{"id":118579,"date":"2013-10-01T12:00:00","date_gmt":"2013-10-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/10\/baumann-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:22:44","modified_gmt":"2023-08-23T21:22:44","slug":"baumann-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/10\/baumann-3\/","title":{"rendered":"Massenentlassungen in der Schweiz: Ein Problem vor allem f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende"},"content":{"rendered":"<p>Welche beruflichen Aussichten haben Industriebesch\u00e4ftigte in der Schweiz, die im Rahmen einer Betriebsschliessung entlassen werden? Eine Erhebung der Universit\u00e4t Lausanne zeigt, dass zwei Jahre nach der Entlassung \u00fcber zwei Drittel der Betroffenen wieder eine Stelle gefunden haben. Insbesondere \u00e4ltere Arbeitnehmende hatten im Nachgang von Betriebsschliessungen grosse M\u00fche, eine Stelle zu finden. Nach Betriebsschliessungen stellt ein fortgeschrittenes Alter offenbar einen gr\u00f6sseren Nachteil dar als eine fehlende Ausbildung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201310_18_Baumann_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<\/p>\n<p class=\"bildquelle\">Foto: Keystone<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Ank\u00fcndigungen von Betriebsschliessungen sorgen in der \u00d6ffentlichkeit regelm\u00e4ssig f\u00fcr grosse Betroffenheit. Traditionsreiche Betriebe verschwinden, ganze Belegschaften werden \u00fcber Nacht arbeitslos, und viele Leute sehen sich einer unsicheren Zukunft ausgesetzt. Was sind die Auswirkungen von Betriebsschliessungen im Schweizer Industriesektor auf die betroffenen Arbeitnehmenden? In einer Erhebung der Universit\u00e4t Lausanne wurden ehemalige Besch\u00e4ftigte von f\u00fcnf mittelgrossen Industriebetrieben befragt, die in den Jahren 2009 oder 2010 geschlossen wurden und ihre gesamte Belegschaft entlassen hatten. Von den insgesamt 1203 ehemaligen Besch\u00e4ftigten nahmen 748 Personen an der Erhebung teil.&#13;<\/p>\n<h2>Zwei Drittel sind wieder erwerbst\u00e4tig<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZum Zeitpunkt unserer Erhebung, also 1,5 bis 2,5 Jahre nach der Betriebsschliessung, hatten 69% der Befragten wieder eine Stelle gefunden. F\u00fcr eine Mehrheit der entlassenen Industriearbeitenden scheinen somit die Besch\u00e4ftigungsperspektiven durchaus intakt zu sein. Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass die grosse Mehrheit (86%) der Personen, die wieder eine Stelle gefunden haben, mit einem unbefristeten Vertrag ausgestattet sind. 17% der Befragten waren weiterhin oder \u2013 in \u00fcber einem Drittel dieser F\u00e4lle \u2013 wieder arbeitslos. 8% liessen sich fr\u00fchpensionieren, und 3% hatten das regul\u00e4re Pensionsalter erreicht. Weitere 3% hatten sich aus anderen Gr\u00fcnden aus dem Arbeitsmarkt zur\u00fcckgezogen. Die vergleichsweise hohe Wiederbesch\u00e4ftigungsrate muss in den Kontext einer relativ guten Arbeitsmarktlage gestellt werden. Im Zeitraum, welcher die Studie abdeckt, lag die offizielle Arbeitslosenquote in der Schweiz trotz Finanzkrise auf einem moderaten Niveau zwischen 3,7% (2009) und 2,8% (2011).&#13;<\/p>\n<h2>Geringe Unterschiede zwischen Ausbildungsstufen und Berufsgruppen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWelche Merkmale beeinflussen die Wiederbesch\u00e4ftigung? Wir finden keine signifikanten Unterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern. Auch zwischen den Ausbildungsstufen sind die Differenzen geringer als erwartet. 72% der Personen mit einem Universit\u00e4tsabschluss, einem Fachhochschulabschluss oder einer h\u00f6heren Berufsbildung und 70% der Personen mit einer Berufslehre haben wieder eine Stelle gefunden. Bei Personen ohne post-obligatorischen Schulabschluss sind es nur geringf\u00fcgig weniger (66%). Der Unterschied ist etwas gr\u00f6sser, wenn man statt den Wiederbesch\u00e4ftigungsquoten die Arbeitslosenquoten vergleicht: Diese liegt bei 22% f\u00fcr Personen ohne post-obligatorischen Bildungsabschluss, bei 18% f\u00fcr Personen mit Lehre und bei 13% f\u00fcr Personen mit einem Terti\u00e4rabschluss.