{"id":118299,"date":"2014-01-01T12:00:00","date_gmt":"2014-01-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2014\/01\/vettori-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:21:00","modified_gmt":"2023-08-23T21:21:00","slug":"vettori","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2014\/01\/vettori\/","title":{"rendered":"Im Umweltbereich sind Regulierungen trotz bedeutender Kosten breit akzeptiert"},"content":{"rendered":"<p>Jeden Tag werden in der Schweiz tausende von W\u00e4nden frisch gestrichen. F\u00fcr die Maler ist die Arbeit nach dem letzten Pinselstrich aber noch nicht getan. Zur\u00fcck in der Werkstatt reinigen sie Pinsel, Roller und Gebinde. Da Farben und Lacke gew\u00e4sserbelastende Schwermetalle und Kohlenwasserstoffe enthalten, m\u00fcssen Abw\u00e4sser aus Malerwerkst\u00e4tten gereinigt werden, bevor sie in die Kanalisation eingeleitet werden. Dies geschieht in einer Spaltanlage, in welcher das Abwasser von der Pinselreinigung mit Spaltpulver gemischt wird und ein Filtersack anschliessend die gebundenen Schadstoffe vom Wasser trennt. W\u00e4hrend das Klarwasser in die Kanalisation geleitet werden kann, ist der Schlamm als Sonderabfall zu entsorgen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Kosten f\u00fcr die gesetzlich vorgeschriebene Spaltanlage sowie die Entsorgung des schadstoffhaltigen Schlamms tr\u00e4gt der Malerbetrieb. Dabei handelt es sich um Regulierungskosten, weil diese in den betroffenen Unternehmen aufgrund gesetzlicher Anforderungen entstehen. Im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt (Bafu) und des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) haben Infras und Ecosens die Regulierungskosten der Unternehmen f\u00fcr die Abwasserreinigung, die Luftreinhaltung bei Feuerungsanlagen sowie f\u00fcr die Entsorgung von Sonder- und Bauabf\u00e4llen ermittelt. Zudem hat die Studie Verbesserungsvorschl\u00e4ge identifiziert, welche dazu beitragen k\u00f6nnen, die Regulierungskosten zu reduzieren. Ausgew\u00e4hlt wurden diese Bereiche, weil die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen entweder viele Unternehmen betreffen oder weil sie in einem Unternehmen in der Regel hohe Kosten verursachen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/01\/201401_07D_Tabelle01.eps1_.gif\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4334\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2014\/01\/201401_07D_Tabelle01.eps1_-600x404.gif\" alt=\"201401_07D_Tabelle01.eps[1]\" width=\"600\" height=\"404\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Abwasserreinigung: Gutes Kosten-&shy;Nutzen-Verh\u00e4ltnis<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nRegulierungskosten f\u00fcr die Abwasserreinigung lassen sich in Kosten f\u00fcr die betriebsinterne Abwasserreinigung und in Abwassergeb\u00fchren unterteilen, mit denen letztlich die Kanalisation und die Abwasserreinigungsanlagen (ARA) finanziert werden. Diese Geb\u00fchren m\u00fcssen in der Schweiz alle Unternehmen bezahlen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Besonders relevant sind die Regulierungskosten f\u00fcr Unternehmen, in deren Produktionsprozesse gew\u00e4sserbelastende Abw\u00e4sser anfallen, und die deshalb die Abw\u00e4sser behandeln m\u00fcssen, bevor sie sie in die Kanalisation einleiten. Dazu z\u00e4hlen in der Schweiz ca. 30\u2009000 Betriebe, darunter Garagen, Malerbetriebe, Restaurationsbetriebe, Lebensmittelhersteller (z.B. milchverarbeitende Betriebe), chemische Unternehmen, metallverarbeitende Betriebe sowie Oberfl\u00e4chenbehandlungs- und Galvanikbetriebe. Je nach Abwasser ben\u00f6tigen diese Unternehmen einfache<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> oder komplexe Anlagen f\u00fcr die Abwasserreinigung. Letztere erm\u00f6glichen es beispielsweise, bei der Oberfl\u00e4chenbehandlung Metalle mittels Sparsp\u00fclb\u00e4dern zur\u00fcckzugewinnen. In Anbetracht der teilweise stark gestiegenen Metallpreise sind solche prozessintegrierten Massnahmen in der Regel auch wirtschaftlich lohnenswert. Weitere gew\u00e4sserbelastende Stoffe \u2013 wie Cyanide, S\u00e4uren oder Laugen sowie Schwermetalle \u2013 m\u00fcssen in zus\u00e4tzlichen Reinigungsstufen behandelt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie in Unternehmen anfallenden Kosten f\u00fcr die Abwasserreinigung inklusive Abwassergeb\u00fchren belaufen