{"id":118100,"date":"2014-04-01T12:00:00","date_gmt":"2014-04-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/04\/richoz-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:18:58","modified_gmt":"2023-08-23T21:18:58","slug":"richoz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/04\/richoz\/","title":{"rendered":"Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz \u2013 eine neue Herausforderung fu\u0308r viele Betriebe"},"content":{"rendered":"<p>Der tief greifende Wandel unserer Wirtschaft von der klassischen Industrieproduktion hin zu einer immer st\u00e4rkeren Ausrichtung auf den Dienstleistungssektor f\u00fchrt unausweichlich zu deutlichen Ver\u00e4nderungen im Bereich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Lange standen vor allem technisch bedingte Risiken im Fokus der \u00d6ffentlichkeit. Auch heute noch sorgen sie f\u00fcr Auf&shy;sehen, insbesondere wenn es um gr\u00f6ssere &shy;Unf\u00e4lle geht wie z.B. Explosionen in Produktions- oder Lagerhallen, Kontakt mit hochgiftigen Substanzen, Verletzungen bei der Benutzung von Maschinen oder Ger\u00e4ten sowie St\u00fcrze bei Arbeiten in der H\u00f6he. In diesem Bereich wurden grosse und finanziell bedeutende Anstrengungen unternommen, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen und die Organisationsstrukturen anzupassen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<em>Grafik 1<\/em> zeigt, dass wir physische Risiken heute besser unter Kontrolle haben und dass diese zudem eine immer kleiner werdende Gruppe von Arbeitnehmenden betreffen. Diesen Erfolg verdanken wir dem unerm\u00fcdlichen Einsatz mehrerer Generationen von Spezialistinnen und Spezialisten, nebst anderen vor allem den Mitarbeitenden der Arbeitsinspektorate. Diese positive Entwicklung darf allerdings nicht dazu verleiten, sich nun auf den Lorbeeren auszuruhen. Denn eine andere Risikokategorie r\u00fcckt zunehmend in den Fokus, n\u00e4mlich die der psychosozialen Risiken. Diese Risiken h\u00e4ngen mit Faktoren zusammen, die im &shy;Gegensatz zu Faktoren mit physischer &shy;Komponente als \u00abweich\u00bb bezeichnet werden. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die zunehmende Bedeutung dieser Risiken sind vielf\u00e4ltig und das Thema an sich komplex. Klar zutage tritt jedoch der Zusammenhang mit dem starken Wandel der Arbeitswelt in den vergangenen &shy;Jahrzehnten: Die Globalisierung der M\u00e4rkte und die spektakul\u00e4re Entwicklung der &shy;Kommunikationstechnologien haben die &shy;Rahmenbedingungen in zahlreichen Branchen nachhaltig ver\u00e4ndert, insbesondere im Dienstleistungssektor. Flexibilit\u00e4t und Verf\u00fcgbarkeit sind die neuen Schlagw\u00f6rter. Sie er\u00f6ffnen unserer Wirtschaft zwar neue Perspektiven, bringen gleichzeitig aber zus\u00e4tzliche Risiken f\u00fcr die Gesundheit der Arbeitnehmenden mit sich. Denn auch mit der leistungsf\u00e4higsten Technologie bleiben wir als Menschen an k\u00f6rperliche und psychische Grenzen gebunden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/04\/201404_12D_Grafik01.eps1_.gif\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3871\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/04\/201404_12D_Grafik01.eps1_-600x597.gif\" alt=\"201404_12D_Grafik01.eps[1]\" width=\"600\" height=\"597\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Psychosoziale Risikofaktoren am Arbeitsplatz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls psychosoziale Risikofaktoren am Arbeitsplatz gelten Faktoren im beruflichen Umfeld, welche die Leistung, die Zufriedenheit und die Motivation am Arbeitsplatz verringern und die psychische, aber auch die physische Gesundheit des Einzelnen beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Sie ergeben sich aus einer negativen Auspr\u00e4gung von Aspekten der Arbeit, die sich auf die Arbeitsaufgaben, die&#13;<br \/>\nArbeitsorganisation und die sozialen Verh\u00e4ltnisse beziehen. Beispiele k\u00f6nnen Leistungsdruck, ein geringer Entscheidungsspielraum, Mangel an Zeit, fehlende Abwechslung, \u00dcberbelastung oder Unter&shy;forderung, Arbeitsplatzunsicherheit, mangelhafte Kommunikation oder fehlende &shy;Unterst\u00fctzung durch Arbeitskollegen und -kolleginnen sowie Vorgesetzte sein. Psychosoziale Risiken stehen in Verbindung mit Problemen wie Stress, Burn-out, Frustration, Gewalt, Alkoholismus, Mobbing und Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLang andauernde Fehlbelastungen k\u00f6nnen zu gesundheitlichen Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fchren. Psychische Erkrankungen aufgrund psychosozialer Risikofaktoren sind dabei nur eine m\u00f6gliche Folge. Ebenso k\u00f6nnen Fehl&shy;belastungen Ursachen f\u00fcr k\u00f6rperliche Erkrankung wie Muskel-Skelett-Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-St\u00f6rungen sein. Verbreitete Folgen sind ausserdem Motivationsverlust, Arbeitsunzufriedenheit oder Leistungsabfall und damit auch eine Verminderung der Qualit\u00e4t und Menge der geleisteten Arbeit. Pl\u00f6tzliche Ausf\u00e4lle durch Erkrankung und eine reduzierte Leistungsf\u00e4higkeit in der Zeit davor verursachen nicht nur den Betroffenen Leid, sondern auch dem Betrieb Kosten und Umtriebe. So belaufen sich z.B. die volkswirtschaftlich relevanten Kosten des Stresses auf j\u00e4hrlich mehrere Milliarden Franken.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich ist eine kurzzeitig hohe Belastung in der Regel kaum sch\u00e4dlich \u2013 und wirkt sich auch nicht bei allen Menschen gleichermassen aus. Viele Faktoren wie etwa Bedingungen ausserhalb der Erwerbsarbeit, Bew\u00e4ltigungsm\u00f6glichkeiten und individuelle Voraussetzungen der Mitarbeitenden beeinflussen, ob und falls ja inwieweit arbeitsbedingte psychische Belastungen konkret die Gesundheit gef\u00e4hrden. Sehr wichtig f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung psychischer Belastungen sind Erholungsm\u00f6glichkeiten sowie die Unterst\u00fctzung durch andere Personen.&#13;<\/p>\n<h2>Anspruchsvoller Umgang mit &shy;psychosozialen Risiken<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Umgang mit psychosozialen Risiken erweist sich \u2013 im Vergleich zur Sicherheit am Arbeitsplatz sowie zu anderen Themen des Gesundheitsschutzes wie Licht, Klima oder Ergonomie \u2013 als anspruchsvoll und stellt f\u00fcr den Arbeitnehmerschutz eine wesentliche Herausforderung dar. So lassen sich psychische Belastungen nicht mit den gewohnten Methoden beschreiben. Zudem ist bei psychischen Belastungen ein allf\u00e4lliger Zusammenhang mit der Gesundheit schwer nachweisbar, da weitere Faktoren Einfluss auf die Gesundheit haben k\u00f6nnen. Weiter wirken sich, wie vorangehend bereits erw\u00e4hnt, psychische Einwirkungen bei den betroffenen Menschen \u2013 \u00e4hnlich wie bei k\u00f6rperlichen Belastungen \u2013 je nach deren pers\u00f6nlicher Situation unterschiedlich aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Europ\u00e4ische Betriebserhebung zu neuen und aufkommenden Risiken,<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> an der die Schweiz sich im Jahr 2010 beteiligte, untersuchte die Sichtweisen betriebsleitender Personen zur Arbeitssicherheit, zu Gesundheitsrisiken und zum praktischen Umgang damit im Betrieb. Sie belegt den schwierigen Umgang mit dem Thema der psychosozialen Risiken in Unternehmen. So ist knapp die H\u00e4lfte der Betriebe (49%) der Meinung, dass der Umgang mit psychosozialen Risiken im Vergleich zu anderen Themen des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit am Arbeitsplatz schwieriger ist. Die Betriebe sind sich zwar bewusst, dass psychosoziale Risiken wie \u00abZeitdruck\u00bb, \u00abUmgang mit schwierigen &shy;Kunden, Patienten, Sch\u00fclern etc.