{"id":118001,"date":"2014-05-01T12:00:00","date_gmt":"2014-05-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/05\/langenegger-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:18:50","modified_gmt":"2023-08-23T21:18:50","slug":"langenegger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/05\/langenegger\/","title":{"rendered":"Bundesverwaltung und Hightech pr\u00e4gen den Espace Mittelland"},"content":{"rendered":"<p>Die Grossregion Espace Mittelland setzt sich aus den Kantonen Bern, Freiburg, Neuenburg, Solothurn und Jura zusammen. Fl\u00e4chenm\u00e4ssig entspricht dies fast einem Viertel der Schweiz. Die Region umfasst einen Teil des Schweizer Mittellandes sowie Gebiete, welche geografisch nicht zum Mittelland z\u00e4hlen, wie das Berner Oberland oder den Kanton Jura. Als zweisprachige Grossregion hat der Espace Mittelland eine Scharnierfunktion zwischen deutsch- und franz\u00f6sischsprachiger Schweiz inne.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Espace Mittelland werden insgesamt 19&nbsp;% der nationalen Wertsch\u00f6pfung von gut 20&nbsp;% der Erwerbst\u00e4tigen erwirtschaftet. Weiter sind in der Grossregion 22&nbsp;% der Bev\u00f6lkerung der Schweiz wohnhaft. Anhand dieser drei Indikatoren lassen sich erste Schl\u00fcsse \u00fcber die Wirtschaftskraft im Espace Mittelland ziehen. Die Arbeitsproduktivit\u00e4t sowie das Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf liegen unter dem Schweizer Mittel: Das BIP pro Kopf der Region betr\u00e4gt lediglich 86&nbsp;% des Schweizer Mittels.&#13;<\/p>\n<h2>Wirtschaftsleistung unter dem Schweizer Durchschnitt \u2026<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDies zeigt sich auch im <i>Performance Index<\/i>, welcher die wirtschaftliche Performance einer Region misst. Mit 105 Punkten liegt der Index im Espace Mittelland tiefer als der entsprechende Wert der Schweiz von 111 (siehe <i>Grafik 1),<\/i> jedoch noch deutlich \u00fcber dem westeurop\u00e4ischen Mittel von 100.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Langenegger_1_DE.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3977 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Langenegger_1_DE.jpg\" alt=\"Langenegger_1_DE\" width=\"669\" height=\"561\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetrachtet man die Wachstumskomponenten \u00fcber die letzten zehn Jahre (2002\u20132012), schneidet der Espace Mittelland nur geringf\u00fcgig schlechter ab als die Schweiz. <i>Grafik 2<\/i> verdeutlicht, dass sich in den letzten zehn Jahren sowohl das BIP und das BIP pro Kopf als auch das Volkseinkommen in der Schweiz etwas dynamischer entwickelten als im Espace Mittelland. Insbesondere in den wirtschaftlich guten Jahren 2004 bis 2008 verlief die Entwicklung im Espace Mittelland leicht unterdurchschnittlich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Langenegger_2_DE.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3978 size-full\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Langenegger_2_DE.jpg\" alt=\"Langenegger_2_DE\" width=\"683\" height=\"630\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>\u2026 aber gute Positionierung im internationalen Vergleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm internationalen Vergleich ist der Espace Mittelland beim Performance Index ungef\u00e4hr gleichauf mit den Benchmarking-Regionen in Deutschland, \u00d6sterreich und Finnland. Im Vergleich mit der franz\u00f6sischen Nachbarregion sowie der Lombardei steht der Espace Mittelland hingegen deutlich besser da. Eine grosse L\u00fccke zeigt sich im Vergleich mit der europ\u00e4ischen Hauptstadtregion Br\u00fcssel, welche sich bez\u00fcglich wirtschaftlicher Performance deutlich abhebt. Insgesamt konnte sich der Espace Mittelland im internationalen Vergleich gegen\u00fcber