sich auf j\u00e4hrlich rund 740 Mio. Franken. Davon entfallen rund 450 Mio. Franken auf Abwassergeb\u00fchren und 290 Mio. Franken auf die betriebsinterne Abwasserbehandlung. Zur Beurteilung dieser Sch\u00e4tzungen ist es wichtig zu sehen, dass diesen Regulierungskosten bedeutende Nutzen gegen\u00fcber stehen. Abwasserreinigungen halten die Umweltbelastung in Gew\u00e4ssern in Grenzen, indem sie Schmutzstoffe<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> und Schadstoffe<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> reduzieren. Sie verhindern damit, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen beeintr\u00e4chtigt und kommunale ARA \u00fcberbelastet werden. Dieser Umweltnutzen wird von den Unternehmen anerkannt. Die Unternehmen akzeptieren diese Regulierungen im Grossen und Ganzen und nehmen die damit verbundenen Kosten nicht als unn\u00f6tige Belastung wahr. Den Vollzug beurteilen die Befragten als wenig problematisch oder sogar als unproblematisch. Grunds\u00e4tzliche Kritik wird nicht ge\u00e4ussert. Belastend sind die Regulierungskosten allenfalls f\u00fcr kleine Unternehmen. Gerade Kleinstunternehmen wissen h\u00e4ufig nur wenig \u00fcber die Regulierungen und deren Nutzen, entsprechend gering ist die Akzeptanz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nProblematisch ist aus Sicht der Befragten \u2013 insbesondere der KMU \u2013 eher die Belastung durch die Vielzahl der Regulierungen (Umwelt-, Sozial-, Baurecht etc.) und weniger die Belastung durch einzelne spezifische Regulierungen. Die Verbesserungsvorschl\u00e4ge, welche die Experten und Unternehmen genannt haben, zielen daher h\u00e4ufig darauf ab, das im Prinzip erfolgreich funktionierende System zu optimieren. Beispielsweise sollten die betroffenen Unternehmen bessere Informationen \u00fcber prozessintegrierte Massnahmen erhalten. Es gilt ihnen aufzuzeigen, dass Massnahmen zur betriebsinternen Abwasserreinigung Geb\u00fchren reduzieren und Ressourcen (z.B. Wasser, Chemikalien) einsparen k\u00f6nnen. Unternehmen mit einfachen Anlagen sollten dazu angehalten werden, vermehrt gemeinsame Einrichtungen zu nutzen. Beispielsweise k\u00f6nnten sich mehrere Malerbetriebe eine Spaltanlage teilen.&#13;<\/p>\n<h2>Bauabf\u00e4lle: Alle Baustellen in der Schweiz sind betroffen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei Bauabf\u00e4llen verlangen die Regulierungen, dass Abf\u00e4lle bei Neu-, Umbau und Abbrucharbeiten auf der Baustelle getrennt werden. Dies geschieht beispielsweise, indem ein Bagger Metalle und Holz von mineralischen Bauabf\u00e4llen (z.B. Betonbruch) und brennbaren Abf\u00e4llen (z.B. Verpackungsmaterial) trennt und in verschiedenen Mulden sortiert. Anschliessend m\u00fcssen die Abf\u00e4lle von der Baustelle gef\u00fchrt und umweltgerecht entsorgt werden. Betroffen sind dabei grunds\u00e4tzlich alle rund 12\u2009000 Baustellen in der Schweiz, bei denen Unternehmen die Bauherrschaft \u00fcbernehmen, beispielsweise wenn sie ein B\u00fcrogeb\u00e4ude abreissen, umbauen oder neu bauen lassen. In der Praxis \u00fcbertragen die Unternehmen die Aufgabe zur Trennung und Entsorgung von Bauabf\u00e4llen in der Regel an das zust\u00e4ndige Bauunternehmen. Dieses verrechnet die anfallenden Kosten seinerseits an die Bauherrschaften.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie gesamten Regulierungskosten belaufen sich auf j\u00e4hrlich rund 580 Mio. Franken, wobei 110 Mio. Franken f\u00fcr die Trennung der Bauabf\u00e4lle auf der Baustelle anfallen. 470 Mio. Franken betragen die Kosten f\u00fcr den Transport und die Entsorgung der Bauabf\u00e4lle auf einer Deponie oder durch spezialisierte Firmen. Die befragten Experten und Unternehmer sind sich grunds\u00e4tzlich einig, dass diese Kosten angemessen sind. Aufgrund der umwelt- und raumplanungsrechtlichen Rahmenbedingungen k\u00f6nnten \u00abgemischte\u00bb \u2013 bzw. nicht getrennte \u2013 Bauabf\u00e4lle heute gar nicht oder nur in sehr seltenen F\u00e4llen einer Deponie zugef\u00fchrt werden. Bauabf\u00e4lle, die nicht auf der Baustelle getrennt werden, m\u00fcssten daher nachtr\u00e4glich in einer Sortieranlage behandelt werden. Je nach Art und Zusammensetzung der Abf\u00e4lle w\u00fcrde dies im Vergleich zum Aufwand f\u00fcr die Trennung auf der Baustelle sogar zu h\u00f6heren Kosten f\u00fchren. Der Nutzen der umweltvertr\u00e4glichen Entsorgung von Bauabf\u00e4llen wird von den Unternehmen und den Experten ebenfalls grunds\u00e4tzlich anerkannt. Als problematisch beurteilt wird, dass R\u00fcckbauarbeiten h\u00e4ufig ungen\u00fcgend geplant werden und dass die gesetzlichen Anforderungen f\u00fcr nicht umweltbelastende Materialien<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> zu hoch sind. Die vorgebrachten Verbesserungsvorschl\u00e4ge fokussieren denn auch darauf, R\u00fcckbauarbeiten besser zu planen und vermehrt Recyclingbaustoffe einzusetzen. F\u00fcr beide Anliegen sind im Rahmen der geplanten Revision der Technischen Verordnung \u00fcber Abf\u00e4lle (TVA) Anpassungen bereits vorgesehen.