburg, London und Br\u00fcssel (siehe <i>Grafik 1).<\/i> Insbesondere im Vorfeld der Finanzkrise konnten diese Finanzzentren deutlich st\u00e4rker expandieren als Z\u00fcrich\/Aargau, aber auch als die Gesamtschweiz. Das reale Wirtschaftswachstum in Br\u00fcssel wurde zudem stark vom Auf- und Ausbau des EU-Apparates getrieben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_1_DE1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3635 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_1_DE1.png\" alt=\"Grafik_Rufer_1_DE[1]\" width=\"987\" height=\"902\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch wenn das reale BIP in Z\u00fcrich\/Aargau in der letzten Dekade international und seit der Finanzkrise auch gegen\u00fcber der Schweiz unterdurchschnittlich gewachsen ist (siehe <i>Grafik 2),<\/i> bleiben die Perspektiven der Region f\u00fcr die Zukunft rosig. Die Attraktivit\u00e4t der Region Z\u00fcrich\/Aargau ist weiterhin exzellent und bildet damit eine hervorragende Basis f\u00fcr die k\u00fcnftige Entwicklung. Z\u00fcrich\/Aargau verf\u00fcgt denn auch \u00fcber die h\u00f6chste Standortattraktivit\u00e4t der Vergleichsregionen (siehe <i>Grafik 1).<\/i>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_2_DE1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3636\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_2_DE1-600x493.png\" alt=\"Grafik_Rufer_2_DE[1]\" width=\"600\" height=\"493\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas vorliegende Potenzial der regionalen Wirtschaft f\u00fcr die Zukunft \u2013 dargestellt im Potential Index \u2013 ist hinter Luxemburg das h\u00f6chste im Sample. Einerseits besitzen Branchen wie die Elektrotechnik, die Informationstechnologie und der Finanzsektor, denen hohe Wachstumschancen zugesprochen werden, in Z\u00fcrich\/Aargau eine hohe regionale Bedeutung. Andererseits ist die Region in ihren Schl\u00fcsselbranchen \u00fcberdurchschnittlich produktiv und damit auch im internationalen Wettbewerb besonders gut ger\u00fcstet.&#13;<\/p>\n<h2>Finanzmetropole Z\u00fcrich, Hochtechnologiestandort Aargau<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZ\u00fcrich platziert sich in weltweiten Rankings von Finanzpl\u00e4tzen regelm\u00e4ssig unter den Top Ten. In der Schweiz generiert Z\u00fcrich\/Aargau 46% der nominalen Bruttowertsch\u00f6pfung des gesamten Finanzsektors. Die globale und nationale Bedeutung des Z\u00fcrcher Finanzplatzes hinterl\u00e4sst auch in der regionalen Branchenstruktur deutliche Spuren (siehe <i>Grafik 3).<\/i> Neben dem Finanzsektor selbst, welcher rund 18% der regionalen Wertsch\u00f6pfung erwirtschaftet, sind auch typische Vorleistungsbranchen des Finanzsektors \u2013 wie die unternehmensbezogenen Dienstleistungen und die Information\/Kommunikation \u2013 \u00fcberdurchschnittlich vertreten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie hohe Branchenkonzentration im Finanzsektor erweist sich jedoch auch als ein erhebliches Klumpenrisiko. Seit der j\u00fcngsten Finanzkrise und ihren Nachwirkungen (Umw\u00e4lzung der Regulierung, Steuertransparenz) hat sich der Finanzsektor deutlich schw\u00e4cher entwickelt als der Branchendurchschnitt. Dass der regionale Wachstumsmotor ins Stocken geraten ist, reflektiert sich in der unterdurchschnittlichen Entwicklung des BIP in Z\u00fcrich\/Aargau (siehe <i>Grafik 2).<\/i>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDamit hat der Finanzsektor zwischenzeitlich an Gewicht in der regionalen Wirtschaft eingeb\u00fcsst. Vor der Finanzkrise generierte der Sektor jeden f\u00fcnften Franken der Wertsch\u00f6pfung der Gesamtwirtschaft in Z\u00fcrich\/Aargau. Mehr als die H\u00e4lfte davon erwirtschafteten die Banken. Zwischen 2007 und 2012 ist der Anteil der Banken an der regionalen Gesamtwirtschaft von 12% auf 8% zur\u00fcckgegangen. Dass der Finanzsektor als Ganzes nicht ebenso stark an Bedeutung verloren hat, liegt zum einen an den weiterhin prosperierenden Versicherungen und insbesondere dem R\u00fcckversicherungscluster in Z\u00fcrich. Zum anderen sind die sonstigen Finanzdienstleistungen ebenfalls weniger stark unter die R\u00e4der der Finanzkrise geraten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie in <i>Grafik 3<\/i> zu sehen ist, spielen die zwei weiteren Schweizer \u00abExportstars\u00bb, die chemisch-pharmazeutische und die Uhrenindustrie, in Z\u00fcrich\/Aargau eine unterdurchschnittliche Rolle. Dasselbe gilt auch f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor. Ihr Anteil an der regionalen Wirtschaft liegt jeweils rund 2\u00a0Prozentpunkte unter dem Branchenanteil an der Gesamtwirtschaft der Schweiz. Bez\u00fcglich der chemisch-pharmazeutischen Industrie ist jedoch eine differenziertere Betrachtung notwendig. Das unterdurchschnittliche Gewicht der Branche in der Grossregion Z\u00fcrich\/Aargau kommt durch die wirtschaftliche Dominanz des Kantons Z\u00fcrich (BIP-Anteil: 76%) in der Grossregion zustande, in dem sie deutlich unterdurchschnittlich pr\u00e4sent ist. F\u00fcr den Kanton Aargau spielt die chemisch-pharmazeutische Industrie hingegen eine sehr bedeutende Rolle. Mit einem Anteil an der Aargauer Gesamtwirtschaft von gut 8% erreicht die Chemie\/Pharma eine rund doppelt so hohe Bedeutung wie in der Gesamtschweiz. Das Gleiche gilt auch f\u00fcr die Investitionsg\u00fcterindustrie. Bez\u00fcglich des wirtschaftlichen Gewichts der Investitionsg\u00fcterindustrie liegt die Grossregion Z\u00fcrich\/Aargau gleichauf mit der Gesamtschweiz. Den Kanton Aargau alleine betrachtet, erreicht die Investitionsg\u00fcterindustrie mit namhaften Firmen wie Alstom und ABB einen Anteil an der Gesamtwirtschaft von 12%.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_3_DE1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3637\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_3_DE1-600x513.png\" alt=\"Grafik_Rufer_3_DE[1]\" width=\"600\" height=\"513\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Starke geografische Konzentration im Finanzsektor<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Finanzsektor ist zwar durch die Filialnetze von Banken, Versicherungen und Versicherungsmaklern fast fl\u00e4chendeckend vertreten. Der Grossteil der Wertsch\u00f6pfung wird jedoch nicht am Distributionsort erzeugt, sondern in den Hauptsitzen und den Unternehmenszentren. Daher liegt der Anteil des Finanzsektors an der Gesamtwirtschaft vieler Gemeinden in Z\u00fcrich\/Aargau unter dem Schweizer Durchschnitt von 11% (siehe <i>Grafik 4).<\/i> Ein deutlicher Finanzcluster zeigt sich in der Stadt Z\u00fcrich, deren Kraft \u00fcber die Gemeindegrenzen hinausstrahlt und auch in den umliegenden Gemeinden zu einer erh\u00f6hten Konzentration f\u00fchrt. Hier werden fast 60% der Wertsch\u00f6pfung des Finanzsektors der Region generiert. Gemessen an der nominalen Bruttowertsch\u00f6pfung der Stadt Z\u00fcrich erreicht der Finanzsektor einen Anteil von 30%. Abgesehen von der Nachbarstadt Opfikon, deren Finanzsektor (Anteil Finanzsektor am Gemeinde-BIP: 56%) durch das grosse UBS-Konzernzentrum gepr\u00e4gt ist, sind es vor allem die zahlreichen Hauptsitze von Versicherungen, welche in den Nachbargemeinden zu enorm hohen Anteilen des Finanzsektors an der lokalen Wirtschaft f\u00fchren (Adliswil: 78%; D\u00fcbendorf: 42%). Auch in Winterthur, wo jeder vierte Franken der Wertsch\u00f6pfung im Finanzsektor erwirtschaftet wird, ist die Assekuranz f\u00fcr die hohe Konzentration massgeblich. In der Stadt Aarau ist der Finanzsektor mit 23% der lokalen Wertsch\u00f6pfung ebenfalls deutlich gr\u00f6sser als im Durchschnitt der Grossregion (17,7%). In Aarau zeigt sich eine gute Diversifizierung innerhalb des Finanzsektors mit den Hauptsitzen der Aargauischen Kantonalbank und der Neuen Aargauer Bank sowie einigen Versicherungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_4_DE1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3638\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_4_DE1-600x522.png\" alt=\"Grafik_Rufer_4_DE[1]\" width=\"600\" height=\"522\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Herausragende Standortattraktivit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Grafik 5<\/i> zeigt verschiedene Dimensionen des Attractiveness Index sowie weitere Faktoren der Standortattraktivit\u00e4t f\u00fcr Z\u00fcrich\/Aargau und die Schweiz. Gemessen am Zentrum Z\u00fcrich, trumpft