{"id":118704,"date":"2013-09-01T12:00:00","date_gmt":"2013-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/09\/sheldon-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:23:40","modified_gmt":"2023-08-23T21:23:40","slug":"sheldon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/09\/sheldon\/","title":{"rendered":"Der Schweizer Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich: Ein Erfolgsmodell"},"content":{"rendered":"<p>In Bezug auf die Arbeitslosigkeit schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich seit Jahrzehnten sehr gut ab. So betrug die Arbeitslosenquote im Durchschnitt des vergangenen Jahres 4,2%. Ausser in Norwegen, wo sich die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum auf 3,2% belief, wies kein europ\u00e4isches Land eine niedrigere Quote auf. Wie\u00a0ist das vergleichsweise tiefe Niveau zu erkl\u00e4ren?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201309_14_Sheldon_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<\/p>\n<p class=\"bildquelle\">Foto: Keystone<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Arbeitsmarkt\u00f6konomie unterscheidet verschiedene Formen von Arbeitslosigkeit. Zun\u00e4chst ist zwischen Gleichgewichts- und Ungleichgewichtsarbeitslosigkeit zu unterscheiden. Gleichgewichtsarbeitsarbeitslosigkeit wird als jene H\u00f6he der Arbeitslosigkeit bezeichnet, die sich bei einer ausgeglichenen Konjunktur einstellt. Diese auch Sockelarbeitslosigkeit genannte Gr\u00f6sse betr\u00e4gt in der Schweiz derzeit etwa 3%. Sie bleibt selbst bei guter Konjunktur bestehen und suggeriert einen dauerhaften bzw. gleichgewichtigen Zustand. Die Ungleichgewichtsarbeitslosigkeit dagegen schwankt im Konjunkturablauf und ist folglich konjunkturbedingt. Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die Gleichgewichtsarbeitslosigkeit.Die Gleichgewichtsarbeitslosigkeit unterteilt sich wiederum in strukturelle und friktionelle Arbeitslosigkeit. Die Bezeichnungen beziehen sich auf die Ursachen der Erwerbslosigkeit. Strukturelle Arbeitslosigkeit beschreibt die Stellenlosigkeit, die dann entsteht, wenn die Merkmalsprofile der Stellensuchenden und der offenen Stellen nicht zueinander passen \u2013 wenn etwa die Arbeitgeber Maurer suchen und die Stellensuchenden aus Dachdeckern bestehen. Friktionelle Arbeitslosigkeit resultiert aus einem Mangel an Transparenz auf dem Arbeitsmarkt. Stellenlose m\u00fcssen erst eine passende Stelle finden. Dies erfordert Zeit, w\u00e4hrend der die Stellensuchenden arbeitslos bleiben.&#13;<\/p>\n<h2>Verzerrtes Bild der Schweiz vor 1977<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nErste Hinweise auf die Gr\u00fcnde f\u00fcr die international unterschiedlich hohe Arbeitslosigkeit liefert die Entwicklung der Arbeitslosenquoten seit 1970 nach OECD-L\u00e4ndern. Die Arbeitslosenquote in der Schweiz lag mit wenigen Ausnahmen immer unter jenen der anderen L\u00e4ndergruppen. Im Hinblick auf die 1970er-Jahre ist das Bild f\u00fcr die Schweiz allerdings verzerrt. Wie <i>Grafik 1<\/i> zeigt hat die Arbeitslosenquote in diesem Zeitraum nie die 1%-Marke \u00fcberschritten. Dies lag aber nicht etwa an einem hohen Besch\u00e4ftigungsgrad, sondern an der Arbeitslosenstatistik, die auf Arbeitslosenmeldungen bei den Arbeits\u00e4mtern beruht. In Wirklichkeit gingen im Gefolge der ersten \u00d6lpreiskrise Mitte der 1970er-Jahre eine Viertelmillion oder rund 8% aller Arbeitspl\u00e4tze hierzulande verloren. Dies hat die Arbeitslosenstatistik damals nicht erfasst, weil ein Grossteil der ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte nicht sesshaft und die Arbeitslosenversicherung nicht Pflicht war. Seinerzeit waren nur rund 20% aller Erwerbst\u00e4tigen gegen Arbeitslosigkeit versichert. Arbeitslose ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte wanderten deshalb vielfach in ihre Heimat zur\u00fcck, w\u00e4hrend sesshafte Stellenlose ohne Anspruch auf Taggeld ihre Arbeitslosigkeit nicht bei einem Arbeitsamt meldeten. Seit 1977 ist die Arbeitslosenversicherung obligatorisch und ein Grossteil der ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte sesshaft geworden. Eine vorhandene Unterbesch\u00e4ftigung widerspiegelt sich heute viel st\u00e4rker in der Arbeitslosenstatistik als damals.