{"id":118644,"date":"2013-09-01T12:00:00","date_gmt":"2013-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/09\/beier-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:23:10","modified_gmt":"2023-08-23T21:23:10","slug":"beier-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/09\/beier-3\/","title":{"rendered":"Wann verlagern Unternehmen ihren Hauptsitz ins Ausland?"},"content":{"rendered":"<p>Im Wettbewerb um die Ansiedlung\u00a0von Hauptsitzen z\u00e4hlt die Schweiz zu den weltweit attraktivsten und erfolgreichsten Standorten. Die politische Auseinandersetzung dar\u00fcber, welche Auswirkungen verschiedene Initiativen und Vorst\u00f6sse auf die Attraktivit\u00e4t der Schweiz als Standort f\u00fcr Hauptsitze haben, wird intensiv und teilweise hochemotional gef\u00fchrt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Faktoren einen Einfluss darauf haben, dass Unternehmen ihren Hauptsitz ins Ausland verlagern. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201309_16_Beier_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"302\" \/>&#13;<\/p>\n<p class=\"bildquelle\">Foto: Keystone<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte spielt die Frage, wann Unternehmen ihren Hauptsitz ins Ausland verlegen, eine wichtige Rolle. In der wissenschaftlichen Literatur finden sich zahlreiche Studien zur Auslandsverlagerung von Betriebs- oder Produktionsst\u00e4tten. Demgegen\u00fcber gibt es bislang nur wenige empirische Analysen zur Verlagerung von Hauptsitzen. Der Entscheid, einen Hauptsitz zu verlegen, wird jedoch nicht zwingend nach den gleichen Kalk\u00fclen getroffen wie jener zur Verlagerung von anderen Unternehmensbereichen.&#13;<\/p>\n<h2>Drei Arten von Einflussfaktoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZur Identifikation m\u00f6glicher Einflussfaktoren wurden f\u00fcr die vorliegende Untersuchung in der bestehenden Fachliteratur systematisch die Faktoren herausgearbeitet und zu einem strukturierten Gesamtbild zusammengefasst, die bereits empirisch best\u00e4tigt werden konnten. Insgesamt lieferten 8 wissenschaftliche Studien 42 Einflussfaktoren auf die Verlagerung von Hauptsitzen ins Ausland. Unternehmen verf\u00fcgen im Normalfall \u00fcber genau einen Unternehmenshauptsitz, k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus aber auch weitere Divisionshauptsitze besitzen. Dies ist insbesondere bei multinationalen Unternehmen h\u00e4ufig der Fall. Den ausgewerteten Studien folgend wurden sowohl Hauptsitze ganzer Unternehmen (Unternehmenshauptsitze) als auch Hauptsitze einzelner Unternehmensdivisionen (Divisionshauptsitze) betrachtet. Die identifizierten Einflussfaktoren lassen sich in drei Kategorien untergliedern:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Unternehmensbezogene Faktoren: Eigenschaften eines Unternehmens, die beeinflussen, dass ein Hauptsitz ins Ausland verlagert wird;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>standortbezogene Push-Faktoren: standortspezifische Rahmenbedingungen, die beeinflussen, dass ein Hauptsitz von einem Standort wegverlagert wird;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>standortbezogene Pull-Faktoren: standortspezifische Rahmenbedingungen, die beeinflussen, dass ein Hauptsitz an einen Standort hin verlagert wird.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Tabelle 1<\/i> ordnet die einzelnen Einflussfaktoren den Kategorien zu und fasst sie zu inhaltlich homogenen Gruppen zusammen. Die Gruppen sind nach der Anzahl an Einzeleinfl\u00fcssen absteigend sortiert. Die \u00dcbersichtstabelle zeigt die beeinflussenden Faktoren, inwieweit der Effekt proportional oder antiproportional zum beeinflussenden Faktor gerichtet ist, auf welcher Ebene die Verlagerungen untersucht wurden, die Anzahl der untersuchten F\u00e4lle, die Region, in der die Untersuchung erfolgte und die Studie, in welcher der jeweilige Einfluss nachgewiesen wurde.