die Region mit einer hervorragenden kontinentalen Erreichbarkeit auf. Verantwortlich daf\u00fcr sind der Flughafen Z\u00fcrich, die gute Anbindung an das Eisenbahnhochgeschwindigkeitsnetz sowie die zentrale Lage in Europa. Kein anderes regionales Zentrum in der Schweiz ist besser erreichbar. Auch im internationalen Vergleich kann Z\u00fcrich bez\u00fcglich kontinentaler Erreichbarkeit an der Spitze mitmischen. Einzig die grossen Metropolen (wie London und Paris) oder andere Flughafenhubs (etwa Amsterdam als Hub der KLM) sind rascher zu erreichen. Innerhalb der Schweiz (gemessen auf Ebene der Gemeinden) ist Z\u00fcrich\/Aargau sowohl im motorisierten Individualverkehr als auch mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr am besten erschlossen. In allen drei untersuchten Aspekten der Erreichbarkeit nimmt Z\u00fcrich\/Aargau in der Schweiz den Spitzenplatz ein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_5_DE1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3639\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/07\/Grafik_Rufer_5_DE1-600x542.png\" alt=\"Grafik_Rufer_5_DE[1]\" width=\"600\" height=\"542\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit den international renommierten Forschungs- und Bildungsinstitutionen\u00a0\u2013 allen voran der ETH Z\u00fcrich, dem Paul-Scherrer-Institut, der Universit\u00e4t Z\u00fcrich sowie der regionalen Hochtechnologieindustrie \u2013 punktet Z\u00fcrich\/Aargau als hoch innovativer Standort. Die bemerkenswerte Innovationskraft der Region zeigt sich in den \u00fcberdurchschnittlichen Werten f\u00fcr Patente pro Kopf, Terti\u00e4rquote und Shanghai-Index-Punkte pro Kopf. Bei der Lebensqualit\u00e4t, welche wirtschaftliche, gesellschaftliche und \u00f6kologische Faktoren enth\u00e4lt, positioniert sich Z\u00fcrich\/Aargau an der Spitze der Schweizer Regionen. Zudem ist die Steuerbelastung sowohl f\u00fcr Unternehmen als auch f\u00fcr hoch qualifizierte Personen im internationalen Vergleich \u00e4usserst attraktiv. Gegen\u00fcber der Schweiz punktet Z\u00fcrich\/Aargau haupts\u00e4chlich bei der Besteuerung der hoch qualifizierten Erwerbst\u00e4tigen. Eine knapp unterdurchschnittliche Qualit\u00e4t der Standortfaktoren verbucht Z\u00fcrich\/Aargau nur bez\u00fcglich der Nachhaltigkeit des Finanzhaushaltes und der Anzahl Neugr\u00fcndungen pro Kopf.&#13;<\/p>\n<h2>Pulsierende Wirtschaftsmetropole<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Wachstumsschw\u00e4che der Grossregion Z\u00fcrich\/Aargau seit der Finanzkrise r\u00fchrt vornehmlich von den fehlenden Impulsen aus dem Bankensektor her. Das Branchenaggregat Finanzsektor, welches vor der Krise rund jeden f\u00fcnften Franken Wertsch\u00f6pfung der Region erwirtschaftet hat, b\u00fcsste vor\u00fcbergehend an Zugkraft ein. Das sp\u00fcrten auch zahlreiche andere Branchen, welche direkt oder indirekt vom Finanzsektor abh\u00e4ngen. F\u00fcr die Zukunft ist in Z\u00fcrich\/Aargau jedoch wieder mit einem leicht \u00fcberdurchschnittlichen Wachstum des realen BIP zu rechnen. Einerseits vermag mit der Erholung des Bankgewerbes der Finanzsektor seine Funktion als Wachstumsmotor der Region wieder aufzunehmen. Andererseits verf\u00fcgt Z\u00fcrich\/Aargau \u00fcber enormes Potenzial durch die herausragende Standortattraktivit\u00e4t f\u00fcr alle Branchen. Die Informationstechnologie beispielsweise baut in Z\u00fcrich\/Aargau ihre bereits beachtliche Bedeutung mit grossen Schritten aus. Der Branche wird zudem deutlich \u00fcberdurchschnittliches Wachstumspotenzial zugeschrieben. Die pulsierende Wirtschaftsmetropole Z\u00fcrich\/Aargau hat somit nichts an Bedeutung f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft eingeb\u00fcsst.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich\/Aargau ist die bev\u00f6lkerungsreichste\u00a0und\u00a0wirtschaftsst\u00e4rkste\u00a0Region\u00a0der\u00a0 Schweiz. Rund 2&nbsp;036&nbsp;000 Personen leben in Z\u00fcrich\/Aargau; das ist ein Viertel der Schweizer Bev\u00f6lkerung. Das regionale nominale Bruttoinlandprodukt (BIP) erreicht mit knapp 170 Mrd. Franken einen Anteil von 29% am gesamtschweizerischen BIP. 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