&#13;<\/p>\n<h2>Alter als Handicap f\u00fcr die Wiederbesch\u00e4ftigung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDeutliche Unterschiede sind in Bezug auf das Alter sichtbar. Bei Personen unter 55 Jahren haben \u00fcber 80% wieder eine Stelle gefunden. In der Altersgruppe zwischen 55 und 59 Jahren f\u00e4llt dieser Wert jedoch auf 53%; bei den 60- bis 64-J\u00e4hrigen sind es gar nur 13%. Spiegelbildlich verh\u00e4lt es sich mit der Arbeitslosenquote: 30% in der Altersgruppe von 55 bis 59 Jahren sowie 36% in derjenigen von 60 bis 64 Jahren waren zum Zeitpunkt unserer Erhebung arbeitslos. Zur gleichen Zeit waren weniger als 10% der Personen unter 40 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen. \u00c4ltere Arbeitnehmende scheinen bei einer Betriebsschliessung besonders exponiert zu sein. Im Gegensatz dazu hat die grosse Mehrheit der unter 40-J\u00e4hrigen den \u00dcbergang in eine neue Stelle problemlos gemeistert.&#13;<\/p>\n<h2>Ein Drittel rasch wiederbesch\u00e4ftigt, ein Drittel langzeitarbeitslos<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Analyse der Dauer der Stellensuche deutet darauf hin, dass die von einer Betriebsschliessung betroffenen Arbeitnehmenden zumeist entweder rasch wieder eine Stelle gefunden haben oder aber sehr lange arbeitslos bleiben. Ein Drittel der Personen, die aktiv eine Arbeit suchten, waren nach zwei Monaten Stellensuche bereits wieder erwerbst\u00e4tig. Im Gegensatz dazu ben\u00f6tigte ein anderes Drittel der Befragten entweder l\u00e4nger als ein Jahr, um eine Stelle zu finden, oder war weiterhin arbeitslos. Im Schnitt dauerte der Suchprozess etwas l\u00e4nger f\u00fcr Frauen und Personen ohne post-obligatorische Ausbildung. Am st\u00e4rksten wirken jedoch wiederum die Altersdifferenzen. Die Wahrscheinlichkeit, l\u00e4nger als ein Jahr auf Stellensuche zu sein, steigt mit dem Alter progressiv an: 40- bis 49-J\u00e4hrige haben eine um 13% h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, langzeitarbeitslos zu werden als die Unter-30-J\u00e4hrigen. Bei 55- bis 59-J\u00e4hrigen liegt diese Wahrscheinlichkeit um 30% h\u00f6her.&#13;<\/p>\n<h2>R\u00fcckgang beim Lohn<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Betriebsschliessung kann die weitere Besch\u00e4ftigung negativ beeinflussen oder sich nachteilig auf den Lohn auswirken. Wenn wir den Bruttomedianlohn aller Befragten in der ehemaligen Stelle mit jenem in der neuen Stelle vergleichen, beobachten wir einen R\u00fcckgang von 6294 auf 6148 Franken. Zugleich ist der Anteil der L\u00f6hne von monatlich unter 4000 Franken pro Monat von 4% vor der Entlassung auf 6% nach der Entlassung gestiegen.&#13;<br \/>\nAlle Angaben standardisiert f\u00fcr eine 40-Stundenwoche und inklusive eines allf\u00e4lligen 13. Monatslohnes. Eine Analyse der Lohnver\u00e4nderung f\u00fcr die Wiederbesch\u00e4ftigten zeigt, dass der Anteil der Lohnverlierer jenen der Lohngewinner \u00fcbertrifft: 55% der Wiederbesch\u00e4ftigten mussten einen Lohnverlust hinnehmen, gegen\u00fcber 40%, die einen Lohngewinn verzeichnen konnten. Dabei waren die Einbussen f\u00fcr 28% der Wiederbesch\u00e4ftigten mit \u00fcber 10% erheblich, w\u00e4hrend 20% Lohnfortschritte von \u00fcber 10% erzielten.&#13;<\/p>\n<h2>Starke Lohnverluste f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr wen hat sich die Lohnsituation verbessert und f\u00fcr wen verschlechtert? F\u00fcr Frauen hat sich der Lohn zwischen der ehemaligen und der neuen Stelle im Schnitt nicht ver\u00e4ndert. Demgegen\u00fcber mussten M\u00e4nner eine durchschnittliche Einbusse von 3% hinnehmen. Von den drei Ausbildungskategorien konnten einzig die Besch\u00e4ftigten mit einem Terti\u00e4rabschluss ihr Lohnniveau halten. Ungelernte und Besch\u00e4ftigte mit Lehre mussten hingegen einen Lohnr\u00fcckgang von 4% verkraften. Die gr\u00f6ssten Unterschiede finden wir wiederum zwischen den Alterskategorien (siehe <i>Grafik 2<\/i>). F\u00fcr die j\u00fcngste Kategorie der unter 29-J\u00e4hrigen hat sich der Lohn in der neuen gegen\u00fcber der ehemaligen Stelle um 8% erh\u00f6ht. Dies ist nicht erstaunlich, denn diese Besch\u00e4ftigten sind am Beginn ihrer Erwerbslaufbahn und profitieren von einer steil ansteigenden Lohnkurve. Die zwei mittleren Alterskategorien von 30\u201339 Jahren und 40\u201349 Jahren konnten ihren Lohn nach der Entlassung halten. F\u00fcr die zwei \u00e4ltesten Kohorten ist der Lohn jedoch deutlich gefallen: um 8% f\u00fcr die 55- bis 59-J\u00e4hrigen und gar um 17% f\u00fcr die 60- bis 64-J\u00e4hrigen. Folglich arbeiten die zwei \u00e4ltesten Alterskategorien in ihrer neuen Stelle einen bis zwei Monate l\u00e4nger, um dasselbe Jahreseinkommen wie in der ehemaligen Stelle zu erzielen.