der letzten Betrachtung der Schweizer Wirtschaftsregionen in dieser Zeitschrift bez\u00fcglich wirtschaftlicher Leistung deutlich verbessern. Im damals betrachteten Zeitraum 1990\u20132006 entwickelte sich der Espace Mittelland \u2013 wie auch der Rest der Schweiz \u2013 noch deutlich schw\u00e4cher als der westeurop\u00e4ische Durchschnitt. Die damalige Wachstumsschw\u00e4che im Vergleich mit anderen europ\u00e4ischen Regionen hat sich ab 2004 deutlich abgeschw\u00e4cht und im Zuge der Finanzkrise ins Gegenteil gekehrt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer <i>Attractiveness Index<\/i> misst die Attraktivit\u00e4t einer Region f\u00fcr Unternehmen. Der entsprechende Indexwert des Espace Mittelland liegt mit 111 unter demjenigen der gesamten Schweiz von 114, aber deutlich \u00fcber den Werten der europ\u00e4ischen Vergleichsregionen. Im internationalen Vergleich spielen insbesondere die gute Erreichbarkeit, die relativ tiefe Steuerbelastung sowie die relativ schwache Regulierung der M\u00e4rkte eine Rolle. Dies bedeutet, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Espace Mittelland \u2013 eine wesentliche Komponente der Wettbewerbsf\u00e4higkeit bei der Standortwahl von Unternehmen \u2013 im europ\u00e4ischen Vergleich \u00fcberdurchschnittlich gut sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch beim <i>Structural Potential Index<\/i>, welcher das zuk\u00fcnftige wirtschaftliche Entwicklungspotenzial erfasst, liegt der Espace Mittelland mit 116 Punkten unter dem Wert der Schweiz von 122. Der tiefe Wert kommt aufgrund eines auf der Branchenstruktur basierenden, unterdurchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Wachstumspotenzials sowie einer unterdurchschnittlichen Produktivit\u00e4t der exportorientierten Branchen zustande. Im europ\u00e4ischen Vergleich schneiden Br\u00fcssel, Mittelfranken und vor allem S\u00fcdfinnland bez\u00fcglich zuk\u00fcnftigen Entwicklungspotenzials besser ab als der Espace Mittelland. Wie der Wert weit \u00fcber 100 signalisiert, ist der Espace Mittelland jedoch deutlich besser positioniert als die durchschnittliche westeurop\u00e4ische Region.&#13;<\/p>\n<h2>Branchenstruktur: Verwaltungs- und Technologiestandort<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei der Betrachtung der Branchenstruktur des Espace Mittelland f\u00e4llt zun\u00e4chst auf, dass der Wertsch\u00f6pfungsanteil des zweiten Sektors mit 32&nbsp;% im Vergleich zur Schweiz (27&nbsp;%) \u00fcberdurchschnittlich ist, w\u00e4hrend derjenige des dritten Sektors mit 67&nbsp;% 5 Prozentpunkte unter dem Schweizer Durchschnitt liegt. Der Espace Mittelland ist somit industrieller gepr\u00e4gt als die Schweiz als Ganzes. Der \u00f6ffentliche Sektor ist bezogen auf die Wertsch\u00f6pfung die anteilsm\u00e4ssig bedeutendste Branche im Espace Mittelland. Dieser umfasst die \u00f6ffentliche Verwaltung, das Gesundheitswesen und die Bildungsinstitutionen (siehe <i>Grafik 3).<\/i> Das \u00fcberdurchschnittliche Gewicht dieses Sektors \u00fcberrascht aufgrund der Pr\u00e4senz der Bundesverwaltung nicht. In diesen Branchen werden zusammen rund 22&nbsp;% der regionalen Wertsch\u00f6pfung generiert. In konjunkturell guten Zeiten wirkt die grosse Bedeutung des kaum zyklischen \u00f6ffentlichen Sektors d\u00e4mpfend auf das Wachstum des Espace Mittelland. Dies kann den wirtschaftlichen R\u00fcckstand sowie das unterdurchschnittliche Wachstumspotenzial dieser Region miterkl\u00e4ren. In turbulenten Zeiten wirkte diese Wirtschaftsstruktur jedoch stabilisierend. So haben sich das BIP und das Volkseinkommen pro Kopf im Espace Mittelland im Zuge der Verwerfungen nach der Finanzkrise etwas positiver entwickelt als im Schweizer Mittel.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/01\/Langenegger_4_DE.