{"id":118269,"date":"2014-01-01T12:00:00","date_gmt":"2014-01-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/01\/moser-10\/"},"modified":"2023-08-23T23:21:26","modified_gmt":"2023-08-23T21:21:26","slug":"moser-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/01\/moser-9\/","title":{"rendered":"Referenzzinss\u00e4tze und ihre zentrale Bedeutung f\u00fcr Wirtschaft und Geldpolitik"},"content":{"rendered":"<p>Der Geldmarkt bezeichnet das Segment des Finanzmarktes, an dem Finanzmarktteilnehmer Geldanlagen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr handeln. Am treten neben den Gesch\u00e4ftsbanken auch Unternehmen, der \u00f6ffentliche Sektor und die Schweizerische Nationalbank (SNB) auf. Die SNB setzt ihre Geldpolitik um, indem sie das Zinsniveau am Geldmarkt beeinflusst, was wiederum Auswirkungen auf die l\u00e4ngerfristigen Zinsen hat. Damit schafft sie angemessene monet\u00e4re Rahmenbedingungen f\u00fcr unsere Wirtschaft. Einzig die Nationalbank kann die\u00a0Liquidit\u00e4t am Geldmarkt insgesamt erh\u00f6hen oder reduzieren. Die einzelnen Finanzmarktteilnehmer verf\u00fcgen in der Regel entweder \u00fcber einen \u00dcberschuss oder einen Bedarf an . F\u00fcr den Liquidit\u00e4tsausgleich werden Geldmarktgesch\u00e4fte abgeschlossen. Dabei ist zwischen zwei Segmenten zu unterscheiden: dem Liquidit\u00e4tsaustausch auf unbesicherter und besicherter Basis.&#13;<\/p>\n<h2>Wie der Libor zum wichtigsten &shy;Referenzzinssatz wurde<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas unbesicherte Geldmarktgesch\u00e4ft ist die traditionelle Art, Liquidit\u00e4t zu handeln. Es basiert auf dem Vertrauen, dass der Geldnehmer bei F\u00e4lligkeit des Gesch\u00e4ftes die Liquidit\u00e4t dem Geldgeber wieder zur\u00fcckbezahlt. Somit ist der Geldmarktzins auch abh\u00e4ngig von der Bonit\u00e4t des Geldnehmers. Das unbesicherte Gesch\u00e4ft war bis zur Finanzkrise das domi&shy;nierende Segment am Geldmarkt, da es sehr einfach abgewickelt werden kann. Insbeson&shy;dere mit dem Wachstum des grenz\u00fcberschreitenden Geldhandels in den 1980er-Jahren &shy;entstand das Bed\u00fcrfnis der Finanzmarktteilnehmer nach allgemein anerkannten Referenzpreisen. Vor allem in London, dem international wichtigsten Handelsplatz, wurden mehr und mehr Finanzprodukte entwickelt, f\u00fcr die Referenzpreise ben\u00f6tigt wurden. Die dort t\u00e4tigen Banken entschieden sich, den Referenzzinssatz <i>London Interbank Offered Rate (Libor)<\/i> zu etablieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Berechnungsmethode des Libors ist technisch so einfach wie das zugrunde liegende Geldmarktsegment. Eine vordefinierte Gruppe von Banken \u2013 die Panelbanken \u2013 \u00fcbermittelt einem daf\u00fcr ausgew\u00e4hlten Agenten t\u00e4glich zum gleichen Zeitpunkt den Zinssatz, zu dem sie am Interbankenmarkt unbesicherte Geldmarktkredite in der jeweiligen W\u00e4hrung und Laufzeit in handels&shy;\u00fcblicher Gr\u00f6sse aufnehmen k\u00f6nnten. Nach Streichung der h\u00f6chsten und tiefsten Werte bildet der Durchschnitt der verbleibenden Zinskonditionen das Libor-Fixing, also den f\u00fcr diesen Tag massgebenden Zinssatz. Libor-Zinss\u00e4tze existieren f\u00fcr verschiedene W\u00e4hrungen und Laufzeiten. Der Libor entwickelte sich rasch zum bedeutendsten Referenzzinssatz und wird heutzutage Sch\u00e4tzungen zufolge f\u00fcr Finanzprodukte im Wert von \u00fcber 300 Bio. US-Dollar verwendet. Ein lokales Pendant zum Franken-Libor, das Tois-Fixing, existiert nur f\u00fcr den ganz kurzfristigen Bereich. Dieses basiert ebenfalls auf einem Panel und gibt Zinskonditionen am unbesicherten Franken-Geldmarkt f\u00fcr die Laufzeit von einem Tag wieder.