{"id":117996,"date":"2014-05-01T12:00:00","date_gmt":"2014-05-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/05\/foellmi-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:19:46","modified_gmt":"2023-08-23T21:19:46","slug":"foellmi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/05\/foellmi\/","title":{"rendered":"Wie h\u00e4ufig sind R\u00fcckrufe durch den ehemaligen Arbeitgeber in der Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Unternehmen greifen zuweilen auf vor\u00fcbergehende Entlassungen zur\u00fcck, um tempor\u00e4re Auslastungsschw\u00e4chen \u2013 zum Beispiel aufgrund eines Auftragsr\u00fcckgangs oder eines witterungsbedingten Arbeitsausfalls \u2013 auf Kosten der Arbeitslosenversicherung (ALV) abzufedern. Solche Entlassungen erfolgen h\u00e4ufig mit der Option zur R\u00fcckkehr an den ehemaligen Arbeitsplatz, sobald sich die Auftragslage wieder gebessert hat (R\u00fcckruf). Dieses stillschweigende Einverst\u00e4ndnis zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer geht m\u00f6glicherweise auf Kosten anderer Beitragszahler. In diesem Falle haben die Leistungen der ALV den unerw\u00fcnschten Nebeneffekt, dass sie eine Zunahme instabiler Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse f\u00f6rdern. Ein gleicher Beitragssatz der ALV f\u00fcr alle Branchen f\u00fchrt in diesen F\u00e4llen zu einer Quersubventionierung von besch\u00e4ftigungsinstabilen durch besch\u00e4ftigungsstabilere Unternehmen. Damit \u00e4ndert sich auch die Besch\u00e4ftigungsstruktur. Fu\u0308r die Schweiz liegen bislang keine empirischen Analysen zu Ru\u0308ckrufen vor. Daraus leitet sich ein erstes Ziel fu\u0308r diese Studie ab: Wie h\u00e4ufig sind Ru\u0308ckrufe in der Schweiz, und was sind deren Determinanten? Ein zweites Ziel liegt darin, aufzuzeigen, wie sich die ALV u\u0308ber Ru\u0308ckrufe auf das Verhalten der Stellensuchenden und der Firmen auswirkt und welche Konsequenzen sich fu\u0308r das Niveau der Arbeitslosigkeit und die Besch\u00e4ftigungsstruktur ergeben. Die Studie untersucht diese Fragestellung in zwei sich erg\u00e4nzenden Ans\u00e4tzen: einer empirischen und einer modelltheoretischen Analyse.&#13;<\/p>\n<h2>Ergebnisse der deskriptiven empirischen Analyse<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Schweiz enden rund 14&nbsp;% aller Episoden der Arbeitslosigkeit, die zwischen Juni 2009 und Juni 2011 begonnen haben, mit der Wiederaufnahme eines Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisses beim vormaligen Arbeitgeber (zur Bestimmung der Anzahl R\u00fcckrufe siehe <i>Kasten 2).<\/i> Bestimmte Personengruppen weisen \u00fcberdurchschnittlich hohe Ru\u0308ckrufquoten auf: M\u00e4nner (17&nbsp;%), Verheiratete (20&nbsp;%), Personen mit niedrigem Ausbildungsniveau (27&nbsp;%), \u00fcber 50-J\u00e4hrige (20&nbsp;%), Personen aus der Europ\u00e4ischen Union (24&nbsp;%) und Personen, die in der Westschweiz und im Tessin leben (20&nbsp;%).Da R\u00fcckrufe im Bau- und im Gastgewerbe \u00fcberproportional h\u00e4ufig sind, \u00fcberrascht es nicht, dass Arbeitslosigkeitsspannen, welche im vierten Quartal beginnen, h\u00e4ufiger in einem R\u00fcckruf enden. Insbesondere zeigt sich ein Saisonmuster darin, dass das Baugewerbe die h\u00f6chsten Ru\u0308ckrufquoten bei Arbeitslosigkeitsspannen aufweist, die in den Wintermonaten November, Dezember und Januar beginnen. Im Gastgewerbe treten die h\u00f6chsten Ru\u0308ckrufquoten bei Arbeitslosigkeitsspannen auf, die im Oktober, April und November beginnen (siehe <i>Grafik 1).