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3979\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/01\/Langenegger_4_DE.jpg\" alt=\"Langenegger_3_DE\" width=\"699\" height=\"617\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei einer genaueren Betrachtung des relativ grossen Technologiesektors (Investitionsg\u00fcter- und Uhrenindustrie) sticht die Branche Elektronik, Optik und Uhren hervor. Diese Branche umfasst insbesondere die Herstellung von Uhren sowie elektrischen medizinaltechnischen Ger\u00e4ten, aber auch die Produktion elektronischer Bauelemente. Verglichen mit der Schweiz, hat die Branche Elektronik, Optik und Uhren im Espace Mittelland mit einem Wertsch\u00f6pfungsanteil von 9&nbsp;% mehr als das doppelte Gewicht (Schweiz: 4&nbsp;%).&#13;<\/p>\n<h2>Drei Industrie-Hotspots<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGleichzeitig weist diese Industrie auch innerhalb der Region starke lokale Konzentrationen auf. Wie <i>Grafik 4<\/i> zeigt, liegt der Wertsch\u00f6pfungsanteil der Elektronik-, Optik- und Uhrenindustrie in den meisten Gemeinden des Espace Mittelland unter dem Schweizer Mittel von 4&nbsp;%. Hohe Anteile der Branche sind dagegen im Jurabogen vorhanden. Dabei sind drei eigentliche Hotspots auszumachen: die Gebiete um La\u00a0Chaux-de-Fonds, die Region Porrentruy sowie die Gemeinden zwischen Grenchen und Solothurn. Hier betragen die Wertsch\u00f6pfungsanteile der Branche Elektronik, Optik und Uhren teilweise (deutlich) \u00fcber 50&nbsp;% an der Gesamtwirtschaft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/01\/Langenegger_4_DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3980\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/01\/Langenegger_4_DE.jpg\" alt=\"Langenegger_4_DE\" width=\"673\" height=\"632\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Jurabogen hat sich die lokale Wirtschaft seit Jahrhunderten auf die Produktion von Uhren spezialisiert. Heute produzieren renommierte Luxusuhrenmarken\u00a0wie Breitling, Longines, Omega, TAG Heuer oder Rolex Zeitmesser in diesem Gebiet. Mit Swatch ist aber auch ein Produzent g\u00fcnstiger Uhren hier beheimatet. In den letzten Jahren kam es in dieser Region zudem zu etlichen Neuansiedlungen und Kapazit\u00e4tserweiterungen. Uhrenkonzerne wie LVMH, Richemont und Swatch Group haben verschiedene gr\u00f6ssere Produktionsst\u00e4tten (oft nahe an der franz\u00f6sischen Grenze) neu aufgebaut oder bestehende substanziell erweitert. W\u00e4hrend im gr\u00f6ssten Teil des Jurabogens die Uhrenindustrie \u00fcberwiegt, ist das Gebiet bei Solothurn gepr\u00e4gt von der elektronischen Medizinaltechnik und dem Implantatehersteller DePuy Synthes.&#13;<\/p>\n<h2>Grenzg\u00e4ngerbesch\u00e4ftigung stark angestiegen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin Blick auf die Grenzg\u00e4nger- und Pendlerstr\u00f6me im Espace Mittelland zeigt, dass in den Kantonen Neuenburg und Jura eine erhebliche Anzahl Grenzg\u00e4nger aus Frankreich arbeiten. Die Grenzg\u00e4ngerbesch\u00e4ftigung ist in den letzten zehn Jahren in diesen beiden Kantonen zudem stark angestiegen, n\u00e4mlich um durchschnittlich 7,8&nbsp;% in Neuenburg und 5,4&nbsp;% im Jura (Schweiz: 4,9&nbsp;%). Die Verf\u00fcgbarkeit von Grenzg\u00e4ngern hat das dynamische Wachstum der Branche Elektronik, Optik und Uhren in diesen beiden Kantonen in den letzten Jahren sicherlich stark unterst\u00fctzt. F\u00fcr die weitere Entwicklung ist daher die Umsetzung der am 9.\u00a0Februar 2014 angenommenen Masseneinwanderungsinitiative von grosser Bedeutung. In den restlichen Kantonen des Espace Mittelland haben Grenzg\u00e4nger dagegen eine geringere Bedeutung.