\u00bb sowie \u00abschlechte Kommunikation zwischen Management und Besch\u00e4ftigten\u00bb ein weit verbreitetes Problem sind. Sie wissen aber nicht, welche Pr\u00e4ventionsmassnahmen m\u00f6glich und wirksam sind. Gr\u00fcnde hierzu sind \u00abfehlende Ressourcen wie Zeit, Personal oder Geld\u00bb, \u00abfehlende Ausbildung und\/oder fehlendes Fachwissen\u00bb (je 50%) sowie \u00abBrisanz der Fragestellung\u00bb (44%).&#13;<\/p>\n<h2>Psychosoziale Risiken in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDa nicht alle psychosozialen Risiken \u00e4usserlich sichtbar sind, m\u00fcssen sie mit Umfragen oder B<i>eobachtungsinterviews<\/i> ermittelt werden. Hierbei werden Besch\u00e4ftigte bei ihrer Arbeit beobachtet und zus\u00e4tzlich noch befragt. Trends zu psychosozialen Risiken in der Schweiz liegen uns durch den <i>European Working Conditions Survey<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> <\/i>vor. Die Schweiz hatte sich im Jahr 2005 zum ersten Mal an der Studie beteiligt; 2010 wurde die Erhebung zum zweiten Mal durchgef\u00fchrt. Nachfolgende Erkenntnisse beziehen sich auf die Erhebung von 2010 (siehe <i>Grafik 2<\/i>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/04\/201404_12D_Grafik02.eps1_.gif\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3870\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/04\/201404_12D_Grafik02.eps1_-600x542.gif\" alt=\"201404_12D_Grafik02.eps[1]\" width=\"600\" height=\"542\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich sind die Erwerbst\u00e4tigen sehr zufrieden oder zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen \u2013 Lohn mit eingeschlossen (91%). Trotzdem sind \u00abhohes Arbeitstempo\u00bb (84%), \u00abTermindruck\u00bb (80%) und \u00abArbeitsunterbrechungen\u00bb (47%) die h\u00e4ufigsten organisatorischen Belastungen in der Schweiz. Zwischen 2005 und 2010 ist eine deutliche Zunahme dieser Belastungsfaktoren feststellbar. Schweizer Erwerbst\u00e4tige berichten, \u00f6fter Drohungen, erniedrigendes Verhalten und Mobbing zu erfahren als die Besch\u00e4ftigten im europ\u00e4ischen Durchschnitt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAnaloge Erkenntnisse finden sich auch in der Stressstudie 2010<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> wieder. Etwa ein Drittel der Schweizer Erwerbsbev\u00f6lkerung (34%) f\u00fchlt sich \u00abh\u00e4ufig\u00bb oder \u00absehr h\u00e4ufig\u00bb gestresst. Noch im Jahr 2000 betrug dieser Anteil nur 27%. Der Anteil \u00abnie\u00bb oder \u00abmanchmal\u00bb gestresster Personen hingegen hat in den letzten zehn Jahren abgenommen.&#13;<\/p>\n<h2>Vollzugsschwerpunkt in der\u00a0&shy;Arbeitsinspektion<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInsgesamt m\u00fcssen wir unsere Strategie nach und nach anpassen, um psychosoziale Risiken besser zu verstehen und die Pr\u00e4ven&shy;tion in diesem Bereich zu verst\u00e4rken. Mit diesem Ziel lanciert das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) ab diesem Jahr einen neuen Vollzugsschwerpunkt: In \u00dcbereinstimmung mit den kantonalen Arbeitsinspektoraten, die schweizweit mit dem Vollzug des Arbeitsgesetzes betraut sind, wird das Augenmerk bei den geplanten Kontrollaktivit\u00e4ten auf psychosoziale Risiken gerichtet. Mit Unterst\u00fctzung der kantonalen Arbeitsinspektorate sollen die Betriebsverantwortlichen angeregt werden, ihre