&#13;<\/p>\n<h2>Bilanz: Schwererer Stand f\u00fcr \u00e4ltere als f\u00fcr ungelernte Arbeitslose<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nRund zwei Jahre nach der Betriebsschliessung haben zwei von drei Betroffenen wieder eine Stelle gefunden. Einer von sechs Befragten ist weiterhin arbeitslos und einer von neun ging (fr\u00fchzeitig) in Pension. Das Alter scheint die Chancen, eine Stelle zu einem \u00e4hnlichen Lohn zu finden, wesentlich st\u00e4rker beeinflusst zu haben als das Geschlecht, die Berufsgruppe oder die Ausbildung. W\u00e4hrend f\u00fcr die Alterskohorten unter 40 Jahren der \u00dcbergang in eine neue Stelle meist problemlos ablief, hatten Erwerbst\u00e4tige \u00fcber 54 Jahren grosse M\u00fche, eine Arbeit zu finden \u2013 und mussten im Fall einer Wiederbesch\u00e4ftigung meist erhebliche Lohnverluste hinnehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abVorausgesagte Wahrscheinlichkeit der Wiederbesch\u00e4ftigung f\u00fcr einen Mann mit Berufslehre nach Alter\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abVer\u00e4nderung des Lohnes in der neuen Stelle gegen\u00fcber der Stelle vor Massenentlassung, nach Alter\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00abErwerbssituation und Lohnver\u00e4nderung nach Geschlecht, Alter und Ausbildung\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Datengrundlage und regionale Unterschiede&#13;<\/p>\n<h3>Datengrundlage und regionale Unterschiede<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweizerische Arbeitskr\u00e4fteerhebung (Sake) erm\u00f6glicht es nicht, arbeitslose Personen zu identifizieren, die ihre Stelle aufgrund einer Betriebsschliessung verloren haben. Daher haben wir eine eigene Datenerhebung bei f\u00fcnf Industrieunternehmen durchgef\u00fchrt. Vier Unternehmen waren in der Grossregion Espace Mittelland angesiedelt und ein Unternehmen im Kanton Genf. Die Massenentlassungen fanden zwischen 2009 und 2010 statt. Die Erhebung fand 1,5 bis 2,5 Jahre sp\u00e4ter bei einer Stichprobe von 1203 entlassenen Personen per Post, Internet und Telefon statt. 748 Personen nahmen daran teil, was einem R\u00fccklauf von 62% entspricht. Dieser Wert liegt deutlich \u00fcber einer fr\u00fcheren Studie zu Massenentlassungen in der Schweiz. a F\u00fcr einen Teil der Teilnehmenden wurden die Umfragedaten mit administrativen Daten der Arbeitslosenversicherung sowie der Unternehmen erg\u00e4nzt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnsere Studie zeigt grosse Unterschiede zwischen den Regionen. Die Wiederbesch\u00e4ftigungsrate f\u00fcr das Unternehmen in Genf liegt nur halb so hoch wie bei den vier Unternehmen aus der Region Espace Mittelland. Zudem sind auch die Lohneinbussen etwas h\u00f6her f\u00fcr jene Befragten des Genfer Unternehmens, die wieder eine Stelle gefunden haben. Diese Differenzen erkl\u00e4ren sich zum Teil durch die h\u00f6here Arbeitslosenquote im Kanton Genf. Zudem waren rund die H\u00e4lfte der ehemaligen Besch\u00e4ftigten des Genfer Unternehmens franz\u00f6sische Grenzg\u00e4nger \u2013 und diese hatten besonders grosse M\u00fche, wieder eine Stelle zu finden. b&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\na Vgl. Weder und Wyss (2010).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nb Vgl. Baumann und Oesch (2013).