<\/i>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/01\/Foellmi_Grafik1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4092\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/01\/Foellmi_Grafik1.png\" alt=\"Foellmi_Grafik1\" width=\"840\" height=\"792\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Nutzniesser und Finanzierer der Branchenquersubvention<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls Indikator f\u00fcr die Branchenquersubventionierung dient das Verh\u00e4ltnis der von einer Branche ausgel\u00f6sten Versicherungsleistungen der ALV zu den von dieser Branche eingezahlten Beitr\u00e4gen. Ist dieses Verh\u00e4ltnis gr\u00f6sser als eins, zahlt die Branche weniger in die Arbeitslosenversicherung ein, als sie an Leistungen ausl\u00f6st. Zwischen 2004 bis 2010 weisen folgende Branchen im Durchschnitt ein Verh\u00e4ltnis von gr\u00f6sser als eins auf und sind damit Nutzniesser der Branchenquersubventionierung: Gastgewerbe und Gastronomie; Kunst, Unterhaltung und Erholung; verarbeitendes Gewerbe; Handel, Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen; sonstige Dienstleistungen sowie Baugewerbe (siehe <i>Tabelle 1).<\/i> Der Bausektor ist in \u00fcberraschend geringem Umfang Nutzniesser der ALV, was wohl auf die gute Baukonjunktur zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Dadurch lag die Arbeitslosenquote im Bausektor nie wesentlich \u00fcber der gesamtwirtschaftlichen Arbeitslosenquote<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>. Das verarbeitende Gewerbe bezog vor allem im Krisenjahr 2009 mehr Leistungen, als Beitr\u00e4ge einbezahlt wurden. Dies ist auf die krisenbedingt hohen Kurzarbeitsentsch\u00e4digungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Branchen Erziehung und Unterricht; Energie-, Wasser-, Abwasser- und Abfallentsorgung sowie Gesundheits- und Sozialwesen sind die drei gr\u00f6ssten Finanzierer der Branchenquersubvention.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Foellmi_Tabelle1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4094\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Foellmi_Tabelle1.png\" alt=\"Foellmi_Tabelle1\" width=\"840\" height=\"950\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Theoretische Analyse und Modellsimulationen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm die Dynamik des Arbeitsmarktes aus gesamtwirtschaftlicher Sicht n\u00e4her zu beleuchten, werden die Auswirkungen von R\u00fcckrufen in einem allgemeinen Gleichgewichtsmodell des Arbeitsmarktes modelliert. Darin wird sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite spezifiziert. Ebenso werden dynamische Aspekte der Arbeitssuche explizit ber\u00fccksichtigt. Um die Analyse einfach zu halten, gibt es im Modell nur zwei Stellentypen: stabile und instabile Stellen. Instabile Stellen unterliegen Auslastungsschwankungen, w\u00e4hrend stabile Stellen keinen solchen ausgesetzt sind. Tritt eine tempor\u00e4re Auslastungsschw\u00e4che ein, hat die Firma die M\u00f6glichkeit, diese mit einer tempor\u00e4ren (vor\u00fcbergehenden) Entlassung abzufedern.Das Modell zeigt, dass besch\u00e4ftigungsinstabile durch stabilere Stellen subventioniert werden, weil der Beitragssatz f\u00fcr beide Stellenarten gleich hoch ist. W\u00fcrden die Beitragss\u00e4tze an das Risiko des Arbeitsausfalls (z. B. durch ein <i>Experience-Rating)<\/i> angepasst, h\u00e4tten Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse mit Auslastungsschwankungen die daraus resultierenden Kosten in Form von h\u00f6herer Arbeitslosigkeit und die damit verbundenen Versicherungsleistungen selber zu tragen, und die Quersubventionierung fiele weg. Dadurch w\u00fcrde sich der Beitragssatz in instabileren Jobs erh\u00f6hen. H\u00f6here Lohnnebenkosten senken Anreize, solche Stellen auszuschreiben. Unsere Simulation zeigt, dass bei einem Einheitsbeitragssatz von 2,4&nbsp;% der Anteil von Stellen mit Auslastungsschwankungen 17&nbsp;% entspricht. Wird der Beitragssatz in instabileren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen auf das Zweifache des Beitragssatzes von stabileren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen angesetzt, so ergibt die Simulation einen Beitragssatz von 4,3&nbsp;% f\u00fcr instabile Jobs (jener f\u00fcr stabile Besch\u00e4ftigungen kann auf 2,2&nbsp;% gesenkt werden); der Anteil der Stellen mit Auslastungsschwankungen sinkt auf 9&nbsp;%.