&#13;<\/p>\n<h2>Was unterscheidet den besicherten vom\u00a0unbesicherten Markt?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm besicherten Segment erh\u00e4lt der Geldgeber beim sogenannten Repogesch\u00e4ft Wertpapiere als Gegenwert f\u00fcr die ausgeliehene Liquidit\u00e4t. Bei der R\u00fcckzahlung des Geldes werden die Wertpapiere dem Geldnehmer wieder zur\u00fcckgegeben. Dank dieser Sicherheit ist der Zinssatz in der Regel tiefer als beim unbesicherten Gesch\u00e4ft. Statt der Bonit\u00e4t des Geldnehmers ist die Bonit\u00e4t der Sicherheit im Vordergrund. Je hochwertiger die hinterlegten Wertpapiere sind, desto niedriger ist der jeweilige Zinssatz. Der Franken-Repomarkt wurde 1998 ins Leben gerufen. Die Gesch\u00e4ftsabschl\u00fcsse finden auf einer elektronischen Handelsplattform statt. Die Abwicklung der Liquidit\u00e4ts- und Wertpapierseite ist vollst\u00e4ndig automatisiert. Somit ist das Repogesch\u00e4ft ein sicheres und effizientes Instrument f\u00fcr den Liquidit\u00e4tsaustausch.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn <em>Grafik 1<\/em> ist die Umsatzentwicklung in beiden Geldmarktsegmenten seit 2006 aufgezeichnet. Wie ersichtlich ist, kam es in den Jahren der Finanzkrise (ab 2008) zu einer Verlagerung vom unbesicherten zum besicherten Segment. Banken hegten in dieser Phase Zweifel an der gegenseitigen Zahlungsf\u00e4higkeit. Diese Vertrauenskrise widerspiegelte sich auch in den hohen Zinsen f\u00fcr unbesicherte Geldmarktgesch\u00e4fte. Ohne den Repomarkt w\u00e4re der Geldmarkt nahezu zum Erliegen gekommen. Als Folge der sehr tiefen Geldmarktzinsen und der hohen Liquidit\u00e4t im Bankensektor sind die Ums\u00e4tze am Geldmarkt in den letzten Jahren deutlich zur\u00fcckgegangen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/01\/201401_22D_Grafik01.eps1_.gif\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9964\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/01\/201401_22D_Grafik01.eps1_-530x600.gif\" alt=\"201401_22D_Grafik01.eps[1]\" width=\"530\" height=\"600\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr das besicherte Geldmarktsegment gab es zun\u00e4chst keine Referenzzinss\u00e4tze. Um der steigenden Bedeutung des Repomarktes sowie dem Marktbed\u00fcrfnis nach Referenzs\u00e4tzen auch in diesem Segment Rechnung zu tragen, wurden im Jahr 2009 die gemeinsam von der SNB und der Schweizer B\u00f6rse entwickelten Swiss Reference Rates (SRR-S\u00e4tze) eingef\u00fchrt. Die Zinss\u00e4tze werden f\u00fcr alle Laufzeiten auf Basis von Handelsdaten des Repomarktes berechnet. Relevant daf\u00fcr sind die auf der Handelsplattform abgeschlossenen Transaktionen zwischen den Teilnehmern, aber auch die darauf eingegebenen verbindlichen Transaktionsofferten. Im Gegensatz zum Libor, bei dem eine fixe Anzahl von Banken befragt wird, ist f\u00fcr die SRR-S\u00e4tze die Aktivit\u00e4t des gesamten Marktsegmentes relevant. Die f\u00fcr die Festlegung der Zinsen relevanten Volumen werden auf t\u00e4glicher Basis ver\u00f6ffentlicht. Repogesch\u00e4fte sind auch zum Standardinstrument f\u00fcr die Geldpolitik der Nationalbank geworden. Vor der Etablierung des Repomarktes benutzte die SNB prim\u00e4r Devisenswaps zur Umsetzung der Geldpolitik. F\u00fcr ihre Repogesch\u00e4fte verwendet sie die gleiche Handelsplattform, \u00fcber welche die Gesch\u00e4ftsbanken ihre besicherten Geldmarktgesch\u00e4fte in Franken t\u00e4tigen.&#13;<\/p>\n<h2>Warum sind Referenzzinss\u00e4tze so\u00a0&shy;wichtig?