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Ver\u00e4nderung des subjektiven Wohlbefindens&#13;<\/p>\n<h3>Ver\u00e4nderung des subjektiven Wohlbefindens<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWie hat sich die Betriebsschliessung auf das subjektive Wohlbefinden ausgewirkt? Unsere Umfrage befragt die Teilnehmenden nach ihrer Lebenszufriedenheit vor der Entlassung und 1,5 bis 2,5 Jahre danach. Zwei Ergebnisse sind bemerkenswert: Erstens scheinen pensionierte Personen deutlich zufriedener zu sein als Wiederbesch\u00e4ftigte. Obwohl drei Viertel der Pensionierten fr\u00fchpensioniert wurden und folglich weiterhin erwerbst\u00e4tig sein k\u00f6nnten, ist ihr subjektives Wohlbefinden besser als jenes der Erwerbst\u00e4tigen. Zweitens hat die Zufriedenheit der Arbeitslosen und Inaktiven stark \u2013 um einen Drittel \u2013 abgenommen. Das subjektive Wohlbefinden dieser zwei Gruppen liegt deutlich unter jenem der Erwerbst\u00e4tigen. Beim Gros der Arbeitslosen handelt es sich offensichtlich nicht um freiwillige Arbeitslosigkeit. Ebenso hat sich die Mehrheit der Inaktiven nicht freiwillig vom Arbeitsmarkt verabschiedet. R\u00fcckmeldungen der Studienteilnehmenden deuten denn auch darauf hin, dass die Entlassung f\u00fcr einen Teil der Betroffenen schwerwiegende psychosoziale Folgen hatte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 3: Bibliografie&#13;<\/p>\n<h3>Bibliografie<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Baumann, I. und Oesch, D. (2013): Wiederbesch\u00e4ftigung nach Betriebsschliessungen im Industriesektor der Schweiz, SECO-Publikation Arbeitsmarktpolitik Nr. 38.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Weder, R. und Wyss, S. (2010): Arbeitslosigkeit unter niedrig Qualifizierten: Die Rolle der Globalisierung. SECO-Publikation Arbeitsmarktpolitik Nr. 29.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>OECD (2009). How Do Industry, Firm and Worker Characteristics Shape Job and Worker Flows?, in: OECD Employment Outlook. Paris, S. 117\u201363.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Oesch, D. (2013): Occupational Change in Europe. How Technology and Education Transform the Job Structure, Oxford University Press.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche beruflichen Aussichten haben Industriebesch\u00e4ftigte in der Schweiz, die im Rahmen einer Betriebsschliessung entlassen werden? Eine Erhebung der Universit\u00e4t Lausanne zeigt, dass zwei Jahre nach der Entlassung \u00fcber zwei Drittel der Betroffenen wieder eine Stelle gefunden haben. Insbesondere \u00e4ltere Arbeitnehmende hatten im Nachgang von Betriebsschliessungen grosse M\u00fche, eine Stelle zu finden. Nach Betriebsschliessungen stellt ein [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3931,"featured_media":35413,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":3931,"seco_co_author":[3932,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Assistentin am Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften der Universit\u00e4t Lausanne","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur \u00e0 l\u2019Institut des sciences sociales de l\u2019universit\u00e9 de Lausanne","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":3932,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Soziologie am Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften der Universit\u00e4t Lausanne","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeur de sociologie \u00e0 l\u2019Institut des sciences sociales, universit\u00e9 de Lausanne"}],"short_title":"","post_lead":"","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":118582,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"2691","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55323809ac5b2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118579"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3931"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118579"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118579\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127188,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118579\/revisions\/127188"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3932"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3931"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=118579"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=118579"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=118579"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=118579"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=118579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}