&#13;<\/p>\n<h2>Sonderabf\u00e4lle: Vor allem die Entsorgung kostet<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls Sonderabf\u00e4lle gelten unter anderem L\u00f6sungsmittel, chemische Reaktionsr\u00fcckst\u00e4nde, Strassensammlerschl\u00e4mme, brennbare R\u00fcckst\u00e4nde, Schlacken und Aschen. Sonderabf\u00e4lle d\u00fcrfen nicht via Kehricht oder Kanalisation entsorgt, sondern m\u00fcssen bei spezialisierten Entsorgungsunternehmen abgegeben werden. Die Regulierungen zu den Sonderabf\u00e4llen verlangen, dass Unternehmen, bei denen die Sonderabf\u00e4lle anfallen, die Transportwege der Abf\u00e4lle in einem Begleitschein dokumentieren und die Sonderabf\u00e4lle umweltgerecht \u2013 meistens in einer Verbrennungsanlage \u2013 entsorgen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetroffen von den Regulierungen sind j\u00e4hrlich etwa 30\u2009000 Abgeber- und 500 Entsorgungsbetriebe. Die anfallenden Regulierungskosten belaufen sich insgesamt auf rund 370 Mio. Franken. Davon entf\u00e4llt nur ein geringer Teil \u2013 ca. 5 Mio. Franken \u2013 auf den Vollzug administrativer Vorschriften \u00fcber den Verkehr mit Sonderabf\u00e4llen. Der weitaus gr\u00f6ssere Teil der Kosten \u2013 ca. 360 Mio. Franken \u2013 zahlen die Unternehmen f\u00fcr die umweltvertr\u00e4gliche Entsorgung der Sonderabf\u00e4lle. Wie bei der Abwasserreinigung und den Bauabf\u00e4llen beurteilen Experten und Unternehmen den Vollzug der Vorschriften auch bei den Sonderabf\u00e4llen als sehr gut eingespielt. Die betroffenen Unternehmen beanstanden die Vorschriften nicht. Insbesondere das Informatiksystem mit den elektronischen Begleitscheinen bezeichnen sie als anwenderfreundliche und effiziente Vollzugsl\u00f6sung. Auch bez\u00fcglich der Pflicht zur umweltgerechten Entsorgung von Sonderabf\u00e4llen haben sie grunds\u00e4tzlich keine Beanstandungen. Nennenswerte Verbesserungen dr\u00e4ngen sich somit keine auf.&#13;<\/p>\n<h2>Luftreinhaltung: Relativ geringe &shy;Regulierungskosten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Bereich Luftreinhaltung haben wir die Kosten der Unternehmen f\u00fcr die Feuerungskontrolle und die Sanierungspflicht von Feuerungsanlagen ermittelt. Kosten fallen an, wenn der Feuerungskontrolleur bei der Heizungsanlage misst, ob die Grenzwerte eingehalten werden, oder wenn das Unternehmen die Heizung sanieren oder ersetzen muss, weil sie die Grenzwerte \u2013 z.B. bez\u00fcglich Stickoxide oder Feinstaub \u2013 nicht mehr einh\u00e4lt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetroffen sind alle rund 100\u2009000 Unternehmen in der Schweiz, die eine Heizung \u2013 z.B. in einem B\u00fcrogeb\u00e4ude \u2013 betreiben, sowie jene 8000 Unternehmen pro Jahr, die eine Sanierung oder einen Heizungsersatz vornehmen m\u00fcssen. Die Sanierungspflicht verursacht bei den betroffenen Unternehmen hohe Kosten. Da die meisten Anlagen aber nicht allein wegen der Sanierungspflicht erneuert werden, f\u00e4llt ein Grossteil der Kosten sowieso an. Diese sogenannten \u00abSowiesokosten\u00bb z\u00e4hlen nicht als Regulierungskosten. Bei der Feuerungskontrolle hingegen sind viele Unternehmen betroffen; die Regulierungskosten sind aber gering, weil f\u00fcr eine Feuerungskontrolle nur geringe Kosten anfallen. Insgesamt werden die Regulierungskosten (exklusiv Sowiesokosten) auf rund 75 Mio. Franken gesch\u00e4tzt, wobei etwa 55 Mio. Franken f\u00fcr die Sanierung von Feuerungsanlagen und knapp 20 Mio. Franken f\u00fcr die Feuerungskontrolle anfallen. Im Vergleich zu den Brennstoffkosten sind die Regulierungskosten damit relativ niedrig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Regulierungen und der Vollzug werden von fast allen befragten Experten und Unternehmen akzeptiert und als unproblematisch beurteilt. Der Vollzug k\u00f6nnte allenfalls dadurch optimiert werden, dass Unternehmen, welche die Grenzwerte sehr deutlich unterschreiten, weniger h\u00e4ufig kontrolliert w\u00fcrden.