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZum einen liefern Referenzzinss\u00e4tze wertvolle Informationen zur Lage am Geld- und Kapitalmarkt. Zum anderen werden sie als Referenzpreis f\u00fcr eine Vielzahl von Finanzinstrumenten verwendet. Die wirtschaftliche Bedeutung von Referenzzinss\u00e4tzen zeigt sich darin, in welchem Ausmass sie in Krediten und derivativen Finanzinstrumenten eingesetzt werden. So bilden Referenzzinss\u00e4tze in vielen Kreditvertr\u00e4gen die Grundlage f\u00fcr die Berechnung des zu zahlenden Kreditzinssatzes. Eine von der SNB im letzten Jahr durchgef\u00fchrte Umfrage unter Banken hat best\u00e4tigt, dass der Libor weiterhin eine zentrale Bezugsgr\u00f6sse f\u00fcr die Kreditkonditionen bildet, namentlich im Bereich der Hypothekardarlehen. Von den befragten Banken haben 80% angegeben, dass sie den Libor direkt oder indirekt als Grundlage f\u00fcr die Bepreisung von Krediten verwenden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch bei Zinsderivaten \u2013 wie z.B. Zinsswaps \u2013 spielt der Libor nach wie vor eine grosse Rolle. Marktteilnehmer k\u00f6nnen sich durch den Abschluss von Zinsswaps gegen Marktrisiken wie Zinsschwankungen absichern. Dabei werden \u00fcblicherweise variable gegen fixe Zinszahlungen getauscht. Eine Vertragspartei zahlt einen festgesetzten Zins und erh\u00e4lt w\u00e4hrend der Vertragslaufzeit variable periodische (z.B. halbj\u00e4hrliche) Zahlungen, die sich an einem Referenzzinssatz orientieren. Ein Liquidit\u00e4tsaustausch wie beim unbesicherten oder besicherten Geldmarktgesch\u00e4ft findet dabei nicht statt. Dementsprechend ist das Gegenparteirisiko begrenzt. \u2028Gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen wird allein der Franken-Libor f\u00fcr Zinsderivate im Gegenwert von rund 6 Bio. Franken verwendet. Neben dem Libor wird auch das Tois-Fixing f\u00fcr Zinsderivate benutzt. Es bildet die Grundlage f\u00fcr den Overnight Index Swap (OIS). OIS-Vertr\u00e4ge werden vor allem von Gesch\u00e4ftsbanken zur Absicherung von Schwankungen der kurzfristigen Zinsen abgeschlossen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nRepr\u00e4sentative Referenzzinss\u00e4tze erlauben eine bessere \u00dcberwachung und folglich eine bessere Steuerung des Zinsniveaus. Wie viele andere Zentralbanken setzt auch die SNB ihre geldpolitischen Entscheidungen \u00fcber die Steuerung des Zinsniveaus auf dem Geldmarkt um. Sie tut dies, indem sie bei ihren geldpolitischen Operationen die Liquidit\u00e4tsmenge und den Zins festlegt. In der Kommunikation der Geldpolitik spielen Referenzzinss\u00e4tze eine wichtige Rolle. Auch wenn gegenw\u00e4rtig der Euro-Franken-Mindestkurs im Vordergrund steht, ist f\u00fcr die Steuerung der Geldmarktzinsen nach wie vor der Dreimonats-Libor die relevante Zielgr\u00f6sse. Derzeit liegt das Zielband f\u00fcr den Dreimonats-Libor bei 0%\u20130,25%. Ein weiterer f\u00fcr die Ver\u00e4nderungen der Geldmarktzinsen wichtiger Indikator ist der Overnight-Satz der SRR, der sogenannte Saron. Dieser bildet zugleich den Ausgangspunkt f\u00fcr die Frankenzinskurve im besicherten Markt. Verl\u00e4ssliche Referenzzinss\u00e4tze sind also ein wesentliches Element eines effizienten Finanzmarktes und damit auch einer gut funktionierenden Wirtschaft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls Folge der tiefen Geldmarktzinsen und der hohen Liquidit\u00e4t im Bankensektor sind die Ums\u00e4tze am Franken-Geldmarkt in den letzten Jahren deutlich zur\u00fcckgegangen. Die geringe Anzahl Transaktionen am unbesicherten und besicherten Geldmarkt erschwert die Berechnung von repr\u00e4sentativen Referenzzinss\u00e4tzen. Zus\u00e4tzlich r\u00fcckten Referenzzinss\u00e4tze aufgrund der Manipulationen beim Libor in den Fokus der Marktteilnehmer und der \u00d6ffentlichkeit.