{"id":118369,"date":"2013-12-01T12:00:00","date_gmt":"2013-12-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/12\/gaeumann-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:22:05","modified_gmt":"2023-08-23T21:22:05","slug":"gaeumann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/12\/gaeumann\/","title":{"rendered":"Die Motive der Zuwanderer in die Schweiz gehen \u00fcber berufliche Gr\u00fcnde hinaus"},"content":{"rendered":"<p class=\"P\"><span style=\"color: #ff00ff;\">Tabelle 1 und Grafiken 1+2 fehlen in dieser Version. F\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Version siehe Pdf.&#13;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Im Auftrag des Bundesamt f\u00fcr Migration (BFM) hat B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung eine Untersuchung zur Motivation der Zuwanderung aus dem EU-25\/Efta-Raum in die Schweiz durchgef\u00fchrt. Neben den Zuwanderungsmotiven der ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte interessierten auch die Rekrutierungsgr\u00fcnde der Schweizer Arbeitgeber.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Kernst\u00fcck der Untersuchung stellt die schriftliche Befragung von Neuzuz\u00fcgerinnen und Neuzuz\u00fcgern aus den EU-25\/Efta-Staaten sowie von Schweizer Arbeitgebern dar. In den acht gr\u00f6ssten St\u00e4dten der Schweiz fand die Befragung direkt bei der Anmeldung auf \u00a0 der Einwohnergemeinde statt, d. h. es wurden EU-25\/Efta-Staatsangeh\u00f6rige befragt, die eine Bewilligung des Typs B (Aufenthaltsbewilligung) oder L (Kurzaufenthaltsbewilligung) beantragten. Bei der Anmeldung wurde den Zuz\u00fcgern zudem ein Fragebogen f\u00fcr ihren Schweizer Arbeitgeber abgegeben. Arbeitnehmenden und Arbeitgebern in der restlichen Schweiz wurde der Fragebogen per Post zugeschickt. Insgesamt haben 2800 Neuzuz\u00fcger und 2900 Arbeitgeber geantwortet. Der R\u00fccklauf betr\u00e4gt damit sowohl bei den Zuz\u00fcgern wie auch bei den Arbeitgebern fast 50%, was eine hohe Repr\u00e4sentativit\u00e4t der Resultate sicherstellt.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Befragung wurde durchgef\u00fchrt, da bislang keine gesamtschweizerischen und detaillierten Daten zum Thema vorlagen. Neben den eigentlichen Motiven wurden bei der Befragung zus\u00e4tzlich verschiedenste Unterscheidungsmerkmale der Zuz\u00fcger und Arbeitgeber erhoben.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Rekrutierungsgr\u00fcnde der Schweizer Arbeitgeber<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Studie zeigt, dass die erwerbst\u00e4tigen Neuzuz\u00fcger zu je etwa einem Viertel in Kleinstunternehmen (bis 9 Mitarbeitende), Kleinunternehmen (10\u201349), mittlere Unternehmen (50\u2013249) und Grossunternehmen (250 und mehr) arbeiten. Die h\u00f6chste Zahl an Personen aus dem EU-25\/Efta-Raum wurden in den Branchen Information und Kommunikation, im Baugewerbe und in den sonstigen Dienstleistungen (u.a. Verleihfirmen) besch\u00e4ftigt. Ob der Hauptsitz des Unternehmens in der Schweiz oder im Ausland liegt und ob das Unternehmen im Ausland t\u00e4tig ist, scheint nur einen geringen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit auszu\u00fcben, eine Person aus dem EU-25\/Efta-Raum zu rekrutieren.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">In Bezug auf die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Rekrutierung einer Person aus dem EU-25\/Efta-Raum<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> gaben 45% der Schweizer Arbeitgeber den nationalen Fachkr\u00e4ftemangel an. Rund 33% stellten eine solche Person aus dem Grund an, dass \u00abzu wenig Kandidaten im lokalen Bewerbungspool\u00bb existieren (auch wenn gesamtschweizerisch kein Mangel besteht) und 19% verwiesen auf die Spezialkenntnisse des Kandidaten bzw. der Kandidatin (es besteht kein Mangel, aber das Profil ist in der Schweiz selten; entsprechend lange dauert es, bis die Stelle besetzt werden kann). Weitere 20% der Arbeitgeber f\u00fchren das Verh\u00e4ltnis zwischen Lohn und Leistung als Grund auf, weshalb eine Person aus dem EU-25\/Efta-Raum statt einer bereits ans\u00e4ssigen besch\u00e4ftigt wurde. Es muss beachtet werden, dass in der Diskussion zum Fachkr\u00e4ftemangel die vier Kategorien teilweise vermischt werden und es daher m\u00f6glich ist, dass in der Befragung die Unterschiede teilweise nicht trennscharf dokumentiert wurden (resp. dass sich in der Praxis die Motive vermischen).