&#13;<\/p>\n<h2>Unternehmensbezogene Faktoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei den unternehmensbezogenen Faktoren konnten besonders h\u00e4ufig verschiedene Effekte nachgewiesen werden, die auf der Eigent\u00fcmerstruktur des Unternehmens basieren. So ist die Wahrscheinlichkeit h\u00f6her, dass ein Unternehmen einen Hauptsitz ins Ausland verlagert, je h\u00f6her der Anteil ausl\u00e4ndischer Anteilseigner ist. Dies trifft auch zu, wenn ein Unternehmen mit der Erstnotierung an einer ausl\u00e4ndischen B\u00f6rse gelistet ist. Demgegen\u00fcber ist die Wahrscheinlichkeit niedriger, je st\u00e4rker sich die Unternehmensanteile auf wenige Besitzer konzentrieren oder wenn das Heimatland auch Anteilseigner am Unternehmen ist, z.B. \u00fcber einen Staatsfonds.Eine weitere wichtige Gruppe von Faktoren bezieht sich auf die Segmentierung des Unternehmens und der <i>Headquarter<\/i>-Leistungen. Ein Hauptsitz wird tendenziell eher verlagert, je h\u00f6her die Anzahl an Divisionen oder (Divisions-)Hauptsitzen im Unternehmen ist. Insgesamt werden regionale Divisionshauptsitze eher verlagert als globale Unternehmenshauptsitze, wobei die Wahrscheinlichkeit der Verlagerung eines Divisionshauptsitzes mit zunehmendem Anteil der Mitarbeitenden der Division an der Mitarbeiterzahl des Gesamtunternehmens sinkt. Ausserdem zeigt sich, dass Mischkonzerne seltener einen Hauptsitz verlagern als Unternehmen mit geringerem Diversifikationsgrad.Erwartungsgem\u00e4ss wirken sich verschiedene Masse der Auslandsorientierung eines Unternehmens auf die Neigung aus, einen Hauptsitz ins Ausland zu verlagern. Entsprechend tendieren ausl\u00e4ndische Unternehmen eher dazu, einen Hauptsitz zu verlagern. Sowohl ein hoher Anteil der Auslandsums\u00e4tze an den Gesamtums\u00e4tzen als auch ein hoher Anteil an Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten im Ausland korrespondieren mit einer h\u00f6heren Neigung, den Hauptsitz zu verlegen. Hat eine Division einen hohen Anteil an Mitarbeitenden im Ausland, neigen Unternehmen ebenfalls eher dazu, deren Hauptsitz ins Ausland zu verlagern. Hat dagegen ein multidivisionales Unternehmen als Ganzes einen hohen Anteil der Mitarbeitenden im Ausland, tendiert es eher dazu, die Hauptsitze der Divisionen im Heimatland zu belassen, um die F\u00fchrung der Divisionen enger zusammenzuhalten.Auch in Bezug auf das Kerngesch\u00e4ft eines Unternehmens lassen sich relevante Einfl\u00fcsse feststellen. So ist die Wahrscheinlichkeit einer Verlagerung h\u00f6her, wenn ein Hauptsitz relativ unabh\u00e4ngig von den anderen Gesch\u00e4ftseinheiten operiert oder wenn ein Unternehmen in seinem Kerngesch\u00e4ft Dienstleistungen anbietet. Gegenl\u00e4ufige Effekte zeigten sich bei verschiedenen Massen f\u00fcr die Unternehmensgr\u00f6sse. Unternehmen mit h\u00f6herem Umsatz verlagern tendenziell eher einen Hauptsitz ins Ausland, w\u00e4hrend dies bei h\u00f6herer Mitarbeiterzahl eher nicht der Fall ist. Ferner sinkt mit zunehmendem Unternehmensalter die Wahrscheinlichkeit, dass es zur Verlagerung eines Hauptsitzes kommt. Fusionen und \u00dcbernahmen wirken sich hingegen positiv auf diese Wahrscheinlichkeit aus.&#13;<\/p>\n<h2>Standortbezogene Push-Faktoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen einen Hauptsitz weg verlegen, korrespondiert zum einen mit der absoluten H\u00f6he der Unternehmenssteuern, der relativen H\u00f6he des Steuersatzes auf repatriierte ausl\u00e4ndische Unternehmensgewinne im Vergleich zu anderen potenziellen Standorten sowie mit dem Vorliegen besonderer Besteuerungsregelungen. Zum anderen spielt das an einem Standort verf\u00fcgbare Humankapital bei einer Abwanderungsentscheidung eine Rolle. Ist dort die allgemeine Besch\u00e4ftigungsquote hoch, ist auch die Tendenz zu Verlagerungen hoch. Befinden sich hingegen viele Hauptsitze von Unternehmen aus der gleichen Branche an einem Standort, f\u00e4llt die Neigung zur Abwanderung geringer aus. Ein weiterer potenzieller Push-Faktor ist die Lage eines Standorts. Demnach tendieren Unternehmen seltener dazu, einen Hauptsitz von einem Standort mit grossem Flughafen weg zu verlegen.