{"id":118151,"date":"2014-03-01T12:00:00","date_gmt":"2014-03-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/03\/bischofberger-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:20:03","modified_gmt":"2023-08-23T21:20:03","slug":"bischofberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/03\/bischofberger\/","title":{"rendered":"Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenpflege als Erfolgsfaktor f\u00fcr die Wirtschaft?"},"content":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie befindet sich zurzeit auf dem akademischen Pr\u00fcfstand. Dass sich Investitionen in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowohl betriebs- als auch volkswirtschaftlich lohnen, wurde inzwischen mehrfach in Studien untersucht und best\u00e4tigt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Massnahmen sowie Studien fokussierten bisher auf Familien mit gesunden (Klein-)Kindern. Eine neue Herausforderung r\u00fcckt jedoch zunehmend ins Blickfeld der Wirtschaft: die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Angeh\u00f6rigenpflege, die auch unter dem Schlagwort Work &amp; Care bekannt ist.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die Hintergr\u00fcnde sind vielschichtig: gesellschaftlicher Wandel, Alterung der Gesellschaft, steigende nationale und &shy;internationale Mobilit\u00e4t, neue Familienformen sowie steigende Scheidungsraten. Ebenso relevant sind die Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung, insbesondere die zunehmend ambulanten Versorgungsstrukturen, die steigende Therapieintensit\u00e4t sowie die l\u00e4ngere Lebensdauer, die oft mit Gesundheitsbeeintr\u00e4chtigungen einhergeht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nG\u00e4ngige Instrumente zur F\u00f6rderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie \u2013 wie Kindertagesst\u00e4tten, Mittagstische und Blockzeiten \u2013 greifen bei Work &amp; Care nur begrenzt. Die gesundheitliche Situation bei chronischer Krankheit oder Behinderung ist \u2013 anders als bei der Entwicklung gesunder Kinder \u2013 schwierig vorhersehbar. Oft ist eine fortw\u00e4hrende Anpassung des Betreuungs&shy;bedarfs notwendig und die Koordination verschiedener Akteure im hiesigen Gesundheits- und Sozialwesen sehr aufwendig. Krankheit und Behinderung konfrontieren uns ausserdem mit negativen Themen wie Funktionseinschr\u00e4nkungen und der Endlichkeit unseres Daseins. W\u00e4hrend die Geburt eines Kindes als freudiges Ereignis am Arbeitsort positive soziale Resonanz erf\u00e4hrt, wird die Pflege und Betreuung von Angeh\u00f6rigen am Arbeitsplatz kaum thematisiert.&#13;<\/p>\n<h2>Betriebs- und volkswirtschaftliche &shy;Relevanz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nResultate aus neun Betriebsumfragen zum Ausmass von Hilfe- und Pflegearbeit der Mitarbeitenden zeigen, dass mindestens 26% der Mitarbeitenden der befragten Betriebe Erfahrung haben im Engagement f\u00fcr Angeh\u00f6rige.&#13;<br \/>\nZwischen 2008 und 2013 wurden von Careum Forschung insgesamt neun standardisierte Online-Umfragen in Betrieben unterschiedlicher Gr\u00f6sse und aus verschiedenen Branchen zum Thema Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenpflege durchgef\u00fchrt. Befragt wurden Betriebe aus dem Finanzwesen, der Gesundheitsversorgung, dem Versicherungssektor, der Telekommunikation und der Verwaltung.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> 11% bis 24% der Mitarbeitenden engagierten sich zum Zeitpunkt der je&shy;weiligen Umfrage unbezahlt f\u00fcr Angeh\u00f6rige, zus\u00e4tzlich zur Erwerbsarbeit. In einem &shy;Telekommunikationsbetrieb waren dies beispielsweise 31% der Frauen und 25% der M\u00e4nner. In einer befragten st\u00e4dtischen &shy;Verwaltung betrug der Anteil der Frauen sogar 40% und derjenige der M\u00e4nner 27%.