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Weitere 23% der Schweizer Arbeitgeber gaben an, dass sie die Person eher zuf\u00e4llig anstellten, d.h. nicht gezielt im Ausland gesucht haben: Bei der Rekrutierung hat sich die Kandidatin, der Kandidat aus dem EU-25\/Efta-Raum als die bestgeeignete Kandidatur herausgestellt. Andere Motive \u2013 wie die Flexibilit\u00e4t sowie Sprach- und Absatzmarktkenntnisse von ausl\u00e4ndischen Kandidaten \u2013 wurden weniger hoch gewichtet.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Befragungsresultate zeigen, dass mittlere und grosse Unternehmen h\u00e4ufiger aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels und der Spezialkenntnisse im Ausland rekrutieren als Klein- und Kleinstunternehmen. Der Landwirtschaftssektor wiederum rekrutiert am h\u00e4ufigsten aus Gr\u00fcnden des Lohn-\/Leistungsverh\u00e4ltnisses; hier wird zudem gezielt im Ausland rekrutiert.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Unterschiedliche Rekrutierungskan\u00e4le<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Der Bewerbungsprozess gibt Hinweise darauf, wie aktiv eine Firma in der Schweiz oder im Ausland gesucht hat. Die Befragungsresultate zeigen, dass 41% der Arbeitgeber das pers\u00f6nliche Netzwerk als Rekrutierungskanal genutzt haben. Diese Art wird bei der Rekrutierung von geringqualifizierten Arbeitskr\u00e4ften und von kleinen Firmen besonders intensiv genutzt. 39% der Unternehmen haben die zu besetzende Stelle auf der eigenen Homepage ausgeschrieben. Dieser Rekrutierungskanal hat insbesondere bei grossen Firmen und bei hochqualifizierten Personen zur Anstellung gef\u00fchrt. 30% der befragten Arbeitgeber haben die Stelle in Printmedien oder auf einer elektronischen Suchseite in der Schweiz ausgeschrieben, 13% auf einer entsprechenden Plattform im Ausland. Weitere 13% der befragten Unternehmen gaben an, einen privaten Arbeitsvermittler oder Headhunter mit der Suche beauftragt zu haben. Jobmessen wurden hingegen nur wenig genutzt (2% in der Schweiz und 2% im Ausland).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Immerhin 23% aller Rekrutierungen kamen nach Blindbewerbungen der Kandidaten zustande. Besonders gross ist der Anteil der Blindbewerbungen in der Westschweiz und bei Personen ohne nachobligatorische Ausbildung.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Profil der Zuz\u00fcger<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Zuwanderer stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Portugal. Die grosse Mehrheit \u2013 79% der Personen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren \u2013 weist bereits zum Zeitpunkt der Anmeldung in der Schweiz eine Anstellung auf.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">In Bezug auf die Ausbildung zeigt die Befragung, dass mehr als die H\u00e4lfte der Befragten (55%) \u00fcber einen Hochschulabschluss verf\u00fcgt; dieser Anteil ist weitaus h\u00f6her als der entsprechende Anteil unter den Schweizern. Auf der anderen Seite haben 13% der Zuz\u00fcger keinerlei nachobligatorische Ausbildung genossen. Die restlichen Zuz\u00fcger weisen entweder eine Berufsausbildung oder eine h\u00f6here Fach- oder Berufsausbildung auf. Drei Viertel der Zuz\u00fcger haben in ihrem Herkunftsland bereits Berufserfahrung gesammelt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Motive der Zuwanderung<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Nach dem ausschlaggebenden Motiv f\u00fcr den Umzug in die Schweiz gefragt, nennen die Zuz\u00fcger am h\u00e4ufigsten wirtschaftliche Motive: 43% der Zuz\u00fcger gaben an, dass sie aufgrund von besseren beruflichen Perspektiven in die Schweiz umgezogen sind. F\u00fcr rund ein Drittel (30%) war zudem ein h\u00f6heres Einkommen ausschlaggebend. An dritter Stelle<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> folgt ein nicht-wirtschaftliches Motiv: 26% der Zuz\u00fcger gaben Landschaft, Natur und Freizeitm\u00f6glichkeiten als entscheidenden Migrationsgrund an. Auch Interesse an Neuem<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> (24%), Schweizer Kultur (22%) und Verwandte oder Freunde in der Schweiz (21%) sind h\u00e4ufig genannte Migrationsgr\u00fcnde.