F\u00fcrsorgepflicht wahrzunehmen und auch Massnahmen zum Schutz der Gesundheit zu treffen und umzusetzen. Die Aufgabe und Rolle der Arbeitsinspektion ist in erster Linie, zu pr\u00fcfen, ob der Arbeitgeber die gesetzliche Pflicht zum Schutz der Arbeitnehmenden erf\u00fcllt, das heisst, ob Massnahmen zur Pr\u00e4vention psychosozialer Gef\u00e4hrdungen umgesetzt worden sind. Konkret werden die systematischen Vorkehrungen eruiert, die der Betrieb zum Schutz vor psychischen Fehlbelastungen und vor Pers\u00f6nlichkeitsverletzungen umgesetzt hat. Es ist aber nicht Aufgabe der Arbeits&shy;inspektion, betriebsinterne, arbeitsbedingte psychische Fehlbelastungen zu erfassen oder einzelne Problemf\u00e4lle zu l\u00f6sen. Dies liegt in der Verantwortung des Betriebs. Das Seco unterst\u00fctzt die Arbeitsinspektoren und -inspektorinnen bei der systemorientierten Umsetzung des Vollzugsschwerpunkts, indem es Grundlagen wie z.B. Brosch\u00fcren und Leitf\u00e4den sowie ein breites Aus- und Weiterbildungsprogramm zur Verf\u00fcgung stellt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem geplanten Vollzugsschwerpunkt \u00abPsychosoziale Risiken am Arbeitsplatz\u00bb lehnt sich die Schweiz an die in Europa umgesetzten Aktivit\u00e4ten zum Thema an. So f\u00fchrte der Ausschuss hoher Arbeitsaufsichtsbeamter der EU (Senior Labour Inspectors Committee) in den Jahren 2011 und 2012 &shy;eine breite Inspektionskampagne zu psychosozialen Fragen durch. Weiter l\u00e4uft im &shy;Namen der Europ\u00e4ischen Agentur f\u00fcr &shy;Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz f\u00fcr die Jahre 2014 und 2015 eine Kampagne zu Stress und anderen psycho&shy;sozialen Risiken. Das Projekt befindet sich momentan in der Vorbereitungsphase; ab diesem Sommer beginnt die mindestens vier Jahre dauernde operationelle Phase. W\u00e4hrend dieser Dauer wird die Aktion durch das Seco begleitet und evaluiert. Die gewonnenen Erkenntnisse gelten als Grundlage f\u00fcr die Definition neuer Handlungsfelder und Instrumente, um die sich st\u00e4ndig entwickelnde Problematik psychosozialer Risiken am Arbeitsplatz erfolgreich handhaben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Ramaciotti, D. und Perriard, J. (2000): Die Kosten des Stresses in der Schweiz, Download: http:\/\/www.seco.admin.ch, Dokumentation, Publikationen, Studien und Berichte.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">European Agency for Safety and Health at Work (2010): European Survey of Enterprises on New and Emerging Risks 2009 (Esener), Download: http:\/\/osha.europa.eu&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Graf, M., Krieger, R., Pekruhl, U., Lehmann, M. (2012): 5. Europ\u00e4ische Erhebung \u00fcber die Arbeitsbedingungen 2010 \u2013 Ausgew\u00e4hlte Ergebnisse aus Schweizer \u00adPerspektive, Download: http:\/\/www.seco.admin.ch, Dokumentation, Publikationen, Studien und Berichte.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Grebner, S.et al. (2011): Stressstudie 2010: Stress bei Schweizer Erwerbst\u00e4tigen \u2013 Zusammenh\u00e4nge zwischen Arbeitsbedingungen, Personenmerkmalen, Befinden und Gesundheit, Download: http:\/\/www.seco.admin.ch, Dokumentation, Publikationen, Studien und Berichte.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der tief greifende Wandel unserer Wirtschaft von der klassischen Industrieproduktion hin zu einer immer st\u00e4rkeren Ausrichtung auf den Dienstleistungssektor f\u00fchrt unausweichlich zu deutlichen Ver\u00e4nderungen im Bereich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Lange standen vor allem technisch bedingte Risiken im Fokus der \u00d6ffentlichkeit. 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