&#13;<\/p>\n<h2>Bek\u00e4mpfung entstandener Arbeitslosigkeit ist entscheidend<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Grafik 1<\/i> zeigt ferner, dass die Arbeitslosenquoten in allen Regionen fast synchron ansteigen. Das gilt f\u00fcr die erste Erd\u00f6lkrise um 1975, die zweite Erd\u00f6lkrise anfangs der 1980er-Jahre, die internationale W\u00e4hrungskrise zu Beginn der 1990er-Jahre, das Platzen der IT-Blase nach 2000 und die Finanzkrise um 2008. Alle Einbr\u00fcche haben die L\u00e4nder gleichermassen erfasst. Der Unterschied besteht vielmehr darin, was in den Erholungsphasen passierte. In Nordamerika und Ozeanien fielen die Arbeitslosenquoten auf ihr Ausgangsniveau zur\u00fcck, w\u00e4hrend sie\u00a0in den anderen Regionen auf hohem Niveau verharrten. Dementsprechend liegt die Durchschnittsarbeitslosenquote vor und nach 1990 in Nordamerika und Ozeanien etwa gleich hoch, w\u00e4hrend sie in den anderen L\u00e4ndern nach 1990 deutlich h\u00f6her ausf\u00e4llt (siehe <i>Grafik 2<\/i>). Diese Unterschiede deuten darauf hin, dass der unterschiedliche Erfolg der L\u00e4nder im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit nicht in der Verhinderung von Stellenlosigkeit begr\u00fcndet liegt, sondern in der Bek\u00e4mpfung einer einmal entstandenen Stellenlosigkeit. Darauf weist auch <i>Grafik 3<\/i> hin, welche die Arbeitslosenquoten der hier betrachteten L\u00e4nder mit deren Anteilen an Langzeitarbeitslosen im Jahre 2007 vergleicht. Langzeitarbeitslose sind Stellenlose, die mehr als ein Jahr ohne Arbeit sind. Im Jahre 2007 herrschte in den meisten L\u00e4ndern vor der Finanzkrise Hochkonjunktur. Trotzdem lag die Arbeitslosenquote in einer Anzahl von L\u00e4ndern relativ hoch. Im Allgemeinen fiel sie in jenen L\u00e4ndern h\u00f6her aus, in denen der Langzeitarbeitslosenanteil ebenfalls hoch lag. Dies ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, da eine hohe Arbeitslosigkeit sich auf zweifache Weise ergeben kann: durch viele Stellenverluste oder durch eine lange Arbeitslosigkeitsdauer. <i>Grafik 3<\/i> deutet darauf hin, dass eher Letzteres zutrifft.&#13;<\/p>\n<h2>Potenzielle Bestimmungsfaktoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDa Gleichgewichtsarbeitslosigkeit auf strukturelle und informationsbezogene Barrieren auf dem Arbeitsmarkt zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, liegt es nahe, die Gr\u00fcnde f\u00fcr die erkennbaren nationalen Unterschiede in der unterschiedlichen F\u00e4higkeit und\/oder Bereitschaft der Arbeitsmarktteilnehmer zu suchen, diese Barrieren zu \u00fcberwinden. Es gibt eine Vielzahl m\u00f6glicher Faktoren, welche einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt tangieren k\u00f6nnen. Bislang ist der Effekt folgender Faktoren in der empirischen Literatur untersucht worden:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>die Grossz\u00fcgigkeit der Arbeitslosenversicherung;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>der Einsatz arbeitsmarktlicher Massnahmen (AMM) wie Umschulung und Weiterbildung;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die Strenge des K\u00fcndigungsschutzes;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>das Ausmass des Wettbewerbs auf den Produktm\u00e4rkten;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die St\u00e4rke und Rivalit\u00e4t der Gewerkschaften;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die H\u00f6he von Mindestl\u00f6hnen;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die individuelle Steuer- und Abgabenbelastung.