{"id":118684,"date":"2013-09-01T12:00:00","date_gmt":"2013-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/09\/lalive-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:23:10","modified_gmt":"2023-08-23T21:23:10","slug":"lalive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/09\/lalive\/","title":{"rendered":"Soziale Netzwerke: Ein wertvoller Trumpf bei der Arbeitssuche f\u00fcr waadtl\u00e4ndische Arbeitslose"},"content":{"rendered":"<p>Bei der Arbeitssuche ist es ein klarer Vorteil, \u00fcber einen grossen Freundes- und Bekanntenkreis zu verf\u00fcgen. Allerdings wurde die\u00a0Rolle sozialer Netzwerke bei der Wiedereingliederung in den\u00a0Arbeitsmarkt bisher kaum wissenschaftlich analysiert. Eine\u00a0Studie zum Kanton Waadt kommt zum Schluss, dass soziale\u00a0Kontakte von zentraler Bedeutung sind, auch wenn ihr Einfluss je nach Personengruppe und Branche variiert. Eine Sensibilisierung f\u00fcr die Thematik kann den beruflichen Wiedereinstieg ebenfalls beg\u00fcnstigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPersonalvermittler sind der Ansicht, dass ein dichtes Beziehungsnetz hilft, die Stellensuche zu verk\u00fcrzen und betonen generell die grosse Bedeutung informeller Kontakte beim Wiedereingliederungsprozess. Verschiedene Untersuchungen best\u00e4tigen diese Einsch\u00e4tzungen. So spielt die Rekrutierung \u00fcber informelle Kan\u00e4le sogar in modernen und formalisierten Arbeitsm\u00e4rkten wie Schweden oder Deutschland eine enorm wichtige Rolle. Auch wenn die Forschung zu sozialen Netzwerken von Arbeitslosen recht d\u00fcnn ges\u00e4t ist, zeigen doch die wenigen einschl\u00e4gigen Studien, dass ein prall gef\u00fclltes Adressbuch die R\u00fcckkehr in die Arbeitswelt im Allgemeinen beschleunigt (siehe <i>Kasten 1<\/i>&#13;<\/p>\n<h3>Forschungsstand<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Jahr 1974 publizierte Mark Granovetter mit Getting A Job eine Studie, die als Pionierarbeit gilt. Sie zeigt die \u00fcberaus wichtige Rolle der Netzwerke bei der Rekrutierung in der US-amerikanischen Stadt Newton auf. Seither gehen die Studien dieses Typs in die Dutzenden. Sie kommen in der Regel zum Schluss, dass eine grosse Zahl von Personen, teilweise gar die Mehrheit, dank ihren Beziehungsnetzen eine neue Stelle gefunden haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Literatur zur Rolle der sozialen Netze unter den Arbeitslosen ist etwas weniger ergiebig. Korpi (2011) beobachtet anhand von schwedischen Daten, dass Arbeitslose mit grossen Netzwerken und vielen Kontakten im Freundeskreis schneller aus der Arbeitslosigkeit herausfinden als andere Arbeitslose. Im gleichen Sinne schliesst Brandt (2006), dass Arbeitslose, die angeben, \u00fcber mehr Freunde zu verf\u00fcgen, schneller eine neue Stelle finden. Dieser Befund wird von Larsen (2008) f\u00fcr d\u00e4nische Langzeitarbeitslose best\u00e4tigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Studien erlauben allerdings nicht mit Sicherheit zu sagen, dass Personen mit soliden Netzwerken generell schneller aus der Arbeitslosigkeit herausfinden. Mouw (2013) tr\u00e4gt diesem Aspekt Rechnung und folgert, dass eine gute Vernetzung nicht per se die Wahrscheinlichkeit erh\u00f6he, eine Arbeit zu finden. Die positive Korrelation zwischen Netzwerk sowie Geschwindigkeit und Wahrscheinlichkeit des Findens einer Stelle sei falsch. Sie erkl\u00e4re sich wahrscheinlich durch Unterschiede in der Pers\u00f6nlichkeit oder anderen nicht beobachtbaren Variablen, welche gleichzeitig auf die Faktoren Netzwerk und Wahrscheinlichkeit des Findens einer Stelle wirken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n).Die hier pr\u00e4sentierte Studie zum Kanton Waadt widmete sich dieser Thematik. Sie hat sich auf folgende Fragen konzentriert:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Welche Zusammenh\u00e4nge bestehen zwischen individuellen Merkmalen (Nationalit\u00e4t, Geschlecht, Bildung, Alter) und Merkmalen von Netzwerken?