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Diese Zahlen zeigen: Work\u2009&amp;\u2009Care ist kein Randph\u00e4nomen, sondern betrifft eine ansehnliche Anzahl von Erwerbst\u00e4tigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn vielen Wirtschaftsbereichen, namentlich im Gesundheitswesen, aber auch in der Industrie, macht sich seit einigen Jahren ein zunehmender Fachkr\u00e4ftemangel bemerkbar, der nicht l\u00e4nger durch Zuz\u00fcge aus dem Ausland behoben werden kann. Um gut qualifizierte Personen im Erwerbsleben zu halten, unterst\u00fctzt eine wachsende Zahl von Arbeitgebenden unter dem Schirmbegriff \u00abDiversity Management\u00bb die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit diesem Konzept positio&shy;nieren sich Unternehmungen als attraktive Arbeitgebende im Markt und integrieren &shy;unterschiedliche Perspektiven von Mitarbeitenden und Kundschaft im Betrieb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls gemeinsamer Nenner aller Vereinbarkeitsprozesse kann das Bestreben betrachtet werden, die Erwerbsbeteiligung von Personen mit Pflegeaufgaben aufrechtzuerhalten. Nach M\u00f6glichkeit der Betriebe und der individuellen W\u00fcnsche der Erwerbst\u00e4tigen soll die Erwerbsbeteiligung weiter ausgebaut werden. Dieses Bestreben ist im Kontext der hiesigen Erwerbsquote zu sehen. Laut dem Bundesamt f\u00fcr Statistik waren 2013 ca. 88% der M\u00e4nner und 77% der Frauen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren erwerbst\u00e4tig oder auf Stellensuche.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dies ist im internationalen Vergleich relativ hoch und liegt deutlich \u00fcber dem OECD-Durchschnitt.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Allerdings besteht bez\u00fcglich der Erwerbspensen ein beachtlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern: Gegen\u00fcber 86% der M\u00e4nner arbeiten nur 41% der erwerbst\u00e4tigen Frauen Vollzeit. Ein Viertel der Frauen arbeitet weniger als 50%. Zudem sinkt die Erwerbsbeteiligung bei den Frauen ab 55 Jahren deutlich schneller als bei den gleichaltrigen M\u00e4nnern.&#13;<\/p>\n<h2>L\u00fcckenhafte Ergebnisse in der &shy;\u00f6konomischen Literatur<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der \u00f6konomischen Fach- und Wissenschaftsliteratur steht der Diskurs zur Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Angeh\u00f6rigenpflege erst am Anfang. Kosten-Nutzen-Analysen mit \u00f6konomischem Fokus \u2013 wie etwa die Prognos-Studien in Deutschland<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> und der Schweiz<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> zum \u00abReturn on Investment\u00bb von g\u00e4ngigen betrieblichen Vereinbarkeitsmassnahmen \u2013 gibt es bisher zur Thematik Work &amp; Care nicht. Einzelne Publikationen zeigen jedoch, dass die \u00f6konomische Relevanz der Vereinbarkeit von Angeh\u00f6rigenpflege und Erwerbsarbeit steigt.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Die \u00f6konomische Literatur zeigt, wie sich die Pfleget\u00e4tigkeit von Erwerbst\u00e4tigen auf deren Erwerbsverhalten auswirkt und welche Konsequenzen daraus f\u00fcr die Arbeitgebenden resultieren. Allerdings liegt kaum Literatur vor, die sich explizit mit dem Kostenaspekt im Erwerbsverhalten von Mitarbeitenden mit Pflegeaufgaben besch\u00e4ftigt.