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf dem ersten Blick mag die Auswirkung der genannten Faktoren auf die H\u00f6he der Arbeitslosigkeit klar erscheinen: Grossz\u00fcgige Arbeitslosenversicherungen animieren die Arbeitslosen, die Stellensuchdauer auszudehnen; AMM f\u00f6rdern die Eingliederung von Stellenlosen; ein strenger K\u00fcndigungsschutz h\u00e4lt die Firmen davon ab, neue Mitarbeiter einzustellen; starke Gewerkschaften sch\u00fctzen die Arbeitspl\u00e4tze der Besch\u00e4ftigten zum Nachteil der Arbeitslosen; Mindestl\u00f6hne und hohe Lohnnebenkosten senken die Nachfrage der Firmen nach Arbeitskr\u00e4ften.&#13;<\/p>\n<h2>Komplexe Wirkungszusammenh\u00e4nge<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus modelltheoretischer Optik ist zu bedenken, dass eine gute finanzielle Absicherung der Arbeitslosen diesen die Zeit geben, eine ihren Qualifikationen entsprechende Stelle zu finden, und somit wiederholte Stellenlosigkeit verhindert. Die Teilnahme an AMM erfordert Zeit, die im Hinblick auf die Dauer der Stellenlosigkeit m\u00f6glicherweise besser in die direkte Stellensuche investiert worden w\u00e4re. K\u00fcndigungsverbote wirken nicht auf das durchschnittliche Besch\u00e4ftigungsniveau, sondern lediglich auf die Volatilit\u00e4t der Besch\u00e4ftigung. Starke Gewerkschaften k\u00f6nnen \u2013 je nach dem unterstellten Tarifverhandlungsmodell \u2013 die Besch\u00e4ftigung positiv, negativ oder gar nicht beeinflussen. Mindestl\u00f6hne k\u00f6nnen unter bestimmten Annahmen die Besch\u00e4ftigung anheben. Lohnnebenkosten tr\u00e4gt jener Produktionsfaktor, der weniger mobil und deshalb ausserstande ist, den Kosten auszuweichen bzw. sie auf die anderen Produktionsfaktoren \u2013 Kapital resp. Arbeitgeber \u2013 zu \u00fcberw\u00e4lzen. In diesem Fall haben Lohnnebenkosten keinen Einfluss auf die H\u00f6he der Besch\u00e4ftigung.Es ist auch empirisch nicht offensichtlich, dass sich die genannten Faktoren negativ auf die Besch\u00e4ftigung auswirken. Beispielsweise hat D\u00e4nemark eine der grossz\u00fcgigsten Arbeitslosenversicherung der Welt, w\u00e4hrend sie in Italien relativ bescheiden ausf\u00e4llt. Dennoch ist die Arbeitslosenquote in Italien h\u00f6her als in D\u00e4nemark. Und in Frankreich sind weniger als 10% der Erwerbst\u00e4tigen Gewerkschaftsmitglied, w\u00e4hrend in Schweden fast alle Arbeitnehmenden gewerkschaftlich organisiert sind. Trotzdem ist die Arbeitslosenquote in Frankreich h\u00f6her als in Schweden.&#13;<\/p>\n<h2>\u00d6konometrisch festgestellte Trends<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEinfache Vergleiche dieser Art k\u00f6nnen allerdings zu Fehlschl\u00fcssen f\u00fchren, da sie nicht gleichzeitig f\u00fcr die restlichen Faktoren kontrollieren. Es ist zum Beispiel denkbar, dass die Arbeitslosenversicherung in einem Land verh\u00e4ltnism\u00e4ssig grossz\u00fcgig ist, aber das Land daf\u00fcr AMM verst\u00e4rkt einsetzt, was die\u00a0negativen Auswirkungen einer hohen Arbeitslosenentsch\u00e4digung \u00fcberdeckt. Um solch verzerrende Effekte zu vermeiden, werden Regressionsanalysen durchgef\u00fchrt. Es handelt sich dabei um internationale Paneluntersuchungen, welche die Auswirkungen von <i>Ver\u00e4nderungen<\/i> der Einflussfaktoren auf die gleichgewichtige Arbeitslosigkeit untersuchen.