&#13;<\/p>\n<h2>Standortbezogene Pull-Faktoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin breit nachgewiesener positiver Einfluss auf die Ansiedlung von Hauptsitzen stellt das an einem Standort verf\u00fcgbare Humankapital dar. Hauptsitze werden tendenziell eher in die N\u00e4he anderer Hauptsitze verlagert. Dies gilt auch, wenn an einem Standort vielf\u00e4ltige Kompetenzen im Bereich Unternehmensdienstleistungen verf\u00fcgbar sind. Ebenso werden Standorte bevorzugt, in denen ein hoher Anteil der Besch\u00e4ftigen im Bereich Unternehmens- und Finanzdienstleistungen sowie in der jeweiligen Branche des Unternehmens t\u00e4tig ist.Allgemein tendieren Unternehmen eher dazu, ihren Hauptsitz an Standorte mit hoher Einwohnerzahl sowie mit hohem Pro-Kopf-Einkommen zu verlagern. Standorte, in denen die L\u00f6hne bei Hauptsitzen und Anbietern von Unternehmensdienstleistungen oder ganz allgemein im Durchschnitt hoch liegen, werden dagegen tendenziell gemieden. Standorte mit hohem Pro-Kopf-Einkommen werden anscheinend eher mit einer hohen Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr die Mitarbeitenden assoziiert, wohingegen die L\u00f6hne der potenziellen Arbeitnehmenden und die Preise von Serviceanbietern eher als Kostenfaktoren aufgefasst werden.Die zentrale geografische Lage eines Standorts innerhalb eines Wirtschaftsraumes hat ebenfalls einen positiven Einfluss. Dar\u00fcber hinaus ist von Bedeutung, wie gut die weltweite Erreichbarkeit \u2013 z.B. durch interkontinentale Fl\u00fcge \u2013 ist.Analog zu den Push-Faktoren konnten bei den Pull-Faktoren Einfl\u00fcsse der Besteuerung auf die Neigung, einen Hauptsitz an einen bestimmten Standort zu verlagern, nachgewiesen werden. Hier sind die Eigenschaften der Besteuerung entsprechend gegenl\u00e4ufig ausgerichtet: H\u00f6here Unternehmenssteuern an einem Standort tragen grunds\u00e4tzlich dazu bei, dass Unternehmen eher davon absehen, einen Hauptsitz dort hin zu verlagern. Abschliessend erweist sich ein gutes allgemeines Gesch\u00e4ftsklima als f\u00f6rderlich.&#13;<\/p>\n<h2>Unternehmenseigenschaften beeinflussen die Standortwahl wesentlich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDurch die systematische Auswertung der bestehenden empirischen Studien liessen sich drei verschiedene Kategorien von Faktoren identifizieren, die Unternehmen nachweislich bei der Entscheidung beeinflussen, einen Hauptsitz ins Ausland zu verlagern. Dabei beziehen sich 21 der 42 signifikanten Einfl\u00fcsse auf Unternehmenseigenschaften. Besonders umfangreich erforscht sind die Einfl\u00fcsse, die von der Eigent\u00fcmerstruktur, der Segmentierung und der Auslandsorientierung sowie dem Kerngesch\u00e4ft der Unternehmen ausgehen. Auf Ebene der standortbezogenen Rahmenbedingungen wurden bisher 6 Push-Faktoren und 15 Pull-Faktoren nachgewiesen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Humankapital, dem steuerlichen Umfeld und der geografischen Lage zu. Faktoren dieser Gruppen wirken sowohl als Push- wie auch als Pull-Faktoren.Die bisherigen Erkenntnisse vermitteln den Eindruck, dass f\u00fcr die Entscheidung, einen Hauptsitz ins Ausland zu verlagern, unternehmensspezifische Faktoren von mindestens genauso grosser Bedeutung sind wie standortspezifische Rahmenbedingungen. Bei der Interpretation der Resultate muss allerdings ber\u00fccksichtigt werden, dass den analysierten Studien v\u00f6llig unterschiedliche Datenquellen zugrunde liegen und teilweise lediglich verf\u00fcgbare Sekund\u00e4rdaten ausgewertet wurden. Dies f\u00fchrt dazu, dass nur Effekte untersucht wurden, f\u00fcr die entsprechende Daten erh\u00e4ltlich waren. Dies kann zu Verzerrungen zwischen theoretisch begr\u00fcndbaren Hypothesen und tats\u00e4chlich in Studien getesteten Hypothesen f\u00fchren. Eine einschr\u00e4nkende Anmerkung ist ferner bez\u00fcglich der nachgewiesenen Effekte und deren Auswertungen \u00fcber die verschiedenen Studien hinweg zu machen. Da die hier aufgezeigten Effekte nicht in einem Gesamtmodell getestet wurden, bleibt unklar, inwieweit die Effekte auch gleichzeitig auftreten.&#13;<\/p>\n<h2>Weiterer Untersuchungsbedarf<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInsgesamt zeigt der \u00dcberblick, dass sich bislang nur wenige Studien empirisch mit der Frage auseinandergesetzt haben, welche Faktoren einen Einfluss darauf haben, dass Unternehmen einen Hauptsitz ins Ausland verlagern. Ausserdem zeigt sich, dass Themengebiete zahlreicher politischer Initiativen und Vorst\u00f6sse bisher nicht untersucht wurden. Diese sind u.a. in den Bereichen Gesellschafts-, Wettbewerbs- und Arbeitsrecht angesiedelt. F\u00fcr eine sachorientierte wirtschaftspolitische Debatte dar\u00fcber, welche Auswirkungen die verschiedenen Dossiers auf die Attraktivit\u00e4t der Schweiz als Standort f\u00fcr Hauptsitze haben, sind daher vertiefende empirische Untersuchungen dringend