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Eine Erkenntnis scheint sich jedoch zu wiederholen: Die Studien stellen mehrheitlich einen negativen Zusammenhang zwischen Pflegeaufgaben und Erwerbsbeteiligung fest. Das heisst, die betroffenen Mitarbeitenden haben in der Regel &shy;tiefere Arbeitspensen sowie ein geringeres &shy;Einkommen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine geringe Erwerbsbeteiligung aufgrund von Angeh\u00f6rigenpflege wird einerseits als exogenes Ph\u00e4nomen diskutiert. Dabei geht man davon aus, dass die Betroffenen den Umfang der Erwerbsarbeit an die mit den Pflegeaufgaben verbundenen Belastungen anpassen \u2013 d. h. in der Regel senken. Dies verweist auf indirekte Kosten der Angeh\u00f6rigenpflege durch den Verlust von Erwerbsm\u00f6glichkeiten. Exogenit\u00e4t l\u00e4sst sich vor allem bei sozialen Nahbeziehungen beobachten, in denen emotionale \u00dcberlegungen und moralische Verpflichtung st\u00e4rker gewichtet werden als \u00f6konomische Konsequenzen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> Andere Ans\u00e4tze diskutieren hingegen die Wechselseitigkeit des Zusammenhangs zwischen Angeh\u00f6rigenpflege und Erwerbsarbeit. Diese werden hier als endogene Faktoren aufgefasst, wodurch der Kausalit\u00e4tszusammenhang weniger eindeutig definiert ist. So will man aufzeigen, dass Personen, die bereits eine geringere Arbeitsmarkteinbindung vorweisen oder \u00fcber geringere berufliche Qualifikationen oder ein tieferes Einkommen verf\u00fcgen, oft eher bereit sind, Pflegeaufgaben f\u00fcr Angeh\u00f6rige zu \u00fcbernehmen.<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDennoch vermutet man bei Erwerbst\u00e4tigen mit Pflegeaufgaben aufgrund der zus\u00e4tzlichen Anforderungen einen Substitutions&shy;effekt.<a href=\"#footnote_13\" id=\"footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor\">[13]<\/a> Durch den h\u00f6heren Zeitbedarf im ausserberuflichen Bereich steigen die Opportunit\u00e4tskosten der Erwerbsarbeit. Die &shy;Opportunit\u00e4tskosten fallen umso weniger ins Gewicht, je h\u00f6her das Erwerbseinkommen ist.<a href=\"#footnote_14\" id=\"footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor\">[14]<\/a> Carmichael et al. (2010) zeigen, dass erfolgreiche Erwerbsintegration und zufriedenstellendes Einkommen die Bereitschaft zur \u00dcbernahme von Angeh\u00f6rigenpflege reduzieren. Deshalb f\u00fchren Pflegeaufgaben f\u00fcr Angeh\u00f6rige nicht zwingend zu einer Reduktion des Erwerbspensums. Gegen den Substitu&shy;tionseffekt spricht das Ph\u00e4nomen der \u00abRessourcenausweitung\u00bb: Zus\u00e4tzliche Anforderungen f\u00fchren letztlich zu einer gr\u00f6sseren Belastbarkeit bzw. zur Mobilisierung zus\u00e4tzlicher Ressourcen.<a href=\"#footnote_15\" id=\"footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor\">[15]<\/a> Zudem k\u00f6nnen diese Mitarbeitenden beiden Engagements \u2013 dem beruflichen wie dem privaten \u2013 einen Erholungseffekt abgewinnen, indem es ihnen hilft, Distanz von den jeweils spezifischen Problemen und T\u00e4tigkeiten zu gewinnen.&#13;<\/p>\n<h2>Erwerbsbeteiligung und -kontinuit\u00e4t von Frauen und M\u00e4nnern f\u00f6rdern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Spannungsfeld Erwerbsarbeit und Angeh\u00f6rigenpflege ist von konkurrierenden Bed\u00fcrfnissen gepr\u00e4gt: Sowohl die Arbeitswelt als auch die Privathaushalte haben &shy;Bedarf an Humankapital. Die Arbeitswelt beklagt den zunehmenden Fachkr\u00e4fte&shy;mangel, die Privathaushalte werden unter der &shy;gesundheitspolitischen Pr\u00e4misse \u00abAmbulant vor station\u00e4r\u00bb zum bevorzugten &shy;Aufenthaltsort von Menschen mit lang dauernden Krankheits- oder Behinderungsverl\u00e4ufen. Die Unterst\u00fctzung durch berufs&shy;t\u00e4tige Angeh\u00f6rige ist oft unabdingbar. Dieses Konkurrenzverh\u00e4ltnis muss jedoch nicht zwingend negative Konsequenzen f\u00fcr \u00f6konomische oder private Akteure haben, denn die gesichteten Studien dokumentieren sowohl eine Belastung der vorhandenen als auch eine Mobilisierung zus\u00e4tzlicher Ressourcen. Auch das berufliche Engagement von Mitarbeitenden mit Pflegeaufgaben muss nicht zwingend leiden. Bedingung ist allerdings, dass unterst\u00fctzende Rahmenbedingungen die Opportunit\u00e4tskosten der privat geleisteten Angeh\u00f6rigenpflege tief halten. Dazu geh\u00f6rt auch eine umfassende Konzeption der Langzeitversorgung, wie sie in den gesundheitspolitischen Priorit\u00e4ten des Bundesrates \u00abGesundheit 2020\u00bb vorgesehen ist.