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Welchen Gebrauch machen neu Arbeitslose bei der Arbeitssuche von ihrem Beziehungsnetz?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Wie kommen Arbeitssuchende zu einer neuen Stelle, und welche Rolle spielen dabei die Netzwerke?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Welchen Einfluss hat eine experimentelle Sensibilisierungsmassnahme auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt?<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Systematisches Vorgehen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZielgruppe der Studie waren Personen, welche zwischen Februar und April 2012 neu arbeitslos geworden waren (siehe <i>Grafik 1<\/i>). Dank dem Amt f\u00fcr Arbeit des Kantons Waadt konnten wir bei den Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (<i>S\u00e9ances d\u2019information collectives sur l\u2019assurance-ch\u00f4mage, Sicorp<\/i>), die jeweils kurz nach der Anmeldung bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) stattfinden, einen Fragebogen vorlegen. Praktisch alle Teilnehmenden (97%) erkl\u00e4rten sich bereit, die Fragen zum Umfang ihres sozialen Netzwerks, ihrer Suchaktivit\u00e4ten und anderer relevanter Informationen zu beantworten.Parallel dazu wurde die H\u00e4lfte dieser Gruppe f\u00fcr die Bedeutung der sozialen Netzwerke sensibilisiert (Behandlungsgruppe). Die \u00dcberpr\u00fcfung der Wirksamkeit dieser Massnahme erfolgte mittels eines Vergleichs der Resultate mit der anderen H\u00e4lfte der an den Informationsveranstaltungen teilnehmenden Personen (Kontrollgruppe). Die Verteilung der Veranstaltungen auf beide Gruppen erfolgte quasi-zuf\u00e4llig.Die Antworten wurden anschliessend mit den administrativen Daten des Seco (Lamda) abgeglichen. Dieser Schritt betraf nur diejenigen Personen, welche dazu ihr Einverst\u00e4ndnis gegeben hatten (etwa 3600). Schliesslich erhielten die Teilnehmenden nach Antritt der neuen Stelle einen zweiten Fragebogen zugestellt. Dessen Ziel war es, den Anteil derjeniger Personen abzusch\u00e4tzen, welche ihre Stelle dank informeller Kontakte gefunden hatten und die Art ihrer Beziehungen zu bestimmen. Die Antwortquote liegt derzeit bei rund 40% (ca. 1300 Personen).&#13;<\/p>\n<h2>Ungleichheit und Bedeutung der pers\u00f6nlichen Beziehungsnetze<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie <i>Bedeutung der pers\u00f6nlichen Beziehungsnetze<\/i> ist nicht f\u00fcr alle Personen gleich gross. So suggerieren die Resultate der Studie, dass Frauen und Personen ohne nachobligatorischen Bildung \u00fcber weniger dichte Netzwerke auf beruflicher, famili\u00e4rer und freundschaftlicher Ebene verf\u00fcgen als andere soziale Gruppen. Sie sind auch weniger auf den spezialisierten Internetseiten pr\u00e4sent. Dies bedeutet, dass die Arbeitssuchenden ihre Beziehungsnetze nicht alle gleich nutzen k\u00f6nnen und somit auch nicht von identischen Ressourcen profitieren.Mit dem zweiten Fragebogen tritt deutlich zutage, dass zu den effizientesten Kontakten jene Personen z\u00e4hlen, die in der gleichen Branche wie die Arbeitssuchenden t\u00e4tig sind. Das trifft speziell auf ehemalige Arbeitskollegen \u2013 haupts\u00e4chlich Kader \u2013 oder andere berufliche Bekanntschaften zu. Folglich sollte sich die netzwerkbasierte Arbeitssuche auf Personen abst\u00fctzen, die in irgendeiner Form mit der Arbeitswelt verbunden sind und somit \u00fcber n\u00fctzliche Informationen