notwendig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00ab\u00dcberblick der Einflussfaktoren auf die Verlagerung von Hauptsitzen ins Ausland\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Untersuchungsdesign&#13;<\/p>\n<h3>Untersuchungsdesign<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Auswahl der einbezogenen Studien basiert auf klar definierten Kriterien. Die\u00a0systematische Suche nach grunds\u00e4tzlich anwendbaren Studien erfolgte anhand der einschl\u00e4gigen thematischen Schlagworte aus dem normierten Vokabular der Datenbanken Econbiz und EBSCO Host \u2013 Business Source Premier. Darauf aufbauend wurden Zitationen von und auf diese Studien weiterverfolgt, um\u00a0auch Studien zu finden, die nicht direkt in der Suche erschienen. Abschliessend wurden diejenigen Studien f\u00fcr die weiterf\u00fchrende Auswertung ausgew\u00e4hlt, welche die folgenden vier Kriterien erf\u00fcllen:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Studien, die in wissenschaftlichen Zeitschriften ver\u00f6ffentlicht worden sind;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Studien, die quantitative statistische Verfahren anwenden, um signifikante empirische Zusammenh\u00e4nge nachzuweisen;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Studien, welche die Effekte auf Verlagerungen von Hauptsitzen bestehender Unternehmen untersuchen;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Studien, welche die Verlagerungen \u00fcber Landes- oder Staatengrenzen (zwischen US-Bundesstaaten) hinweg ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nNach Anwendung dieser Kriterien blieben acht Studien zur Auswertung \u00fcbrig. Im vorliegenden Beitrag werden alle Faktoren aufgef\u00fchrt und nach Einflusskategorien gruppiert, bei denen in einer der analysierten Studien ein signifikanter Effekt auf die Verlagerung von Hauptsitzen nachgewiesen werden konnte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Literatur&#13;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Bel, G., Fageda, X. (2008): Getting There Fast: Globalization, Intercontinental Flights and Location of Headquarters. In: Journal of Economic Geography, 8. Jg., Nr. 4, S. 471\u2013495.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Benito, G.R.G., Lunnan, R., Tomassen, S. (2011): Distant Encounters of the Third Kind: Multinational Companies Locating Divisional Headquarters Abroad. In: Journal of Management Studies, 48. Jg., Nr. 2, S. 373\u2013394.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Birkinshaw, J., Braunerhjelm, P., Holm, U., Terjesen, S. (2006): Why Do Some Multinational Corporations Relocate Their Headquarters Overseas? In: Strategic Management Journal, 27. Jg., Nr. 7, S. 681\u2013700.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Davis, J.C., Henderson, J.V. (2008): The Agglomeration of Headquarters. In: Regional Science and Urban Economics. 38. Jg., Nr. 5, S. 445\u2013460.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Forsgren, M., Holm, U., Johanson, J. (1995): Division Headquarters Go Abroad \u2013 A Step in the Internationalization of the Multinational Corporation. In: Journal of Management Studies, 32. Jg., Nr. 4, S. 475\u2013491.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Laamanen, T., Simula, T., Torstila, S. (2012): Cross\u2013Border Relocations of Headquarters in Europe. In: Journal of International Business Studies, 43. Jg., Nr. 2, S. 187\u2013210.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Strauss-Kahn, V., Vives, X. (2009): Why and Where do Headquarters Move? In: Regional Science and Urban Economics, 39. Jg., Nr. 2, S. 168\u2013186.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Voget, J. (2011): Relocation of Headquarters and International Taxation. In: Journal of Public Economics, 95. Jg., Nr. 9\u201310, S. 1067\u20131081.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wettbewerb um die Ansiedlung\u00a0von Hauptsitzen z\u00e4hlt die Schweiz zu den weltweit attraktivsten und erfolgreichsten Standorten. Die politische Auseinandersetzung dar\u00fcber, welche Auswirkungen verschiedene Initiativen und Vorst\u00f6sse auf die Attraktivit\u00e4t der Schweiz als Standort f\u00fcr Hauptsitze haben, wird intensiv und teilweise hochemotional gef\u00fchrt. 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