<a href=\"#footnote_16\" id=\"footnote-anchor_16\" class=\"inline-footnote__anchor\">[16]<\/a> Im volkswirtschaftlichen Interesse eines Staates kann so eine hohe Erwerbsbeteiligung und Erwerbskontinuit\u00e4t gef\u00f6rdert werden. Ein Return on Investment in Form von Steuern und Sozialbeitr\u00e4gen ist besonders bei gut qualifizierten Erwerbst\u00e4tigen beiderlei Geschlechts erstrebenswert. Angesichts der hiesigen Erwerbsquoten gilt es deshalb, dazu die Erwerbsmuster sowohl von Frauen als auch von M\u00e4nnern zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Seidel et al. (2003); Prognos AG (2005); Schneider et al. (2008); Schneider et al. (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Bischofberger  und H\u00f6glinger (2008); Bischofberger (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Die Anzahl der Befragten variierte zwischen 191 und 5629.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Bischofberger et al. (2013), S. 171ff.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Bundesamt f\u00fcr Statistik SAKE (2014): Erwerbst\u00e4tigkeit und Arbeitszeit \u2013 Indikatoren&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">OECD (2011). Employment Outlook. OECD iLibrary.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Seidel et al. (2003).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Prognos AG (2005).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr eine \u00dcbersicht siehe M\u00fchlmann et al. (2007).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Vgl. M\u00fchlmann et al. (2007).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Carmichael, Charles (2003); Henz (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">Heitmueller (2007); Heitmueller, Inglis (2007).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_13\" class=\"footnote--item\">Vgl. Carmichael, Charles (2003).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_14\" class=\"footnote--item\">Henz (2004).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_15\" class=\"footnote--item\">Martire, Stephens (2003).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_16\" class=\"footnote--item\">Bundesrat\/EDI (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_16\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie befindet sich zurzeit auf dem akademischen Pr\u00fcfstand. 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Daraus l\u00e4sst sich die Richtung betrieblicher Massnahmen ableiten, um die Erwerbskontinuit\u00e4t von Arbeitnehmenden beider Geschlechter aufrech zu\u00aderhalten oder gar zu f\u00f6rdern.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>&#13;\n\t<li>Bischofberger, I. (2012): Erwerbst\u00e4tige pflegende Angeh\u00f6rige \u2013 drei zentrale Handlungsfelder. In: Soziale Sicherheit CHSS (1), S. 6\u20138.<\/li>&#13;\n\t<li>Bischofberger, I., H\u00f6glinger, M. (2008): Herausforderungen f\u00fcr die Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenpflege. In: Schweizer Arbeitgeber 20(8), S. 36\u201339.<\/li>&#13;\n\t<li>Bischofberger, I., Radvanszky, A., van Holten, K., J\u00e4hnke, A. (2013): Berufst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenpflege vereinbaren. In: Schweizerisches Rotes Kreuz (Hg.): Who Cares? Pflege und Solidarit\u00e4t in der alternden Gesellschaft. Z\u00fcrich: Seismo (Gesundheit und Integration \u2013 Beitr\u00e4ge aus Theorie und Praxis), S. 162\u2013184.