zur Wiedereingliederung verf\u00fcgen. Die Analyse konnte einige <i>Faktoren<\/i> identifizieren, <i>welche die Arbeitslosen zum Gebrauch ihres Netzwerks animieren<\/i>. Dazu geh\u00f6rt das Ausmass der Anstrengung w\u00e4hrend der Arbeitssuche, die Gr\u00f6sse des Netzwerks und insbesondere die Einsch\u00e4tzung von dessen Bedeutung. Eine Rolle spielt auch die F\u00e4higkeit, mit seinem Umfeld \u00fcber die pers\u00f6nliche Lage sprechen zu k\u00f6nnen. Diese Resultate sind ein Hinweis darauf, dass die Arbeitslosen die Bedeutung der Netzwerke unterschiedlich einsch\u00e4tzen und sich dies auf ihr Verhalten auswirkt. Deshalb sollten alle Arbeitslosen entsprechend sensibilisiert werden, damit sie sich der Bedeutung der Netzwerke bei der Stellensuche bewusst werden.Die Bedeutung von Netzwerken unterscheidet sich auch stark <i>je nach Branche.<\/i> Generell sind schwach qualifizierte Personen mehr von informellen Kontakten abh\u00e4ngig, um zu einer neuen Stelle zu gelangen (siehe <i>Grafik 2<\/i>). Eine Differenzierung der Antworten je nach Sektor zeigt, dass das pers\u00f6nliche Beziehungsnetz in Branchen mit einem hohen Anteil an unqualifizierten Arbeitspl\u00e4tzen das haupts\u00e4chliche Mittel ist, um an eine Stelle zu gelangen. Das betrifft die Landwirtschaft, die Baubranche sowie Hotellerie und Restauration. In diesen drei Branchen geben die Mehrzahl der Antwortenden an, die letzte Stelle dank ihrer Beziehungen erhalten zu haben.&#13;<\/p>\n<h2>Wertvolle Hilfe zur Beendigung der Arbeitslosigkeit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVon den 750 Arbeitslosen, welche innerhalb der ersten 9\u201311 Monate eine neue Stelle fanden, haben 31% von einem Netzwerk profitiert. Noch h\u00f6her ist der Anteil derjeniger, die ihre letzte Arbeitsstelle \u00fcber einen pers\u00f6nlichen Kontakt fanden (rund 44%).Zwei Gruppen scheinen bei ihrer Suche h\u00e4ufig von sozialen Netzwerken zu profitieren: Arbeitslose mit mehr als 45 Jahren und Angeh\u00f6rige von Staaten, die h\u00e4ufig auf dem waadtl\u00e4ndischen Arbeitsmarkt vertreten sind (z.B. Franzosen, Portugiesen). Da erstere stark von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, ist f\u00fcr sie ein Netzwerk besonders wertvoll. Dank ihrer langj\u00e4hrigen Berufst\u00e4tigkeit k\u00f6nnen sie \u00fcberdies ihre zahlreichen Unternehmenskontakte ausspielen, was die R\u00fcckkehr in die Arbeitswelt beg\u00fcnstigt.&#13;<\/p>\n<h2>Sensibilisierung f\u00fcr die Bedeutung der\u00a0Netzwerke<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf der Basis unserer Erfahrungen empfehlen wir, eine gezielte Information zur Bedeutung von Netzwerken in die Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung zu integrieren. Das bestehende Dispositiv erw\u00e4hnt diesen Kanal nur als eine unter zahlreichen M\u00f6glichkeiten der Arbeitssuche. Die hier pr\u00e4sentierte Studie zeigt, dass mit etwas mehr Zeitaufwand zur Diskussion der Rolle von Beziehungsnetzen die berufliche Wiedereingliederung f\u00fcr bestimmte Gruppen erleichtert werden kann. Insbesondere Frauen k\u00f6nnten davon profitieren (siehe <i>Grafik 3<\/i>). Entsprechend sch\u00e4tzt eine \u00fcberwiegende Mehrheit der an der Studie beteiligten RAV-Beraterinnen und -Berater (32 von 38), dass die Sensibilisierung f\u00fcr soziale Netze die Chancen bei der Arbeitssuche f\u00fcr diejenigen, die daran teilgenommen haben, erh\u00f6ht hat. Diese aus einer Reihe von Diapositiven bestehende Massnahme kann nat\u00fcrlich \u00fcberarbeitet, verk\u00fcrzt und gezielter auf die beruflichen Beziehungen als wichtigste Kontakte ausgerichtet werden. Der Ablauf der Informationsveranstaltungen w\u00fcrde damit nur sehr geringf\u00fcgig abge\u00e4ndert \u2013 und dennoch gewissen Untergruppen erlauben, ihre sozialen Netzwerke vermehrt gewinnbringend einzusetzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abProzess und verf\u00fcgbare Stichproben\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abWahrscheinlichkeit f\u00fcr einen m\u00e4nnlichen Arbeitslosen ohne post-obligatorische Bildung, dank\u00a0Netzwerk\u00a0eine Stelle zu finden\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3: \u00abAnteile arbeitsloser Personen nach Dauer und Bezugsgruppe\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Forschungsstand&#13;<\/p>\n<h3>Forschungsstand<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Jahr 1974 publizierte Mark Granovetter mit Getting A Job eine Studie, die als Pionierarbeit gilt. Sie zeigt die \u00fcberaus wichtige Rolle der Netzwerke bei der Rekrutierung in der US-amerikanischen Stadt Newton auf. Seither gehen die Studien dieses Typs in die Dutzenden. Sie kommen in der Regel zum Schluss, dass eine grosse Zahl von Personen, teilweise gar die Mehrheit, dank ihren Beziehungsnetzen eine neue Stelle gefunden haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Literatur zur Rolle der sozialen Netze unter den Arbeitslosen ist etwas weniger ergiebig. Korpi (2011) beobachtet anhand von schwedischen Daten, dass Arbeitslose mit grossen Netzwerken und vielen Kontakten im Freundeskreis schneller aus der Arbeitslosigkeit herausfinden als andere Arbeitslose. Im gleichen Sinne schliesst Brandt (2006), dass Arbeitslose, die angeben, \u00fcber mehr Freunde zu verf\u00fcgen, schneller eine neue Stelle finden. Dieser Befund wird von Larsen (2008) f\u00fcr d\u00e4nische Langzeitarbeitslose best\u00e4tigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Studien erlauben allerdings nicht mit Sicherheit zu sagen, dass Personen mit soliden Netzwerken generell schneller aus der Arbeitslosigkeit herausfinden. Mouw (2013) tr\u00e4gt diesem Aspekt Rechnung und folgert, dass eine gute Vernetzung nicht per se die Wahrscheinlichkeit erh\u00f6he, eine Arbeit zu finden. Die positive Korrelation zwischen Netzwerk sowie Geschwindigkeit und Wahrscheinlichkeit des Findens einer Stelle sei falsch. Sie erkl\u00e4re sich wahrscheinlich durch Unterschiede in der Pers\u00f6nlichkeit oder anderen nicht beobachtbaren Variablen, welche gleichzeitig auf die Faktoren Netzwerk und Wahrscheinlichkeit des Findens einer Stelle wirken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Literatur&#13;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Brandt M., Soziale Kontakte als Weg aus der Erwerbslosigkeit, in: K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 58, Heft 3, 2006.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Korpi T., Good Friends in Bad Times? Social Networks and Job Search Among the Unemployed, Acta Sociologica, Bd. 44, 2001, S. 159\u2013169.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Larsen C., Networks Versus Economic Incentives, CCWS Working Paper Nr. 2008\u201359, Aalborg University, 2008.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Mouw T., Social Capital and Finding a Job: Do Contacts Matter?, in: American Sociological Review, 68, 2003.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Arbeitssuche ist es ein klarer Vorteil, \u00fcber einen grossen Freundes- und Bekanntenkreis zu verf\u00fcgen. Allerdings wurde die\u00a0Rolle sozialer Netzwerke bei der Wiedereingliederung in den\u00a0Arbeitsmarkt bisher kaum wissenschaftlich analysiert. Eine\u00a0Studie zum Kanton Waadt kommt zum Schluss, dass soziale\u00a0Kontakte von zentraler Bedeutung sind, auch wenn ihr Einfluss je nach Personengruppe und Branche variiert. 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