&#13;<\/p>\n<h2>Risikogerechte Beitr\u00e4ge als L\u00f6sung?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor\u00fcbergehende Entlassungen, um tempor\u00e4re Auslastungsschw\u00e4chen auf Kosten der ALV abzufedern, fallen in der Schweiz quantitativ ins Gewicht. Auf 14&nbsp;% aller Arbeitslosigkeitsepisoden in der Schweiz folgt ein R\u00fcckruf. Wenn solche tempor\u00e4ren Entlassungen Teil eines impliziten Vertrags zwischen Firma und Arbeitnehmer sind, geht dies auf Kosten anderer Beitragszahler. Die Arbeitslosenversicherung ist dann nicht nur eine Sozialversicherung, denn als unerw\u00fcnschter Nebeneffekt f\u00f6rdert diese eine Zunahme instabiler Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse. Unternehmen, die instabilere Jobs anbieten, werden durch solche mit stabilen Stellen quersubventioniert. Simulationen unseres allgemeinen Gleichgewichtsmodells, welche die Dynamik des Arbeitsmarktes und Auswirkungen von R\u00fcckrufen ber\u00fccksichtigen, zeigen, dass risikogerechte Beitragss\u00e4tze die Stellenstruktur zugunsten von besch\u00e4ftigungsstabileren Stellen verbessern. W\u00fcrden die Beitragss\u00e4tze an das Arbeitsausfallsrisiko angepasst, h\u00e4tten Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse mit Auslastungsschwankungen die daraus resultierenden Kosten in Form von h\u00f6herer Arbeitslosigkeit und die damit verbundenen Versicherungsleistungen selber zu tragen. Umgekehrt ginge der Beitragssatz in Jobs ohne Schwankungen zur\u00fcck, was die Schaffung solcher Stellen stimulieren w\u00fcrde.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Rechnet man Arbeitslose in der Personalverleih-Branche, die im Bausektor gearbeitet haben, nicht dem Bausektor zu, reduziert sich das Leistungs-Beitrags-Verh\u00e4ltnis gar von 1,1 auf 0,95. Damit w\u00e4re der Bausektor ein Finanzierer der Branchenquersubvention.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen greifen zuweilen auf vor\u00fcbergehende Entlassungen zur\u00fcck, um tempor\u00e4re Auslastungsschw\u00e4chen \u2013 zum Beispiel aufgrund eines Auftragsr\u00fcckgangs oder eines witterungsbedingten Arbeitsausfalls \u2013 auf Kosten der Arbeitslosenversicherung (ALV) abzufedern. Solche Entlassungen erfolgen h\u00e4ufig mit der Option zur R\u00fcckkehr an den ehemaligen Arbeitsplatz, sobald sich die Auftragslage wieder gebessert hat (R\u00fcckruf). Dieses stillschweigende Einverst\u00e4ndnis zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4049,"featured_media":34824,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4049,"seco_co_author":[4050,2882,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre und Direktor, Schweizerisches Institut f\u00fcr Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung (SIAW-HSG), Universit\u00e4t St. Gallen","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur d\u2019\u00e9conomie politique, SIAW-HSG, Universit\u00e9 de St-Gall","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4050,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"ZWF, HTW Chur","seco_co_author_post_occupation_fr":"Centre de recherche en politique \u00e9conomique (ZWF), Haute \u00e9cole de technique et d\u2019\u00e9conomie (HTW) de Coire"},{"seco_co_author":2882,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre, Universit\u00e4t Z\u00fcrich","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeur d\u2019\u00e9conomie