&#13;<\/p>\n<h2>Attraktivit\u00e4t des Standorts Espace Mittelland<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Grafik 5<\/i> zeigt verschiedene Dimensionen des Attractiveness Index sowie weitere Faktoren der Standortattraktivit\u00e4t f\u00fcr den Espace Mittelland und die Schweiz. Der Schweizer Mittelwert ist jeweils auf 100 normiert. Der Espace Mittelland schneidet im Vergleich mit dem Schweizer Mittel ausser bei der Sekund\u00e4rquote unterdurchschnittlich ab. Bei der Lebensqualit\u00e4t, welche hier wirtschaftliche, gesellschaftliche und \u00f6kologische Faktoren enth\u00e4lt, besteht nur ein sehr geringer Unterschied zum Schweizer Mittel. Auch bei der Besteuerung f\u00fcr Unternehmen liegt der Espace Mittelland fast gleichauf mit der Schweiz; die Besteuerung hoch qualifizierter Erwerbst\u00e4tiger erreicht 95 Indexpunkte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Langenegger_5_DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3981\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/05\/Langenegger_5_DE.jpg\" alt=\"Langenegger_5_DE\" width=\"677\" height=\"601\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit 91 Punkten klar unterdurchschnittlich schneidet der Espace Mittelland bei der kontinentalen Erreichbarkeit (gemessen am Zentrum Bern) ab. Dies h\u00e4ngt prim\u00e4r mit dem Fehlen eines bedeutenden Flughafens zusammen. Aufgrund verschiedener relativ peripherer Regionen f\u00e4llt auch die Erreichbarkeit innerhalb der Schweiz (gemessen auf Ebene der Gemeinden), sowohl mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr (\u00d6V) als auch mit dem motorisierten Individualverkehr (MIV), unterdurchschnittlich aus. \u00dcber 10 Indexpunkte unter dem Schweizer Mittel liegen die Faktoren Unternehmensneugr\u00fcndungen pro Kopf und Patente pro Kopf. Im Vergleich mit der Schweiz spricht dies f\u00fcr ein weniger dynamisches und innovatives Umfeld. Die \u00fcberdurchschnittliche Sekund\u00e4rquote im Espace Mittelland reflektiert die hohe Bedeutung des Industriesektors in der Wirtschaftsstruktur der Region.&#13;<\/p>\n<h2>Hightech: Wachstumsmotor und Risikofaktor zugleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Espace Mittelland schneidet punkto Wirtschaftskraft im Vergleich zum Schweizer Mittel unterdurchschnittlich ab. Daran hat sich gegen\u00fcber der letzten Artikelserie zu den Schweizer Wirtschaftsregionen in dieser Zeitschrift kaum etwas ge\u00e4ndert. Der hohe Wertsch\u00f6pfungsanteil des \u00f6ffentlichen Sektors und die relative Untervertretung des Finanzsektors d\u00e4mpften in den vergangenen Jahren das Wirtschaftswachstum des Espace Mittelland. Im internationalen Kontext punktet die Grossregion mit einer hohen Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Unternehmen, was sie allerdings mit den \u00fcbrigen Schweizer Regionen teilt. Die stark vertretene innovative Branche Elektronik, Optik und Uhren zeigte in den letzten zehn Jahren ein starkes Wachstum und d\u00fcrfte sich auch in Zukunft \u00fcberdurchschnittlich entwickeln. Die mit Cluster-Vorteilen verbundene hohe Konzentration dieser Industrie im Jurabogen stellt gleichzeitig aber auch ein Klumpenrisiko dar: Entsprechend ihrer starken internationalen Ausrichtung ist die Uhrenindustrie anf\u00e4llig auf Nachfrageschwankungen in den Exportm\u00e4rkten, wie der j\u00fcngste Nachfrager\u00fcckgang in China veranschaulicht. Ein weiteres Risiko stellt eine m\u00f6gliche Beschr\u00e4nkung der Grenzg\u00e4nger dar, auf deren einfache Verf\u00fcgbarkeit das Wachstum der letzten Jahre mitbasiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMarkus Langenegger Projektleiter, BAK Basel Economics<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Grossregion Espace Mittelland setzt sich aus den Kantonen Bern, Freiburg, Neuenburg, Solothurn und Jura zusammen. Fl\u00e4chenm\u00e4ssig entspricht dies fast einem Viertel der Schweiz. 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