&#13;<br \/>\nDie Gleichgewichtsarbeitslosigkeit der L\u00e4nder wird durch Mehrjahresdurchschnitte approximiert und auf vermutete Erkl\u00e4rungsfaktoren regressiert. Die Ergebnisse dieser Forschung sind im OECD Employment Outlook 2006 zusammengefasst.Die Resultate sind nicht einheitlich. Dennoch lassen sich generelle Trends ausmachen: So besteht kaum Evidenz, dass die St\u00e4rke von Gewerkschaften oder ein strenger K\u00fcndigungsschutz zu h\u00f6heren Gleichgewichtsarbeitslosigkeit f\u00fchren. Daf\u00fcr gibt es durchaus Belege, dass konziliante Gewerkschaften, ein relativ kurzer Taggeldanspruch, der Einsatz von AMM und eine niedrige Steuer- und Abgabenbelastung die Gleichgewichtsarbeitslosigkeit senken. Sehr gemischt sind die Resultate bez\u00fcglich der Auswirkungen von Mindestl\u00f6hnen; in erster Linie scheinen sie vor allem die Jugendarbeitslosigkeit zu erh\u00f6hen. Die Auswirkung des Produktmarktwettbewerbs ist kaum untersucht worden. Aus modelltheoretischer Sicht w\u00e4re zu erwarten, dass monopolistische M\u00e4rkte zu weniger Besch\u00e4ftigung f\u00fchren, da Monopolpreise durch eine Senkung des Produktangebots bzw. der G\u00fcterproduktion erzielt werden. Die bisherige Evidenz weist auch in diese Richtung.Die erzielten Befunde sind allerdings nicht \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Zum einen ist es sehr schwer, etwa die Strenge des K\u00fcndigungsschutzes, die St\u00e4rke des Wettbewerbs oder die Rivalit\u00e4t der Gewerkschaften zu quantifizieren. Schlecht gemessene Variablen verzerren aber die Resultate gegen Null; das heisst der Einfluss ist kaum vorhanden. Zum anderen leiden die Regressionen unter umgekehrter Kausalit\u00e4t. Es bleibt somit ungewiss, ob etwa eine niedrige Steuer- und Abgabenbelastung an den Bruttolohnkosten zu weniger Arbeitslosigkeit f\u00fchrt oder ob die Steuer- und Abgabenbelastung niedrig ausf\u00e4llt, weil es weniger Arbeitslosigkeit zu finanzieren gibt. \u00c4hnliches gilt in Bezug auf den gemessenen Einfluss von AMM, einer kurzen Taggeldbezugsdauer oder der Rivalit\u00e4t der Gewerkschaften.&#13;<\/p>\n<h2>St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTrotz dieser Vorbehalte ist es interessant, die niedrige Arbeitslosigkeit in der Schweiz vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse zu betrachten. Dazu dient <i>Grafik 4<\/i>, welche die Werte der Schweiz mit den durchschnittlichen Werten aller OECD-L\u00e4nder vergleicht. Die Regressionsergebnisse besagen, dass mit Ausnahme der Variable AMM niedrige Werte arbeitslosigkeitssenkend wirken. Vor diesem Hintergrund zeigt die Grafik, dass die Schweiz hinsichtlich fast aller Dimensionen gut abschneidet. Dies gilt insbesondere bez\u00fcglich gewerkschaftlicher Aspekte, des fehlenden gesetzlichen Mindestlohnes und der Steuer- und Abgabenbelastung. Nur hinsichtlich des Ausmasses des Produktmarktwettbewerbs weist die Schweiz Defizite auf. Zieht man Bilanz, so ist zu konstatieren, dass die Schweiz in erster Linie deshalb eine\u00a0niedrige Gleichgewichtsarbeitslosigkeit aufweist, weil es ihr gelingt, die <i>durchschnittliche Dauer einer Arbeitslosigkeitsepisode vergleichsweise kurz<\/i> zu halten und die Arbeitslosen relativ schnell in den Erwerbsprozess einzugliedern. Dazu tragen gute Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeziehungen, ein fehlender Mindestlohn sowie eine niedrige Steuer- und Abgabenbelastung bei.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abArbeitslosenquoten der OECD-L\u00e4nder, 1970\u20132012\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abDurchschnittsarbeitslosenquoten der OECD-L\u00e4nder vor und nach 1990\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3: \u00abArbeitslosenquoten und Langzeitarbeitslosigkeit der OECD-L\u00e4nder, 2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4: \u00abBestimmungsfaktoren hoher Sockelarbeitslosigkeit\u00bb<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Bezug auf die Arbeitslosigkeit schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich seit Jahrzehnten sehr gut ab. So betrug die Arbeitslosenquote im Durchschnitt des vergangenen Jahres 4,2%. Ausser in Norwegen, wo sich die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum auf 3,2% belief, wies kein europ\u00e4isches Land eine niedrigere Quote auf. 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