&#13;<\/p>\n<h2>Die drei zentralen Ergebnisse der Studie<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie <i>gesch\u00e4tzten j\u00e4hrlichen Regulierungskosten<\/i> in den untersuchten Bereichen belaufen sich auf 740 Mio. Franken f\u00fcr die Abwasserreinigung, 580 Mio. Franken f\u00fcr die Trennung und Entsorgung von Bauabf\u00e4llen, 365 Mio. Franken f\u00fcr Sonderabf\u00e4lle und 75 Mio. Franken f\u00fcr die Luftreinhaltung bei Feuerungen. Die Kostensch\u00e4tzungen beruhen auf Expertenmeinungen und k\u00f6nnen im Sinne von Gr\u00f6ssenordnungen als solide bezeichnet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Vollzug der Regulierungen wird grunds\u00e4tzlich als gut etabliert und gut umgesetzt beurteilt. Die Unternehmen anerkennen den Umweltnutzen der Regulierungen. Im Grossen und Ganzen werden die Regulierungen akzeptiert und die damit verbundenen Kosten werden nicht als grosse Belastung bezeichnet. Eine grundlegende \u00c4nderung des Systems dr\u00e4ngt sich nicht auf; es besteht aber Potenzial f\u00fcr Optimierungen, z.B. bessere Informationen \u00fcber die Vorteile (Ressourceneinsparung) von prozessintegrierter Abwasserreinigung oder die bessere Planung von Bauvorhaben.Den Regulierungskosten stehen signifikante Nutzen gegen\u00fcber, indem sie die Umweltbelastung von Luft, B\u00f6den und Gew\u00e4ssern und damit verbundene Sch\u00e4den an Menschen und Natur in Grenzen halten (Gesundheitssch\u00e4den, Sch\u00e4den an \u00d6kosystemen, Geb\u00e4udesch\u00e4den etc.). Hinzu kommen Wertsch\u00f6pfungs- und Besch\u00e4ftigungseffekte f\u00fcr die von den Regulierungen betroffenen Unternehmen sowie f\u00fcr Firmen, die den betroffenen Unternehmen Vorleistungen liefern k\u00f6nnen (Betriebsmittel, Planungsdienstleistungen, Entsorgungsleistungen etc.).<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Haushalte ebenfalls; deren Kosten sind hier aber nicht das Thema.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Z.B. Spaltanlagen, \u00d6l- und Fettabscheider, \u00adKoaleszenzabscheider.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Schwebstoffe und eutrophierende Stoffe wie z.B. \u00adNitrate und Phosphate.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Organische Halogen-, Phosphor- und Zinnverbindungen, Cyanide, Metalle und Metallverbindungen, Biozide und Pflanzenschutzmittel usw.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Anforderungen an die Qualifikation von Aushub, \u00adAbraum- und Ausbruchmaterial, damit sie als \u00adunverschmutzt gelten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeden Tag werden in der Schweiz tausende von W\u00e4nden frisch gestrichen. 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Handbuch zur Sch\u00e4tzung der Kosten von Regulierungen sowie zur Identifizierung von Potenzialen f\u00fcr die Verbesserung und Kostenreduktion. 21.\u2009Dezember 2011<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":118302,"main_focus":[156675,157282],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"2843","post_abstract":"","magazine_issue":"20140102","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/54c656f10ac4a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118299"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3589"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118299"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127133,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118299\/revisions\/127133"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157282"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156675"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4002"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4001"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4000"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3589"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=118299"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=118299"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=118299"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=118299"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=118299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}