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Arbeitslosigkeit im Heimatland (oder das erh\u00f6hte Risiko einer solchen) haben 25% als Zuwanderungsmotiv genannt. Diese Resultate zeigen, dass sowohl Pull- als auch Push-Faktoren f\u00fcr die Zuwanderung in die Schweiz bedeutend sind.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Bei der Wahl des Standortes (zus\u00e4tzlicher Frageblock, nicht grafisch dargestellt) das bestehende Netzwerk in der Schweiz (Familie, Bekannte), sprachliche Aspekte und die geografische N\u00e4he zum Herkunftsstaat eine wichtige Rolle: Die drei Aspekte wurden von fast jeder zweiten zugezogenen Person genannt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Migrations- und Rekrutierungsgr\u00fcnde im Vergleich<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Tabelle 1 f\u00fchrt die drei h\u00f6chstbewerteten Motive der Zuz\u00fcger wie auch der Arbeitgeber auf, differenziert nach Qualifikationsniveau. Es zeigt sich dabei eine hohe \u00c4hnlichkeit zwischen den Ausbildungsgruppen \u2013 sowohl bei den Antworten der Zuz\u00fcger als auch der Arbeitgeber.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Nicht nur f\u00fcr Arbeitgeber, sondern auch f\u00fcr Neuzuz\u00fcger stehen wirtschaftliche Gr\u00fcnde im Vordergrund. Damit ist jedoch nicht eine kurzfristige Optimierung der Lohn- oder Kostenstruktur gemeint: F\u00fcr die Zuz\u00fcger stehen berufliche Perspektiven \u2013 vor dem Einkommen \u2013 an erster Stelle. Analog ist f\u00fcr Arbeitgeber die Suche nach einem Profil, das in der Schweiz nicht gefunden werden kann, ausschlaggebend; Lohn\u00fcberlegungen sind im Vergleich dazu zweitranging.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Im Vergleich sind zwei Gruppen auffallend:<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Personen, die eine Hochschul- oder Universit\u00e4tsbildung absolviert haben, heben sich bez\u00fcglich der Migrationsgr\u00fcnde von den anderen Gruppen ab. Bei den Migrationsgr\u00fcnden unterscheiden sie sich aufgrund der hohen Bedeutung von nicht-wirtschaftlichen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Bei der Gruppe ohne nachobligatorische Ausbildung stehen bei den Arbeitgebern finanzielle Anreize st\u00e4rker im Vordergrund. Bei den Neuzuz\u00fcgern in dieser Ausbildungsklasse wird das Lohnmotiv etwa gleich h\u00e4ufig wie bei den anderen Gruppen aufgef\u00fchrt. Sie unterscheiden sich hingegen von den anderen Neuzuz\u00fcgern, weil Verwandte oder Freunde bei der Migrationsentscheidung ein gr\u00f6sseres Gewicht einnehmen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Hauptgrund f\u00fcr Rekrutierung im Ausland ist Fachkr\u00e4ftemangel<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Auf der Seite der Arbeitgeber nimmt der Fachkr\u00e4ftemangel in seiner nationalen und lokalen Auspr\u00e4gung mit Abstand das gr\u00f6sste Gewicht als Rekrutierungsgrund ein. Die beste \u00dcbereinstimmung mit den Anforderungen wird ebenfalls h\u00e4ufig aufgef\u00fchrt, h\u00e4ufiger noch als das Verh\u00e4ltnis Lohn\/Leistung. Dieses Ergebnis trifft allerdings nicht f\u00fcr jedes Profil zu; so ist das Lohnmotiv der wichtigste Grund bei der Rekrutierung von Personen ohne nachobligatorische Ausbildung.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Resultate zu den Rekrutierungskan\u00e4len haben gezeigt, dass viele Arbeitgeber ihre aktive Suche auf die Schweiz beschr\u00e4nken, dies trotz des wahrgenommenen Fachkr\u00e4ftemangels. Sie nutzen das pers\u00f6nliche Netzwerk, die eigene Webseite und eine Annonce in Print- oder elektronischen Medien in der Schweiz. Explizite Suchaktivit\u00e4ten im Ausland \u2013 wie Annoncen in ausl\u00e4ndischen Medien, Jobmessen \u2013 werden verh\u00e4ltnism\u00e4ssig selten genutzt. Dies h\u00e4ngt vermutlich mit der momentanen Attraktivit\u00e4t der Schweiz als Arbeits- und Wohnort zusammen: Kandidaten aus Europa melden sich bereits aus dem Heimatland proaktiv beispielsweise mit Blindbewerbungen bei Unternehmen, ohne dass Arbeitgeber selbst aktiv suchen m\u00fcssen. Diese Feststellung bezieht sich auf die durchschnittliche Rekrutierung; je nach Stellenprofil sind auch aktive Suchanstrengungen seitens der Arbeitgeber notwendig.