&#13;<\/p>\n<h2>Reformen sollen das Vertrauen &shy;wiederherstellen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls Folge wurden auf internationaler und nationaler Ebene verschiedene Reformbestrebungen ins Leben gerufen. Diese haben zum Ziel, die Glaubw\u00fcrdigkeit und Akzeptanz der bestehenden Referenzzinss\u00e4tze zu verbessern oder \u2013 wo sinnvoll \u2013 darauf hinzuwirken, dass robuste alternative Referenzzinss\u00e4tze bereitgestellt werden. Die internationalen Arbeiten werden im Auftrag der G20-Staaten vom Financial Stability Board (FSB) koordiniert. Neben Zentralbanken und Aufsichtsbeh\u00f6rden ist eine internationale Gruppe von Finanzmarktteilnehmern des Privatsektors beteiligt, darunter auch Vertreter aus der Schweiz. Letztere untersucht, ob es alternative Referenzzinss\u00e4tze gibt, welche die Bed\u00fcrfnisse des Marktes und die Anforderungen der Aufsichtsbeh\u00f6rden l\u00e4ngerfristig besser erf\u00fcllen w\u00fcrden. Andererseits wird \u00fcberpr\u00fcft, inwieweit die Libor-Zinss\u00e4tze die von den Wertpapieraufsichtsbeh\u00f6rden festgelegten Anforderungen (Iosco-Standards) erf\u00fcllen. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Transparenz, Methodik und Aufsicht von Referenzzinss\u00e4tzen, um somit letztlich die Repr\u00e4sentativit\u00e4t und das Vertrauen der Marktteilnehmer wiederherzustellen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAbgesehen von diesen regulatorischen Schritten wird f\u00fcr das Weiterbestehen des Libors aber auch entscheidend sein, dass sich eine ausreichende Anzahl von Banken am Libor-Fixing beteiligen sowie dass der dem Libor-Fixing zugrundeliegende Geldmarkt wieder mehr genutzt wird und damit an Bedeutung zur\u00fcckgewinnt. Wie teuer w\u00fcrde ein Wegfall des Libors werden? Die Kosten w\u00e4ren nur schwer zu beziffern. Klar ist, dass die Finanzmarktteilnehmer mit hohen Umstellungskosten rechnen m\u00fcssten. Tausende von Kredit- und Derivatvertr\u00e4gen m\u00fcssten neu verhandelt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf internationaler Ebene sind ausserdem Bestrebungen im Gang, die Referenzzinss\u00e4tze \u2013 und andere wichtige Referenzgr\u00f6ssen auf den Finanzm\u00e4rkten \u2013 zu regulieren. In London unterliegen die Libor-S\u00e4tze heute schon einem Aufsichtsregime. In Br\u00fcssel liegt ein Gesetzesvorschlag auf dem Tisch, der alle in der EU verwendeten Referenzzinss\u00e4tze regulieren soll. Auch in der Schweiz d\u00fcrfte sich diesbez\u00fcglich ein gewisser regulatorischer Handlungsbedarf ergeben.&#13;<\/p>\n<h2>Bestrebungen laufen auch in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf nationaler Ebene stehen die SNB und\u00a0die Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) im Dialog mit Finanzmarktteilnehmern, um die in der Schweiz fixierten Referenzzinss\u00e4tze robuster zu gestalten. Dabei werden eine breitere Datengrundlage und eine verbesserte Berechnungsmethode angestrebt. Das Augenmerk richtet sich auf die Referenzzinss\u00e4tze f\u00fcr sehr kurzfristige Frankengesch\u00e4fte, n\u00e4mlich das Tois-Fixing und den Saron. Trotz anhaltend geringer Aktivit\u00e4t am Geldmarkt stehen sie dem Markt weiterhin als Basis f\u00fcr das Zinsgesch\u00e4ft in Franken zur Verf\u00fcgung. Am wichtigsten am Geld- und Kapitalmarkt ist aber nach wie vor der Libor. Wie weit dieser l\u00e4ngerfristig Bestand haben kann, muss sich zeigen. Den Arbeiten auf internationaler und nationaler Ebene kommt deshalb eine grosse Bedeutung zu.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Geldmarkt bezeichnet das Segment des Finanzmarktes, an dem Finanzmarktteilnehmer Geldanlagen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr handeln. Am treten neben den Gesch\u00e4ftsbanken auch Unternehmen, der \u00f6ffentliche Sektor und die Schweizerische Nationalbank (SNB) auf. 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