{"id":118449,"date":"2013-11-01T12:00:00","date_gmt":"2013-11-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/11\/andersen-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:22:23","modified_gmt":"2023-08-23T21:22:23","slug":"andersen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/11\/andersen\/","title":{"rendered":"Das Smart Living Lab in Freiburg: Ein Geb\u00e4ude der Zukunft wird Realit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Schliessung der Brauerei Cardinal haben der Kanton und die Stadt Freiburg beschlossen, das Gel\u00e4nde in ein Innovationsquartier namens \u00abBlue Factory\u00bb umzuwandeln. Am Projekt beteiligt ist auch die Eidg. Technische Hochschule Lausanne, die den Akzent auf die technologischen Innovationen am Bau legen will. Das daraus hervorgegangene Projekt \u00abSmart Living Lab\u00bb soll ein nationales Kompetenzzentrum werden, das verschiedene Akteure und Institutionen aus dem Bereich der Wohntechnologien von morgen zusammenbringt und den Kern eines internationalen Netzwerks rund um diese Thematik bildet. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201311_11_Andersen_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"185\" \/>&#13;<\/p>\n<p class=\"bildquelle\">Foto: Blue Factory<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Smart Living Lab wird eine Abteilung der Eidg. Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), zwei Gruppen f\u00fcr angewandte Forschung der Hochschule f\u00fcr Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR) sowie eine Abteilung der Universit\u00e4t Freiburg umfassen. In geringerem Umfang wird das Geb\u00e4ude- und Energienetzwerk (GEN) des Wissenschafts- und Technologiezentrums des Kantons Freiburg (WTZ-FR) als Drehscheibe zu den regionalen und nationalen Unternehmen fungieren. Dieses wird auch die Beziehungspflege mit anderen Kompetenzzentren auf internationaler Ebene sicherstellen.&#13;<\/p>\n<h2>Ein Arbeits- und Lebensraum, der seiner Zeit voraus ist<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas SLL-Projekt soll im Herzen der Blue Factory einen Arbeits- und Lebensraum schaffen, der seiner Zeit best\u00e4ndig voraus ist. Er wird ein interinstitutionelles und interdisziplin\u00e4res Kompetenzzentrum beherbergen, das auf innovative Technologien und Konzepte im Geb\u00e4udebereich spezialisiert ist. Ziel ist die Anerkennung als:&#13;<\/p>\n<h2>Grundlagen- und angewandte Forschung zusammenbringen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Zentrum vereint die in der Grundlagen- und konzeptuellen Forschung t\u00e4tigen Akteure (wie EPFL und UniFR) mit jenen, die sich vor allem mit der Anwendung befassen (HTA-FR und GEN), und erm\u00f6glicht damit den Zugang zu unterschiedlichen und komplement\u00e4ren Kompetenzen und Kenntnissen. Durch diese Komplementarit\u00e4t erweitern sich auch die Finanzierungsquellen: Europ\u00e4ische Union (EU), Schweizerischer Nationalfonds (SNF), Kommission f\u00fcr Technologie und Innovation (KTI), Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE), Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu), Fachhochschule Westschweiz (HES-SO), \u00f6ffentliche K\u00f6rperschaften, Industriepartner, Vertragspartner usw. Die Forschungen orientieren sich an den nationalen und internationalen Strategien in diesem Bereich, insbesondere an der europ\u00e4ischen Strategie zur Gesamtenergieeffizienz von Geb\u00e4uden. Dabei stehen Fragen zur Innovation nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Renovationen und Umbauten bestehender Bausubstanz im Fokus. Im Bereich der Humanwissenschaften wird das Zentrum juristische und \u00f6konomische Fragen im Zusammenhang mit der effizienten Umsetzung seiner Innovationen behandeln. Um die Interaktion Mensch-Geb\u00e4ude zu verbessern, wird ein interdisziplin\u00e4rer Ansatz verfolgt unter Einbezug von Informatik und Sozialwissenschaften. Dieser beinhaltet neuartige Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sowie Studien zu den kognitiven Auswirkungen und zum sozialen Verhalten.&#13;<\/p>\n<h2>Ein beschleunigter Markttransfer<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn enger Zusammenarbeit mit privaten Partnern werden die Teams des Zentrums Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen durchf\u00fchren. Das Zentrum nimmt damit die Rolle eines Katalysators ein f\u00fcr den Markttransfer von Konzepten und Spitzentechnologien, welche in den mehr der Grundlagenforschung zugewandten Zentren entwickelt werden (ETH und Universit\u00e4ten). Dazu geh\u00f6rt auch die aktive Suche nach Schl\u00fcsselpartnern in diesem Bereich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Danksagung&#13;<\/p>\n<h3>Danksagung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Autoren danken der Hochschule f\u00fcr Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR) sowie der Universit\u00e4t Freiburg (UniFR) f\u00fcr ihren Beitrag zur Redaktion dieses Artikels.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Eine Ausbildungsst\u00e4tte&#13;<\/p>\n<h3>Eine Ausbildungsst\u00e4tte<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie im Rahmen der Projekte und der Zusammenarbeit erworbenen Kenntnisse und F\u00e4higkeiten bilden die Grundlage der Ausbildungen, die im SLL angeboten werden. Es\u00a0handelt sich um Weiterbildungen und Nachdiplom-Studieng\u00e4nge (wie z.B. Master of Professional Studies), Graduate Schools, Workshops, Sommerakademien und Laboratorien auf den Piloteinrichtungen, aber auch Zertifikatausbildungen von Berufsverb\u00e4nden wie der Schweizerischen Anwaltskammer, der\u00a0Schweizerischen Kammer technischer und wissenschaftlicher Gerichtsexperten oder dem Kollegium der schweizerischen Expert-Architekten. Eine Grundausbildung ist in der Blue Factory nicht vorgesehen; daf\u00fcr sind die\u00a0jeweiligen Institutionen der SLL-Mitglieder zust\u00e4ndig. Am Zentrum k\u00f6nnen aber Projekte f\u00fcr Master- oder Doktorarbeiten durchgef\u00fchrt werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Schliessung der Brauerei Cardinal haben der Kanton und die Stadt Freiburg beschlossen, das Gel\u00e4nde in ein Innovationsquartier namens \u00abBlue Factory\u00bb umzuwandeln. Am Projekt beteiligt ist auch die Eidg. Technische Hochschule Lausanne, die den Akzent auf die technologischen Innovationen am Bau legen will. 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