<\/li>&#13;\n\t<li>Carmichael, F., Charles, S. (2003): The opportunity costs of informal care: Does gender matter? In: Journal of Health Economics 22(5), S. 781\u2013803.<\/li>&#13;\n\t<li>Carmichael, F., Charles, S., Hulme, C. (2010): Who will care? Employment participation and willingness to supply informal care. In: Journal of Health Economics 29(1), S. 182\u2013190. DOI: 10.1016\/j.jhealeco.2009.11.003.<\/li>&#13;\n\t<li>Heitmueller, A., Inglis, K. (2007): The earnings of informal carers: Wage differentials and opportunity costs. In: Journal of Health Economics 26(4), S. 821\u2013841.<\/li>&#13;\n\t<li>Heitmueller, A. (2007): The chicken or the egg? Endogeneity in labour market participation of informal carers in England. In: Journal of Health Economics 26(3), S. 505\u2013535.<\/li>&#13;\n\t<li>Henz, U. (2004): The effects of informal care on paid-work participation in Great Britain: A lifecourse perspective. In: Ageing and Society 24(6), S. 851\u2013880.<\/li>&#13;\n\t<li>Henz, U. (2006): Informal caregiving at working age: Effects of job characteristics and family configuration. In: Journal of Marriage and Family 68(2), S. 411\u2013429.<\/li>&#13;\n\t<li>Martire, L. M., Stephens, M. P. (2003): Juggling parent care and employment responsibilities: The dilemmas of adult daughter caregivers in the workforce. In: Sex Roles 48 (3\/4), S. 167\u2013173.<\/li>&#13;\n\t<li>M\u00fchlmann, R., Ludescher, M., Trukeschitz, B., Schneider, U. (2007): Auswirkungen informeller Pfleget\u00e4tigkeit auf das Erwerbsverhalten und Konsequenzen f\u00fcr ArbeitgeberInnen. Ein Literatursurvey. Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien. Wien (Forschungsbericht des Forschungsinstituts f\u00fcr Alters\u00f6konomie, 1).<\/li>&#13;\n\t<li>Prognos AG (2005): Betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse familienfreundlicher Unternehmenspolitik. Eine Studie bei ausgew\u00e4hlten Schweizer Unternehmen. Beruf und Familie. Basel. Online verf\u00fcgbar unter: www.worklife.ch<\/li>&#13;\n\t<li>Schneider, H., Gerlach, I., Juncke, D.; Krieger, J. (2008): Betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik. Hg. v. Beruf und Familie GmbH (Arbeitspapier, 5).<\/li>&#13;\n\t<li>Schneider, H., Heinze, J., Hering, D. (2011): Betriebliche Folgekosten mangelnder Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Expertise im Rahmen des Projektes Carers@Work \u2013 Zwischen Beruf und Pflege: Konflikt oder Chance? Hg. v. Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik FFP. Westf\u00e4lische Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster; Steinbeis-Hochschule Berlin. Berlin.<\/li>&#13;\n\t<li>Seidel, A., Steiner, M., Knittel, T., H\u00f6lterhoff, M. (2003): Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Massnahmen. Kosten-&#13;\nNutzen-Analyse. Hg. v. Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":118154,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"2853","post_abstract":"","magazine_issue":"20140301","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/54c228d2788f0"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118151"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4007"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118151"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127105,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118151\/revisions\/127105"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4009"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4008"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=118151"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=118151"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=118151"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=118151"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=118151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}