politique, Universit\u00e9 de Zurich"}],"short_title":"","post_lead":"Etwa 14 % aller Episoden der Arbeitslosigkeit enden in einem R\u00fcckruf. Von R\u00fcckruf sprechen wir, wenn eine Person nach Ende ihrer Arbeitslosigkeit beim selben Arbeitgeber angestellt wird, bei dem sie unmittelbar vor der Arbeitslosigkeit besch\u00e4ftigt gewesen ist. Welches sind die Ursachen, und was sind die Auswirkungen f\u00fcr die Schweiz? Die hier pr\u00e4sentierte Studie betritt Neuland, da sie erstmalig die Ru\u0308ckrufquote f\u00fcr die Schweiz empirisch sch\u00e4tzt. Zudem untersucht sie die gesamtwirtschaftlichen Effekte von R\u00fcckrufen auf die Arbeitslosigkeit und die Besch\u00e4ftigungsstruktur.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Methode und Fragestellungen der Studie","kasten_box":"Im empirischen Teil werden sowohl aggregierte als auch Individualdaten analysiert. Die Analyse von aggregierten Daten zeigt das Verh\u00e4ltnis von Versicherungsleistungen und ALV-Beitr\u00e4gen in einzelnen Branchen. Daraus l\u00e4sst sich absch\u00e4tzen, welche Wirtschaftszweige relative und absolute Nutzniesser der Branchenquersubventionierung sind. Insbesondere wird die Frage untersucht:&#13;\n<ul>&#13;\n\t<li>Welche Wirtschaftszweige sind Nutzniesser der Branchenquersubventionierung, und wie stark profitieren sie davon?<\/li>&#13;\n\t<li>Wie viele arbeitslose Personen kehren nach einer Arbeitslosigkeitsspanne zu ihrem vormaligen Arbeitgeber zuru\u0308ck?<\/li>&#13;\n\t<li>Welche individuellen Charakteristika (z. B. Ausbildung, Alter, Geschlecht oder Nationalit\u00e4t) und branchenspezifischen oder regionalen Merkmale beeinflussen die Wahrscheinlichkeit fu\u0308r einen Ru\u0308ckruf?<\/li>&#13;\n<\/ul>"},{"kasten_title":"Bestimmung der Anzahl R\u00fcckrufe","kasten_box":"Die empirische Untersuchung basiert auf administrativen Daten der Arbeitsvermittlung und der Arbeitslosenstatistik der Schweiz (Avam). Sie umfasst alle Personen, welche zwischen Juni 2009 und Dezember 2012 mindestens einmal bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet waren. Um aufzuzeigen, wie viele Personen, die eine Stelle gefunden haben, von ihrem bisherigen Arbeitgeber zur\u00fcckgerufen worden sind, ist die Identifikation des bisherigen und des neuen Arbeitgebers notwendig. Die Avam-Statistik enth\u00e4lt die Angaben der Nummer eines Unternehmens im Betriebs- und Unternehmensregister (BUR) des bisherigen und des neuen Arbeitgebers. Der Vergleich zwischen der BUR-Nummer des vormaligen und des neuen Arbeitgebers zeigt an, ob es sich um einen R\u00fcckruf (BUR-Nummern sind identisch) oder um einen neuen Arbeitgeber handelt."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":117999,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"2939","post_abstract":"","magazine_issue":"20140501","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/54afa81d4ed51"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117996"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4049"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117996"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117996\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127082,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117996\/revisions\/127082"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2882"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4050"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4049"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=117996"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=117996"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=117996"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=117996"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=117996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}