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Nicht-wirtschaftliche Motive im Fokus<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Nicht-wirtschaftliche Motive stellten f\u00fcr Zuz\u00fcger aus dem EU-25\/Efta-Raum nicht etwa Begleiteffekte dar, sondern wurden ebenfalls als ausschlaggebend f\u00fcr den Umzug bezeichnet. Diese Motive werden voraussichtlich auch bei der zuk\u00fcnftigen Zuwanderung eine wichtige Rolle spielen und sind sowohl bei der Rekrutierung von Fachkr\u00e4ften aus dem europ\u00e4ischen Ausland wie auch bei der Vermarktung und Pflege von Standorten zu ber\u00fccksichtigen. Die nicht-wirtschaftlichen Motive nehmen zudem eine von der wirtschaftlichen Grosswetterlage unabh\u00e4ngige Rolle ein.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Befragungsresultate zeigen, dass Netzwerkeffekte eine grosse Wirkung auf die Einwanderungsstr\u00f6me aus\u00fcben. F\u00fcr rund die H\u00e4lfte der befragten Zuz\u00fcger waren Bekannte in der Schweiz mitunter ein Grund, hierhin zu ziehen. Die Bedeutung von Netzwerken konnte auch bei den Bewerbungskan\u00e4len festgestellt werden: Ein Drittel der Zuz\u00fcger hat bei der Befragung vermerkt, die Stelle durch Bekannte gefunden zu haben.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">\u00abWas gab den Ausschlag f\u00fcr die Rekrutierung einer neu zuwandernden Person anstatt einer bereits in der Schweiz ans\u00e4ssigen?\u00bb&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Die Liste umfasste 17 Motive, unter denen eine oder mehrere Optionen ausgew\u00e4hlt werden konnten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">In der Befragung wurde diese Antwortkategorie als \u00abNeugier\/Abenteuerlust\u00bb aufgef\u00fchrt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Vgl. B,S,S. und FAI (2009): Indikatorensystem Fachkr\u00e4ftemangel, verf\u00fcgbar unter www.sbfi.admin.ch, Themen, Berufsbildung, Evaluationen und Studien zur Berufsbildung, \u00dcbersicht Studien.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tabelle 1 und Grafiken 1+2 fehlen in dieser Version. F\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Version siehe Pdf.&#13; &#13; Im Auftrag des Bundesamt f\u00fcr Migration (BFM) hat B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung eine Untersuchung zur Motivation der Zuwanderung aus dem EU-25\/Efta-Raum in die Schweiz durchgef\u00fchrt. 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Das Indikatorensystem erm\u00f6glicht, die Fachkr\u00e4ftesituation in einem Berufsfeld mit verschiedenen Indikatoren zu erfassen.a Die Analyse zeigt, dass Berufe, bei denen eine angespannte Fachkr\u00e4ftesituation zu beobachten ist, im Durchschnitt tats\u00e4chlich eine h\u00f6here Migrationsquote aufweisen. Der Zusammenhang ist allerdings nicht so stark, dass er als einzig bedeutender Treiber der Rekrutierung von ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften identifiziert werden k\u00f6nnte. Weitere Faktoren \u2013 wie beispielsweise die Regulierung oder geforderten Sprachkenntnisse in einem Berufsfeld \u2013 beeinflussen die Migrationsquote unabh\u00e4ngig von der Fachkr\u00e4ftesituation.<\/p>&#13;\n&#13;\n<\/div>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":118372,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"2783","post_abstract":"","magazine_issue":"20131201","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55156ab0c6ed4"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118369"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3972"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118369"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118369\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127147,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118369\/revisions\/127147"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3679"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=118369"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=118369"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=118369"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=118369"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=118369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}